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Worte zum Tag:

Festlied 200 Jahre Evangelische Kirche in Baden

Vereint im Glauben, befreundet mit allen
Christen und Christinnen. Gott mag‘s gefallen!
Was die Mütter und Väter uns übergeben,
wird Zeichen des Aufbruchs, Kirche neu zu leben.

Vereint im Glauben, nicht durch Lehre getrennt,
weil in neuem Geist das Licht der Wahrheit brennt           -,
wagt die Synode im Entscheiden und Schweigen
der Welt ihren Willen zur Einheit zu zeigen.

Vereint im Glauben an den Tisch geladen,
sind Brot und Wein Zeichen der Hoffnungstaten
des einen, der will, dass wir fürsorglich handeln
und die Schöpfung in Gottes Garten verwandeln.

Vereint im Glauben seit zweihundert Jahren,
als Menschen mutig im Aufbrechen waren,
sind wir, die wir vielstimmig Kirche gestalten
noch immer im Glauben gestärkt und gehalten.

Vereint im Glauben zum Feiern geladen
sind wir mit Lust evangelisch in Baden,
wollen Kirche im Geist der Ökumene sein.
Christi Liebe drängt uns und lädt zur Einheit ein.

Text: Traugott Schächtele
Melodie: Detlev Helmer

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Taborkirche in Berlin-Kreuzberg. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal wieder von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt dieses Mal von der Religionspädagogin Katja Valentin, es gibt eine BuchempfehlungImpulse aus dem Evangelischen Johannesstift. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Quelle: Olav Gutting

Berlin. Mit einem Beschluss des Schwetzinger Gemeinderates wurde die Verwaltung im April 2018 beauftragt, die Einrichtung eines Spargel- und Schwetzingen-Museums zu untersuchen, ein historischer, europäischer Moment bei der Entwicklung des Weimarer Dreiecks. 2 Millionen Euro aus Berlin für Schwetzingen! Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur und ist für die Renovierung des Rothacker’schen Hauses vorgesehen. Das teilte der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting auf seinem Facebook-Account mit.

Von Frank Bürger

Neben dem Parkplatz auf dem Alten Messplatz soll ein regionales Kulturzentrum/Museum entstehen, was das soziale Leben der Region wie auch der Stadt befördert und den Tourismus stärken soll.

„Für diese außerordentlich hohe Summe habe ich mich zusammen mit Mitgliedern des Haushaltsausschusses und dem Oberbürgermeister der Stadt Schwetzingen, Dr. René Pöltl intensiv in Berlin eingesetzt. So konnten wir die ursprünglich vorgesehene Summe sogar noch einmal verdoppeln“, sagt Gutting. Er freue sich sehr über diesen Erfolg für dieses tolle Projekt.

Olav Gutting übergab des Öfteren Spargel aus Schwetzingen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Aber die Epidemie gestaltete den Prozess sehr schwierig. Dennoch gibt es Optionen, über die wir hier berichten.

Platz der Freundschaft

„Die Überbauung des Parkplatzes auf dem Alten Messplatz wurde einstimmig abgelehnt, ebenso wurde die Verwaltung einstimmig beauftragt, die Einrichtung eines Spargel- und Schwetzingen-Museums im Rothackerschen Haus zu untersuchen und dem Gemeinderat entsprechende Vorschläge zu unterbreiten. Der Gemeinderat ist damit meinem Vorschlag einstimmig gefolgt“, sagte der Schwetzinger Oberbürgermeister René Pöltl vor drei Jahren nach der Sitzung des Gemeinderates gegenüber den Deutsch-Polnischen Nachrichten.

Das ist so auch ein Gewinn für die wachsende internationale Städtepartnerschaft.

Auf der letzten Sitzung des Gemeinderates stand das Thema „Platz der Freundschaft“ wieder auf der Tagesordnung.

Die Stadt schlug vor, den Platz der Freundschaft im Sinne der Städtepartnerschaften umzugestalten. Mittels typischer und historisch verankerter Kulturpflanzen aus den Partnerstädten sollte dem Besucher ein neuer Zugang zur „Erlebniswelt Partnerstädte“ ermöglicht werden.

Die Umgestaltung wäre weitgehend kostenneutral durch den städtischen Bauhof und die Stadtgärtnerei erfolgt. Für Materialkosten waren maximal 50.000 EUR veranschlagt.

Der Gemeinderat lehnte den Vorschlag der Verwaltung bei Stimmengleichheit von 12 Ja- zu 12 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen ab. 

Johann Peter Hebel

Der „Platz der Freundschaft“ neben dem berühmten Grab von Johann Peter Hebel ist das neue Symbol eines gewachsenen und wachsenden Miteinanders der Menschen in der badischen Perle Schwetzingen und in den bisherigen und zukünftigen Partnerstädten.

Der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen hat in seiner Sitzung am 14.04.16 beschlossen, den Hebelplatz in Hebelpark umzubenennen und dort einen „Platz der Freundschaft“ einzurichten.

Heute war Johann Peter Hebel und sein Schaffen auch Thema bei Klassikradio.

Als Symbol für die städtefreundschaftlichen Beziehungen zu Lunéville/Frankreich, Pápa/Ungarn, Spoleto/Italien, Fredericksburg (VA)/USA, Wachenheim an der Weinstraße, Schrobenhausen und Karlshuld-Neuschwetzingen wurden dort bereits Städtepartnerschaftsbäume gepflanzt. Im Rahmen des Projekts „Motivbänke“ anlässlich der 1250-Jahr-Feier haben die Sponsoren Förderverein für Städtepartnerschaften Schwetzingen e.V. und Stadtwerke Schwetzingen an dieser Stelle das Aufstellen dieser wirklich außergewöhnlichen Bänke für die Paten- und Partnerstädte ermöglicht.

So war auch die Unterstützung aus der Partnerstadt Schrobenhausen für das Projekt groß. In einem Turm der Stadtmauer, dem früheren Gefängnis- und Amtsturm, befindet sich seit 1991 das Europäische Spargelmuseum, in seiner Art immer noch einmalig in Europa. Bereits einige Jahre vorher war hier in Schrobenhausen, im Zentrum des bekanntesten bayerischen Spargelanbaugebiets, die erste deutsche Spezialsammlung zum Thema Spargel eingerichtet worden. Das Europäische Spargelmuseum zeigt alles rund um das Thema Spargel: Geschichte, Botanik, Anbau, Kunst und Kuriositäten.

Doch der Schwetzinger Spargel hat Weltruhm. Der einstige US-Präsident Barack Obama, Königin Silvia von Schweden, die Bundeskanzler Helmut Kohl und Angela Merkel sind nur einige, die sich das weiße Gold aus Schwetzingen schmecken ließen.

Die Homepage der Stadt Schwetzingen erzählt von der interessanten Geschichte.

Von Ende April bis Johannis (24. Juni) locken die lokalen Restaurants mit Köstlichkeiten rund um den berühmten Schwetzinger Spargel. Leider machte Corona ein Strich durch die Rechnung.
Das königliche Gemüse, Mitte des 17. Jahrhunderts erstmals im Schwetzinger Schlossgarten angebaut und einst der kurfürstlichen Tafel vorbehalten, kann heute täglich frisch vom Feld, auf dem Spargelmarkt, in den Hinterhöfen der Schwetzinger Altstadt oder direkt von den Spargelhöfen erworben werden. Erwähnt werden muss hier der Hof vom Spargelhof Fackel-Kretz. Elfriede Fackel-Kretz-Keller ist politisch sehr engagiert. Sie ist nicht nur Vorsitzende der Freien Wähler in Schwetzingen, Mitglied des Stadtrates, sondern auch Vorsitzende des Ältestenkreises der evangelischen Kirche. Hier kaufen viele Schwetzinger ihre Spargel, die schmecken vorzüglich.

Geschichte des Spargelanbaus

König Ludwig XIV. auf dem Gebiet des Spargelanbaus den grundlegenden Impuls.
Er ließ in Versailles Spargel anpflanzen, um fortan die königliche Tafel mit dem Gemüse zu veredeln, das schon in der Antike als besonderer Leckerbissen galt. Der Pfälzer Kurfürst Karl Ludwig wollte dieser Liebhaberei nicht nachstehen, und ließ ab 1668 das „weiße Gold“ in seinem Gemüsegarten auf dem Areal des Jagdschlosses in Schwetzingen anbauen. Kurfürst Carl Theodor, der das Schloss in eine prachtvolle Sommerresidenz verwandelt hatte, ließ den Spargel um die Mitte des 18. Jahrhundert bis zu seinem Wegzug nach München (1778) kultivieren.

Renaissance des Spargelanbaus

Es sollte einige Jahrzehnte dauern, bis Gartendirektor Johann Michael Zeyher im Jahre 1820 den Anbau von Spargel im Schwetzinger Schlossgarten wieder aufleben ließ. Von nun an folgte die zweite Blüte des Spargels in Schwetzingen, die bis heute fortwährt. Zeyher und seine Nachfolger verfeinerten zunehmend die Qualität. Nachdem bereits 1853 die weltweit erste Spargelgenossenschaft gegründet worden war, wurden ab 1870 Großkulturen angelegt, zeitgleich begann das Exportgeschäft.

Spargel als Konserve

Max Bassermann gründete 1875 die gleichnamige Konservenfabrik, die sich auf das Konservieren von Spargel spezialisiert hatte. Damit war der ganzjährige Genuss des königlichen Gemüses für weite Bevölkerungsschichten garantiert. 1894 fand der erste Spargelmarkt statt und die erste Spargel-Ordnung wurde niedergeschrieben.

Neuzüchtungen und Siegeszug zu Anfang des 20. Jahrhunderts

Dem Hofgärtner des Schwetzinger Schlossgartens, Gustav A. Unselt, und seinem Nachfolger Franz Böhne gelangen ab 1899 die geschmackreichen Züchtungen „Schwetzinger Meisterschuss“ und „Lucullus“. Nach Kurfürst Karl Ludwig im 17. Jahrhundert, Kurfürst Carl Theodor im 18. Jahrhundert und Johann Michael Zeyher im 19. Jahrhundert führten Bassermann, Unselt und Böhne Schwetzingen im beginnenden 20. Jahrhundert zu einer weltweiten Geltung, die sich in den Bezeichnungen „Hauptstadt des Spargels“ und „Spargelmetropole“ widerspiegelt.

Hier alle Infos zu 350 Jahre Spargelstadt Schwetzingen

Erinnerung

Oft saßen Wilhelm Rinklef und ich vor 2018 im Lokal „El Greco“ zusammen und haben uns über dieses Thema ausgetauscht. Auch die langjährige Stadträtin und Aktivistin Raquel Rempp hat sich im Rahmen der Städtepartnerschaft sehr für das Kulturzentrum stark gemacht. „Nichts ist unmöglich, sogar ein Spargelmuseum in Schwetzingen wird wahr, das ist wunderbar“, sagt sie.

Schwetzinger Spargel. Foto: Frank Bürger
So sieht es einmal aus. Foto: Olav Gutting
Foto: Frank Bürger
Foto; Frank Bürger

Quelle Bilder: RPI

Das Pfingstwunder

39 Tage nach Ostern kam Jesus zu Gott, seinem Vater, in den Himmel. An Christi Himmelfahrt denken wir Christen an diese Reise. Vor den staunenden Augen seiner Freundinnen und Freunde, den Jüngern, wurde Jesus von einer Wolke in den Himmel zu Gott getragen. Zwei Männer in weißen Gewändern erschienen und sagten ihnen, dass Jesus wieder auf die Erde zurückkommen würde.

Nun zu Pfingsten: 49 Tage waren seit Ostersonntag vergangen. Es war der 50. Tag der Osterzeit. Das kann man sich so merken: Das Wort Pfingsten kommt vom altgriechischen Wort „Pentekoste“. Und das heißt so viel wie „der fünfzigste Tag“. Jedenfalls trafen sich Jesu Freunde, die Apostel, zum Pfingstfest. Sie saßen in einem Haus zusammen und feierten. Plötzlich kam vom Himmel ein lautes Brausen, das sich anhörte wie ein Sturm.

Die Apostel konnten Jesus zwar nicht sehen, aber sie fühlten, dass er da war – wie bei einem Geist. Der Heilige Geist zeigte sich hier zum ersten Mal den Jüngern. Er wurde an diesem Tag von Gott geschickt. Denn der Heilige Geist ist ebenso wie Jesus ein Teil Gottes. Gott hat also drei Gesichter: Den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Das ist schwer zu verstehen, bleibt ein Geheimnis.

Der Heilige Geist erschien den Aposteln als Flammen aus Feuer. So konnten sie ihn dann doch sehen. Danach sollten sie allen von Jesus und Gott erzählen. Sie sollten allen sagen, dass sie sich taufen lassen sollen, um zu Gott zu gehören. Sie sollten an Gott glauben und allen von seiner Liebe erzählen. In Jerusalem gab es Menschen aus vielen verschiedenen Ländern. Fast jeder sprach eine andere Sprache, seine eigene Sprache.  Damit aber die Apostel jeder verstehen konnte, machte der Heilige Geist, dass sie jede Sprache sprechen konnten. Sofort rannten sie aus dem Haus und erzählten jedem die Geschichte von Jesus, von seinen Wundern, von seinen Reden, von seinen Worten.

Manche lachten über sie. Sie hielten es für Unsinn, was die Apostel sagten. „Sie sind vom süßen Wein betrunken“, stellten manche fest.

Petrus, einer der Apostel, stand auf und erhob seine Stimme. „Diese Männer sind nicht betrunken!“ ermahnte er die lachende Menge. Er war wütend darüber, dass die Leute ihnen nicht glaubten. Er erklärte ihnen, dass Gott ihnen dabei geholfen hatte, in einer anderen Sprache zu sprechen. Außerdem war es auch Gott, der Jesus wieder lebendig gemacht und ihnen den Heiligen Geist geschickt hatte.

Als die Leute das hörten, tat es ihnen leid, dass sie zuvor über die Apostel gelacht hatten. Sie glaubten nun, was ihnen gesagt wurde. Und sie wollten nun auch zu Jesus gehören und den Heiligen Geist spüren. Sie alle ließen sich auf den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist taufen. Sie waren nun eine Gemeinschaft, die an Gott glaubte. Sie erzählten allen, die sie trafen, von Gott. Tausende Menschen wollten auch zu der Gemeinschaft gehören. Daher ließen auch sie sich sofort taufen. Sie alle waren nun Christen.

Später kamen immer mehr Menschen hinzu, die sich taufen ließen. Seitdem gilt Pfingsten als der Geburtstag der Kirche. Die Christen beteten seitdem gemeinsam und lobten und dankten Gott im Gebet. Sie glaubten an den einen Gott, der aus dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist besteht – ebenso wie wir Christen es noch heute tun.

An Pfingsten feiern wir nicht nur, dass der Heilige Geist zum ersten Mal zu den Jüngern hinab kam. Bis heute soll das Fest auch daran erinnern, dass man nicht dieselbe Sprache sprechen muss, um an dasselbe zu glauben. Was Gott einem sagen will, kann jeder verstehen – egal, welche Sprache man spricht.

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Worte zum Tag:

Aus dem Buch Jesaja: Der Tag kommt, an dem der Herr für Recht sorgen zwischen den Nationen und vielen Völkern. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Keine Nation wird gegen eine andere das Schwert erheben, und das Kriegshandwerk werden sie nicht mehr lernen.

Jes 2,1-5

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Dorfkirche in Ahrensfelde-Eiche (BAR). Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal wieder von dem Aleksandra Mikulska, Präsidentin der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V., eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt dieses Mal wieder über Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, Impulse aus der Evangelischen Weihnachtskirche Berlin. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Heilbronner Altar. Quelle: RPI

Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Eltern schaut euch den Ausschnitt zu Christi Himmelfahrt, der auf dem Heilbronner Altar zu sehen ist, an.

Nach Passion und Ostern kommt eine weitere Station im kirchlichen Kalender: Himmelfahrt

Seit Ostern war Jesus wieder am Leben. Gott hatte ihn drei Tage nach seinem Tod wieder lebendig gemacht. Jesu Freundinnen und Freunde, die Jünger und die Apostel, waren zunächst zutiefst erschrocken. Sie konnten nicht glauben, dass Jesus wieder vor ihnen stand. Erst beim gemeinsamen Essen, als Jesus das Brot teilte, erkannten sie den Meister. Nun waren sie sehr glücklich darüber, dass sie ihren Freund wieder hatten. Jesus und seine Jünger verbrachten Zeit miteinander.

Wieder einmal saßen sie auch an diesem Tag zusammen. Jesus erzählte den Jüngern von Gott, seinem Vater. Gott hatte Jesus viel Kraft gegeben, um Wunder zu bewirken. Wir haben es immer wieder gehört: Zum Beispiel konnte er Kranke wieder gesund und Blinde wieder sehend machen. Jesus sagte den Jüngern, dass Gott auch sie so stark machen würde. Dafür würde er ihnen den Heiligen Geist zur Stärkung schicken. Sie sollten nicht weg aus Jerusalem gehen, sondern dort geduldig warten.

Nachdem Jesus das gesagt hatte, stiegen alle auf einen kleinen Berg. Jesus segnete seine Freundinnen und Freunde. So wünschte er ihnen viel Glück. Plötzlich schwebte er nach oben. Erstaunt schauten die Jünger nach oben: Jesus war nicht mehr zu sehen. Er war nun bei Gott, seinem Vater, im Himmel.

Die Jünger schauten immer noch in den Himmel, als zwei Männer in weißen Gewändern kamen. Die Männer sagten ihnen, dass Jesus wieder auf die Erde zurückkommen würde.

Das freute die Jünger sehr. Sie gingen in den Tempel und lobten und dankten Gott. Denn sie trugen den Segen von Jesus in sich und konnten begeistert und bestärkt auf den Heiligen Geist warten.

Jesus gab ihnen folgende Worte und Aufgabe mit auf den Weg:  Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.  Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Hier noch einmal eine Verdeutlichung über YouTube. Ich habe David Toaspern vielfältig erleben dürfen.

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Worte zum Tag

Vor lauter Lauschen und Staunen sei still,
du mein tieftiefes Leben;
dass du weisst, was der Wind dir will,
eh noch die Birken beben.

Und wenn dir einmal das Schweigen sprach,
lass deine Sinne besiegen.
Jedem Hauche gieb dich, gieb nach,
er wird dich lieben und wiegen.

Und dann meine Seele sei weit, sei weit,
dass dir das Leben gelinge,
breite dich wie ein Feierkleid
über die sinnenden Dinge.

Rainer Maria Rilke, 1909

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Adventskirche in Berlin-Prenzlauer Berg. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal wieder von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt dieses Mal wieder von der Buchhandlung des Evangelischen Johannesstifts, es gibt eine Buchempfehlung von Harald Geywitz, Präses der Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Die Andacht von Pfarrer i.R. Martin Stoelzel-Rhoden ist besonders erwähnenswert. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Die offene Kirche am Sonntag Kantate, dem Fest der Kirchenmusik, wurde von Dr. Jürgen Trinkewitz moderiert. Thema waren Bibelstellen aus dem alten und neuen Testament, die mit Musik zu tun haben. Diese hat Prädikant Frank Bürger verlesen. Dr. Lorenz Wilkens, Johanna und Nicola Stauch musizierten mit Jürgen Trinkewitz an Klavier, Orgel und Cembalo. Man konnte Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Georg Böhm und vielen anderen Komponisten hören. (Foto: Frank Bürger)

Niels Larsen Stevns: Zachäus

Die Bibel ist in 2 große Bücher aufgeteilt: das Alte und das Neue Testament.
Die Geschichten von Jesus findet man alle im neuen Testament.
Es gibt Berichte über sein Leben und Geschichten oder Gleichnisse, die Jesus uns
erzählt hat, damit wir besser verstehen können, was er uns von Gott vermitteln
will. Hier erzähle ich die Geschichte von Zachäus, der Jesus gern einmal sehen
wollte. Sie steht in der Bibel im Neuen Testament, Lukas 19, 1-10.


Zachäus war ein reicher Mann. Er wohnte in Jericho und hatte ein großes Haus
und viel Macht. Er war Zöllner, saß in seinem Büro am Stadttor und kassierte
Geld von allen Menschen, die in die Stadt kamen. Vor allem von denen, die
etwas auf dem Markt verkaufen wollten. Und oft nahm er ihnen mehr Geld ab,
als er eigentlich durfte. Zachäus war ein richtiger Gauner. Aber was sollten die
Leute machen? Sie mussten zahlen. Deshalb ärgerten sie sich auch über diesen
Zöllner. Sie mochten ihn nicht. Sie fanden ihn gemein. Zachäus war reich, aber er
hatte keine Freunde. Niemand, der ihn in seinem tollen Haus besuchen kam. Er
war ein einsamer Mann. Zachäus war auch ein kleiner Mann. Und manchmal
machten sich die Leute über ihn lustig, weil er so klein war. Das ärgerte ihn dann
sehr und er wurde noch übellauniger und gemeiner, als er es ohnehin schon war.
Eines Tages hörte er die Leute reden und rufen, die durch das Tor gingen: „Jesus
ist auf dem Weg nach Jerusalem und er wird auch hier in Jericho
vorbeikommen.“ Jesus, von dem hatte auch Zachäus schon gehört. Ein
besonderer Mann sollte das sein, der Menschen heilt und von Gott erzählt. Den
wollte Zachäus auch einmal sehen. Aber er war klein und die Menschen
mochten ihn nicht. Sie würden sich vor ihn stellen und ihn nicht durchlassen.
Da lief er ein Stück die Straße entlang und kletterte auf einen Baum. Mit seinen
tollen Kleidern und guten Schuhen kletterte er einfach auf einen Maulbeerbaum.
Er wollte diesen Jesus unbedingt sehen.

Und da, da kam Jesus schon mit seinen Freunden die Straße entlang. Und die
Menschen liefen ihm entgegen. Zachäus saß auf seinem Baum und beobachtete
die ganze Szene von oben. Doch als Jesus in die Nähe des Baumes kam, blieb
erstehen und schaute hinauf. „Zachäus, komm herunter, ich möchte heute in
deinem Haus zu Gast sein!“, rief er.
Zachäus traute seinen Ohren kaum. Endlich wollte ihn jemand besuchen und
dann ausgerechnet Jesus! Er stieg eilig vom Baum herab und lief vor Jesus her
bis zu seinem Haus. Er ließ köstliche Speisen auftischen und bewirtete alle, die
mit Jesus kamen. Er wurde dabei so froh, dass er nichts mehr von seinem
Die Geschichte von Zachäus
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Reichtum haben wollte. Er wollte teilen, anderen Menschen helfen und
niemanden mehr betrügen. Er wollte sogar denen das Geld zurückgeben und
noch mehr dazu, denen er zuviel berechnet hatte.
Jesus sagte:“ Alle sollen nun wissen, dass das Heil in dein Haus gekommen ist.“
Aber draußen vor der Tür standen noch immer Leute, die ärgerten sich über
Jesus. Sie sagten: „Was?! Bei dem gemeinen Zöllner ist er zu Gast und zu uns
kommt er nicht. Der Zöllner wird sich nie ändern. Wir haben gedacht, Jesus ist
anders.“ So gefällt uns das nicht.

Quelle: Kita-Fuchs