
Impuls aus Taizé
Jesus sagte: Ich bin der gute Hirt; meine Schafe werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.
Joh 10,14-16
Berlin. Wir beginnen mit einer Andacht von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrates. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Dann kommt ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint oder direkt von der EKBO. Ein besonderer Impuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal in einem neuen Format, musikalisch umrahmt von Organistin Barbara Herrberg (Evangelische Weihnachtskirche Spandau), mit Fokus auf das Thema „Gedenken mit Perspektive“, diese Woche wieder mit Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Kath. Kirche St. Johannes Baptist in Herzogenrath-Merkstein. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, ab und an eine Koproduktion von Ute Mertens (Evangelische Kirche Mitteldeutschland und Thorsten Fabrizi (Evangelische Kirche im Rheinland), eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert Ann-Helena Schlüter, ab und an auch ein Beitrag von Agita Rando. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung und Texte von Nadine Grimmig, eine Filmempfehlung kommt von Miss Sonnenschein oder Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko Sturm. Regelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak. Von Anfang an mit dabei Superintendentin Angela Zaedow.
Mit dabei eine deutsch-polnische Note über Stephan Schiller. Dazu eine oekumenische Ergänzung: Regelmäßig zeigen wir einen Impuls von Uwe Lüttinger, Dekan der Römisch-Katholischen Kirchengemeinde Mittlere Kurpfalz. Und zum ersten Mal eine kulturelle Note von der SPD-Abgeordneten Sebahat Atli.
Von Frank Bürger
Andacht Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Impuls Generalsuperintendent Kristóf Bálint

Ein gut besuchter ökumenischer Gottesdienst des #ÖRBB in Potsdam in den Räumen der Adventgemeinde. Wie schön, wenn Schwestern und Brüder in Eintracht gemeinsam Gottesdienst feiern, G’TT mit Liedern und Gebeten loben und G’TTes Wort hören. Die Predigt hielt Generalsuperintendent Kristóf Bálint. Sie ist unter der Überschrift „wir sind Bewahrungshelfer:innen“ hier nachzulesen: https://www.ekbo.de/…/2026-09-13_Predigt_zu_Hi_38_18_HP…
Facebook, 14. September 2026
Impuls von Prof. Dr. Traugott Schächtele

Termine
- 27.09.2026 10:00 Uhr Gottesdienst zum 200. Todestag von Johann-Peter-Hebel Gemeindesaal der Ludwigskirche Freiburg
Blog
Aktuelle Buchhinweise
09.05.2026
Am 17. August 2026 erscheint beim Herder Verlag mein neues Buch Die neue Freiheit genießen und gestalten: Ein Reiseführer in den Ruhestand (20 Euro). Lesen und Verschenken lohnt sich! /leben/shop/p6/95995-die-neue-freiheit-geniessen-und-gestalten-gebundene-ausgabe/
Mein Buch geistesinzidenzen: sieben mal sieben unterbrechungen im lauf des Jahres ist beim Verlag
Auch am 16. September in Erinnerung an den 200. Todestag von Johann Peter Hebel ist Traugott Schächtele präsent
Auch Nadine Grimmig von den DPN ist mit vor Ort

2021 hat Schächtele auch einen Kranz für die Landeskirche ans Grab gelegt. Es war zugleich der 200. Geburtstag der EKIBA.
Zum Jubiläum gab es auch einen Musikbeitrag aus Spandau aus der Feder von Traugott Schächtele
Hier der Artikel zum aktuellen Hebel-Gedenken mit Blick nach Berlin-Charlottenburg

Impuls von Superintendentin Angelika Zädow

Beitrag von Pfarrer Erko Sturm

Lloyd C. Douglas – Vom Pfarrer zum Erzähler des Glaubens
Ein Schriftsteller, der von der Kanzel kam
Lloyd Cassel Douglas gehört zu den bemerkenswerten Erscheinungen der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Bemerkenswert nicht zuletzt deshalb, weil seine eigentliche schriftstellerische Karriere erst in einem Alter begann, in dem andere Autoren bereits einen großen Teil ihres Werkes geschaffen haben. Douglas war zunächst vor allem eines: Pfarrer. Jahrzehntelang predigte er, leitete Gemeinden und beschäftigte sich mit der Frage, wie christlicher Glaube so vermittelt werden kann, dass er Menschen in ihrem alltäglichen Leben erreicht. Als er schließlich zum erfolgreichen Romanautor wurde, ließ er dieses Anliegen nicht hinter sich. Man könnte vielmehr sagen: Douglas wechselte das Medium. Aus dem Prediger wurde ein Erzähler. Seine Romane erreichten ein Millionenpublikum, mehrere wurden von Hollywood verfilmt. Besonders The Robe von 1942, im Deutschen als Das Gewand bzw. Das Gewand des Erlösers bekannt, machte Douglas international berühmt. Die Verfilmung von 1953 mit Richard Burton wurde darüber hinaus zu einem Stück Filmgeschichte: The Robe war der erste von 20th Century Fox veröffentlichte Spielfilm im neuen CinemaScope-Verfahren. Doch Douglas’ Bedeutung erschöpft sich weder in Verkaufszahlen noch in Hollywoodverfilmungen. Interessanter ist die Frage, was der Schriftsteller Douglas aus seinem früheren Beruf als Pfarrer mitgenommen hat – und ob seine Romane vielleicht sogar als eine besondere Form der Verkündigung verstanden werden können.
Jahrzehnte im Pfarramt
Douglas wurde am 27. August 1877 in Columbia City im US-Bundesstaat Indiana geboren. Der kirchliche Weg lag gewissermaßen nahe: Sein Vater war selbst Pfarrer. Douglas studierte am Wittenberg College und am theologischen Seminar in Springfield, Ohio, und begann seinen Dienst als lutherischer Geistlicher. Seine beruflichen Stationen zeigen allerdings, dass er sich nicht dauerhaft an eine konfessionelle Tradition band. Nach lutherischen Pfarrstellen in Indiana, Ohio und Washington arbeitete er von 1911 bis 1915 für den YMCA an der University of Illinois. Anschließend übernahm er bedeutende kongregationalistische Gemeinden in Ann Arbor und Akron, später die First Congregational Church in Los Angeles und schließlich St. James United Church in Montreal. 1933 beendete er seinen aktiven Gemeindedienst. Eine auf Douglas spezialisierte Forschungsseite dokumentiert diese Stationen ebenso wie seine frühen theologischen Veröffentlichungen. Das ist für die Interpretation seiner späteren Romane wesentlich. Douglas war kein Schriftsteller, der sich irgendwann für religiöse Themen zu interessieren begann. Als sein erster großer Roman erschien, lagen Jahrzehnte kirchlicher Praxis hinter ihm. Und er hatte bereits theologisch geschrieben. Titel wie Wanted: A Congregation (1920), The Minister’s Everyday Life (1924), These Sayings of Mine (1926) und Those Disturbing Miracles (1927) zeigen, dass ihn besonders die Vermittlung christlicher Glaubensinhalte beschäftigte. Die spätere Literatur wächst aus dieser Vorgeschichte heraus.
Die Kanzel wird zum Roman
1929 erschien Magnificent Obsession und brachte Douglas den Durchbruch als Romanautor. Es folgten unter anderem Forgive Us Our Trespasses (1932), Green Light (1935), White Banners (1936), Disputed Passage (1939) und Invitation to Live (1940). Schon die Titel lassen erkennen, dass Douglas keine wertneutrale Unterhaltungsliteratur schreiben wollte. Schuld und Vergebung, Verantwortung, Hingabe, die Veränderbarkeit des Menschen und die Frage nach einem sinnvollen Leben kehren immer wieder. Das ist gleichsam die Handschrift des Pfarrers im Werk des Romanciers. Douglas verzichtet nun allerdings auf die klassische Form der Predigt. Statt zu sagen, wie ein Mensch leben sollte, erzählt er Geschichten von Menschen, deren bisheriges Leben infrage gestellt wird. Seine Figuren geraten in Krisen, begegnen anderen Menschen, müssen Entscheidungen treffen und verändern sich. Das unterscheidet Literatur von theologischer Belehrung. Der Leser erhält nicht nur eine Antwort. Er begleitet einen Menschen auf dem Weg zu einer möglichen Antwort. Gerade darin dürfte ein Grund für Douglas’ enorme Popularität gelegen haben. Er übersetzte religiöse und ethische Fragen in Geschichten, die auch Menschen verstehen konnten, die kein theologisches Buch zur Hand genommen hätten.
Ein Autor für Hollywood
Hinzu kam etwas, das Douglas vermutlich selbst nicht in diesem Ausmaß vorausgesehen hatte: Seine Geschichten eigneten sich hervorragend für das Kino. Bereits Magnificent Obsession wurde 1935 von John M. Stahl verfilmt. Frank Borzage inszenierte 1937 Green Light und 1939 Disputed Passage; 1938 kam White Banners unter der Regie von Edmund Goulding ins Kino. 1954 entstand schließlich Douglas Sirks berühmte zweite Verfilmung von Magnificent Obsession mit Jane Wyman und Rock Hudson. Damit erreichten die von Douglas erzählten moralischen und religiösen Konflikte ein Publikum, das weit über die Leserschaft seiner Bücher hinausging. Doch der Roman, mit dem sein Name dauerhaft verbunden bleiben sollte, führte ihn schließlich unmittelbar in die Welt des Neuen Testaments.
„Das Gewand“ – aus wenigen Bibelversen entsteht ein Roman
1942 veröffentlichte Douglas The Robe. Der Ausgangspunkt der Geschichte ist erstaunlich klein. Die Evangelien berichten, dass die Soldaten nach der Kreuzigung Jesu dessen Kleider unter sich verteilten. Das Johannesevangelium erwähnt ausdrücklich das ungenähte Gewand, über das die Soldaten das Los warfen: „Lasst uns das nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll.“ (Johannes 19,24) Douglas stellt nun eine Frage, die die Evangelien nicht beantworten:
Was könnte aus dem Menschen geworden sein, der dieses Gewand erhielt?
Aus dieser Leerstelle entwickelt er seinen Roman. Seine Hauptfigur, der römische Tribun Marcellus Gallio, ist an der Kreuzigung Jesu beteiligt und gelangt in den Besitz des Gewandes. Von diesem Augenblick an beginnt ein Weg, auf dem Marcellus immer intensiver mit Jesus, seiner Botschaft und den Menschen konfrontiert wird, deren Leben durch ihn verändert worden ist. Douglas schreibt dabei selbstverständlich keine Fortsetzung des Neuen Testaments. Marcellus ist eine literarische Figur. Historische, neutestamentliche und erfundene Personen und Ereignisse werden miteinander verbunden. Aber gerade diese Freiheit ermöglicht Douglas seine eigentliche Fragestellung: Was geschieht mit einem Menschen, wenn er mit Christus in Berührung kommt?
Das Gewand als Symbol
Dabei wäre es zu einfach, das Gewand lediglich als wundertätigen Gegenstand zu verstehen. Literarisch besitzt es eine tiefere Funktion. Jesus selbst ist nicht mehr greifbar. Zurückgeblieben ist sein Gewand – und zurückgeblieben sind Menschen, die von ihm erzählen. Damit wird das Gewand zu einem Zeichen der Abwesenheit und zugleich der Gegenwart Christi. Marcellus muss herausfinden, wer der Mann gewesen ist, dessen Gewand er besitzt. Er begegnet Zeugen, hört Geschichten und versucht, das Geschehene zu verstehen. Je weiter seine Suche voranschreitet, desto weniger kann er selbst unbeteiligter Beobachter bleiben. Und genau hier wird Douglas’ Konstruktion theologisch besonders interessant.
Marcellus steht dort, wo auch der Leser steht
Der Leser von Das Gewand befindet sich nämlich grundsätzlich in derselben Situation wie Marcellus: Auch er hat den historischen Jesus nicht gesehen. Christlicher Glaube entsteht seit der ersten Generation nach den Augenzeugen durch Vermittlung. Menschen hören davon, was andere erlebt und geglaubt haben. Sie begegnen biblischen Texten, Überlieferungen und Menschen, deren Leben vom Glauben geprägt wurde. Insofern erinnert Douglas’ Roman an das Wort des auferstandenen Christus an Thomas: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ (Johannes 20,29) Marcellus beginnt als Außenstehender. Er gehört nicht zu den Jüngern, besitzt keine christliche Vorbildung und hat zunächst keinen Grund, die Botschaft Jesu für wahr zu halten. Gerade deshalb eignet er sich als Identifikationsfigur. Der Leser kann gewissermaßen neben ihm stehen und fragen: Wer war dieser Jesus eigentlich? Warum erzählen Menschen von ihm? Weshalb verändert er ihr Leben? Und was würde es bedeuten, wenn an ihrer Überzeugung etwas dran wäre?
Kann ein Roman Verkündigung sein?
Hier erreicht Douglas’ Verbindung von Pfarramt und Schriftstellerei ihren interessantesten Punkt. Eine Predigt spricht Menschen unmittelbar an. Sie legt einen biblischen Text aus, stellt Fragen und versucht, Glauben mit dem Leben der Hörenden in Beziehung zu setzen. Douglas macht im Roman etwas Ähnliches – allerdings mit anderen Mitteln. Er sagt seinem Leser nicht einfach: Du musst glauben. Stattdessen lässt er ihn einen Menschen begleiten, der selbst auf der Suche ist. Man könnte dies als Verkündigung durch Identifikation bezeichnen. Der Leser erlebt Zweifel, Widerstände und Erkenntnisse seiner Figuren mit. Die Glaubensfrage wird nicht nur behauptet, sondern dramatisiert. Gerade Das Gewand lässt sich deshalb als Fortsetzung der pastoralen Arbeit Douglas’ mit literarischen Mitteln verstehen. Der ehemalige Pfarrer hat die Kanzel verlassen – aber nicht seine zentrale Frage: Wie kann ein Mensch Christus begegnen und was kann daraus für sein Leben entstehen? Damit wird der Roman nicht zur Predigt in Verkleidung. Eine solche Beschreibung würde seiner literarischen Eigenständigkeit nicht gerecht. Treffender wäre es, von einer literarischen Form der Glaubensvermittlung zu sprechen. Douglas erzählt, wo er früher gepredigt hatte.
Zwischen Glaubenszeugnis und historischer Fiktion
Gerade deshalb muss man allerdings unterscheiden. Das Gewand ist keine historische Quelle für die Zeit Jesu. Douglas füllt Leerstellen der Evangelien mit seiner Phantasie. Er verbindet historische Persönlichkeiten mit erfundenen Figuren und konstruiert Begegnungen, für die es keine historischen Belege gibt. Das kann problematisch werden, wenn Leser Romanhandlung und neutestamentliche Überlieferung nicht mehr auseinanderhalten. Als literarisches Verfahren besitzt es jedoch eine lange Tradition. Schon Lew Wallace hatte mit Ben-Hur und Henryk Sienkiewicz mit Quo Vadis erfundene Figuren in die Welt des frühen Christentums hineingestellt. Douglas führt diese Tradition im 20. Jahrhundert weiter. Sein eigentliches Interesse gilt dabei weniger der Rekonstruktion der Antike als der Wirkung des christlichen Glaubens auf einen einzelnen Menschen. Das erklärt zugleich, warum seine Literatur heute stellenweise ungewohnt wirken kann. Douglas erzählt zielgerichtet. Seine Figuren entwickeln sich häufig auf eine moralische oder religiöse Erkenntnis hin. Moderne Leser können dies als didaktisch empfinden. Doch genau darin liegt zugleich ein Schlüssel zum Verständnis seines Werkes: Douglas wollte mit seinen Romanen etwas bewirken.
„Das Gewand“ erobert das Kino
Der Erfolg von The Robe war außergewöhnlich. Turner Classic Movies berichtet, dass Douglas’ Roman nahezu ein Jahr lang den ersten Platz der Bestsellerliste der New York Times belegte. Douglas selbst erlebte die berühmteste Verfilmung nicht mehr. Er starb am 13. Februar 1951. 1953 brachte 20th Century Fox The Robe unter der Regie von Henry Koster ins Kino. Richard Burton spielte Marcellus Gallio, Jean Simmons Diana und Victor Mature Demetrius. Der Film schrieb zugleich Technikgeschichte. The Robe wurde am 16. September 1953 im New Yorker Roxy Theatre uraufgeführt und war der erste veröffentlichte große Spielfilm im CinemaScope-Verfahren. Hollywood suchte damals nach Möglichkeiten, dem wachsenden Fernsehen ein spektakuläres Kinoerlebnis entgegenzusetzen. Das neue Breitwandformat wurde zu einem wichtigen Teil dieser Strategie. So wurde ausgerechnet Douglas’ Geschichte über das Gewand Christi zum Ausgangspunkt einer neuen Epoche des Hollywoodkinos. Die Wirkung ging noch weiter: Demetrius and the Gladiators von 1954 führte die Geschichte einer Figur aus The Robe fort.
Noch einmal zurück ins Neue Testament
Douglas hatte sich nach The Robe ein weiteres Mal unmittelbar der biblischen Welt zugewandt. 1948 erschien sein letzter Roman The Big Fisherman. Nun steht Petrus, der „große Fischer“, im Zentrum. Wieder verbindet Douglas neutestamentliche Überlieferung mit literarischer Fiktion. Auch dieses Werk fand seinen Weg nach Hollywood und wurde 1959 verfilmt. Damit gehören The Robe und The Big Fisherman zusammen: Am Ende seines schriftstellerischen Lebens kehrte Douglas erzählerisch unmittelbar zu jener Welt zurück, mit der er sich zuvor jahrzehntelang als Prediger beschäftigt hatte.
Der Pfarrer blieb im Schriftsteller gegenwärtig
Douglas’ Lebensgeschichte lässt sich deshalb nicht einfach in zwei Teile zerlegen – zunächst Pfarrer, danach Schriftsteller. Zwischen beiden Tätigkeiten besteht eine bemerkenswerte Kontinuität. Als Pfarrer fragte Douglas, wie christlicher Glaube Menschen erreichen kann. Als Schriftsteller stellte er dieselbe Frage mit anderen Mitteln. Seine Bücher gehören nicht zur großen theologischen Fachliteratur des 20. Jahrhunderts. Auch literaturgeschichtlich steht Douglas nicht in einer Reihe mit den experimentellen Autoren seiner Epoche. Seine Bedeutung liegt auf einem anderen Gebiet: Er brachte religiöse und ethische Fragen in die populäre Kultur. Millionen Menschen begegneten ihnen in seinen Romanen. Weitere Millionen begegneten ihnen im Kino. Douglas’ autobiographisches Time to Remember erschien 1951. Nach seinem Tod griffen seine Töchter Virginia Douglas Dawson und Betty Douglas Wilson auf Briefe, Familienunterlagen und Materialien ihres Vaters zurück; daraus entstand The Shape of Sunday (1952), eine wichtige biographische Quelle. Ein Douglas-Forscher beschreibt, dass die Töchter dafür auch die Korrespondenz ihres Vaters mit dem Verlag Houghton Mifflin auswerteten und Teile dieser Materialien später an die University of Michigan gelangten. Damit schließt sich auf eigentümliche Weise ein Kreis. Douglas begann als Pfarrer, der Menschen von Christus erzählen wollte. Er wurde Schriftsteller und erreichte damit ein Publikum, das keine Kirche der Welt für einen einzelnen Prediger hätte fassen können. Und sein erfolgreichstes Buch erzählt ausgerechnet von einem Menschen, der zunächst außerhalb des Glaubens steht und sich auf die Suche macht. Vielleicht liegt darin die eigentliche Bedeutung Lloyd C. Douglas’.
Er verließ die Kanzel – aber nicht sein Thema.
Prediger hätte fassen können. Und sein erfolgreichstes Buch erzählt ausgerechnet von einem Menschen, der zunächst außerhalb des Glaubens steht und sich auf die Suche macht. Vielleicht liegt darin die eigentliche Bedeutung Lloyd C. Douglas’. Er verließ die Kanzel – aber nicht sein Thema.
Persönlicher Impuls
Aktuelle Deutsch-Polnische Note

Polens Außenminister Radosław Sikorski will ukrainische Kriegserfahrungen in Polens Produktionspläne, Militärdoktrin und Soldatenausbildung einfließen lassen.
Bei seinem Besuch in Kiew sprach er von einer „Revolution im Militärwesen“. Neue Drohnentypen seien schneller, flögen höher, trügen größere Gefechtsköpfe und seien schwerer abzuschießen.
Wer daraus keine praktischen Schlüsse ziehe, werde schlicht verlieren, warnte Sikorski. Zugleich erklärte er, nach Gesprächen in Kiew ein besseres Bild vom Stand der Friedensverhandlungen zu haben. Einzelheiten wolle er derzeit nicht öffentlich machen.
Facebook, Stephan Schiller , DPN, 12. September 2026
Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

Blau, wie der weite Himmel und das schimmernde Mittelmeer.
Orange wie warme Sonnenuntergänge und der Geschmack von saftigen Orangen.
Gelb von der strahlenden Sonne und unzähligen Zitronenbäumen.
Grün wie die schattigen Palmen- und Pinienhaine und kühl wie die Parks und Promenaden.
„So bunt und umfassend wie die Farben der Region ist auch das Angebot für die Besucher der Costa Blanca. Von kilometerlangen Sandstränden zu versteckten Felsbuchten, von den Meereswellen des Mittelmeers zu den Wanderwegen in der Berge, von entspannter Finca zur Partyhochburg. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.“ beschreiben die Autoren Stephanie Schulz und Hans-Jürgen Fründt ihre Region.
Insbesondere der September und Oktober sind eine sehr gute Reisezeit. Die große Welle der Sommerurlauber ist verebbt. Die Temperaturen sind angenehm warm, aber nicht heiß. Es fühlt sich genau richtig an für Ausflüge, Wanderungen, sportliche Aktivitäten, gutes Essen, Sonne und Meer.
Der aktuelle Reiseführer für die Costa Blanca beantwortet alle reisepraktischen Fragen, stellt die Region mit übersichtlichen Karten und Beschreibungen dar, eine Jahresübersicht zu allen Festen und Veranstaltungen sorgt dafür, immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und mit vielen Top-Tipps des Autors, wie z.B. 10 Orte zum Staunen, lässt sich die Costa Blanca bestens entdecken.
Diesen Teil der spanischen Mittelmeerküste entdecken und erleben kann man bestens mit unserem aktuellen Reiseführer Costa Blanca mit Valencia.
Alle Fotos aus dem Reiseführer der Costa Blanca mit Valencia
#spanien#spain#espana#costablanca#valencia#alicante#denia#murcia#torrevieja#visitspain#reiseführer#reisen#urlaub#reiseknowhow#reiseknowhowverlag#herbstreise
https://www.reise-know-how.de/…/costa-blanca-mit…
Facebook, 15. September 2026
Impulse von Kerstin Pagel

Wannseemomente
Facebook, 21. August 2026
Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur
Zu Johann Peter Hebel in Schwetzingen gehört auch Johann-Michael Zeyher

Mit Andrea Chudak unterwegs
„ßänk yuh foa trewelling wif Deutsche Bahn!“
… Folge 1 ist nun hörbar
(von und mit Max Doehlemann, Komponist und Pianist, Walter Rotschild, Uli Pleßmann (Bariton), Andrea Chudak (Sopran)
DAS WAR EIN GROSSES VERGNÜGEN!
Kulturelle und Soziale Noten von Andreas Sturm


Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion in Freiburg: Arbeitskreis Kultus
Zum Start des neuen Schuljahres beraten wir im Arbeitskreis Kultus über die zentralen bildungspolitischen Herausforderungen:
Lehrkräfteeinstellung und Unterrichtsversorgung
besondere Situation der SBBZ
Ausbau der Ganztagsschulen
Konsequenzen aus den PISA-Ergebnissen
Die Sommerpause ist eine wertvolle Zeit, um Gesetzesvorlagen und parlamentarische Initiativen vorzubereiten. Dennoch freue ich mich, dass mit unserer Klausurtagung und den Ausschusssitzungen in der kommenden Woche auch die parlamentarische Arbeit wieder richtig beginnt. ![]()
Unser Ziel bleibt klar: verlässlicher Unterricht, starke Schulen und gute Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg.
#Bildung#Schule#CDU#Bildungspolitik#LandtagBW
CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
Bild: Marcel Ditrich
Facebook, 16. September 2026
Kulturelle und soziale Note von Sebahat Atli

Über die Buchpräsentation zu Albert Schweitzer im Bürgerbüro von Sebahat Atli hier nun ein Artikel über haber.com
In der Philosophie bezeichnet der Begriff „Mysterium“ etwas, das die Sinne übersteigt; etwas, dessen Existenz und Wesen uns im natürlichen Zustand unseres Denkens verborgen bleiben, etwas Übernatürliches, etwas, das auf übernatürlichen Glauben beruht. Mysteriös hingegen ist etwas, das ein Geheimnis birgt, etwas, dessen Natur nicht bestimmt werden kann, gleichbedeutend mit rätselhaft.
Frank Bürger, Religionslehrer und ehrenamtlicher Pastor, hat dieses Buch verfasst und zusammengestellt, das eine umfassende Reise auf den geheimnisvollen Lebenswegen Albert Schweizers nachzeichnet.
Die Buchvorstellung wurde von Sebahat Atlı, SPD-Mitglied des Berliner Parlaments, organisiert. Atlı, die am 20. September 2026 erneut zur Bundestagswahl antritt, eröffnete die Veranstaltung mit einer kurzen Vorstellung von Frank Bürgers Biografie.
Der Zeitpunkt der Buchvorstellung, der mit dem Aufstieg der radikal-rassistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) zusammenfällt, ist als Warnung zu verstehen.
Albert Schweizer kämpfte gegen Krieg, Aufrüstung und Rassismus. Sein Einfluss war vielfältig, denn er war Musiker, Theologe, Philosoph und Arzt.
Er bemühte sich, die Wunden der Afrikaner zu heilen, indem er dort Krankenhäuser eröffnete – als Reaktion auf den Kolonialismus und Rassismus, den Weiße auf dem afrikanischen Kontinent an Schwarzen verübten.
Frank Bürger nahm die Teilnehmer mit auf eine Reise durch die Städte, in denen diese vielseitige Persönlichkeit aus Religion und Wissenschaft lebte. Sie besuchten Museen, Paläste und Kirchen. Er erzählte von den Biografien der Schriftsteller und Musiker, die er kannte, bei denen er studierte und die er bewunderte, darunter Bach, Wagner und Goethe.
Er zeigte Fotos des Hauses und anderer Gebäude, die nach Albert Schweizer benannt sind, und erklärte sie.
Ich hatte das nach ihm benannte Gebäude im Johannestift Berlin-Spandau auf einer Klassenfahrt gesehen und war neugierig darauf.
Er erinnerte auch an diejenigen, die in Stiftungen, Vereinen und Initiativen tätig waren.
Selbst müde pensionierte Lehrer wie ich hörten ihm dank seiner exzellenten Stimme aufmerksam zu. Ich brauchte während der Veranstaltung nicht auf die Uhr zu schauen. Er bereicherte die Buchpräsentation durch Informationen über die Anwesenden.
Nach der Veranstaltung fühlte ich mich wie von einer langen Reise zurückgekehrt. Wir hatten Berlin, Schwetzingen, Heidelberg und viele andere Städte besucht; unsere Reise führte uns sogar bis nach Afrika.
Das Moscheefoto auf dem Buchcover drückt Toleranz gegenüber dem Islam aus. Es wurde in einer Zeit erbaut, als osmanische Architektur in Deutschland modern war.
Ludwig Philipp Albert Schweizer wurde am 14. Januar 1875 in Kayserberg geboren. Er starb am 4. September 1965 in Lambarene, Gabun, Afrika. Er war Arzt, Philosoph, Theologe, Musikwissenschaftler und Antikriegsaktivist und zählt zu den bedeutendsten Denkern des 20. Jahrhunderts.
Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1953 den Friedensnobelpreis.
Sein Vater war Pfarrer, ein Geistlicher der protestantischen Kirche. Ohne die Unterstützung seiner Familie wäre ein Hochschulstudium schon damals schwierig gewesen. Er schloss sein Theologiestudium 1898 an der Universität Straßburg ab.
1913 gründete er eine Klinik in Lambarene, einer französischen Kolonie, 1200 km entfernt am Fluss Gabun. Er wollte an die Universität zurückkehren, um als Arzt in der von ihm eröffneten Klinik zu arbeiten, benötigte dafür aber als außerordentlicher Professor eine Sondergenehmigung. Mit 38 Jahren wurde er schließlich zum ordentlichen Professor ernannt.
1912 heiratete er Helene Bresslau (1879–1957), die Tochter des Historikers Harry Bresslau und seiner Frau Caroline Bresslau, die jüdischen Glaubens war. Seine 1919 geborene Tochter Rhena Schweizer-Miller leitete die Stiftung ihres Vaters bis 1970. Die Gräber seiner Eltern und seiner Tochter befinden sich in Afrika. Die Stiftung setzt ihre Arbeit durch Spenden fort.
Die jüdische Herkunft seiner Frau erschwerte ihm das Überleben unter dem Hitler-Regime. Daher wechselte er zwischen der französischen und der deutschen Staatsbürgerschaft. Die Familie sprach zu Hause zwei Sprachen. Französische Kirchenmusik beeinflusste die Orgelreform.
Ein Wissenschaftler und Musiker, der bereits nationale Grenzen überschritten hatte, ist nun zum Weltbürger geworden und hat auch Kontinentalgrenzen durchquert.
Werke, Produkte und Filme zu Philosophie, Musikwissenschaft und Biografie sind für Doktoranden von Nutzen.
Meine lieben Leserinnen und Leser, jeder, der neugierig ist, sollte dieses Buch lesen, das Frank Bürger auf seinen ausgedehnten Reisen sorgfältig zusammengestellt hat. In Deutschland und Europa, wo Rassismus wieder auflebt, sollten diejenigen, die die Kunst des Menschseins beherrschen, als Vorbilder dienen.
Ohne wegweisende Denker wie Albert Schweizer und diejenigen, die seine Ideen in die Praxis umsetzten, wäre Artikel 1 der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland (23. Mai 1949) vermutlich nicht entstanden.
„Die Menschenwürde ist unantastbar. Jede staatliche Gewalt ist verpflichtet, sie zu achten und zu schützen.
Deshalb erkennt das deutsche Volk die unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte als Grundlage für Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen auf Erden an.“
Die Geschichte hat dem deutschen Volk die Verantwortung übertragen, die Menschenrechte nicht nur im eigenen Land, sondern weltweit, auch für das palästinensische Volk, zu schützen.
Auf Wiedersehen.
İlter Gözkaya-Holzhey
E-Mail: iltergh@t-online.de
1) Quelle: Frank Bürger, Albert Schweizer, 160 Seiten, Schröck Verlag, Altlußheim, 2025
2) Wikipedia (33 Seiten)
3) Zitat aus Artikel 1 der Verfassung: Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Concept Verlag, Übersetzung von Alişan Genç, TBB (1999).
Artikel in Originalsprache
Musikbeitrag für Klassikfreunde
Wachet und Betet!

Wachet und betet … Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Kath. Kirche St. Johannes Baptist in Herzogenrath-Merkstein.
#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.
Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.
Wachet und Betet – Historischer Impuls

So heisst die Strasse, in der mein Hotel liegt – und ich denke: Irgendwie passt‘s… Auf jeden Fall werde ich mit einem „romantischen“ Blick aus meinem Hotelzimmer auf den Augsburger Dom beschenkt.
Facebook Albrecht Grözinger, 15. Februar 2026
YouTube der Woche
Erinnerungen an eine Rede von Dr. Melitta Büchner-Schöpf im Modehaus Schöpf zur Eröffnung der Ausstellung „Aufrecht und mutig“
Impuls aus Schwetzingen von Dekan Uwe Lüttinger
Impuls aus Karlsruhe von Dekanstellvertreter Siegfried Weber
Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Als Einzelkind bin ich in einer Zweizimmerwohnung in einer großen Stadt in Polen aufgewachsen. Zu kommunistischen Zeiten waren Weltreisen oder Informationsfreiheit verboten, aber als Kind vermisst man das nicht. Als rebellisches Mädchen wurde ich später zunehmend neugierig auf Menschen und Sprachen und wollte meine Unabhängigkeit. Also ging ich nach Norwegen für drei Monate, danach für ein Jahr nach England und schließlich nach Frankreich, um die für mich schönste Sprache zu erlernen. Doch wie es manchmal so kommt – kurz vor der Grenze bin ich in Berghausen hängengeblieben, wo ich tolle Menschen getroffen habe. Später bin ich dann nach Karlsruhe gekommen. Obwohl ich eigentlich nach drei Jahren zurück nach Polen wollte, lebe ich jetzt schon seit über 20 Jahren in Deutschland, wo ich mich beruflich ausleben kann und die Hobbys meiner Kindheit neu entdecke. Zum Glück ist mein Hobby zum Beruf geworden und ich darf mit vielen wunderbaren Menschen zusammenleben, was mich glücklich und erfüllt macht. Karlsruhe hat eine perfekte geographische Lage, ein gutes Klima, eine hohe Sicherheit und eine Nähe zu vielen europäischen Ländern. In seiner Nähe sind Berge, Seen und traumhafte Landschaften, wo man wandern, Skifahren, segeln, paddeln und Radfahren kann. Hier ist man frei, geerdet und geordnet.« Aleksandra Koffend
Foto: Frank Thissen
Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/
Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann
Buchempfehlung
Hier gibt es einen Neuanfang mit Nadine Grimmig, Archäologin, Kunsthistorikerin und vergl. Religionswissenschaftlerin.

Der Debütroman der Bachmann-Preisträgerin Valeria Gordeev
Eine Familie zwischen Kyjiw, Moskau und Berlin und eine Welt, die aus den Fugen geraten ist
Sprachgewaltig, lustvoll und berauschend: Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester Lada in Berlin mit einer Sanierung, die ihr Wohnhaus unbewohnbar macht. Auch versteht sie nicht, warum ihr Bruder nach Kriegsbeginn in Moskau geblieben ist, doch steckt Konstantin bis zum Hals in Schwierigkeiten, an denen sein Patenonkel nicht unschuldig ist, ein Oligarch mit transhumanistischen Ambitionen, der auch Lada in Bedrängnis bringt. Eine Wunderkammer und ein Höllenritt.
Mit Zeichnungen der Autorin, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen
Impuls von Abt Daniil Irbits
Empfehlung für Kinder und Jugendliche
Die Empfehlungen kommen von Redaktionsmitglied Juliane Heger

Wie weit würdest du gehen?
Nach dem Tod seines Vaters zieht Avid mit seiner Mutter, einer Polizistin, in eine andere Stadt. Hier wollen die beiden einen Neustart wagen. Doch dann wird Avids Laptop mit all den Erinnerungen an seinen Vater gestohlen. Die Spur führt Avid zu einer Gruppe Jugendlicher rund um das selbstbewusste Mädchen Vulkan. Ihre Mission: Sie wollen die Erde zu einem gerechteren Ort machen, indem sie Reichtum umverteilen. Und dafür ist Vulkan und ihren Freunden fast jedes Mittel recht. Denn wie kann man es einfach hinnehmen, dass man als Jugendlicher so machtlos ist gegenüber den Ungerechtigkeiten auf der Welt? Zunächst macht Avid nur mit, um seinen Laptop zurückzubekommen. Mit der Zeit kann er sich jedoch immer mehr für ihre Pläne begeistern und beginnt, Grenzen zu überschreiten …
Film oder Hörspieltipp
Die Empfehlung kommt von Miss Sunshine
