risti, 1404.

Conrad von SoestDie Geburt Christi, 1404.

Als Jesus geboren wurde, glaubten viele Menschen, er sei der Retter, von dem der Prophet Jesaja bereits gesprochen hatte. So wird im Neuen Testament von Jesu Geburt erzählt:

Und der Engel sprach zu den Hirten:

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“

Später schreibt der Evangelist Johannes, sagt Jesus von sich

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12)

Im Jahr 2025 wollen wir 80 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges, mit Pferden eine mit Kriegsschrott gegossene Friedensglocke nach Jerusalem bringen. Hier die Vision etwas ausführlicher: https://friedenstreck.de/friedensmission-eine-glocke-fuer-jerusalem/

Um eine belastbare Mannschaft zu sammeln führt der Verein in den Jahren 2020 bis 2025 kleine Pferdetrecks durch. Am 6.8.2021 wollen wir in Altenburg unseren OST- WEST Treck 2021 OST-Thüringen-OST-Westfalen starten. Dann geht es weiter jeden Tag 20 bis maximal 30 Kilometer über Schmölln, Gera, Eisenberg, Jena, Apolda, Nohra, Obernissen, Arnstadt, Crawinkel, Neufrankenroda, Stregda, Weißenborn, Bad Sooden-Allendorf, Witzenhausen, Hann. Münden, Hofgeismar, Peckelsheim, Bad Driburg, Horn-Bad Meinberg, Bad Pyrmont, um am 27.8.21 in Wendlinghausen anzukommen.

Hier können Sie die Strecke sehen: https://friedenstreck.de/infos-zum-friedenstreck-2021/

„Wir suchen alle 25km Menschen, die uns willkommen heißen für Pferde und Menschen sorgen, mit uns das Friedensbrot brechen, eine Friedenglocke annehmen und mit uns ein Friedensfest feiern“, sagt Mitinitator Helmut Kautz

Bisher werden 11 Kutschen für die 1. Woche, 14 Kutschen für die 2te u3te Woche dabei sein. Insgesamt nehmen 20 Begleiter, 40 Kutscher und 32 Pferde teilnehmen.

Am Samstag, 5.6.21 um 18.00 Uhr findet ein öffentlicher Vortrag über das Treckvorhaben und seine Geschichte in der Backschweintenne statt. Bitte aus Coronagründen vorher unter 033844 52031 anmelden!

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Worte zum Tag

11 Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, 12 dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Psalm 91,11-12

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Hoffnungskirche in Berlin-Pankow. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal wieder von dem Berliner Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt dieses Mal von der Redaktion, es gibt eine BuchempfehlungImpulse aus dem Evangelischen Johannesstift. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Hier nun die Geschichte von Ibraimo weitergeschrieben, der viel mit Rassismus und Gewalt konfrontiert wurde. Hier die Geschichte im Gemeindebrief der Evangelischen Weihnachtskirchengemeinde. Eventuell wird er auch dort einmal zu Gast sein.

Berlin. Das ganze Jahr über kann man durch Spandau pilgern. Das Pilgerwochenende ist für den 11. und 12. September angesetzt. Zum Tag des offenen Denkmals gibt es offene Kirchen und Pilgerimpulse. Die Abschlussfeier wird an der Gnadenkirche gefeiert. Am 5. Juni gibt es einen Workshop

Von Frank Bürger

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Berlin. Am Wochenende gibt es in der Spandauer Lutherkirche einen Orgelwettbewerb. Der Wettbewerb vom 4. bis 6. Juni 2021 richtet sich an ehren- und nebenamtliche Organist*innen der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Schirmherr ist Bischof Christian Stäblein. Ein Sonderpreis von 250,- € wird vom Evangelischen
Johannesstift für die mustergültige Aufführung eines Stücks von Ernst Pepping vergeben. Vom Johannesstift nimmt Stefan Hempel an dem Wettbewerb teil.
Er spielt unter anderem ein Werk von Ernst Pepping. Stiftsvorsteherin Anne Hanhörster wird bei der Preisverleihung mit dabei sein.

Von Frank Bürger

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Bild: Manfred Pietsch über Jürgen Schneider

Berlin. Sie sind eine Rarität, sie sind eine Kostbarkeit, die Bilder von Manfred Pietsch, die von Jürgen Schneider, dem Pfleger des Nachlasses von Pietsch präsentiert werden. Die Deutsch-Polnischen Nachrichten begleiten diese besondere Kunstszene. Auch das Kloster Chorin ist dabei ein besonderer Ort.

Von Frank Bürger

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Die meisten Häuser waren einfach und bestanden nur aus einem Raum. Sie sahen aus wie große Würfel. Ihre Grundfläche betrug etwa 4m x 5m, die Raumhöhe zwischen 2m und 3m. Manche Häuser hatten noch eine zusätzliche Kammer für Gäste und Vorräte.

Auf die Grundmauern aus Feldstein wurden Wände aus luftgetrockneten Lehmziegeln gesetzt. Lehmmörtel verband die Ziegel miteinander. Sie bestanden aus Ton, gehäckseltem Stroh und Tonscherben.
Der Boden bestand aus gestampftem Lehm. Das flache Dach setzte sich aus mehreren Schichten zusammen: unten Balken, darüber Äste, Schilfpalmblätter und gewalzter Lehm. Er sollte das Einsickern von Regenwasser verhindern. Jedes Jahr musste das Dach neu abgedichtet werden.

Auf dem Dach wurden Früchte getrocknet und Vorräte aufbewahrt. Eine Treppe oder Leiter führte hinauf. Hier hielten sich die Menschen gerne in den kühlen Abendstunden auf.
Damit das Haus angenehm kühl blieb, hatte es nur wenige kleine Fenster (ohne Glas).

Der Innenraum des Hauses bestand aus zwei Ebenen. Im tiefer liegenden Bereich nahe der Tür lagerten Vorräte und Geräte. Hier schliefen im Winter auch die Tiere: Ziegen, Schafe, Esel, Hühner.

Stufen führten hinauf zum Wohn-, Ess- und Schlafpodest für die Menschen. Die Einrichtung war sehr einfach:
Strohmatten oder grobe Webteppiche ersetzten Stühle und Tisch. In der Wand waren Nischen für das Geschirr (Krüge, Töpfe, Schüsseln) und Vorratsbehälter eingelassen.

Eine andere Nische nahm tagsüber die zusammengerollten Schlafmatten auf.
Eine Öllampe musste den ganzen Tag in dem dunklen Raum brennen. An der Decke hingen Lederschläuche. In ihnen bewahrte man Wasser auf. Zum Schutz vor Mäusen wurden auch Lebensmittel in Säcken aufgehängt.

Für kühle Tage war eine Feuerstelle in den Lehmboden eingelassen. Der Rauch konnte durch die glaslosen Fenster abziehen. Am Tage spielte sich das Leben im Hof und auf der Straße ab. Hier wurde auch das Getreide in einer Handmühle gemahlen und auf einer großen Feuerstelle gekocht und gebacken.
Im Hof befand sich auch manchmal eine Zisterne.
Die Häuser waren sehr eng und verschachtelt gebaut.

Foto; Frank Bürger

Schon lange Zeit, bevor Jesus geboren wurde, haben sich die Menschen in der Dunkelheit nach Licht, die Geburt eines Messias, eines Retters gesehnt. Der Prophet Jesaja hat diese Hoffnungen so aufgeschrieben:

Das Volk, das im Finstern wandelt,
sieht ein großes Licht,

über denen, die im dunklen Land
wohnen, scheint es hell.

Denn uns ist ein Kind geboren,
ein Sohn ist uns gegeben.

Er heißt Wunder-Rat, Gott Held,
Ewig Vater, Friede Fürst.

Sein Königreich wird groß
und des Friedens kein Ende sein

Recht und Gerechtigkeit
stärken und stützen es

Nach Jesaja 9,1-6

Mache dich auf, werde licht;
denn dein Licht kommt.

Finsternis bedeckt das Erdreich
und Dunkel die Völker

Aber über dir ist Licht
das Licht dessen, der kommt

Nach Jesaja 60,1-2