In dem Büchlein „Der Flimmernde Ton“, das der Kabarettist Steffen Möller herausgegeben hat, fokussiert er Piotr Wierzbickis Essay über den Stil des bekannten Pianisten und Komponisten Frederic Chopin. Dabei geht er in seinem Vorwort von Wilhelm Furtwängler aus.
Ulrich Lilie (links) und Thomas Oppermann beim Anzünden der ersten Kerze am Wichern-Adventskranz
Diakonie-Präsident Ulrich Lilie überreichte am Donnerstag einen traditionellen Wichern-Adventskranz an Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann. Zum nunmehr zwölften Mal erhellt der Kranz während der Adventszeit die Lobby des Deutschen Bundestages. Damit dankt die Diakonie den Mitgliedern und Mitarbeitenden des Bundestages für die konstruktive Zusammenarbeit. Zum zehnten Mal ist die Jugendkantorei des Evangelischen Johannesstifts Berlin mit dabei, ein besonderes Jubiläum.
Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Reiner Haseloff gibt es am Sonntag, 1. Dezember um 16 Uhr unter dem Dach des Fördervereins „Laudate – zur Förderung der Kirchenmusik auf Schloss Zerben ein weiteres Konzert des Fontane-Trios. Zudem nimmt ein Schülerprojekt aus Halle Formen an.
Das Deutsche Polen-Institut in Darmstadt hat eine neue Publikation vorgestellt: „Der flimmernde Ton“. Der bekannte Polenversteher Steffen Möller hat das Buch des polnischen Essayisten und Schriftstellers Piotr Wierzbick ins Deutsche übersetzt und bei der Präsentation Aleksandra Mikulska, seit 2014 Präsidentin der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e. V., ins Boot geholt. Es moderierte bei der Präsentation Peter Oliver Loew.
Heute wird im Karlsruher Modehaus Schöpf eine Ausstellung mit polnischer Note eröffnet. Im Modehaus und in der Kleinen Kirche sind biblische Skulpturen von Kazimierz Kowalczyk zu sehen.
Die „Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband“ begrüßt ein Denkmal für die polnischen Opfer von Krieg und Besatzung 1939 bis 1945. Der Ort in der Mitte Berlins gegenüber dem wieder errichteten Berliner Stadtschlosses ist eine Initiative von 250 Bundestagsabgeordneten, heißt es in einer Pressemitteilung des „DPG Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband“ vom 17.11.2019. Die Initiative für einen Gedenkort soll nach den Vorstellungen des Bundesverbandes durch einen Ort für Informationen, Lernen und Begegnung ergänzt werden. Auch Klara Geywitz, Kandidatin für das Amt der Bundesvorsitzender der SPD unterstützt diesen Aufruf. Die Initiative wird auch befürwortet von Adam Michnik. Michnik ist polnischer Essayist und politischer Publizist. Er ist Chefredakteur der liberalen größten Tageszeitung des Landes, Gazeta Wyborcza, und ehemaliger antikommunistischer Dissident.
Der Homburger Appell unterstützt die Errichtung einer Erinnerungsstätte an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges in der Mitte Berlins – und wirbt zusätzlich für einen Ort für Informationen, Lernen und Begegnungen.
Von Frank Bürger
Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband begrüßt die Initiative von Bundestagsabgeordneten für einen Ort in der Mitte Berlins zum Gedenken an die polnischen Opfer von Krieg und Besatzung 1939 bis 1945. Die Initiative für einen Gedenkort, die von über 250 Abgeordneten unterstützt wird, soll nach den Vorstellungen des Bundesverbandes durch einen Ort für Informationen, Lernen und Begegnung ergänzt werden.
„Die Beziehungsgeschichte zwischen Deutschland und Polen erstreckt sich über 1000 Jahre. Wir wollen uns mit der wechselvollen Geschichte auseinandersetzen und dabei insbesondere auch mit der Zeit von Krieg und Besatzung. Eine Kenntnis des Geschehenen ist die Voraussetzung für unser Gedenken“, erklärte der Bundesvorsitzende Dietmar Nietan, MdB.
Auf ihrer Jahrestagung vom 24.-27. Oktober 2019 hatten die Mitglieder des Bundesverbandes in Homburg (Kreis Saarpfalz) über die Weiterentwicklung ihres Engagements für die Kooperation mit dem Nachbarland Polen diskutiert.
Der Beschluss wurde als sogenannter Homburger Appell am Schluss der Jahrestagung 2019 gefasst, die unter anderem aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen der polnischen Woiwodschaft Podkarpackie (Vorkarpatenland) und dem Saarland in der Stadt Homburg durchge-führt wurde. Die jährlichen Treffen finden abwechselnd in Deutschland und Polen statt.
Im Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften sind 50 regionale Gesellschaften organisiert, die sich seit Zeiten der Entspannungspolitik für die deutsch-polnische Verständigung einsetzen. Nach der Wiedervereinigung waren weitere Gesellschaften entstanden und kamen auch aus dem Osten Deutschlands hinzu.
Am 15. November um 17 Uhr wird in Staaken zu einem Martinsumzug mit Andacht eingeladen. Die Kinder der Astrid-Lindgren-Grundschule wurden vorbereitet, mit besonderer deutsch-polnischer Note. Wir haben das Stück für die Schüler der Nashorn-Grundschule in Vehlefanz vorbereitet, aber es ist sehr aktuell und dient zur Einstimmung.
Ministerpräsident Dietmar Woidke (links), Bundesministerin Franziska Giffey (2. v. l.) und Thomas de Maizière (rechts) feierten mit. Foto: Frank Bürger
Die Solidarnosc-Bewegung und der polnische Papst Johannes II haben die Weichen gestellt: Der Fall der Berliner Mauer. Brandenburg und Berlin feierten.
Eine Kopie der Stalingradmadonna geht nach Moskau. Das wurde in einem Festkonzert mit den russischen „Meistern des Chorgesangs“ besiegelt. Viel Prominenz nahm an dem Festakt teil.