WŁADYSŁAW BARTOSZEWSKI 1922–2015

Widerstand- Erinnerung- Versöhnung- Kulturdialog

Virtuelle Vernissage

Von Frank Bürger

Es bedarf der Brückenbauer mit Lebenserfahrung und historischem Bewusstsein, um über Gräben und Wunden hinweg die Aussöhnung zwischen Nachbarn zu betreiben. Der polnische Diplomat Władysław Bartoszewski war einer von ihnen. Die spannende Ausstellung, die wir (Deutsch-Polnische Nachrichten) gemeinsam mit der Bartoszewski-Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin sowie mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Baden-Württemberg, Caritas Stuttgart und Konrad-Adenauer-Stiftung zeigen, gewährt Einblicke in das Leben und Wirken Władysław Bartoszewskis, der 1922 geboren bis zu seinem Tode im Jahr 2015 unermüdlich erst als Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten, dann als Historiker und nach der Wende in Polen auch als Politiker, Diplomat und Journalist zu der politischen Aussöhnung zwischen Polen und Deutschland aktiv beitrug. Eine facettenreiche Persönlichkeit, die jahrzehntelang an wichtigen historischen Prozessen beteiligt war.
Die Ausstellung wurde im Herbst 2015 für die Kanzlei des damaligen polnischen Premierministers entworfen. Durch die Förderung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit konnten die Texte ins Deutsche übertragen werden. Es entstand eine einzigartige Wanderausstellung, die nun auch in Stuttgart zu sehen ist. 
Wir laden Sie ein zu einer hybriden Vernissage mit virtuellem Rundgang im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstraße 45, 70182 Stuttgart. Beginn: 19 Uhr. 

Das Projekt wird gefördert über Monika Grütters, Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung

Mit Beiträgen von:
Dr. Marcin Barcz
ehemaliger Mitarbeiter Władysław Bartoszewskis und Kurator der Ausstellung 

Prof. Dr. Joachim Rogall 
Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung

Anita Baranowska-Koch 
Projektkoordinatorin der Bartoszewski-Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin

Moderation:
Karoline Gil
Co-Vorsitzende des DGAP Regionalforums Baden-Württemberg

Bis zum 10. Juli können Sie die Ausstellung im Bischof-Moser-Haus unter Beachtung der allgemein geltenden Hygiene-Bestimmungen und derer des Ausstellungsortes besuchen: Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr; freitags von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Geplant ist, an folgenden Sonntagen das Haus zu öffnen: 30. Mai/ 13. Juni/ 27. Juni 2021 jeweils von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Pandemie-bedingt ist insbesondere die Sonntagsöffnung noch unsicher. 
Unsere Finissage planen wir für den 8. Juli. Aktuelle Infos erhalten Sie auf unserer Homepage: www.kas.de/bw .

Alle Informationen und Anmeldung (auch jetzt noch möglich) siehe PDF

 

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