David wird von Samuel zum König gesalbt. Illustration aus dem Ingeborg-Psalter.

Samuel ist ein Prophet. Propheten verkünden den Willen Gottes. Gott sagt zu ihm: „Samuel, Saul soll nicht länger König sein. Fülle dein Horn mit Öl und gehe nach Bethlehem. Dort suche Isai. Einer seiner Söhne wird König in Israel. Ihn werde ich dir zeigen.

Samuel macht sich auf den Weg. Alle Söhne treten herzu. Gott sagt: „Schau nicht auf das Äußere. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an.“

Erst als er David sieht, den jüngsten und kleinsten Sohn Isais, weiß Samuel: Das ist er. Dieser soll König über Israel werden.

Samuel nimmt sein Horn und benetzt damit das Haupt Davids.  Er salbt ihn zum König.

Blick auf verschiedene Kirchen

Zur Kirchenausstattung gehören die Einrichtungsstücke einer Kirche und die beweglichen und unbeweglichen Gegenstände, die der Liturgie und den kirchlichen Riten dienen Einige Prinzipalien wie Altar, Kanzel, Taufbecken und Kreuz finden sich in den meisten Kirchen, oft auch eine Orgel. Auch Paramente und Verbrauchsgüter wie Kerzen, Lampenöl, Weihrauch, Hostien oder Messwein können als Kirchenausstattung bezeichnet werden.

Über diesen Link kannst du die Weihnachtskirche entdecken

RUSHES-AT-THE-SHANNON-50-x-20cm-2022-x-822-Acrylic-on-canvas-scaled / Holger Baehr

Wort zum Tag (Taizé):

So spricht der Herr: Du bist in meinen Augen teuer und wertvoll und ich liebe dich.
Jes 43,1-4a

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Siegfried Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Pfarrkirche in Berlin-Altglienicke. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von Pfarrer Ralf Schwieger, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Die guten Beziehungen der Leiter der drei religiösen Gemeinden in der Spandauer Neustadt machen es möglich: Die Moscheegemeinde, die freikirchliche Gemeinde und die Luthergemeinde laden mit Unterstützung des Quartiersrates am 14. März 2021 um 18:00 zu einem besonderen Konzert in die Lutherkirche ein Das Konzert wird gestaltet von dem syrischen Oud-Spieler Mohannad Nasser und dem deutschen Organisten Martin Kückes. Mit der orientalischen Laute und der Orgel in der Lutherkirche wirken Instrumente aus zwei Kulturen zusammen, die die Spandauer Neustadt prägen.

Das Konzert wird im Internet live übertragen. Über die Homepage der Lutherkirchengemeinde können also alle an diesem besonderen Konzert teilnehmen.

Im ersten Teil des Konzerts erfolgt eine musikalische Annäherung der beiden Instrumente: Nach einem romantischen Oud-Stück erklingt mit Bachs Toccata das bekannteste Orgelstück der westlichen Welt. Danach gestalten beide Instrumente in einem Stück des Münchner Komponisten Enjott Schneider einen teils träumerischen, teils tanzwütigen und lebensfrohen Dialog.

Im zweiten Teil des Konzerts wird die Trauer über langjährige und nicht enden wollende Kriege (wie z.B. der in Syrien) thematisiert: Nach einem Lamento für Orgel wird ein weiteres Stück des Komponisten Enjott Schneider für Oud und Orgel aufgeführt, das vor allem an das Leid von Frauen, Kindern und Familien erinnert.

Ein vom Oud-Spieler Mohannad Nasser für Orgel und Oud komponiertes Liebeslied nach Worten des Sufi-Dichters Al-Hallag (858-922) wird das eindrückliche Konzert beschließen.

Martin Kückes

Projektvorstellung

SHANNON-SUNRISE-41-x-41cm-1622-x-1622-Acrylic-on-canvas-scaled / Holger Baehr

Wort zum Tag (Taizé):

Petrus schreibt: Der Wahrheit gehorsam, habt ihr euer Herz rein gemacht für eine aufrichtige Bruderliebe; darum hört nicht auf, einander von Herzen zu lieben.1 Petr 1,22-25

Berlin.  Gedanken kommen wieder von Pfarrer Viktor Weber. Es läuten die Glocken der evangelischen Kirche in Berlin-Johannisthal. Es gibt Tipps zum Religionsunterricht, eine Einspielung gibt es dieses Mal von dem Organisten Michael Reichert, eine Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbereich kommt von der Religionspädagogin Katja Valentin, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp über Klassikradio, Impulse auch aus dem Evangelischen Johannesstift Berlin. Diakonin Maria Roese mit Gedanken zum Weltgebetstag. Es gibt Jazziges. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang.

Von Frank Bürger

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Kommt mit auf die Philippinen, nach Slowenien, Simbabwe oder Vanuatu!

In vielen Ländern der Erde wird neben den Gottesdiensten für Erwachsene auch Weltgebetstag für und mit Kindern und Jugendlichen gefeiert. Durch Corona ist dies im Jahr 2021 nicht so möglich.

Ob im Kindergottesdienst, während einer Kinderbibelwoche, in Kindergarten und Schule oder im Firm- und Konfirmationsunterricht: Deutschlandweit gibt eseigentlich unzählige Angebote zum Weltgebetstag für Kinder und Jugendliche.

Kinder von der Kita bis zur Grundschule erleben Jahr für Jahr in ein neues Land. Mit Liedern und Tänzen loben sie Gott für die farbenprächtige Natur der Bahamas, sie basteln Rasseln aus Kuba und lernen das Leben der „Müllkinder von Manila“ kennen.

Jugendliche beschäftigen sich beim Weltgebetstag mit den Sorgen und Träumen ihrer Altersgenossen der Philippinen, Simbabwe oder Vanuatu.

Hier ein Filmbeitrag

Mirjams Tanz. Miniatur aus dem bulgarischen Tomić-Psalter um 1360. Mirjam wird mit einer Rahmentrommel (tof) dargestellt, dem Vorbild für die von orientalischen Frauen gespielte daira. Ihre tanzenden Begleiterinnen schlagen hier Paarbecken.

Als die Israeliten wieder festen Boden unter den Füßen nach dem Durchzug durch das Schilfmeer spürten, jubelten sie und sangen: „Gott sei Dank, wir sind gerettet.“ Einige tanzten auch.

Mirjam griff zu ihrer Handtrommel und sang ihnen vor: „Lasst uns dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan.“

Rudolf EppDas Morgengebet, um 1879

Christen sprechen durch verschiedene Gebete zu Gott. Es gibt Gebete mit festen Formulierungen. Dazu gehört das „Vater Unser“ aus der Bibel. Außerdem beten viele Christen mit ihren eigenen Worten zu Gott. In diesem Gespräch dürfen sie ganz und gar sie selbst sein, sind Gott ganz nahe und können ihm alles anvertrauen.  Sie erzählen von ihren Wünschen und Ängsten und fühlen sich bei Gott gut aufgehoben.

Je nach ihrem Anliegen beten Gläubige auch ein „Glaubensbekenntnis“, um ihren Gott zu ehren und zu preisen und sich zu ihm zu bekennen. In anderen Gebeten beklagen sie zum Beispiel den tragischen Tod eines Freundes oder Familienmitgliedes. Aber auch Dank und Freude sind Anlässe für ein Gebet.

Manche Christen knien sich zum Beten hin, viele falten dabei die Hände – vor allem in der Kirche. Andere tun das nicht. Eine Vorschrift für eine Gebetshaltung oder einen bestimmten Ort gibt es nicht.

Im Zentrum steht das Gebet des Herrn:

Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 11 Unser tägliches Brot gib uns heute. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.] 14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Matthäus 6, 9-14, Lutherbibel 2017, Rechte liegen bei Deutscher Bibelgesellschaft Stuttgart