Die Rückkehr des verlorenen Sohnes, Gemälde von Rembrandt

Das Thema „Der verlorene Sohn“ lässt Rembrandt nicht los, es bleibt eines seiner Lieblingsthemen, das er in etlichen Zeichnungen und Radierungen bearbeitet. Im Jahr seines „Selbstporträts“ als „verlorener Sohn“ 1636 stellt Rembrandt in einer Radierung auch die „Heimkehr des verlorenen Sohnes“ dar. Er lässt die Begegnung von Sohn und Vater auf der Schwelle des Hauses spielen; das ist wiedermal „gegen den Text“ des Evangeliums, wo es heißt: „Der Vater sah den Sohn schon von weitem kommen, … er lief dem Sohn entgegen“ (Lk 15,20).

Die Schwelle ist hier deutlich der Ort zwischen „draußen“ und „drinnen“, zwischen der „Welt“ und dem „Vaterhaus“; der völlig heruntergekommene Sohn kniet genau an der Grenze, sein Stock zeigt noch auffällig an, wo er her kommt. Haltung und Gestik des Vaters sind anrührend menschlich – der weite Schritt zeigt noch die Eile an, die linke Hand stützt und will dem Sohn aufhelfen, die rechte liegt beruhigend – zärtlich auf dessen Schultern. Zugleich ist da mehr als „nur“ Menschlichkeit: würde der sich herabbeugende Vater aufrichten, wäre er von monumentaler Übergröße. Und Rembrandt hat den bewegten und bewegenden Moment der Begegnung eingefasst, „verewigt“ durch eine sehr strenge Komposition: Die Vater-Sohn-Gruppe ist in ein annähernd gleichseitiges Dreieck eingeschrieben; das ist sowohl die „stabilste“ geometrische Figur wie auch darüber hinaus ein Symbol des Göttlichen.

Unser letztes Bild ist wirklich ein „ letztes Bild“: In seinen letzten Lebensmonaten ist Rembrandt – er starb 1669 – daran gegangen, die „Heimkehr des verlorenen Sohnes“ in einem für ihn ungewöhnlich großen Format (262 x 206 cm) zu malen. Er wird mit diesem, seinem „letzten Wort“ gar nicht mehr fertig. Allein dies ist schon bewegend und anrührend: Ein ganzes Malerleben lang beschäftigt den Künstler diese Geschichte, in gewissem Sinne identifiziert er sich mit ihr. Und dann am Schluss dieser Schluss! Dieser ungewöhnliche biographische Ernst des Werkes macht fast ein wenig ehrfürchtig. Hier fasst ein alter Mann seine Lebenserfahrungen mit allen Höhen und Tiefen zusammen. Und er spricht von seiner Hoffnung über dieses Leben hinaus. Das entspricht der Auslegungstradition des Gleichnisses; die Geschichte vom verlorenen Sohn wird als Bild des menschlichen Lebensweges gesehen und die „Heimkehr“ als Heimkehr zu Gott am Ende des Lebens, als Eintritt in das „ewige Leben“ gedeutet. Ein Kunstwerk als persönliches Bekenntnis!

Der Maler sagt: Der Tod, dessen Nähe ich spüre, wird mich zu Gott führen, ich werde seine Liebe und Güte erfahren, er wird mich aufnehmen mit meiner ganzen elenden Geschichte. Durch das ungewöhnliche Format sind die Figuren im Bild annähernd lebensgroß. Der Sohn kniet als Rückenfigur am linken Bildrand, so dass es für den Betrachter leicht ist, sich mit ihr zu identifizieren, sozusagen in sie hineinzuschlüpfen. Ein Bild, eine Geschichte, die wir nacherleben, „nachfühlen“ können. Das halte ich mit für das Bemerkenswerteste an diesem Bild: es kommt alles auf das „Fühlen“ an. Zu „sehen“ gibt es für Vater und Sohn nichts. Der Sohn kuschelt sich in das Dunkel des Vaterschoßes, der greise Vater hat die Augenlider gesenkt und wirkt wie ein Blinder, der den Sohn ertastet. Diese Konzentration auf das Tasten, Fühlen und Spüren ist für einen Maler, dem es in seinem ganzen Leben um das Sehen und das Sichtbare gehen musste, eine ungewöhnliche Sache: sozusagen die Einsicht, dass es Dimensionen und Schichten der Wirklichkeit gibt, die dem Augensinn verschlossen bleiben und dennoch wirklich sind. Ähnlich wie in der Radierung von 1636 gibt es auch hier bei aller „Menschlichkeit“ der Szene Hinweise auf ein „Mehr“. Sehr einfach kommt dies in der fast demonstrativ ausgezogenen Sandale des Sohnes ins Bild, die an Ex 3,5 – Mose am brennenden Dornbusch – erinnert: „Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden“. Der Vater mit dem roten Umhang erscheint wie eine Schutzmantelmadonna; der Umriss des Mantels kongruiert in der Komposition mit dem Torbogen im Hintergrund. Dadurch wird die an sich flüchtige Gebärde verfestigt, bekommt etwas Endgültiges, Ewiges. Dies ist jetzt das Glück, das nicht mehr beeinträchtigt werden kann durch die Angst vor dem Verlust. Das entspricht ja auch zum Teil einer menschlichen Erfahrung: dass etwas, was verloren und wieder gefunden wurde, nicht mehr verloren werden kann.

Übrigens spielt auch hier – wie in der Radierung von 1636 – die Szene auf der Schwelle, am Eingang. Das signalisiert: Hier endet die Geschichte nicht, hier beginnt sie neu. Das Beste kommt noch: das Fest! Wird der „große Bruder“ am Fest teilnehmen? Ihn haben wir bis jetzt nie erwähnt, auch die Künstler haben ihn – wie die ganze Auslegungstradition – sehr vernachlässigt. Dabei ist die Geschichte um seinetwillen erzählt! Jesus spricht hier zu den „Pharisäern und Schriftgelehrten“, die seine Zuwendung zu den „Zöllnern und Sündern“ nicht verstehen können (vgl. Lk 15,1f.). Häufig haben die Maler den „älteren Bruder“ in der Schlussszene des Gleichnisses gezeigt, wie er sich von Vater und Bruder brüsk abwendet. In Rembrandts Bild sehen wir in der Gruppe rechts einen nachdenklichen Mann stehen, der durch denselben roten Mantel wie der Vater ausgezeichnet ist. Ist das vielleicht der „Ältere“? Ist er bewegt? Läßt er sich von der Liebe des Vaters beeindrucken und bewegen, am „Fest der Versöhnung“ teilzunehmen?

aus: Herbert Fendrich, Menschengeschichten – Gottesgeschichten. Bilder zum Gleichnis vom verlorenen Sohn

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Worte zum Tag (Taizé)

Paulus schreibt: Wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht? Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld.

Röm 8,22-27

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Viktor Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Stadtkirche St. Laurentius in Berlin-Köpenick. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal wieder von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt dieses Mal wieder von der Buchhandlung des Evangelischen Johannesstifts, es gibt eine Buchempfehlung von Harald Geywitz, Präses der Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Die Andacht von Pfarrer i.R. Martin Stoelzel-Rhoden ist besonders erwähnenswert. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Jan Luyken, Heilung des Aussätzigen, Illustration zum Markusevangelium

Jesus bemerkt vor sich eine Menschengruppe. Langsam geht er auf sie zu. Er sieht, wie jemand auf einer Trage zu einem Mann in der Mitte gebracht wird. Und der beugt sich zu dem Kranken und spricht mit ihm. Das muss dieser Jesus sein, kommt es ihm in den Sinn. Davon hatte er doch schon einmal gehört. Aufmerksam schaut er hin, wie Jesus den Kranken an seinen Schultern fasst und ihn aufrichtet. Er spürt richtig mit, wie das dem Kranken gut tut. Der hat keine Angst vor der Krankheit, denkt er sich, zu dem muss ich hin! Der muss mir helfen. Der wird mich nicht abweisen. Und er läuft auf die Gruppe zu.

„Unrein!“ ruft er laut und läuft doch weiter. Und er ruft weiter: „Jesus, du kannst mir helfen!“ Er sieht, wie Jesus die anderen hinter sich lässt und auf ihn zukommt. Da wird ihm ganz warm vor Freude. Als sie einander gegenüberstehen, sagt er ganz aufgeregt: „Jesus, wenn du willst, kannst du mir helfen!“ Und er kniet nieder, als wollte er sagen: So ernst ist es mir damit! Jesus weicht vor ihm nicht aus, wendet sich nicht ab, sondern schaut ihn an und legt ihm die Hand auf die Schultern. Und er sagt: „Du sollst zu den anderen dazugehören und nicht länger ausgestoßen sein. Du sollst wieder die Freundschaft mit den anderen erleben und genießen können! Und Gott ist dein Freund. Du sollst spüren, dass du wertvoll und wichtig bist! Und die anderen sollen das auch wissen. Du sollst rein sein!“ Jedes dieser Worte saugt Dan in sich auf wie ein Schwamm. Und er weiß, dass es so geschehen wird. „Dann werden die im Dorf keinen Bogen mehr um mich machen?“ fragt er zurück. „Nein“, sagt Jesus, „so wie ich mit dir rede, werden auch sie wieder bei dir sein. Du gehört zu ihnen dazu!“ Die unsichtbare Wand, die dich von den anderen getrennt hat, soll nicht mehr sein. Jetzt kommen auch die anderen näher, ohne Scheu vor ihm, und reden mit ihm. Es ist ihm, wie wenn seine Unreinheit, seine Krankheit von ihm abgefallen wäre. „Zeige dich den Priestern noch,“ sagt Jesus, „sie werden dir bestätigen, dass du rein bist!“ – „Ich freue mich so“, sagt Dan, „jetzt hat mein Leben noch einmal begonnen! Dass ich wieder zu den anderen gehöre, ist das größte Geschenk meines Lebens!“

Der Prophet Jona wird vom Fisch bei Ninive ausgespien, aus „Hortus Deliciarum“ der Herrad von Landsberg (um 1180), Foto: Wikipedia

Gott macht Kleines groß, wir haben die alttestamentlichen Gestalten Mose und David kennengelernt. Sie sind prägend in der Geschichte des Gottesvolkes. Nun das Thema: Gott verzeiht.

Hier fällt der Fokus auf die Gestalt von Jona. Es ist ein Prophet und er bekommt die Aufgabe: Reise zur Stadt Ninive

Jona denkt: „Ausgerechnet nach Ninive? Da will ich nicht hin, die Menschen dort sind schlecht und böse…“

Jona will nicht auf Gott hören, will bis zum Ende der Welt fliehen. Doch auf dem Meer beginnt es zu stürmen. Die Wellen türmen sich auf. Die Matrosen schreien vor Angst. Jona sagt: „Gott schickt diesen Sturm, weil ich vor ihm geflohen bin. Werft mich ins Meer. Das ist eure Rettung.“

Die Matrosen werfen Jona in das tosende Meer. Der Sturm hört auf. Jona versinkt nicht. Ein großer Fisch verschlingt ihn.

Voller Angst fleht nun Jona zu Gott: „Rette mich!“

Nach drei Tagen spuckt der Fisch Jona auf das trockene Land.

Nun macht er sich auf den Weg nach Ninive. Er sagt: „So spricht der Herr. In vierzig Tagen zerstört Gott diese Stadt.“

Die Menschen erschrecken, der König tauscht seinen Mantel gegen ein Sackkleid und befiehlt dem Volk, demütig zu sein und Gott um Rettung zu flehen. Das Volk gehorcht. Den Menschen in der Stadt geschieht kein Übel.

Nun wird Jona aber böse und klagt zu Gott: „Warum tust du nichts. Sollen sie nicht bestraft werden?“

Er setzt sich müde und ermattet vor der Stadt in den Schatten einer Staude. Doch ein Wurm nagt an der Pflanze, sodass sie vertrocknet.

Jona ist wieder wütend: „Diese Staude hat mir Schatten gegeben. Nun ist sie verdorrt. Gott, bis ich sterbe, bin ich wütend auf dich!“

Doch da hört er Gottes Stimme: „Ich wir sagen, warum ich Ninive nicht zerstört habe…“

Schaut bitte in der Bibel nach, wie die Geschichte zu Ende geht.

Vielleicht helfen euch die Beiträge, die auf Grundlage der biblischen Geschichte gestrickt sind

In der Kirche treffen sich Menschen zum Gottesdienst. Sie beten zum Beispiel gemeinsam das Gebet, das alle Christen auf der Welt verbindet:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme, dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.

Amen.

Matthäus 6,9-13

REFLECTIONS-35.5-x-35.5cm-1422-x-1422-Acrylic-on-canvas-scaled / Holger Baehr

Worte zum Tag

„Dem Dichter und Weisen sind alle Dinge befreundet und geweiht, alle Erlebnisse nützlich, alle Tage heilig, alle Menschen göttlich.“
Ralph Waldo Emerson

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Dorfkirche in Altlandsberg-Wegendorf (MOL). Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal wieder von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt dieses Mal wieder von der Religionspädagogin Katja Valentin, es gibt eine Buchempfehlung von Harald Geywitz, Präses der Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Die Andacht von Diakon Martin Howen ist besonders erwähnenswert. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Luftbild „Geschichtspark Altes Zellengefängnis Moabit“ (ggü. dem Berliner Hauptbahnhof)
(© euroluftbild.de/Robert Grahn)

Berlin (fb) Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin schlägt den „Geschichtspark Ehemaliges Zellengefängnis Moabit“ an der Invalidenstr.  (ggü. dem Berliner Hauptbahnhof) als Ort des Erinnerns für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs vor. Die Deutsch-Polnischen Nachrichten unterstützen das Projekt.

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Taufe Jesu, Ausschnitt aus dem Flügelaltar in der Pfarrkirche von Usterling, um 1500. Arbeit aus dem Umfeld von Hans Leinberger. Der Künstler verlegt die Szene an das reale Naturdenkmal Wachsender Felsen in Usterling.

Am Jordan, dem Fluss in Palästina, lebte Johannes der Täufer.

Immer wieder kamen Menschen zu ihm und versammelten sich am Fluss.

Wie die Propheten sagte er den Menschen, dass sie das in ihrem Leben ändern sollten, was nicht in Ordnung war.

Als Zeichen dafür, dass die Menschen wieder zu Gott gehören wollten, ließen sie sich von Johannes taufen. Dazu stiegen sie in den Jordan und ließen sich von Johannes untertauchen. „So möchte es Gott“, sagte Johannes. „Ihr gehört nun zu ihm. Gott ist euch ganz nahe.“

Jesus war inzwischen schon erwachsen. Auch er kam zu Johannes an den Jordan und wollte sich taufen lassen. Er sagte: „Johannes, taufe mich!“ Johannes aber wusste, dass Gott mit ihm Großes vorhat. Und er sagte: „Jesus, dich kann ich nicht taufen, du bist größer als ich. Gott ist bei dir. Du bist Gott nahe. Ich bin nur der, der den Weg bereit macht für Gott, du aber bist dieser Weg zu Gott. Wie kann ich dich also taufen?“

Jesus sagte: „Johannes, es ist dein Auftrag, die Menschen zu taufen. Taufe auch mich. Ich bin ein Mensch so wie diese hier. So nahe möchte Gott den Menschen sein.“ Johannes und Jesus stiegen in den Jordan.

Johannes tauchte Jesus unter. So wie er es sonst auch tat. Das Wasser, in das Jesus untergetaucht war, erinnert an das Wasser der Schöpfung, das Leben schenkt und erhält, an das Wasser, durch das die Menschen in die Freiheit gelangten … wie damals beim Auszug aus Ägypten und jetzt an das Wasser, mit dem Jesus getauft wurde.

Dann stieg Jesus aus dem Wasser an das Ufer. Da – auf einmal – brach die Sonne durch die Wolken und es wurde hell. Alle, die dabei waren, sahen es. – Es war, wie wenn Gott ganz nahe wäre.

In dem Licht vom Himmel war Gottes Geist, wie eine Taube, die zu Jesus hinabflog.

Die umstehenden Menschen wunderten sich sehr. Was war das? Was hat das zu bedeuten? fragten sie sich.

Manche hörten eine Stimme, die sprach: „Jesus, du bist mein Sohn, ich habe dich lieb! Geh zu den Menschen und zeige ihnen meine Liebe.“

Nachdem Jesus getauft war, zog er zuerst in die Wüste, 40 Tage und Nächte. Er wollte mehr darüber erfahren, wer er war und was seine Aufgabe sein würde. Dann machte er sich auf, zurück zu den Menschen. Freundinnen und Freunde, Jüngerinnen und Jünger schlossen sich Jesus an und zogen mit ihm durch das Land.

Überall erzählte Jesus dann von Gottes Liebe und ließ die Menschen diese spüren.

So begann etwas Neues!

Erzählt in Anlehnung an: Jasch, Susanne/ Schnürle, Kristina (2013): Die Kinder-Mitmach-Bibel. Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft.

Der biblische Kampf David gegen Goliath. Jüdische Darstellung aus dem Frankreich des 13. Jahrhunderts.

Die Philister waren mächtige Feinde der Israeliten. Ein Soldat des Heeres war so groß wie ein Riese. Sein Name: Goliat

„Wenn einer gegen mich kämpfen will, dann soll er kommen“, verhöhnte er die Israeliten.

Alle zitterten, keiner hatte Mut.

„Ich werde mit Goliat kämpfen. Gott beschützt mich“, sagt der junge David.

Er ruft Goliat zu: „Ich kämpfe mit dir.“

Goliat lacht über den kleinen David.

David: „Du kommst mit Schild und Helm, Speer und Rüstung. Ich aber komme im Namen des Herrn.“

David nimmt einen Stein, legt ihn in seine Schleuder, schleudert ihn dem Riesen an den Kopf. Goliat fällt zu Boden. Die Philister fliehen vor Angst. Die Israeliten jubeln: Der Kleine hat den Großen gefällt.