
Berlin. Am 26. Oktober 2026 gibt es im Heidelberger Gloriakino in der Hauptstraße um 19 Uhr eine Sondervorstellung des Streifens „Block 10“. Heidelberg und Umgebung bedeutet ein besonderes Kapitel Film- und Kulturgeschichte.
Von Frank Bürger
Im Konzentrationslager Auschwitz wird Anfang 1943 ein Bereich geschaffen, der innerhalb des Stammlagers eine besondere Stellung einnimmt: Block 10. Hinter seinen Mauern sperrt die SS hunderte jüdische Frauen ein. Sie werden zu Objekten medizinischer Experimente, systematisch misshandelt, verstümmelt und ihrer Zukunft beraubt.
Hier treffen unterschiedliche Schicksale aufeinander: Frauen, die ums Überleben kämpfen, ihre Würde behaupten und einander Halt geben. Ärzte, die im Namen der Ideologie foltern und töten. Und Häftlinge, die gezwungen werden, zwischen Anpassung und Widerstand zu wählen.
Unter ihnen der jüdische Gynäkologe Dr. Maximilian Samuel. Als Häftlingsarzt muss er bei den Eingriffen assistieren. Die SS zwingt ihn zur Mitarbeit, andernfalls droht der Tod seiner Tochter. Sein persönliches Dilemma spiegelt die moralische Grauzone wider, in der sich viele Gefangene bewegen: zwischen Zwang, Schuld und dem verzweifelten Versuch, Leben zu retten.
BLOCK 10 erzählt von einem abgeschlossenen Mikrokosmos des Grauens, und von den Menschen, die darin gefangen sind. Aus der Perspektive der Frauen entsteht ein vielstimmiges Bild von Gewalt, Überleben und der Frage, was Menschlichkeit unter unmenschlichen Bedingungen bedeuten kann.
Der Film wird im Gloria Kino am 26. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in einer Sondervorstellung gezeigt
Quelle: Gloria-Kino Heidelberg
Die Gedenkstätte „Auschwitz“ war Thema eines Interviews, das ich mit Ideengeberin Dr. Alice Brauner vor zwei Jahren geführt habe

Heidelberg atmet eine besondere Atmosphäre. Das spiegelt sich auch in meinem Buch „Auf den geheimnisvollen Spuren von Albert Schweitzer“ wider.
Am 24. März 2023 wurde unser Autor Prof. Dr. Traugott Schächtele in der Heiliggeistkirche als Prälat verabschiedet


In dem Buch enthalten ist auch eine Wanderung nach Neckarsteinach, auf den Spuren von Joseph von Eichendorff.

Dass die Heidelberger Romantik, kein reiner Mythos ist unterstreicht der Film „Ich war eine männliche Kriegsbraut“
Zu Beginn der Romcom „Ich war eine männliche Kriegsbraut“ („I Was a Male War Bride“) aus dem Jahr 1949 wandelt Cary Grant als adretter Offizier der französischen Armee durch die Ruinenstädte der US-amerikanischen Besatzungszone im Westen Deutschlands, ehe er als Beifahrer im Motorrad den Neckar entlang durch den Kraichgau fährt, in dem nur wenige Jahre zuvor noch der Zweite Weltkrieg mit Tieffliegerangriffen und Brückensprengungen seine Spuren hinterlassen hatte.
Die romantische Komödie gehört weder zu den besten Filmen Cary Grants noch zu denen des Regisseurs Howard Hawks – doch ihre Schauplätze entführen ihr Publikum in historische Altstadtkerne und Dörfer, die von den Kriegszerstörungen weitgehend unversehrt geblieben waren.
Dazu zählen neben Orte in Neckarsteinach und Heidelberg auch Drehplätze in Mannheim, Schwetzingen, Frankfurt (Main), Neckargemünd, Mannheim, die Staustufe Rockenau auch Zuzenhausen.
Zuzenhausen im Kraichgau. Viele denken da im Sportbereich an das Trainigszentrum der TSG Hoffenheim.
Aber auch der Weg von Schwetzingen dorthin ist kein weiter.
Einst sang ein kleiner Chor unter Leitung des damaligen Pfarrvikars Frank Schaber nicht nur Lieder von Max Reger.

Frank Schaber, 1960 in Karlsruhe geboren, studierte von 1980 bis 1989 Theologie an der Augustana-Hochschule im fränkischen Neuendettelsau und an der Universität Heidelberg. Seine theologischen Studien ergänzte er parallel dazu durch ein Philosophie-Studium, in dem er sich unter anderem mit Kants theoretischen Schriften, Wissenschaftstheorie und Fragen der Identität der Person beschäftigte. Es folgten das Lehr- und Pfarrvikariat in Bad Rappenau, Schefflenz und Schwetzingen. Ab 1993 wirkte er als Gemeindepfarrer zunächst in Karlsruhe-Durlach und von 2001 bis 2015 in Karlsruhe-Waldstadt. Im November 2015 wechselte er auf eine halbe Pfarrstelle nach Zuzenhausen, nun kommt zu 50 Prozent die Klinikseelsorge hinzu. „Die Kombination meiner Aufgaben als Pfarrer mit der neuen Tätigkeit als Klinikseelsorger erscheint mir ideal“, so Schaber anlässlich seiner Einführung in das neue Amt. „Nach über 20 Jahren Gemeindearbeit habe ich mir noch einmal eine neue Herausforderung gesucht.“ Einerseits schätzt er die Arbeit als Gemeindepfarrer mit Gottesdiensten, Taufen, Trauungen und Beerdigungen, doch: „Ich glaube, dass die Seelsorge der Kern meines Berufes ist – da ist die Kirche wirklich nah am Menschen. In der Seelsorge können wir den Suchenden und Fragenden als Gesprächspartner Solidarität, Hilfe und Begleitung geben. Das ist der eigentliche Grund, warum ich diesen Beruf ergriffen habe.“ Mit einer pastoralpsychologischen Fortbildung hat sich der erfahrene Pfarrer auch die theoretischen Voraussetzungen für diesen Teil seines Berufs – oder seiner Berufung – erworben.
Quelle: Sinsheim Lokal 18. Mai 2026
Leider ist Frank Schaber inzwischen verstorben.
Aber die Verbindung von Schwetzingen nach Zuzenhausen und Sinsheim und auch nach Hollywood bleiben.
„Die Familie Pfitzenmeier war schon immer eine sportliche Familie, mein Vater und Großvater waren gute Turner. Als Jugendlicher habe ich Sportmagazine mit Arnold Schwarzenegger gesehen, das hat mich inspiriert, aus Beton, Sand und Zement eine Betonhantel zu gießen und mir aus Schrotteilen vom Schrottplatz nach dem amerikanischen Magazinvorbild Geräte zu bauen. Im Sommer habe ich im Freien trainiert, dann in der Garage und schließlich habe ich den Wäschekeller meiner Mutter belagert. Nach einem Jahr etwa hatte ich den gesamten Keller ausgebaut und schon 80 Mitstreiter gefunden, die mit mir trainieren wollten. Dafür brauchte ich mehr Geräte. Deshalb habe ich mir überlegt, dass alle einen Beitrag bezahlen müssen, damit wir aus Schrott weitere Geräte bauen konnten. Ohne es zu merken wurde so aus meinem Hobby bereits ein tagesfüllender Beruf. Nach nur einem Vierteljahr als Konditorgeselle hatte ich eine Einladung in die USA, bei der ich Arnold Schwarzenegger kennenlernte und auch die Perspektiven, die das Krafttraining bot. Dort im Zentrum des Bodybuilding, am Strand von Venice Beach, kamen mir folgende Ziele: Deutscher Meister im Bodybuilding zu werden sowie das beste Fitnessstudio in Deutschland zu entwickeln. Wieder zurück in Deutschland kündigte ich meine Gesellenstelle und widmete mich mit ganzem Herzen der Entwicklung und dem Aufbau meines Unternehmens. 1980 wurde ich deutscher Meister der Junioren im Bodybuilding in München, 1984 wurde ich gemeinsam mit Anja Langer Vizeweltmeister der Paare in Madrid. Auf diesem Leistungshöhepunkt stieg ich aus dem aktiven Leistungstraining aus und arbeitete mit gleicher Kraft am Aufbau meines Unternehmens.“
Das sagte Unternehmer Werner Pfitzenmeier, der auf vielfältige Weise mit der TSG Hoffenheim verbunden ist 2018 den „Geschichten aus dem Delta im Quadrat“
Ich hatte Glück, ihm in Schwetzingen bei der Präsentation des Buches „Schwetzingen, Porträt einer Stadt“ begegnet zu sein…Thema: Schulunterricht in Berlin.

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Werner Pfitzenmeier (geboren am 12. November 1959) ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Fitness-Unternehmer Deutschlands. Er ist Gründer und Inhaber der Pfitzenmeier Unternehmensgruppe
, dem unangefochtenen Marktführer im Fitness- und Wellnessbereich in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Gegründet 1978 hat Namensgeber Werner Pfitzenmeier ein Unternehmen aufgebaut, das noch immer vollständig im Familienbesitz ist und in dem 2.500 Menschen arbeiten und 176.000 Menschen trainieren. Nach Mitgliedern liegt die Gruppe damit in den Top 10 in Deutschland. Dabei ist national einmalig, dass ein Anbieter in seinem regionalen Markt mit einer so großen Anzahl an Anlagen vertreten ist und mit verschiedenen Marken wie den Premiumclubs und Ressorts, VeniceBeach sowie FitBase alle Marktsegmente von Discount bis Premium besetzt. Ergänzt wird das Unternehmensangebot durch die IFAA, eine eigene Akademie zur Aus- und Weiterbildung.
2028 feiert Pfitzenmeier sein 50. Firmenjubiläum
