
Berlin. Johann-Michael Zeyher und Johann Peter Hebel verbindet vieles, beide haben in Schwetzingen ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Von Frank Bürger

Johann Michael Zeyher (* 26. November 1770 in Obernzenn; † 23. April 1843 in Schwetzingen) war ein bedeutender deutscher Gärtner, Botaniker und Landschaftsarchitekt. Er prägte maßgeblich die badische Gartenkunst im frühen 19. Jahrhundert
1804 wurde Johann Michael Zeyher von Kurfürst Karl Friedrich von Baden als Nachfolger von Friedrich Ludwig Sckell zum Hofgärtner nach Schwetzingen berufen. 1806 folgte die Ernennung zum Großherzoglichen Gartenbaudirektor. Als solcher hatte er die Oberaufsicht über sämtliche herrschaftlich badischen Gärten. Neben der Pflege des Schlossgartens und der Umgestaltung einiger Gartenpartien richtete er eine forstbotanische Gehölzsammlung ein. Mit wissenschaftlichem Anspruch legte er ein Herbarium an, das deutschlandweite Aufmerksamkeit erregte. Seine Liebe zum Schwetzinger Schlossgarten mündete in der Herausgabe gedruckter Gartenführer und Verzeichnisse des Baumbestandes. Sein verdienstvolles Wirken bescherte ihm den Titel eines Geheimen Hofrats und die Ehrenbürgerwürde der Stadt Schwetzingen.
Quelle: Visit Schwetzingen


Die Spuren Sckells und seines Schülers Peter Joseph Lennés finden sich überall in Deutschland.

Interessant ist: Gerade bei seinem Aufenthalt im legendären Prinzenhaus bei Zeyher verstarb die Dichterikone Hebel. Und beide haben in der Stadt mit einem der schönsten Schlösser Deutschlands ihre letzte Ruhestatt gefunden.
Bildungsstoff für Kulturinteressierte und Schüler.
So steht auch Traditionsbewahrung an erster Stelle.

Auf Nachfrage nach der Zukunft eines Museums, das eventuell auch seinen Ort im Schwetzinger Palais Hirsch haben soll, gab Nils Melkus folgende Antwort:
Es gibt hierzu bereits erste Planungen, die bereits vorgestellt und diskutiert wurden. Als CDU unterstützen wir die bisherigen Überlegungen. Aufgrund der Haushaltslage und begrenzter Kapazitäten im Bauamt wird mit einer Umsetzung aber frühestens 2028 zu rechnen sein. Wie Sie vielleicht gelesen haben, bauen wir z.B. die Zeyher-Grundschule zur Ganztagesschule aus und investieren allein hier knapp 10 Mio. Euro. Hinzu kommen Investitionen in unsere Kindergärten und in die Infrastruktur. Dies hat auch für uns als CDU-Fraktion zunächst Priorität.
Hier die Pressemitteilung dazu von Anfang Mai von Andrea Baisch:
Der Technische Ausschuss hat den Ausbau der Johann-Michael-Zeyher-Grundschule zur Ganztagsschule vorberaten.
Das überarbeitete Raumkonzept setzt auf eine wirtschaftliche, bedarfsgerechte Planung und soll den maximalen Kostenrahmen von 9,95 Millionen Euro nicht überschreiten. Durch eine Reduzierung der Neubaufläche und eine stärkere Mehrfachnutzung von Räumen konnte die ursprünglich deutlich höhere Kostenschätzung erheblich gesenkt werden. Der Neubau soll künftig gemeinsam mit dem Bestandsgebäude eine funktionale und zukunftsfähige Ganztagsgrundschule ermöglichen.
Ziel ist es, alle notwendigen Räume für den Ganztagsbetrieb bereitzustellen, ohne dabei überdimensionierte Flächen vorzusehen. Gleichzeitig sollen pädagogische Qualität, Flexibilität und Nachhaltigkeit gewährleistet bleiben.
Die Fertigstellung des Neubaus ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Bei planmäßigem Verlauf könnte der Ganztagsbetrieb ab dem Schuljahr 2028/29 starten. Ein Großteil der Kosten soll durch Fördermittel gedeckt werden, sodass die finanzielle Belastung für den städtischen Haushalt reduziert wird.
Am 20. Mai beschloss die Gemeinde den Ausbau der Schule.
Das überarbeitete Raumkonzept setzt auf eine wirtschaftliche, bedarfsgerechte Planung und soll den maximalen Kostenrahmen von 9,95 Millionen Euro nicht überschreiten. Durch eine Reduzierung der Neubaufläche und eine stärkere Mehrfachnutzung von Räumen konnte die ursprünglich deutlich höhere Kostenschätzung erheblich gesenkt werden. Der Neubau soll künftig gemeinsam mit dem Bestandsgebäude eine funktionale und zukunftsfähige Ganztagsgrundschule ermöglichen.
Ziel ist es, alle notwendigen Räume für den Ganztagsbetrieb bereitzustellen, ohne dabei überdimensionierte Flächen vorzusehen. Gleichzeitig sollen pädagogische Qualität, Flexibilität und Nachhaltigkeit gewährleistet bleiben.
Die Fertigstellung des Neubaus ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Bei planmäßigem Verlauf könnte der Ganztagsbetrieb ab dem Schuljahr 2028/29 starten. Ein Großteil der Kosten soll durch Fördermittel gedeckt werden, sodass die finanzielle Belastung für den städtischen Haushalt reduziert wird.

