So spricht der Herr: Du bist in meinen Augen teuer und wertvoll und ich liebe dich. Jes 43,1-4a
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Pfarrkirche in Berlin-Altglienicke.Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.
Die guten Beziehungen der Leiter der drei religiösen Gemeinden in der Spandauer Neustadt machen es möglich: Die Moscheegemeinde, die freikirchliche Gemeinde und die Luthergemeinde laden mit Unterstützung des Quartiersrates am 14. März 2021 um 18:00 zu einem besonderen Konzert in die Lutherkirche ein Das Konzert wird gestaltet von dem syrischen Oud-Spieler Mohannad Nasser und dem deutschen Organisten Martin Kückes. Mit der orientalischen Laute und der Orgel in der Lutherkirche wirken Instrumente aus zwei Kulturen zusammen, die die Spandauer Neustadt prägen.
Das Konzert wird im Internet live übertragen. Über die Homepage der Lutherkirchengemeinde können also alle an diesem besonderen Konzert teilnehmen.
Im ersten Teil des Konzerts erfolgt eine musikalische Annäherung der beiden Instrumente: Nach einem romantischen Oud-Stück erklingt mit Bachs Toccata das bekannteste Orgelstück der westlichen Welt. Danach gestalten beide Instrumente in einem Stück des Münchner Komponisten Enjott Schneider einen teils träumerischen, teils tanzwütigen und lebensfrohen Dialog.
Im zweiten Teil des Konzerts wird die Trauer über langjährige und nicht enden wollende Kriege (wie z.B. der in Syrien) thematisiert: Nach einem Lamento für Orgel wird ein weiteres Stück des Komponisten Enjott Schneider für Oud und Orgel aufgeführt, das vor allem an das Leid von Frauen, Kindern und Familien erinnert.
Ein vom Oud-Spieler Mohannad Nasser für Orgel und Oud komponiertes Liebeslied nach Worten des Sufi-Dichters Al-Hallag (858-922) wird das eindrückliche Konzert beschließen.
Petrus schreibt: Der Wahrheit gehorsam, habt ihr euer Herz rein gemacht für eine aufrichtige Bruderliebe; darum hört nicht auf, einander von Herzen zu lieben.1 Petr 1,22-25
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Viktor Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Kirche in Berlin-Johannisthal.Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von der Religionspädagogin Katja Valentin, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Diakonin Maria Roese mit Gedanken zum Weltgebetstag. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.
Kommt mit auf die Philippinen, nach Slowenien, Simbabwe oder Vanuatu!
In vielen Ländern der Erde wird neben den Gottesdiensten für Erwachsene auch Weltgebetstag für und mit Kindern und Jugendlichen gefeiert. Durch Corona ist dies im Jahr 2021 nicht so möglich.
Ob im Kindergottesdienst, während einer Kinderbibelwoche, in Kindergarten und Schule oder im Firm- und Konfirmationsunterricht: Deutschlandweit gibt eseigentlich unzählige Angebote zum Weltgebetstag für Kinder und Jugendliche.
Kinder von der Kita bis zur Grundschule erleben Jahr für Jahr in ein neues Land. Mit Liedern und Tänzen loben sie Gott für die farbenprächtige Natur der Bahamas, sie basteln Rasseln aus Kuba und lernen das Leben der „Müllkinder von Manila“ kennen.
Jugendliche beschäftigen sich beim Weltgebetstag mit den Sorgen und Träumen ihrer Altersgenossen der Philippinen, Simbabwe oder Vanuatu.
Mirjams Tanz. Miniatur aus dem bulgarischen Tomić-Psalter um 1360. Mirjam wird mit einer Rahmentrommel (tof) dargestellt, dem Vorbild für die von orientalischen Frauen gespielte daira. Ihre tanzenden Begleiterinnen schlagen hier Paarbecken.
Als die Israeliten wieder festen Boden unter den Füßen nach dem Durchzug durch das Schilfmeer spürten, jubelten sie und sangen: „Gott sei Dank, wir sind gerettet.“ Einige tanzten auch.
Mirjam griff zu ihrer Handtrommel und sang ihnen vor: „Lasst uns dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan.“
Christen sprechen durch verschiedene Gebete zu Gott. Es gibt Gebete mit festen Formulierungen. Dazu gehört das „Vater Unser“ aus der Bibel. Außerdem beten viele Christen mit ihren eigenen Worten zu Gott. In diesem Gespräch dürfen sie ganz und gar sie selbst sein, sind Gott ganz nahe und können ihm alles anvertrauen. Sie erzählen von ihren Wünschen und Ängsten und fühlen sich bei Gott gut aufgehoben.
Je nach ihrem Anliegen beten Gläubige auch ein „Glaubensbekenntnis“, um ihren Gott zu ehren und zu preisen und sich zu ihm zu bekennen. In anderen Gebeten beklagen sie zum Beispiel den tragischen Tod eines Freundes oder Familienmitgliedes. Aber auch Dank und Freude sind Anlässe für ein Gebet.
Manche Christen knien sich zum Beten hin, viele falten dabei die Hände – vor allem in der Kirche. Andere tun das nicht. Eine Vorschrift für eine Gebetshaltung oder einen bestimmten Ort gibt es nicht.
Im Zentrum steht das Gebet des Herrn:
Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 11 Unser tägliches Brot gib uns heute. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.] 14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
Matthäus 6, 9-14, Lutherbibel 2017, Rechte liegen bei Deutscher Bibelgesellschaft Stuttgart
Paulus schreibt an Timotheus: Bewahre das dir anvertraute kostbare Gut durch die Kraft des Heiligen Geistes, der in uns wohnt.2 Tim 1,12-14
Berlin. Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läutet die Glocke der evangelischen Kirche des Gemeinwesenzentrums Heerstraße Nord in Berlin-Staaken.Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin sowie Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.
Vor über 130 Jahren taten sich christliche Frauen in den USA und Kanada im Sinne internationaler Frauensolidarität zusammen. Aus ihrem konfessions-übergreifenden Gebet ist die größte ökumenische Bewegung weltweit entstanden.
Die Frauen aus der Geschichte des Weltgebetstags setzten wichtige Zeichen für Frieden und Versöhnung. Sie kämpften für die Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft. Als eine der ersten engagierten sie sich für Umweltschutz. Unerschrocken traten sie gegen Rassismus und Intoleranz ein.
Zwölf (Frauen-)Verbände aus verschiedenen christlichen Konfessionen rufen eindrücklich auf zu Gebet, Solidarität und Kollekten anlässlich des ökumenischen Weltgebetstags am 5. März 2021. Auch im Kirchenkreis Spandau wird digital und um 18 Uhr in der Evangelischen Weihnachtskirche, Haselhorster Damm 54, 13599 Berlin, dazu eingeladen. Hier wird ein Video gezeigt. Unter der Adresse https://youtu.be/aoUSeJQI_2U kann ab 17 Uhr ein Video abgerufen werden.
Stein. 22.02.2021. Der Weltgebetstag ist die weltweit größte Basis-Bewegung christlicher Frauen. Seit Jahrzehnten verbindet sie auch in Deutschland Christ*innen in Gebet und Handeln für Frieden, Gerechtigkeit und Frauenrechte. Am 5. März 2021 wird in über 150 Ländern der Erde der Weltgebetstag der Frauen gefeiert.
Zwölf Mitgliedsorganisationen des Deutschen Weltgebetstagskomitees laden zur Teilnahme an den vielen digitalen Angeboten, am TV-Gottesdienst oder Präsenz-Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen ein. Ihr ökumenischer Aufruf ist ein eindrücklicher Appell, in Pandemie-Zeiten die dramatische Lage vieler Frauen und Kinder weltweit nicht zu vergessen.
Worauf bauen wir?“: Zu dieser Frage laden unsere Organisationen verschiedener christlicher Konfessionen in ganz Deutschland rund um den 5. März 2021 zu ökumenischen Gebeten ein. Den Gottesdiensttext haben Frauen aus dem Pazifikstaat Vanuatu verfasst. In diesem Jahr sind wir mit ihnen besonders verbunden. Weltweit erleben wir durch die Corona-Pandemie schwerste Herausforderungen, gleichzeitig zeigt sich der Klimawandel verstärkt in Naturkatastrophen und führt vor allem im globalen Süden zu Tod, Verwüstung und Existenznot.
Wir rufen dazu auf, in diesen Zeiten die dramatische Situation von Frauen und ihren Familien weltweit nicht aus den Augen zu verlieren. Der Basis-Bewegung des Weltgebetstags stehen schwere finanzielle Zeiten bevor. Wir spüren die Auswirkungen der Corona-Krise und wir fürchten massive Kollekten-Einbrüche. Das betrifft sowohl unsere Unterstützung für die Partnerinnen weltweit als auch die Zukunft der ökumenischen Frauenbewegung in Deutschland.
Hoffnung gibt uns die Grundidee unserer weltweiten Bewegung, die von Spiritualität und Solidarität lebt. Am 5. März 2021 strahlt der Sender Bibel-TV um 19:00 Uhr einen vom Deutschen Weltgebetstagskomitee organisierten Fernsehgottesdienst aus. Zeitgleich findet eine große YouTube-Premiere des Gottesdienstes statt, die u.a. auf www.weltgebetstag.de zu sehen sein wird. Darüber hinaus wird es zahlreiche lokale und regionale Online-Formate geben. Bundesweit organisieren Frauen außerdem Freiluft-Andachten, Gottesdienste im kleinen Rahmen, Spendenaktionen, Ausstellungen und vieles mehr.
Der diesjährige Weltgebetstag im Kirchenkreis Spandau wurde von Frauen aus den kath. Gemeinden St. Stephanus und St. Joseph, sowie der Ev. Kirchengemeinde Siemensstadt und der Ev. Weihnachtskirchengemeinde als Gastgeberin gestaltet und aufgezeichnet.