Kulturtag im Kloster Götschendorf

Götschendorf Daniil Irbits, Prior des Klosters Götschendorf, sucht immer weitere Ideen , um das Kloster weiterzuentwickeln. Dazu gehört ein Kulturtag mit vielen Noten. Er kann dabei auch auf Unterstützung des Amtes und des Landkreises bauen.

Von Frank Bürger

Abt Daniil präsentierte heute das Kloster St. Georg in Götschendorf.: Zu einer wichtigen Zeit. Die Mönche dort kommen nicht nur aus Russland, sondern auch aus der Ukraine und aus Weißrussland. Gespannt blickt man in dem einzigen russisch-orthodoxen Kloster in Mitteleuropa auf die Risikoregionen der Welt.

Eines hat man dort erkannt: Kultur verbindet. So wurden am 26. September viele kulturelle Akzente gesetzt. Das geschah auch in Kooperation mit Walter Gauks, der sich unter anderem um die Belange von Russlanddeutschen kümmerte.

Eröffnet wurde in dem Zusammenhang eine Ausstellung mit Postkarten zu Götschendorf. Wie Bruder Michail auf Anfrage berichtet, hat Abt Daniil diese bei Ebay erworben, sie nehmen Gefühle zum Kloster in den Fokus.

Dazu gerät auch in der Exposition die Geschichte des Klosters ins Visier.

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Auch der RBB war zu Gast und interviewte den Abt.

Ein weiterer Besucher des Festes war auch Christoph Schneider aus Frankfurt (Main). Hier werden nach intensiven Beratungen und einem Besuch auf Schloss Boitzenburg weitere Schritte gegangen.

Abt Daniil kann auch politisch auf Unterstützung bauen. Die uckermärkische Landrätin Karina Dörk hat nach Gesprächen in Kooperation mit Amtsdirektor Andreas Rutter sich dafür einzusetzen, wenn möglich Gelder von dem russischen Unternehmen Rosneft zu organisieren, um das Kloster weiter zu unterstützen. Das teilte Abt Daniil den Deutsch-Polnischen Nachrichten mit.

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Parallel dazu lud die Landesregierung zu einem Konzert bei Seelow ein.

Darüber berichtete Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke:

Beeindruckende Reden heute anlässlich des 75. Jahrestages des Kriegsendes von Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke, der aus Seelow stammenden Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, der Präsidentin des Landtages Dr. Ulrike Liedtke und Landrat Gernot Schmidt. Die anschließende Aufführung der „Leningrader Sinfonie“ durch das Staatsorchester Frankfurt/Oder war ein Genuss. Die Kulisse auf den Seelower Höhen einmalig. Nach der Verteilung der Regenponchos hatte auch der Wettergott ein Einsehen und ließ seine Schleusen zu.

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