Die guten Beziehungen der Leiter der drei religiösen Gemeinden in der Spandauer Neustadt machen es möglich: Die Moscheegemeinde, die freikirchliche Gemeinde und die Luthergemeinde laden mit Unterstützung des Quartiersrates am 14. März 2021 um 18:00 zu einem besonderen Konzert in die Lutherkirche ein Das Konzert wird gestaltet von dem syrischen Oud-Spieler Mohannad Nasser und dem deutschen Organisten Martin Kückes. Mit der orientalischen Laute und der Orgel in der Lutherkirche wirken Instrumente aus zwei Kulturen zusammen, die die Spandauer Neustadt prägen.
Das Konzert wird im Internet live übertragen. Über die Homepage der Lutherkirchengemeinde können also alle an diesem besonderen Konzert teilnehmen.
Im ersten Teil des Konzerts erfolgt eine musikalische Annäherung der beiden Instrumente: Nach einem romantischen Oud-Stück erklingt mit Bachs Toccata das bekannteste Orgelstück der westlichen Welt. Danach gestalten beide Instrumente in einem Stück des Münchner Komponisten Enjott Schneider einen teils träumerischen, teils tanzwütigen und lebensfrohen Dialog.
Im zweiten Teil des Konzerts wird die Trauer über langjährige und nicht enden wollende Kriege (wie z.B. der in Syrien) thematisiert: Nach einem Lamento für Orgel wird ein weiteres Stück des Komponisten Enjott Schneider für Oud und Orgel aufgeführt, das vor allem an das Leid von Frauen, Kindern und Familien erinnert.
Ein vom Oud-Spieler Mohannad Nasser für Orgel und Oud komponiertes Liebeslied nach Worten des Sufi-Dichters Al-Hallag (858-922) wird das eindrückliche Konzert beschließen.
Petrus schreibt: Der Wahrheit gehorsam, habt ihr euer Herz rein gemacht für eine aufrichtige Bruderliebe; darum hört nicht auf, einander von Herzen zu lieben.1 Petr 1,22-25
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Viktor Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Kirche in Berlin-Johannisthal.Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von der Religionspädagogin Katja Valentin, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Diakonin Maria Roese mit Gedanken zum Weltgebetstag. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.
Paulus schreibt an Timotheus: Bewahre das dir anvertraute kostbare Gut durch die Kraft des Heiligen Geistes, der in uns wohnt.2 Tim 1,12-14
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läutet die Glocke der evangelischen Kirche des Gemeinwesenzentrums Heerstraße Nord in Berlin-Staaken.Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin sowie Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.
Vor über 130 Jahren taten sich christliche Frauen in den USA und Kanada im Sinne internationaler Frauensolidarität zusammen. Aus ihrem konfessions-übergreifenden Gebet ist die größte ökumenische Bewegung weltweit entstanden.
Die Frauen aus der Geschichte des Weltgebetstags setzten wichtige Zeichen für Frieden und Versöhnung. Sie kämpften für die Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft. Als eine der ersten engagierten sie sich für Umweltschutz. Unerschrocken traten sie gegen Rassismus und Intoleranz ein.
Zwölf (Frauen-)Verbände aus verschiedenen christlichen Konfessionen rufen eindrücklich auf zu Gebet, Solidarität und Kollekten anlässlich des ökumenischen Weltgebetstags am 5. März 2021. Auch im Kirchenkreis Spandau wird digital und um 18 Uhr in der Evangelischen Weihnachtskirche, Haselhorster Damm 54, 13599 Berlin, dazu eingeladen. Hier wird ein Video gezeigt. Unter der Adresse https://youtu.be/aoUSeJQI_2U kann ab 17 Uhr ein Video abgerufen werden.
Stein. 22.02.2021. Der Weltgebetstag ist die weltweit größte Basis-Bewegung christlicher Frauen. Seit Jahrzehnten verbindet sie auch in Deutschland Christ*innen in Gebet und Handeln für Frieden, Gerechtigkeit und Frauenrechte. Am 5. März 2021 wird in über 150 Ländern der Erde der Weltgebetstag der Frauen gefeiert.
Zwölf Mitgliedsorganisationen des Deutschen Weltgebetstagskomitees laden zur Teilnahme an den vielen digitalen Angeboten, am TV-Gottesdienst oder Präsenz-Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen ein. Ihr ökumenischer Aufruf ist ein eindrücklicher Appell, in Pandemie-Zeiten die dramatische Lage vieler Frauen und Kinder weltweit nicht zu vergessen.
Worauf bauen wir?“: Zu dieser Frage laden unsere Organisationen verschiedener christlicher Konfessionen in ganz Deutschland rund um den 5. März 2021 zu ökumenischen Gebeten ein. Den Gottesdiensttext haben Frauen aus dem Pazifikstaat Vanuatu verfasst. In diesem Jahr sind wir mit ihnen besonders verbunden. Weltweit erleben wir durch die Corona-Pandemie schwerste Herausforderungen, gleichzeitig zeigt sich der Klimawandel verstärkt in Naturkatastrophen und führt vor allem im globalen Süden zu Tod, Verwüstung und Existenznot.
Wir rufen dazu auf, in diesen Zeiten die dramatische Situation von Frauen und ihren Familien weltweit nicht aus den Augen zu verlieren. Der Basis-Bewegung des Weltgebetstags stehen schwere finanzielle Zeiten bevor. Wir spüren die Auswirkungen der Corona-Krise und wir fürchten massive Kollekten-Einbrüche. Das betrifft sowohl unsere Unterstützung für die Partnerinnen weltweit als auch die Zukunft der ökumenischen Frauenbewegung in Deutschland.
Hoffnung gibt uns die Grundidee unserer weltweiten Bewegung, die von Spiritualität und Solidarität lebt. Am 5. März 2021 strahlt der Sender Bibel-TV um 19:00 Uhr einen vom Deutschen Weltgebetstagskomitee organisierten Fernsehgottesdienst aus. Zeitgleich findet eine große YouTube-Premiere des Gottesdienstes statt, die u.a. auf www.weltgebetstag.de zu sehen sein wird. Darüber hinaus wird es zahlreiche lokale und regionale Online-Formate geben. Bundesweit organisieren Frauen außerdem Freiluft-Andachten, Gottesdienste im kleinen Rahmen, Spendenaktionen, Ausstellungen und vieles mehr.
Der diesjährige Weltgebetstag im Kirchenkreis Spandau wurde von Frauen aus den kath. Gemeinden St. Stephanus und St. Joseph, sowie der Ev. Kirchengemeinde Siemensstadt und der Ev. Weihnachtskirchengemeinde als Gastgeberin gestaltet und aufgezeichnet.
Altissimu onnipotente bon signore, tue so le laude la gloria e l’honore et onne benedictione. Ad te solo, altissimo, se konfano, et nullu homo ene dignu te mentovare.
(aus dem Sonnengesang von Franz von Assisi)
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Viktor Weber. Alle zwei Wochen wird er nun einen Beitrag liefern. Es läuten die Glocken der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche in Berlin-Charlottenburg.Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von der Kantorei des Evangelischen Johannesstifts , eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von der Pädagogin Katja Valentin, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp, Impulse auch aus der Weihnachtskirchengemeinde sowie Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.
Geschichtspark Ehemaliges Zellengefängnis Moabit / Wikipedia / Assmann
Berlin. Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin macht zum Thema „Polendenkmal“ einen Vorstoß. Auch der renommierte Politiker Markus Meckel, eigentlich ein Gegner eines nach Nationen getrennten Gedenkens bezüglich der Opfer des Zweiten Weltkrieges könnte mit dem Standort leben: das Gelände „Geschichtspark Ehemaliges Zellengefängnis Moabit“ als Ort des Erinnerns für die polnischen Opfer des 2. Weltkriegs.
Von Frank Bürger
Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin schlägt das Gelände „Geschichtspark Ehemaliges Zellengefängnis Moabit“ als Ort des Erinnerns für die polnischen Opfer des 2. Weltkriegs vor.
Der Politiker Markus Meckel ist gedanklich mit dabei, wenn es um deutsch-polnische Themen geht. „Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Beziehungen zwischen Deutschland und Polen“, sagt er bei einem Telefonat.
Der langjährige Bundestagsabgeordnete meinte, er fände es schwierig, der NS-Opfer „nun nach Nationen getrennt zu gedenken“. Wer damit anfängt, müsse dann auch Denkmäler für die Opfer anderer Nationen und Ethnien errichten – für Ukrainer, Belarussen, Russen und viele andere.
Jesus sagte: Jeder, der um meines Namens willen alles verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.
Mt 19,27-29
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läutet die Glocke der evangelischen Kirche in Berlin-Falkenhagener Feld-Klosterfelde.Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es von dem Berliner Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von dem uckermärkischen Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin sowie Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.
Ich habe nun den Klassiker „Unterleuten“ von Juli Zeh noch einmal intensiv in den letzten Tagen studiert. Das Thema „Windkraftanlagen“ hat mich intensiv beschäftigt in meiner Arbeit als Redakteur bei der einzigen deutschen Tageszeitung in der deutsch-polnischen Grenzregion nahe Stettin. Das Buch Zehs spielt zwar nicht in der Uckermark, aber Unterleuten erinnert an den Kampf der Dörfer in der „Goldgräberstimmung im Osten“. So titelte einst Professor Hans-Joachim Mengel den Kampf um das fette Geld. Dort war es nicht der Kampfläufer, der zu vielen Gemeindevertretersitzungen, Sitzungen des Amtsausschusses und Verhaftungen geführt hat. Es war die Großtrappe, die zur Seltenheit geworden ist. Ich persönlich habe Landwirte kennengelernt, die auf den Feldern Großtrappen beobachten konnten. Es ist immer ein Erlebnis, wenn diese Menschen auf ihren Mähdreschern durch die Dorfstraße sausen, es ist ein Gefühl der Erhabenheit, wenn ein Bauer auf seinem hohen Ross durch die Dorfstraße fährt.
Und das Ende, da will ich beginnen, war so dramatisch, wie es Zeh in ihrem Buch schildert. Am Ende stand nicht nur der Tod, sondern die Veränderung des gesamten Dorflebens, die Zerrüttung. Sogar Pfarrer waren mit in das Geschehen eingebunden, es war grenzüberschreitend.
Es ist die Sprache und die Empathie, die das Besondere des Buchs und der Verfilmung ausmacht.
Die Juristin Juli Zeh schafft es, sich in das Fühlen und Denken der Dörfler, der Immobilienmakler, des Ortsbürgermeisters, des Dorfchefs einzufühlen.
Da geht es um Existenzen.
Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf in Brandenburg wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches.
Mit „Unterleuten“ hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben, der sich hochspannend wie ein Thriller liest. Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert?
So wird es in der Buchwerbung geschildert.
Wer viele Jahre in der Uckermark gelebt hat, und mehrere Jahre den Kampf um die Windräder journalistisch, auch in Kommunikation mit dem Landgericht Neuruppin erleben durfte, der kennt die Antworten und zittert beim Ausgang des Buches.
Der Ball, den die Windkraftunternehmen zum Rollen gebracht haben, er rollt noch heute. „Unterleuten“ ist der Beweis dafür
Schneeflocken sind die Schmetterlinge des Winters.
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Viktor Weber. Es läutet die Glocke des evangelischen Gemeindezentrums in Berlin-Biesdorf.Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es von dem Berliner Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Religionslehrerin Susanne Bäsler, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin sowie Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.
und Gerede schafft nicht Gemeinschaft. Dietrich Bonhoeffer
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Martin-Luther-Kirche in Zeuthen (LDS).Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es von dem Berliner Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin von Ingo Moy, Diakon und Sozialmanager, Geschäftsführer des Diakonischen Bildungszentrums, Dozent für Wortverkündigung sowie Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.