„Jaget dem Frieden nach“

Ministerpräsident Dietmar Woidke auf dem Wagen mit der Glocke. Foto: Helmut Kautz

Berlin. Mit einer dreiwöchigen Tour im August startet der Friedensglockenverein seineTour nach Jerusalem. Triebfeder ist Pfarrer Helmut Kautz, Pfarrer in der Prignitz. Etwa von Ende April bis Anfang Mai ist eine Übungstour zu den Bürgermeistern der Städte geplant, die auf der Ost-West-Route liegen.

Von Frank Bürger

Sechs Pferdewagen und zwei Reiter – 13 Pferde und 19 Menschen – zogen 2020 die wertvolle Fracht. Sie ist knapp 50 Zentimeter hoch, 66 Kilogramm schwer und wurde im Juni dieses Jahres in Gömnigk bei einem feierlichen Zeremoniell hergestellt. Auf der Glocke ist in vielen Sprachen das Wort „Friede“ eingeschrieben und der Vers der Bibel: „Jagt dem Frieden nach mit jedermann.“ Nunmehr ist die erste von fünf Tourneen durch Deutschland absolviert. Start war am 1. August in Hamburg. 20 Tagesetappen mit jeweils etwa 25 Kilometer Länge wurden absolviert.

Unterwegs sollen Menschen gewonnen werden, die sich 2025 mit Pferden, Muskelkraft und Geld an der Verwirklichung des Vorhabens zu beteiligen, die Friedensglocke auf dem Landweg nach Jerusalem zu bringen.

Die Vision:

Am 8. Mai 2025, 8o Jahre nach der Befreiung vom Faschismus – setzt sich ein Friedenszug in Richtung Jerusalem in Bewegung. Der Zug soll im Mai 2025 in Deutschland starten und Weihnachten 2025 in Jerusalem eintreffen.

Für die Distanz von ca. 4.800 Kilometern mit Etappen je 20 bis 25 km werden Erkundigungen und Vorgespräche 2021 beginnen. Treckplaner und Pferdeverständige sichten die Strecke und nehmen Kontakt zu Kommunen und potentiellen Gastgebern auf, klären die nationalen Erfordernisse für eine Durchreise für Mensch und Tier und stellen die Ergebnisse der Treckleitung und Interessierten vor.

Etwa von Ende April bis Anfang Mai ist eine Übungstour zu den Bürgermeistern der Städte geplant, die auf der Ost-West-Route liegen.

Auch Ministerpräsident Dietmar Woidke unterstützt das Projekt.

“Von Brandenburg bis ins russische Weliki Nowgorod hat ein Planwagen 2018 eine Friedensglocke gebracht. Pfarrer Helmut Kautz, damals noch in Brück, hat sie gießen lassen und mit einer Gruppe begleitet. 2.300 Kilometer auf dem von Kaltblütern gezogenen Pferdefuhrwerk. Unterwegs für den Frieden! Ein starkes Zeichen. Überall wurde die Gruppe begeistert begrüßt.“ schreibt Bischof Dröge in seiner persönlichen Weihnachtskarte 2018. Dass der Bischof der EKBO eine Aktion aus Brück für so wichtig hält, dass er sie in seiner Grußkarte erwähnt, hätte. Unterstützt wurde er unter anderem von der Bäckerei Plentz.

Das berichtete die MAZ.

Der Prignitzer Pfarrer Helmut Kautz steht an der Spitze des Klosters Marienfließ. Vor diesem Kloster steht  die Glocke auf einem Leiterwagen. Das Kloster ist das älteste Zisterzienser-Nonnenkloster im Land Brandenburg. Dem Stiftskapitel gehören unter anderem Martin-Michael Passauer und Angehörige der Familie zu Putlitz, die auch in der Putlitzer Kirche verewigt sind.

Bankverbindung für die Spenden

Bankverbindung:

Mittelbrandenburgische Sparkasse

Friedensglocken e.V.

IBAN DE 51 1605 0000 1000 5702 54

BIC WELADED1PMB

Musik Kloster Marienfließ

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