Dann endlich sagte der Pharao: Ja, geht endlich. Und so packte das ganze Volk seine Sachen und zog mit Mose aus Ägypten weg Gott ging mit ihnen und zeigte ihnen den Weg. Tagsüber war eine Wolkensäule und nachts eine Feuersäule vor ihnen. Das Volk wanderte und wanderte, bis sie an ein großes Meer kamen. Dort lagerten sie eine Weile. Der Pharao hatte nun keine Sklaven mehr, die für ihn arbeiteten, und als sich die Situation in Ägypten wieder beruhigt hatte, bereute er seine Entscheidung. Er wollte nun die Israeliten zurückholen. Also schickte er Soldaten los, um die Israeliten zu finden, und zurückzubringen. Diese Soldaten kamen bald in die Nähe der Israeliten. Die Israeliten waren verzweifelt. Was sollten sie nun tun? Sie konnten ja nicht einfach über das Meer laufen und zur Seite ausweichen hatte auch keinen Zweck, da kamen die Ägypter ja schnell hinterher. Gott rettete sein Volk auch in dieser Situation. Mose hob seinen Stab hoch und klopfte auf das Meer Da teilte sich das Wasser und das Volk konnte durch das trockene Meer ziehen. Als nun die Ägypter hinter den Israeliten her wollte, hob Mose seinen Stab noch einmal hoch. Da kam das Wasser zurück Deshalb konnten die Ägypter die Israeliten nicht weiter verfolgen. Froh und dankbar zog das Volk Israel weiter durch die Wüste So wurde das Volk Israel aus der Sklaverei befreit.
Jesus machte Halt am See Genezareth. Mit den Jüngern nahm er auf einem Berg Platz. Viele Menschen kamen zu ihm. Viele erinnerten sich daran: Er hatte Kranke geheilt. Jesus fragte: „Woher bekommen wir Brot für diese Menschen?“
Die Jünger sagten: „Kaufen können wir es nicht!“ Aber da war jemand mit fünf Broten und zwei Fische.
Die Jünger verteilten sie. Als alle satt waren, sagte er: „Sammelt alle Reste ein, damit nichts umkommt.“ Es blieb viel übrig. Die Menschen machten sich Gedanken über Jesus.
Altissimu onnipotente bon signore, tue so le laude la gloria e l’honore et onne benedictione. Ad te solo, altissimo, se konfano, et nullu homo ene dignu te mentovare.
(aus dem Sonnengesang von Franz von Assisi)
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Viktor Weber. Alle zwei Wochen wird er nun einen Beitrag liefern. Es läuten die Glocken der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche in Berlin-Charlottenburg.Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von der Kantorei des Evangelischen Johannesstifts , eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von der Pädagogin Katja Valentin, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp, Impulse auch aus der Weihnachtskirchengemeinde sowie Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.
Geschichtspark Ehemaliges Zellengefängnis Moabit / Wikipedia / Assmann
Berlin. Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin macht zum Thema „Polendenkmal“ einen Vorstoß. Auch der renommierte Politiker Markus Meckel, eigentlich ein Gegner eines nach Nationen getrennten Gedenkens bezüglich der Opfer des Zweiten Weltkrieges könnte mit dem Standort leben: das Gelände „Geschichtspark Ehemaliges Zellengefängnis Moabit“ als Ort des Erinnerns für die polnischen Opfer des 2. Weltkriegs.
Von Frank Bürger
Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin schlägt das Gelände „Geschichtspark Ehemaliges Zellengefängnis Moabit“ als Ort des Erinnerns für die polnischen Opfer des 2. Weltkriegs vor.
Der Politiker Markus Meckel ist gedanklich mit dabei, wenn es um deutsch-polnische Themen geht. „Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Beziehungen zwischen Deutschland und Polen“, sagt er bei einem Telefonat.
Der langjährige Bundestagsabgeordnete meinte, er fände es schwierig, der NS-Opfer „nun nach Nationen getrennt zu gedenken“. Wer damit anfängt, müsse dann auch Denkmäler für die Opfer anderer Nationen und Ethnien errichten – für Ukrainer, Belarussen, Russen und viele andere.
Noch befinden wir uns im Trubel des Karnevals oder Faschings. Doch am Mittwoch beginnt die Fastenzeit vor Ostern.
Christen fasten freiwillig. Die einzige Regel heißt: Verzichte auf Dinge, die dir am Herzen liegen! Was das ist, entscheidet jeder selbst.
Manche verkneifen sich die Lieblingsschokolade, das Fleisch im Essen oder den Nachtisch. Andere lassen in dieser Zeit mal Computerspiele oder das Fernsehen links liegen. Probier es einmal aus: Du wirst sicher feststellen, dass du vieles von dem, was dir wichtig erscheint, gar nicht so dringend benötigst.
Auch Christen denken in der Fastenzeit besonders über ihren Glauben und über ihre Lebensweise nach. Und sie überlegen, was sie sofort oder künftig besser machen können und wie sie anderen Menschen helfen können, denen es schlechter geht als ihnen selbst.
Bei vielen Protestanten war das Fasten längere Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Mit der Aktion „7 Wochen ohne“ erinnert die evangelische Kirche seit einigen Jahren daran. Seither besinnen sich viele Protestanten vor Ostern wieder auf die Zeit des Nachdenkens.
Jesus sagte: Jeder, der um meines Namens willen alles verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.
Mt 19,27-29
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läutet die Glocke der evangelischen Kirche in Berlin-Falkenhagener Feld-Klosterfelde.Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es von dem Berliner Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von dem uckermärkischen Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin sowie Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.
Ich habe nun den Klassiker „Unterleuten“ von Juli Zeh noch einmal intensiv in den letzten Tagen studiert. Das Thema „Windkraftanlagen“ hat mich intensiv beschäftigt in meiner Arbeit als Redakteur bei der einzigen deutschen Tageszeitung in der deutsch-polnischen Grenzregion nahe Stettin. Das Buch Zehs spielt zwar nicht in der Uckermark, aber Unterleuten erinnert an den Kampf der Dörfer in der „Goldgräberstimmung im Osten“. So titelte einst Professor Hans-Joachim Mengel den Kampf um das fette Geld. Dort war es nicht der Kampfläufer, der zu vielen Gemeindevertretersitzungen, Sitzungen des Amtsausschusses und Verhaftungen geführt hat. Es war die Großtrappe, die zur Seltenheit geworden ist. Ich persönlich habe Landwirte kennengelernt, die auf den Feldern Großtrappen beobachten konnten. Es ist immer ein Erlebnis, wenn diese Menschen auf ihren Mähdreschern durch die Dorfstraße sausen, es ist ein Gefühl der Erhabenheit, wenn ein Bauer auf seinem hohen Ross durch die Dorfstraße fährt.
Und das Ende, da will ich beginnen, war so dramatisch, wie es Zeh in ihrem Buch schildert. Am Ende stand nicht nur der Tod, sondern die Veränderung des gesamten Dorflebens, die Zerrüttung. Sogar Pfarrer waren mit in das Geschehen eingebunden, es war grenzüberschreitend.
Es ist die Sprache und die Empathie, die das Besondere des Buchs und der Verfilmung ausmacht.
Die Juristin Juli Zeh schafft es, sich in das Fühlen und Denken der Dörfler, der Immobilienmakler, des Ortsbürgermeisters, des Dorfchefs einzufühlen.
Da geht es um Existenzen.
Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf in Brandenburg wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches.
Mit „Unterleuten“ hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben, der sich hochspannend wie ein Thriller liest. Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert?
So wird es in der Buchwerbung geschildert.
Wer viele Jahre in der Uckermark gelebt hat, und mehrere Jahre den Kampf um die Windräder journalistisch, auch in Kommunikation mit dem Landgericht Neuruppin erleben durfte, der kennt die Antworten und zittert beim Ausgang des Buches.
Der Ball, den die Windkraftunternehmen zum Rollen gebracht haben, er rollt noch heute. „Unterleuten“ ist der Beweis dafür
Mit seinem Namen hat Gott versprochen, immer bei Mose zu sein. So macht er Mose sich auf nach Ägypten, um auf das Wort Gottes zu hören. Dort angekommen sah er, wie sich die Menschen plagten, um Ziegel herzustellen.
So wie Gott es ihm gesagt hatte, ging er zum Pharao. „Lass die Israeliten ziehen“. Aber immer wieder verstockte das Herz des Pharaos. „Nein“, „Nein“ und wieder „Nein“, obwohl Plagen sein Volk heimsuchten.
„Lass uns gehen, sonst stirbt um Mitternacht alle Erstgeburt“, sagte Mose. „Auch dein ältester Sohn wird sterben.“ Den Israeliten sollte aber nichts geschehen.
Jesus heilt den blinden Mann von Eustache Le Sueur (Porträt von 1625–1650)
Ein blinder Mann mit Namen Bartimäus saß an dem Weg, der in die Stadt Jericho führte.
Er bat um Geld. Da Blinde damals nicht arbeiten konnten und daher sehr arm waren, mussten sie betteln. Nur so konnten sie überleben.
Eines Tages hörte Bartimäus, wie sich eine große Menschenmenge auf ihn zu bewegte. „Jesus von Nazarteth kommt!“, rief ihm jemand zu. Bartimäus war plötzlich ganz aufgeregt. Er hatte bereits von Jesus gehört, von Wundern, von Heilungen.
Laut rief er: „Jesus! Sohn Davids, erbarme dich meiner!“
Die Menschen, die in seiner Nähe standen, ärgerten sich über Bartimäus. „Bleib doch still, du störst“, schrieen sie.
Aber Bartimäus wollte, dass Jesus ihn auf jeden Fall hörte. Er rief umso mehr: „Sohn Davids, erbarme dich meiner!“
Jesus hörte ihn wirklich. Er bat: „Bringt ihn zu mir!“
Dann fragte Jesus ihn: „Was kann ich für dich tun?“
Bartimäus sagte schnell: „Ich möchte sehen!“ Er war fest davon überzeugt, dass Jesus ihm helfen könne. Und Jesus kümmerte sich um ihn. Er sagte zu dem Blinden: „Dein Glaube hat dir geholfen!“
Ein Wunder war geschehen. Bartimäus konnte sehen. Jetzt musste er nicht mehr betteln gehen. Wie sehr hat er Gott für sein Augenlicht gedankt. Die vielen Menschen, die miterlebten, wie Jesus Bartimäus heilte, dankten und priesen Gott ebenfalls.