CLEW-BAY-I-60-x-80cm-2422-x-3222-Acrylic-on-canvas-scaled / Holger Baehr

Wort zum Tag (Taizé):

Christus ist auferstanden – Er ist wahrhaftig auferstanden!

Christos aneste – ho alithos aneste!

Christos woskres – woistinu woskres!

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Berlin-Kaulsdorf. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von Aleksandra Mikulska, Präsidentin der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.eine Empfehlung besonderer Art mit aktuellem Bezug kommt von der Redaktion, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin und von der Evangelischen Weihnachtskirchengemeinde in Berlin. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Auferstehung (Dieric Bouts, um 1455)

Es ist gut zu wissen:

Mit dem Ostersonntag beginnt die österliche Freudenzeit (Osterzeit), die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert. 

Die Emmausjünger

Die Emmaus-Geschichte nach Lukas 24

Es war Abend geworden,

zwei Männer wanderten von Jerusalem

zu dem kleinen Dorf Emmaus.

Sie waren Freunde Jesu gewesen.

Traurig, gebeugt und niedergeschlagen gingen sie

nebeneinander her und unterhielten sich miteinander.

„Nun ist alles vorbei“,

klagte der eine.

Jesus ist tot.

Aber wir hatten gehofft,

dass er unser König wird!“

„Ja!“ fiel der andere ein,

warum musste Jesus nur sterben?

Wir werden es nie begreifen.“

Als sie so redeten,

holte ein Fremder sie ein.

Erst bemerkten sie ihn gar nicht,

so waren sie in ihr Gespräch vertieft.

Doch der Fremde sprach sie an und

ging mit ihnen ein Stück ihres Weges:

„Von wem redet ihr?

Warum seid ihr so traurig?“

Die beiden blieben stehen

 und sahen den Fremden erstaunt an.

„Wie?“ fragten sie ihn.

„Du weißt nicht, was in Jerusalem geschehen ist?“

„Was denn?“, fragte der Fremde.

Da fingen sie an, miteinander zu reden und

Ihr Herz auszuschütten. Es brach ihr ganzer Schmerz

aus ihnen heraus:

„Kennst du Jesus von Nazareth?“

Er wurde verurteilt, ans Kreuz genagelt und starb

wie ein Verbrecher obwohl er nur Gutes getan hat.

Wir hatten gehofft, er sei der Retter und würde

unserem Volk Israel  helfen, retten und befreien wird.

Doch nun ist er schon drei Tage tot

und damit alles, was wir gehofft und geglaubt haben.

Aber stell dir vor:

Heute Morgen kamen Frauen aus unserer Mitte,

die haben uns erschreckt als sie sagten: „Jesus lebt!

„Wir waren am Grab und haben es leer vorgefunden.“

„Ach ihr!“, rief der Fremde.

„Warum wollt ihr nicht glauben, was doch schon die Propheten

Vorausgesagt haben?

Musste es nicht so geschehen? Wenn Jesus der Retter ist,

musste er dann nicht leiden und sterben und auferstehen?“

Und er erklärte ihnen alles, was in den Heiligen Schriften

Über den Retter stand.

Die beiden hörten aufmerksam zu,

wie lebendig der Fremde die Schriften auslegte!

Ganz anders als die Gelehrten!

So etwas hatten sie noch nie gehört.

Wer konnte dieser Fremde nur sein?

Es war schon spät,

als sie endlich in Emmaus ankamen.

Die Sonne ging bereits unter.

Da nahm der Fremde Abschied und wollte weiterziehen.

Aber die beiden drängten ihn und luden ihn ein:

„Zieh bitte nicht weiter!

Bleibe bei uns, denn es will Abend werden.“

Da ging der Fremde mit in die Herberge

und setzte sich mit ihnen zu Tisch.

Und er nahm das Brot,

dankte Gott und brach es

Und gab es den beiden.

Da  schauten sie ihn erstaunt an und

 es  gingen beiden die Augen auf.

Mit einem Mal begriffen sie, wer da bei ihnen saß,

Jesus war es, ihr Retter und Herr!

Leibhaftig saß er vor ihnen.

Er lebte!!!

„Jesus“, wollten sie rufen,

„Bist du es wirklich?“

Aber da war Jesus nicht mehr zu sehen.

Die Freunde sahen sich betroffen an.

„Wie ist das nur möglich“, fragten sie sich:

Den ganzen Weg ging Jesus mit uns, aber wir haben ihn nicht erkannt.

Und doch!

Wie  ging uns das Herz auf,

als er mit uns sprach und uns

die Heilige Schrift auslegte.

Da hielt es sie nicht mehr in ihrem Haus.

Schnell packten sie das Essen ein

und liefen noch am selben Abend

nach Jerusalem zurück,

und breiteten die freudige Nachricht aus…

Autor: Angela Schweitzer, Potsdam

THE-BURREN-51-x-51cm-2022-x-2022-Acrylic-on-canvas / Holger Baehr

Wort des Tages (Taizé):

Paulus schreibt: Weder Tod noch Leben, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder der Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist.

Röm 8,31-39

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die ehemaligen Glocken der katholischen Pfarrkirche St. Elisabeth in Königs Wusterhausen (LDS). Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von Aleksandra Mikulska, Präsidentin der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V., eine Empfehlung besonderer Art mit aktuellem Bezug kommt von Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin und von der Evangelischen Weihnachtskirchengemeinde in Berlin. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Foto: Frank Bürger

Musik zu Karfreitag

Michel-Richard de Lalande

Troisième Leçon du Jeudi

Gabriele Näther, Sopran

Niklas Trüstedt, Viola da Gamba

Jürgen Trinkewitz, Cembalo

Das verwendete Cembalo wurde 1995 nach dem zweimanualigen Instrument von Claude Labreche (Carpentras,1690) von Joop Klinkhamer (Amsterdam) gebaut. Das Original befindet sich im „Landesmuseum für Kunst und Gewerbe“ in Stuttgart.

Stimmton ist der französische Kammerton, der 392 Hz beträgt und somit einen ganzen Ton unter dem heute gebräuchlichen Kammerton (440 Hz) liegt. Das Instrument ist in Vallotti temperiert.

Gabriele Näther studierte in Dresden und in Berlin. Sie sang über viele Jahre in Potsdam am Hans-Otto-Theater; dort vorrangig im Schlosstheater Sanssouci im Neuen Palais.

1987 bekam sie den Titel Kammersängerin verliehen.

Nach 1995 war sie im In- und Ausland hauptsächlich im Konzertbereich tätig (Kammermusik, Oratorium, Lied und Zeitgenössische Musik) mit Schwerpunkt Lateinamerika, Spanien und Norwegen.

Ein großes Repertoire an Alter Musik erarbeitete sie sich mit Jürgen Trinkewitz.

Ihre CD-Produktionen betreffen vor allem die Alte Musik sowie die Moderne.

Jürgen Trinkewitz Jürgen Trinkewitz wurde in Regensburg geboren. Er absolvierte ein Musiklehrerstudium mit den Instrumenten Orgel (Wolfgang Meyer) und Cembalo (Gerhard Kastner ) sowie ein Hauptfachstudium „Historische Tasteninstrumente“ an der Universität der Künste (damals HdK), Berlin bei Mitzi Meyerson und betrieb weitere Studien im Fach Cembalo bei Jacques Ogg in Amsterdam. Viele Jahre erhielt er Unterricht im Orchesterdirigieren bei Alexander Gelovani. 2004 promovierte Jürgen Trinkewitz im Fach Musikwissenschaft an der Universität Greifswald bei Prof. Matthias Schneider zum Dr. phil., wo er auch von 2006–2008 einen Lehrauftrag hatte. Von 2011 bis 2013 unterrichtete er als Lehrbeauftragter an der UdK Berlin. Jürgen Trinkewitz arbeitet als Kirchenmusiker der Ev. Weihnachtskirchengemeinde Berlin-Haselhorst und ist seit 1988 als Lehrer für Klavier, Orgel und Historische Tasteninstrumente an der Musikschule Fanny Hensel Berlin-Mitte tätig. Er konzertiert als Cembalist und Organist und spielte mit Gabriele Näther diverse CD-Produktionen bei querstand, Altenburg ein. Seine Tätigkeit als Musikwissenschaftler, Autor und Herausgeber ergänzt sein Betätigungsfeld. 2009 erschien sein Lehrwerk „Historisches Cembalospiel“ im Carus-Verlag, das sich einerseits mit den spielpraktischen Grundlagen des Instrumentes beschäftigt (Anschlag, Ornamentik, Applikaturen etc.) und andererseits umfangreich die aufführungspraktischen Grundlagen der Tastenmusik des 17. bis zum frühen 19. Jahrhunderts reflektiert.

Seine Tätigkeit als Musikwissenschaftler, Autor und Herausgeber ergänzt sein Betätigungsfeld.

Text

ALEPH

Ich bin der Mann, der Leid erfuhr durch die Rute seines Zornes.

Mich leitete und trieb er in lichtloses Dunkel. Gerade gegen mich kehrte er immer

wieder Tag für Tag seine Hand.

BETH

Hinschwinden ließ er mir Fleisch und Haut, zerbrach meine Glieder.

Er belud und umgab mich mit Gift und Mühsal.

Im Finstern ließ er mich wohnen wie die ewig Toten.

GHIMEL

Er ummauerte mich unentrinnbar, legte mich in schwere Fesseln. Auch wenn ich flehte und rief, er verschloß meiner Bitte den Weg. Er hat mir die Wege mit Quadern vermauert, die Pfade gekrümmt.

Jerusalem, Jerusalem,

bekehre dich zu Deinem Herrn.

Zum Werk

Seit dem Konzil von Trient (1548–1563) hatte sich eine feste Liturgie der Karwoche von Gründonnerstag bis Karsamstag mit täglich jeweils drei Ausschnitten aus den alttestamentarischen Klageliedern über die Zerstörung des Tempels von Jerusalem und die darauf folgende Sklaverei des jüdischen Volkes herausgebildet.

Im Judentum sind die Klagelieder Jeremias Teil der Liturgie eines Gedenktages im 5. Monat des jüdischen Kalenders für diese sowie alle folgenden Katastrophen, die durch Vertreibung und Verfolgung entstanden sind.

Die Bezeichnung LeVon(s) de ténèbres („Finsternis“) resultiert aus dem liturgischen Brauch, nach jeder „Lesung“ eine Kerze zu löschen, wodurch am Schluss eine völlige Dunkelheit herrschte. Die Kerzen symbolisierten unter anderem die Jünger Jesu, die ihn einer nach dem anderen verließen.–

Von den ursprünglich neun Leçons sind lediglich die jeweils dritten Leçon vertont und erhalten.

Ursprünglich wurden die Leçons in den Matutin-Gottes-diensten um drei Uhr morgens jeweils am Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag zelebriert. Wegen dieser frühen Tageszeit war es bequemer, diese Gottesdienste auf den Nachmittag zuvor zu verlegen.

Die Vertonungen für die drei „Kartage“ unterscheiden sich in formaler und musikalischer Hinsicht.

Richard-Michel Lalandes erste LeVon ist in ihrer Stimmung ganz dem innerlichen Schmerz gewidmet. Dies entspricht auch der Ich-Erzählung des Textes. Schon in dieser Leçon kommt ein Stilmittel besonders zum Zuge, das Lalande virtuos handhabt, nämlich die rhetorisch motivierten dramatischen Pausen, so nach „vide Domine et considera“ („Sieh Herr, und betrachte“), wo in der Pause das ganze Bild des Jammers im Hörer entstehen kann. Nach diesem Einschnitt folgen dann wiederholte Töne, die das Bild eindrucksvoll in das durch diese konditionierte Gedächtnis einprägen sollen. Weitere bezeichnende Textumsetzungen finden sich auf „quoniam vindemiavit“ („denn der Herr hat mich zerstört“), wo man der Zerstörung in einer Art Totentanz beiwohnen kann und im sanften, schmeichelnden Ton, der die Schwäche und Hinfälligkeit des Erzählers darstellt („infirmata est virtus mea“, „meine Kraft ist geschwächt“). In jeder der Lamentationen bildet der immer identische Schlußvers des „Jerusalem, convertere ad Dominum Deum tuum“ („Jerusalem, kehre um zu Deinem Gott“) einen besonderen Höhepunkt. Hier ist der Vers in einer Chaconne über einen chromatisch abfallenden Bass umgesetzt, ein durch die Tradition bereits bekanntes Stilmittel der Schmerzdarstellung. Allerdings ist hier ein anflehender, rezitativischer Ausbruch auf „Deum“ eingefügt, der erneut die affektive Qualität dieser Vertonung unterstreicht. Die Chaconne für die Leçon vom Karmittwoch taucht identisch zum Schluss der Leçon am Karfreitag wieder auf, ein Beleg für die geschlossene Konzeption des gesamten Werkes.

Die Leçon für den Gründonnerstag ist deutlich extrovertierter und in ihrer Dramatik gesteigert. Dies hängt auch mit der Kürze der Verse und den jeweils drei Wiederholungen der hebräischen Anfangsbuchstaben zusammen. Diese Initialen sind weniger ornamental gehalten als in der affektiven „Karmittwoch-Leçon“. Der Text bietet auch hier den Anlass dafür, da er noch stärker die körperlichen und seelischen Leiden des Erzählers betont. Eindringlich stehen vor unseren inneren Augen bildhaft malende Szenen auf, die fließend übergehen in die Darstellung tiefster Verzweiflung. So können wir die Geißelhiebe spüren, die wieder durch dramatische Pausen vor jedem Schlag konturiert werden und mit dem Sänger gemeinsam erleben, wie sich „die Mauern verschließen“ und der Geschundene immer wieder versucht, einen Ausgang zu finden, aber nur im Kreis gehen kann.

Die dreimaligen Initialen des Beth dunkeln sich harmonisch zunehmend ein, um eine der eindringlichsten Schilderungen innerer Finsternis („in tenebrosis“) und die damit verbundene Einsamkeit und die Isolation von Gott und der Welt darzustellen. Sehr eindringlich können wir auch hören, wie die Schreie des Verzweifelten an den Gefängnismauern abprallen und zurückgeworfen werden (et clamavero, „ich schrie auf“).– De Lalande gelingt es, die traditionellen barocken musikalischen Bilder in eine allgemeingültige menschliche Erfahrung zu verwandeln, die man auch ohne genaue Kenntnis der Musiksprache miterleben kann.

MIST-ON-THE-FIELD-I-35.5-x-35.5cm-1422-x-1422-Acrylic-on-canvas / Holger Baehr

Wort des Tages (Taizé)

Jesus sagte: Wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will.

Joh 5,19-24

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Pauluskirche in Berlin-Zehlendorf. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Hier nun eine Mitteilung der Unternehmervereinigung Uckermark:

Polen als Hochinzidenzgebiet eingestuft – neue Regelungen für Pendler.

Ab Sonntag gelten schärfere Regeln bei der Einreise aus Polen. Alle wichtigen Pressemittelungen, Allgemeinverfügung, Formulare und FAQ weiter unten. Aktuell werden an der deutsch-polnischen Grenze Corona-Testzentren aufgebaut.
Dies betrifft sie Standorte des ehemaligen Zoll-Vorstauplatz bei Frankfurt (Oder), der Stadtbrücke in Frankfurt (Oder) und in Guben (Spree-Neiße). Die Finanzierung der bereitgestellten Testzentren übernimmt das Land Brandenburg. 

Über die Bereitstellung von Corona-Testzentren in Forst und Schwedt (Uckermark) ist aktuell noch nichts bekannt.
Die Finanzierung dieser Testzentren soll, lt. Aussage der Landesregierung, die Kommunen übernehmen
Am Grenzübergang nach Schwedt/Oder ist mit Stichproben im Zuge der sogenannten Schleierfahndung zu rechnen.


Die wichtigsten Punkte für Pendler:Einreise nur noch mit einem negativen Corona-Test erlaubt, nicht älter als 48 h.Berufspendler, Schüler, Abzubildende, Studenten sowie Verwandte ersten Grades sind von der Quarantänepflicht ausgenommen, wenn zwei Mal wöchentlich ein negatives Testergebnis vorliegt.z. B. Berufspendler = Montag Test (48 h Gültigkeit); Mittwoch Test (48h Gültigkeit)Liegt bei Einreise kein negativer Test vor, ist die Arbeiternehmerin, der Arbeitnehmer verpflichtet, unverzüglich nach der Einreise und vor Arbeitsaufnahme eine Testung hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vornehmen zu lassen.Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen.Liste der Antigen-TestsDokumentationsvorlage SchnelltestEinen Nachweis über das Arbeitsverhältnis im Land Brandenburg bzw. in der Republik Polen und Bescheinigung des Arbeitgebers für Grenzgänger/in für die Ein- und Rückreise.Musterbescheinigung für Grenzgänger deutschMusterbescheinigung für Grenzgänger polnisch
 Die wichtigsten Punkte für den Gesundheitssektor und Güterverkehr:Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist sowie für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren.Es gilt eine Anmeldepflicht (bei über 24 h). Der Testnachweis ist nur im Gesundheitssektor nötig und entfällt für den Güterverkehr. Ausnahme von der Quarantänepflicht für den Gesundheitssektor und den Güterverkehr.
Die wichtigsten Punkte für Durchreisende:Keine Anmeldepflicht, Testnachweis und Quarantänepflicht.Durchreisende sind verpflichtet, das Land Brandenburg auf schnellstem Weg zu verlassen.
 Pressmitteilung der Landesregierung Brandenburg

Allgemeinverfügung der Landrätin des Landkreises Uckermark vom 18.03.2021


QuelleBundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte | Handwerkskammer Frankfurt (Oder) | Landesregierung Brandenburg | Landkreis Uckermark

  Polska zakwalifikowana jako obszar wysokiego ryzyka – nowe zasady dla dojeżdżających do pracy Od niedzieli obowiązują zaostrzone przepisy dotyczące wjazdu do kraju z Polski. Wszystkie ważne informacje prasowe, zamówienia ogólne, formularze i FAQ poniżej. Obecnie na granicy polsko-niemieckiej powstają centra testowe Corony.
Dotyczy to lokalizacji dawnego placu celnego Vorstauplatz koło Frankfurtu nad Odrą, mostu miejskiego we Frankfurcie nad Odrą oraz w Guben (Sprewa-Nysa). Finansowanie udostępnionych ośrodków egzaminacyjnych przejmuje kraj związkowy Brandenburgia. 

Obecnie nie ma żadnych informacji na temat udostępniania ośrodków testowych Corona w Forst i Schwedt (Uckermark).
Według rządu stanowego, finansowanie tych ośrodków testowych ma być przejęte przez gminy.
Na przejściu granicznym do Schwedt nad Odrą należy spodziewać się wyrywkowych testów.


Najważniejsze punkty dla osób dojeżdżających do pracy:Wstęp dozwolony tylko z negatywnym wynikiem testu Corona, nie starszym niż 48 godzin.Osoby dojeżdżające do pracy, uczniowie, stażyści, studenci i krewni pierwszego stopnia są zwolnieni z obowiązku kwarantanny, jeśli dwa razy w tygodniu otrzymają negatywny wynik testu.z. np. osoba dojeżdżająca do pracy = test poniedziałkowy (ważność 48 h); test środowy (ważność 48 h)W przypadku braku negatywnego wyniku testu w momencie przyjęcia do pracy, pracownik jest zobowiązany do przeprowadzenia testu na zakażenie koronawirusem SARS-CoV-2 bezpośrednio po przyjęciu do pracy i przed podjęciem pracy.Szybkie testy antygenowe są akceptowane, jeśli spełniają minimalne kryteria zalecane przez WHO. Lista testów na antygeny – kliknij tutaj!Szablon dokumentacji szybkiego testuDowód zatrudnienia w kraju związkowym Brandenburgia lub w Rzeczpospolitej Polskiej oraz zaświadczenie pracodawcy dla osób dojeżdżających do pracy za granicą na wjazd i powrót.  Wzór zaświadczenia dla osób dojeżdżających do pracy za granicą Język niemieckiWzór zaświadczenia dla osób dojeżdżających z zagranicy polska
Kluczowe punkty dla sektora zdrowia i transportu towarowego:Osoby, których działalność jest pilnie potrzebna i niezbędna dla utrzymania służby zdrowia oraz osoby, które z powodów zawodowych przewożą osoby, towary lub towary przez granice drogami, koleją, statkami lub samolotami.Rejestracja jest obowiązkowa (powyżej 24 h). Dowód badania jest wymagany tylko w sektorze zdrowia i nie jest wymagany w przypadku transportu towarów. Zwolnienie z wymogu kwarantanny dla sektora zdrowia i transportu towarów.
Kluczowe punkty dla stanów przejściowych:Brak wymogu rejestracji, dowodu badania i wymogu kwarantanny.Podróżni są zobowiązani do opuszczenia kraju związkowego Brandenburgia najszybszą drogą.
Komunikat prasowy rządu Brandenburgii

Berlin Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Weltliteratur. Er war der Sohn eines Armeearztes aus Moskau. Nach kurzer Tätigkeit als technischer Zeichner im Kriegsministerium wurde er freier Schriftsteller. Vier Jahre Zwangsarbeit als politischer Häftling und beständige Geldnot wegen seiner Spielleidenschaft zeichnen den unermüdlich Schaffenden. St. Petersburg wird die zweite Heimat dieses bedeutendsten russischen Realisten und Hauptschauplatz seiner berühmtesten Romane, die bis heute weltweit bewundert und gelesen werden. Das Buch ist bereits ab Anfang Mai lieferbar.

Nun hat sich der Potsdamer Literat Klaus Hugler 200 Jahre nach seiner Geburt DostojewskiJ angenommen.

Von Frank Bürger

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Mit dem Palmsonntag, mit dem Einzug Jesu nach Jerusalem gehen wir in die Woche vor Karfreitag und dem Osterfest. Es liegen schwere Zeiten hinter uns. „Corona“ bestimmt unser Leben. Dennoch gehen wir gemeinsam mit hinauf nach Golgatha. Und nach Karfreitag, dem Sterben Jesu, folgt seine Auferstehung am Ostersonntag.

Ich wünsche allen viel Spaß im Kreis der Familie.

Der Weg nach Golgatha

Mit Aschermittwoch begann die Passionszeit. Christen erinnern sich in den rund sieben Wochen vor Ostern an die Leidensgeschichte Jesu: die Verurteilung, den Verrat und die Kreuzigung.

Die Passionszeit wird auch Fastenzeit genannt, da viele Christen fasten oder sich Zeit nehmen für Besinnung und Gebet. Unterstützung bietet dabei die Fastenaktion der evangelischen Kirche unter dem Motto „7 Wochen ohne“.

Am Kreuz von Golgatha ist der Heiland uns ganz nahe, nahe vor allem denen, die leiden, die nicht mehr weiterwollen und können. Jesus leidet mit uns. „Auferstanden von den Toten“, so formuliert es das altrömische Glaubensbekenntnis. Das ist neue und ganz andere Dimension der Passion.

Zusammengefasst: Die Leidenszeit bedeutet, dass wir gemeinsam nach Golgatha, zur Schädelstätte gehen.  Dabei gibt es verschiedene Stationen, Haltepunkte, die einen berühren.

Ein wichtiger Haltepunkt ist so die Perikope vom Einzug Jesu nach Jerusalem. Zugejubelt hat Jesus das Volk zu seinem Einzug in der heiligen Stadt. Wie wir gesehen haben, steht wenige Tage später das Kreuz von Golgatha, der bittere Tod. Heute ganz oben, morgen ganz unten. Ich weiß, Jesus kennt meine schwankenden Gefühle, Lebensgedanken, ja, meine existentiellen Ängste. Ich bin bei ihm damit angenommen. Das gibt einen Halt im Leben, den Jungen und den Alten. Das verbindet und ein Aspekt von Christi Zusage, dass wir von ihm angenommen sind, ist nun spürbar und sichtbar geworden.

Ich durfte erleben, wie Schüler der Nashornschule in Vehlefanz sich auf diese Perikope eingelassen, Musik ausgesucht und einen Film entwickelt haben, in gemeinsamem Miteinander mit den Eltern. Doch dabei blieb es nicht. Grenzüberschreitung war das Stichwort. Ein wichtiges Thema auch im Evangelischen Johannesstift. Denn mit dem Film reisten die Kinder an die deutsch-polnische Grenze nach Schwedt und besuchten ein Seniorenheim. Mit den Seniorinnen und Senioren gab es einen regen Austausch an einem Ort, an dem das Wort Passion in all seiner Dimension Bedeutung hat.

 In einem Gottesdienst erinnerten wir uns im vergangenen Jahr an die Befreiung der überlebenden Gefangenen in Auschwitz.

So hallen für mich auch die Schreie von Enrique Irazoqui bei der Kreuzigung im Film „Il Vangelo secondo Matteo“ (Das 1. Evangelium – Matthäus) von Pier Paolo Pasolini durch die Zeit.  

Auch die Evangelische Weihnachtskirche lädt online zu Gottesdiensten an Sonntag Palmarum, Karfreitag und Ostersonntag ein, um diesen Weg nach Golgatha mitzugehen.

Infos zu den Angeboten

Liste der verwendeten Bilder (nur teilweise verwendet)

Einzug 1: DUCCIO di Buoninsegna
Entry into Jerusalem (detail)
1308-11
Tempera on wood
Museo dell’Opera del Duomo, Siena

Einzug 2: DÜRER, Albrecht
Small Passion: 6. Christ’s Entry into Jerusalem
1511
Woodcut
British Museum, London

Einzug 3: ORRENTE, Pedro
Entry into Jerusalem
c. 1620
Oil on canvas, 112 x 127 cm
The Hermitage, St. Petersburg

Einzug 4: HAYDON, Benjamin Robert
Christ’s Entry into Jerusalem
1814-20
Oil on canvas, 396 x 457 cm
Mount St Mary’s Seminary, Cincinnati

Einzug 5: LORENZETTI, Pietro
Entry of Christ into Jerusalem
c. 1320
Fresco
Lower Church, San Francesco, Assisi

Einzug 6: Unbekannter Meister,

Der Einzug Jesu in Jerusalem,

c. 1150

Cappella Palatina

Einzug 7,

Julius Schnorr von Carolsfeld

Der Einzug Jesu in Jerusalem

Kupferstich, 1860

Die Bibel in Bildern–

Medienresonanz zum Projekt

CLEW-BAY-V-51-x-51cm-2022-x-2022-Acrylic-on-canvas-scaled / Holger Baehr

Wort des Tages:

Ich sehe deine Spuren auch auf düsteren Wegen,
als Künder der Liebe wirst du zum Schweigen gebracht.
Verraten, verlassen trittst du machtvoll entgegen
den Vertretern des Bösen, raubst ihnen die Macht.

Seit du vor aller Augen dein Kreuz hast getragen,
kann auch ich täglich neu mich ins Leben wagen.

Ich suche deine Spuren an den Enden der Erde,
in Palästen und Hütten, fern der Heimat, ganz nah.
Ich träume davon, dass neu ein Paradies da werde,
wo noch zuvor ich zerstörte Landschaft nur sah.

Seit von bösen Mächten schmerzvoll dein Leben bedroht,
bringst du das, was heut‘ quer liegt, von Neuem ins Lot.

Ich finde deine Spuren in meinem kleinen Leben.
In deinen Augen wird Zerbrochenes schön und ganz.
Seitdem du den Menschen Raum zum Leben gegeben,
fällt auf jeden Tag, wundergleich, himmlischer Glanz.

Die an den Rand Gedrängten bringst du in die Mitte,
lenkst voller Hoffnung in die Zukunft die Schritte.

Ich feiere deine Spuren in jedem Mahl des Gedenkens
mit Menschen verbunden, die mir geschwisterlich nah.
Seitdem ist das Fest des sich in Liebe Verschenkens
die Tür hin zu dir. In Brot und Wein bist du da!

In den Schwestern und Brüdern zeigst du selber Gesicht.
Mitten im Leben wandelst du Dunkel in Licht.

Prälat Traugott Schächtele, März 2021

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Viktor Weber. Es läuten die Glocken der katholischen Pfarrkriche „Maria, Königin des Friedens“ in Berlin-Biesdorf. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Religionspädagogin Katja Valentin, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Ministerpräsident Dietmar Woidke auf dem Wagen mit der Glocke. Foto: Helmut Kautz

Berlin. Mit einer dreiwöchigen Tour im August startet der Friedensglockenverein seineTour nach Jerusalem. Triebfeder ist Pfarrer Helmut Kautz, Pfarrer in der Prignitz. Etwa von Ende April bis Anfang Mai ist eine Übungstour zu den Bürgermeistern der Städte geplant, die auf der Ost-West-Route liegen.

Von Frank Bürger

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