Große Unterstützung für Homburger Appell

 

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Klara Geywitz mit Adam Michnik
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Dietmar Nietan

Die „Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband“ begrüßt ein Denkmal für die polnischen Opfer von Krieg und Besatzung 1939 bis 1945. Der Ort in der Mitte Berlins gegenüber dem wieder errichteten Berliner Stadtschlosses ist eine Initiative von 250 Bundestagsabgeordneten, heißt es in einer Pressemitteilung des „DPG Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband“ vom 17.11.2019.  Die Initiative für einen Gedenkort soll nach den Vorstellungen des Bundesverbandes durch einen Ort für Informationen, Lernen und Begegnung ergänzt werden. Auch Klara Geywitz, Kandidatin für das Amt der Bundesvorsitzender der SPD unterstützt diesen Aufruf. Die Initiative wird auch befürwortet von Adam Michnik. Michnik ist polnischer Essayist und politischer Publizist. Er ist Chefredakteur der liberalen größten Tageszeitung des Landes, Gazeta Wyborcza, und ehemaliger antikommunistischer Dissident.

Von Frank Bürger und Stephan Schiller

„Die Beziehungsgeschichte zwischen Deutschland und Polen erstreckt sich über 1000 Jahre. Wir wollen uns mit der wechselvollen Geschichte auseinandersetzen und dabei insbesondere auch mit der Zeit von Krieg und Besatzung. Eine Kenntnis des Geschehenen ist die Voraussetzung für unser Gedenken“, erklärte der Bundesvorsitzende Dietmar Nietan, SPD Bundestagsabgeordneter.
Auf ihrer Jahrestagung Ende Oktober 2019 hatten die Mitglieder des DPG Bundesverbandes in Homburg (Kreis Saarpfalz) über die Weiterentwicklung ihres Engagements für die Kooperation mit dem Nachbarland Polen diskutiert. Der Beschluss wurde als sogenannter Homburger Appell am Ende der Jahrestagung gefasst, die unter anderem aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen der polnischen Woiwodschaft Podkarpackie (Vorkarpatenland) und dem Saarland in der Stadt Homburg durchgeführt wurde. Die jährlichen Treffen finden abwechselnd in Deutschland und Polen statt. Der Homburger Appell unterstützt die Errichtung einer Erinnerungsstätte an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges in der Mitte Berlins – und wirbt zusätzlich für einen Ort für Informationen, Lernen und Begegnungen.
Im Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften sind 50 regionale Gesellschaften organisiert, die sich seit Zeiten der Entspannungspolitik für die deutsch-polnische Verständigung einsetzen. Nach der Wiedervereinigung waren weitere Gesellschaften entstanden und kamen auch aus dem Osten Deutschlands hinzu.

Hier alle Infos zu Adam Michnik

 

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