MIST-ON-THE-FIELD-I-35.5-x-35.5cm-1422-x-1422-Acrylic-on-canvas / Holger Baehr

Wort des Tages (Taizé)

Jesus sagte: Wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will.

Joh 5,19-24

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Pauluskirche in Berlin-Zehlendorf. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Berlin Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Weltliteratur. Er war der Sohn eines Armeearztes aus Moskau. Nach kurzer Tätigkeit als technischer Zeichner im Kriegsministerium wurde er freier Schriftsteller. Vier Jahre Zwangsarbeit als politischer Häftling und beständige Geldnot wegen seiner Spielleidenschaft zeichnen den unermüdlich Schaffenden. St. Petersburg wird die zweite Heimat dieses bedeutendsten russischen Realisten und Hauptschauplatz seiner berühmtesten Romane, die bis heute weltweit bewundert und gelesen werden. Das Buch ist bereits ab Anfang Mai lieferbar.

Nun hat sich der Potsdamer Literat Klaus Hugler 200 Jahre nach seiner Geburt DostojewskiJ angenommen.

Von Frank Bürger

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Mit dem Palmsonntag, mit dem Einzug Jesu nach Jerusalem gehen wir in die Woche vor Karfreitag und dem Osterfest. Es liegen schwere Zeiten hinter uns. „Corona“ bestimmt unser Leben. Dennoch gehen wir gemeinsam mit hinauf nach Golgatha. Und nach Karfreitag, dem Sterben Jesu, folgt seine Auferstehung am Ostersonntag.

Ich wünsche allen viel Spaß im Kreis der Familie.

Der Weg nach Golgatha

Mit Aschermittwoch begann die Passionszeit. Christen erinnern sich in den rund sieben Wochen vor Ostern an die Leidensgeschichte Jesu: die Verurteilung, den Verrat und die Kreuzigung.

Die Passionszeit wird auch Fastenzeit genannt, da viele Christen fasten oder sich Zeit nehmen für Besinnung und Gebet. Unterstützung bietet dabei die Fastenaktion der evangelischen Kirche unter dem Motto „7 Wochen ohne“.

Am Kreuz von Golgatha ist der Heiland uns ganz nahe, nahe vor allem denen, die leiden, die nicht mehr weiterwollen und können. Jesus leidet mit uns. „Auferstanden von den Toten“, so formuliert es das altrömische Glaubensbekenntnis. Das ist neue und ganz andere Dimension der Passion.

Zusammengefasst: Die Leidenszeit bedeutet, dass wir gemeinsam nach Golgatha, zur Schädelstätte gehen.  Dabei gibt es verschiedene Stationen, Haltepunkte, die einen berühren.

Ein wichtiger Haltepunkt ist so die Perikope vom Einzug Jesu nach Jerusalem. Zugejubelt hat Jesus das Volk zu seinem Einzug in der heiligen Stadt. Wie wir gesehen haben, steht wenige Tage später das Kreuz von Golgatha, der bittere Tod. Heute ganz oben, morgen ganz unten. Ich weiß, Jesus kennt meine schwankenden Gefühle, Lebensgedanken, ja, meine existentiellen Ängste. Ich bin bei ihm damit angenommen. Das gibt einen Halt im Leben, den Jungen und den Alten. Das verbindet und ein Aspekt von Christi Zusage, dass wir von ihm angenommen sind, ist nun spürbar und sichtbar geworden.

Ich durfte erleben, wie Schüler der Nashornschule in Vehlefanz sich auf diese Perikope eingelassen, Musik ausgesucht und einen Film entwickelt haben, in gemeinsamem Miteinander mit den Eltern. Doch dabei blieb es nicht. Grenzüberschreitung war das Stichwort. Ein wichtiges Thema auch im Evangelischen Johannesstift. Denn mit dem Film reisten die Kinder an die deutsch-polnische Grenze nach Schwedt und besuchten ein Seniorenheim. Mit den Seniorinnen und Senioren gab es einen regen Austausch an einem Ort, an dem das Wort Passion in all seiner Dimension Bedeutung hat.

 In einem Gottesdienst erinnerten wir uns im vergangenen Jahr an die Befreiung der überlebenden Gefangenen in Auschwitz.

So hallen für mich auch die Schreie von Enrique Irazoqui bei der Kreuzigung im Film „Il Vangelo secondo Matteo“ (Das 1. Evangelium – Matthäus) von Pier Paolo Pasolini durch die Zeit.  

Auch die Evangelische Weihnachtskirche lädt online zu Gottesdiensten an Sonntag Palmarum, Karfreitag und Ostersonntag ein, um diesen Weg nach Golgatha mitzugehen.

Infos zu den Angeboten

Liste der verwendeten Bilder (nur teilweise verwendet)

Einzug 1: DUCCIO di Buoninsegna
Entry into Jerusalem (detail)
1308-11
Tempera on wood
Museo dell’Opera del Duomo, Siena

Einzug 2: DÜRER, Albrecht
Small Passion: 6. Christ’s Entry into Jerusalem
1511
Woodcut
British Museum, London

Einzug 3: ORRENTE, Pedro
Entry into Jerusalem
c. 1620
Oil on canvas, 112 x 127 cm
The Hermitage, St. Petersburg

Einzug 4: HAYDON, Benjamin Robert
Christ’s Entry into Jerusalem
1814-20
Oil on canvas, 396 x 457 cm
Mount St Mary’s Seminary, Cincinnati

Einzug 5: LORENZETTI, Pietro
Entry of Christ into Jerusalem
c. 1320
Fresco
Lower Church, San Francesco, Assisi

Einzug 6: Unbekannter Meister,

Der Einzug Jesu in Jerusalem,

c. 1150

Cappella Palatina

Einzug 7,

Julius Schnorr von Carolsfeld

Der Einzug Jesu in Jerusalem

Kupferstich, 1860

Die Bibel in Bildern–

Medienresonanz zum Projekt

CLEW-BAY-V-51-x-51cm-2022-x-2022-Acrylic-on-canvas-scaled / Holger Baehr

Wort des Tages:

Ich sehe deine Spuren auch auf düsteren Wegen,
als Künder der Liebe wirst du zum Schweigen gebracht.
Verraten, verlassen trittst du machtvoll entgegen
den Vertretern des Bösen, raubst ihnen die Macht.

Seit du vor aller Augen dein Kreuz hast getragen,
kann auch ich täglich neu mich ins Leben wagen.

Ich suche deine Spuren an den Enden der Erde,
in Palästen und Hütten, fern der Heimat, ganz nah.
Ich träume davon, dass neu ein Paradies da werde,
wo noch zuvor ich zerstörte Landschaft nur sah.

Seit von bösen Mächten schmerzvoll dein Leben bedroht,
bringst du das, was heut‘ quer liegt, von Neuem ins Lot.

Ich finde deine Spuren in meinem kleinen Leben.
In deinen Augen wird Zerbrochenes schön und ganz.
Seitdem du den Menschen Raum zum Leben gegeben,
fällt auf jeden Tag, wundergleich, himmlischer Glanz.

Die an den Rand Gedrängten bringst du in die Mitte,
lenkst voller Hoffnung in die Zukunft die Schritte.

Ich feiere deine Spuren in jedem Mahl des Gedenkens
mit Menschen verbunden, die mir geschwisterlich nah.
Seitdem ist das Fest des sich in Liebe Verschenkens
die Tür hin zu dir. In Brot und Wein bist du da!

In den Schwestern und Brüdern zeigst du selber Gesicht.
Mitten im Leben wandelst du Dunkel in Licht.

Prälat Traugott Schächtele, März 2021

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Viktor Weber. Es läuten die Glocken der katholischen Pfarrkriche „Maria, Königin des Friedens“ in Berlin-Biesdorf. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Religionspädagogin Katja Valentin, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Ministerpräsident Dietmar Woidke auf dem Wagen mit der Glocke. Foto: Helmut Kautz

Berlin. Mit einer dreiwöchigen Tour im August startet der Friedensglockenverein seineTour nach Jerusalem. Triebfeder ist Pfarrer Helmut Kautz, Pfarrer in der Prignitz. Etwa von Ende April bis Anfang Mai ist eine Übungstour zu den Bürgermeistern der Städte geplant, die auf der Ost-West-Route liegen.

Von Frank Bürger

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David wird von Samuel zum König gesalbt. Illustration aus dem Ingeborg-Psalter.

Samuel ist ein Prophet. Propheten verkünden den Willen Gottes. Gott sagt zu ihm: „Samuel, Saul soll nicht länger König sein. Fülle dein Horn mit Öl und gehe nach Bethlehem. Dort suche Isai. Einer seiner Söhne wird König in Israel. Ihn werde ich dir zeigen.

Samuel macht sich auf den Weg. Alle Söhne treten herzu. Gott sagt: „Schau nicht auf das Äußere. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an.“

Erst als er David sieht, den jüngsten und kleinsten Sohn Isais, weiß Samuel: Das ist er. Dieser soll König über Israel werden.

Samuel nimmt sein Horn und benetzt damit das Haupt Davids.  Er salbt ihn zum König.

Blick auf verschiedene Kirchen

Zur Kirchenausstattung gehören die Einrichtungsstücke einer Kirche und die beweglichen und unbeweglichen Gegenstände, die der Liturgie und den kirchlichen Riten dienen Einige Prinzipalien wie Altar, Kanzel, Taufbecken und Kreuz finden sich in den meisten Kirchen, oft auch eine Orgel. Auch Paramente und Verbrauchsgüter wie Kerzen, Lampenöl, Weihrauch, Hostien oder Messwein können als Kirchenausstattung bezeichnet werden.

Über diesen Link kannst du die Weihnachtskirche entdecken

RUSHES-AT-THE-SHANNON-50-x-20cm-2022-x-822-Acrylic-on-canvas-scaled / Holger Baehr

Wort zum Tag (Taizé):

So spricht der Herr: Du bist in meinen Augen teuer und wertvoll und ich liebe dich.
Jes 43,1-4a

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Pfarrkirche in Berlin-Altglienicke. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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