
Die Beschäftigung mit moralischen Grundfragen der Menschheit ist seit jeher Bestandteil und Schaffensmoment im Werke Bildender Künstler. Der Ost-Berliner Maler Manfred Pietsch schuf im Laufe seines Lebens eine umfangreiche Werkgruppe in der er sich mit Fragen von ARM / REICH, MORAL/ UNMORAL, GLAUBE/ RELIGION etc. beschäftigte. Ausgehend vom Alten und Neuen Testament interessierten ihn besonders dessen Figuren und Geschichten.
Zum Bild: Golgatha
Der vermutliche Kreuzigungsort Jesus ist mythisch geladen und diverse Quellen weisen darauf hin. So finden wir im Markusevangelium „Und sie trugen ihn an die Stätte Golgota, das ist übersetzt Ort des Schädels“. Manfred Pietsch greift in seinem Aquarell auf das Motiv des Verbringens von Toten nach außerhalb Jerusalem, vor dem Stadttore, auf. Dies entsprach sowohl römischen Brauch, aber auch der Tora. Totenvögel und die Gebeine der Toten gemahnen uns.
Quelle: Jürgen Schneider
Auf ein Wort: Auszug von dieser mutmachenden Website
Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen. Es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!
Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen. Es kann aber auch sein, dass sie endlich wieder miteinander singen, sich gegenseitig helfen und seit langem wieder ein Gemeinschaftsgefühl erleben. Menschen singen miteinander!
Es könnte sein, dass die Einschränkung des Flugverkehrs für viele eine Freiheitsberaubung bedeutet und berufliche Einschränkungen mit sich bringt. Es kann aber auch sein, dass die Erde aufatmet, der Himmel an Farbenkraft gewinnt und Kinder in China zum ersten Mal in ihrem Leben den blauen Himmel erblicken. Sieh dir heute selbst den Himmel an, wie ruhig und blau er geworden ist!
Es könnte sein, dass die Schließung von Kindergärten und Schulen für viele Eltern eine immense Herausforderung bedeutet. Es kann aber auch sein, dass viele Kinder seit langem die Chance bekommen, endlich selbst kreativ zu werden, selbstbestimmter zu handeln und langsamer zu machen. Und auch Eltern ihre Kinder auf einer neuen Ebene kennenlernen dürfen.
Es könnte sein, dass unsere Wirtschaft einen ungeheuren Schaden erleidet. Es kann aber auch sein, dass wir endlich erkennen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben und dass ständiges Wachstum eine absurde Idee der Konsumgesellschaft ist. Wir sind zu Marionetten der Wirtschaft geworden. Es wurde Zeit zu spüren, wie wenig wir eigentlich tatsächlich brauchen.
Es könnte sein, dass dich das auf irgendeine Art und Weise überfordert. Es kann aber auch sein, dass du spürst, dass in dieser Krise die Chance für einen längst überfälligen Wandel liegt,
– der die Erde aufatmen lässt,
– die Kinder mit längst vergessenen Werten in Kontakt bringt,
– unsere Gesellschaft enorm entschleunigt,
– die Geburtsstunde für eine neue Form des Miteinanders sein kann,
– der Müllberge zumindest einmal für die nächsten Wochen reduziert,
– und uns zeigt, wie schnell die Erde bereit ist, ihre Regenaration einzuläuten, wenn wir Menschen Rücksicht auf sie nehmen und sie wieder atmen lassen.
Wir werden wachgerüttelt, weil wir nicht bereit waren es selbst zu tun. Denn es geht um unsere Zukunft. Es geht um die Zukunft unserer Kinder!
Quelle unbekannt
Berlin Heute gibt es wieder eine Andacht von Superintendentin Ute Mertens und ihrem Team aus der Kirche in Möckern, wieder aktuelle Infos zu Unterrichtsthemen, Leon Tscholl improvisiert über einen Choral, die Glocke des evangelischen Waldkirchhofs in Berlin-Mahlsdorf wird erklingen, eine Musikempfehlung über YouTube für Jugendliche kommt von Christoph Georgii, dem Landeskirchlichen Beauftragten für Popularmusik der Evangelischen Landeskirche in Baden und eine Buchempfehlung.
Von Frank Bürger









