Regionale Quellensuche

Holger Baehr: “WATER” EXHIBITION – Colors of Humanity Gallery, THE QUIET AFTER – 20×20

Impuls aus Taizé

Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen

Joh 1,14

Berlin. Wir beginnen mit einer Andacht von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrates. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Dann kommt ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint oder direkt von der EKBO. Ein besonderer Impuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal in einem neuen Format, musikalisch umrahmt von Organistin Barbara Herrberg (Evangelische Weihnachtskirche Spandau), mit Fokus auf das Thema „Regionale Quellensuche“, diese Woche wieder mit Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Kath. Kirche St. Jakob in Aachen. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, ab und an eine Koproduktion von Ute Mertens (Evangelische Kirche Mitteldeutschland und Thorsten Fabrizi (Evangelische Kirche im Rheinland), eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert Ann-Helena Schlüter, ab und an auch ein Beitrag von Agita Rando. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung und Texte von Nadine Grimmig, eine Filmempfehlung kommt von Miss Sonnenschein oder Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent.    Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko SturmRegelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea ChudakVon Anfang an mit dabei Superintendentin Angela Zaedow.
Mit dabei eine deutsch-polnische Note über Stephan SchillerDazu eine oekumenische Ergänzung: Regelmäßig zeigen wir einen Impuls von Uwe Lüttinger, Dekan der Römisch-Katholischen Kirchengemeinde Mittlere Kurpfalz. Und zum ersten Mal eine kulturelle Note von der SPD-Abgeordneten Sebahat Atli.

Von Frank Bürger

Andacht Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Impuls Generalsuperintendent Kristóf Bálint

Gottesdienst mit Abendmahl und der Aufführung der „Messe solenelle“ von Luis Vierne für Chor und zwei Orgeln unter Leitung von KMD Björn O. Wiede in st. Nikolai Potsdam . Die liturgische Leitung hatte der pastor loci, Gregor Hohberg, Lektor war Markus Sachse, die Predigt hielt Generalsuperintendent Kristóf Bálint zu Lk 19,1-10, nachzulesen hier: https://www.ekbo.de/…/2026-09-06_Predigt_zu_Lk_19__1-10…. Eine große, aufmerksame Gemeinde folgte den Gedanken zu Zachäus und genoss die wunderschöne Musik des Chores.

Facebook, 6. September 2026

Impuls von Prof. Dr. Traugott Schächtele

Wort zum Tag auf SWR Kultur (ehemals SWR 2) am Samstag, 25. Juli 2026: Lindig sein

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Aktuelle Buchhinweise

09.05.2026

Am 17. August 2026 erschien beim Herder Verlag mein neues Buch Die neue Freiheit genießen und gestalten: Ein Reiseführer in den Ruhestand (20 Euro). Lesen und Verschenken lohnt sich! /leben/shop/p6/95995-die-neue-freiheit-geniessen-und-gestalten-gebundene-ausgabe/

Mein Buch geistesinzidenzen: sieben mal sieben unterbrechungen im lauf des Jahres ist beim Verlag

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Impuls von Superintendentin Angelika Zädow

Beitrag von Pfarrer Erko Sturm

Zurück zu den Quellen

Entstehung, Theologie und gegenwärtige Bedeutung des Zisterzienserordens

1. Eine Reform, die keine neue Kirche gründen wollte

Die Entstehung des Zisterzienserordens gehört zu den bemerkenswertesten Erneuerungsbewegungen der mittelalterlichen Kirche. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass am Anfang nicht die Absicht stand, etwas grundsätzlich Neues zu schaffen. Die Männer, die 1098 das Kloster Cîteaux gründeten, wollten vielmehr zu etwas Altem zurückkehren: zur Regel Benedikts und zu einer Lebensform, in der die Suche nach Gott wieder deutlich im Mittelpunkt stand. Gerade darin liegt ein theologisches Grundmotiv, das weit über die Geschichte des Ordens hinausweist. Kirchliche Erneuerung geschieht nicht notwendig dadurch, dass immer neue Formen geschaffen werden. Sie kann ebenso aus einer Rückbesinnung entstehen: Was ist eigentlich der Grund unseres Glaubens? Was ist unverzichtbar? Was hat sich dagegen im Laufe der Zeit angesammelt, ohne noch dem ursprünglichen Auftrag zu dienen?

Die Zisterzienser verstanden ihre Bewegung zunächst als Reform des benediktinischen Mönchtums. Robert von Molesme und seine Gefährten verließen ihr bisheriges Kloster und gründeten 1098 in Cîteaux – lateinisch Cistercium – ein „neues Kloster“. Ihr Anliegen bestand darin, die Benediktsregel konsequenter zu verwirklichen. Die frühen Quellen beschreiben dieses Programm ausdrücklich als den Wunsch, der Regel Benedikts genauer zu folgen. Damit waren die Zisterzienser zunächst keine Abkehr von der benediktinischen Tradition, sondern eine Bewegung innerhalb dieser Tradition. Ihre Reform war eine reformatio ad fontes: Erneuerung durch Rückkehr zu den Quellen.

2. Cîteaux und die Suche nach dem Wesentlichen

Die Benediktsregel ordnet das menschliche Leben auf Gott hin. Gebet, Arbeit, Schriftlesung, Gemeinschaft, Gehorsam, Gastfreundschaft und Maßhalten bilden keine voneinander getrennten Bereiche. Sie gehören zu einer Lebensordnung, in der der Mensch lernen soll, Gott in allen Dingen zu suchen. Die Reform von Cîteaux verschärfte diese Konzentration. Einfachheit wurde zu einem charakteristischen Merkmal zisterziensischer Spiritualität. Das zeigte sich im Lebensstil ebenso wie in Liturgie und Architektur.Klöster sollten nicht vor allem Reichtum und gesellschaftliche Stellung repräsentieren. Deshalb suchten die Zisterzienser vielfach abgelegene Orte auf. Ihre Kirchen verzichteten zunächst weitgehend auf aufwendige Ausstattung. Die Architektur sollte nicht von Gott ablenken, sondern einen Raum schaffen, in dem Sammlung möglich wurde.

Darin liegt eine eigentümliche theologische Ästhetik: Schönheit entsteht nicht durch möglichst große Fülle, sondern durch Klarheit, Ordnung und Konzentration. Das zisterziensische Ideal lässt sich deshalb als eine Spiritualität der Reduktion verstehen. Reduktion bedeutet dabei nicht Verarmung. Sie bedeutet Freiheit von dem, was den Blick auf das Wesentliche verstellt.

3. Ora et labora – Gebet und Arbeit als Einheit

Die bekannte Formel ora et labora findet sich zwar in dieser knappen Form nicht in der Benediktsregel. Sie beschreibt jedoch treffend ein wesentliches Prinzip benediktinischer und zisterziensischer Lebensgestaltung. Arbeit besitzt dabei eine theologische Würde. Sie ist nicht lediglich notwendig, damit eine Gemeinschaft wirtschaftlich überlebt. Der Mensch begegnet in seiner Arbeit der Schöpfung Gottes und übernimmt Verantwortung für sie. Die Zisterzienser entwickelten deshalb eine bemerkenswerte Kultur der Bewirtschaftung. Landwirtschaft, Wasserbau, Fischzucht, Weinbau und handwerkliche Tätigkeiten gehörten zum Leben vieler Klöster. Aus der ursprünglich bewusst gesuchten Abgeschiedenheit entstanden so nicht selten wirtschaftlich und kulturell prägende Zentren. Dabei muss man romantisierende Rückprojektionen vermeiden. Die mittelalterlichen Zisterzienser waren keine Umweltbewegung im heutigen Sinne. Dennoch enthält ihre Spiritualität Vorstellungen, die gegenwärtig neu gelesen werden können: Maßhalten, verantwortlicher Umgang mit Ressourcen, die Verbindung von menschlicher Arbeit und Natur sowie die Vorstellung, dass die Schöpfung nicht ausschließlich Material menschlicher Verfügung ist. Neuere theologische Forschung hebt gerade diese Anschlussfähigkeit benediktinisch-zisterziensischer Tradition an eine christliche Schöpfungsethik hervor.

4. Die Carta Caritatis – Einheit ohne vollständige Zentralisierung

Eine der bedeutendsten Leistungen der frühen Zisterzienser liegt nicht allein in ihrer Spiritualität, sondern in ihrer Organisationsform. Mit der raschen Ausbreitung der Bewegung entstand eine entscheidende Frage: Wie können zahlreiche Klöster miteinander verbunden sein, ohne dass ihre Eigenständigkeit aufgehoben wird? Eine Antwort darauf gab die Carta Caritatis, die „Charta der Liebe“. Die frühe zisterziensische Ordnung verband selbstständige Klöster durch gegenseitige Verantwortung, Visitationen und das Generalkapitel. Die Äbte kamen regelmäßig zusammen; zugleich blieben die einzelnen Gemeinschaften in erheblichem Maße eigenständig. Schon der Name ist theologisch bemerkenswert. Es handelt sich nicht lediglich um eine Verwaltungsordnung. Die institutionelle Verbindung wird unter den Begriff der caritas, der Liebe, gestellt. Damit wird Organisation theologisch qualifiziert. Kirchliche Strukturen sind kein Selbstzweck. Sie sollen Gemeinschaft ermöglichen und dem Evangelium dienen. Autorität und Freiheit, Verbindlichkeit und Eigenständigkeit werden miteinander verbunden. Gerade darin besitzt die Carta Caritatis eine erstaunliche Aktualität. Auch heutige Kirchen stehen angesichts kleiner werdender Gemeinden und knapper werdender Ressourcen vor der Frage, wie größere Einheiten geschaffen werden können, ohne lokale Identität und Verantwortung zu zerstören. Das zisterziensische Modell liefert selbstverständlich keinen unmittelbar übertragbaren Organisationsplan. Es formuliert aber ein bedenkenswertes Prinzip: So viel gemeinsame Verbindlichkeit wie nötig – so viel örtliche Eigenständigkeit wie möglich. Kirchliche Einheit muss nicht Uniformität bedeuten.

5. Bernhard von Clairvaux und die Theologie der Liebe

Die Ausbreitung der Zisterzienser ist untrennbar mit Bernhard von Clairvaux verbunden. 1115 wurde Clairvaux gegründet; Bernhard wurde dessen erster Abt. Die ersten großen Tochtergründungen Cîteaux’ – La Ferté, Pontigny, Clairvaux und Morimond – entstanden zwischen 1113 und 1115. Von ihnen aus entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte ein europaweites Netzwerk von Klöstern. Bernhards Bedeutung reicht jedoch weit über organisatorische Fragen hinaus. Im Zentrum seiner Theologie steht die Liebe Gottes und die liebende Beziehung des Menschen zu Christus. Theologie ist für Bernhard deshalb niemals ausschließlich intellektuelle Erkenntnis. Gott will nicht nur erkannt, sondern geliebt werden. Besonders deutlich wird dies in Bernhards Auslegung des Hohenliedes. Die biblische Liebessprache wird zur Sprache der Beziehung zwischen Gott und Mensch. Christus ist nicht lediglich Gegenstand dogmatischer Aussagen. Der Glaubende wird in eine Beziehung zu ihm hineingenommen.

Hier zeigt sich eine charakteristische Seite zisterziensischer Theologie: Sie verbindet theologische Reflexion und geistliche Erfahrung. Erkenntnis Gottes bleibt auf Beziehung angewiesen. Damit setzt diese Tradition einen wichtigen Akzent auch gegenüber einer modernen Gefahr kirchlichen Lebens. Christlicher Glaube erschöpft sich weder in ethischen Positionierungen noch in institutioneller Zugehörigkeit noch in theologischer Bildung. Im Zentrum steht die Beziehung zu Gott.

6. Die Theologie des Raumes und der Stille

Wer eine zisterziensische Klosterkirche betritt, kann häufig erfahren, dass Architektur selbst eine theologische Aussage vermittelt. Klare Linien, reduzierte Formen, Licht, Stein und Proportion bestimmen den Raum. Nicht die Vielzahl der Bilder soll den Menschen überwältigen. Der Raum schafft vielmehr eine Leerstelle. Diese Leere ist theologisch nicht bedeutungslos. Sie ermöglicht Aufmerksamkeit. Damit berührt zisterziensische Spiritualität eine Erfahrung, die in der Gegenwart möglicherweise noch dringlicher geworden ist als im Mittelalter. Moderne Menschen leben in einer Kultur permanenter Kommunikation. Smartphone, Nachrichten, soziale Medien, Musik, Bilder und Informationen erzeugen eine nahezu ununterbrochene Präsenz äußerer Reize.

Stille erscheint unter diesen Bedingungen beinahe als Gegenkultur. Das Kloster setzt dagegen einen anderen Rhythmus. Zeiten des Redens und Zeiten des Schweigens, Arbeit und Gebet, Gemeinschaft und Rückzug, Aktivität und Kontemplation wechseln einander ab. Das ist keine Flucht aus der Welt. Es kann vielmehr eine Voraussetzung dafür sein, der Welt wieder aufmerksam zu begegnen.

7. Zeit gegen Beschleunigung

Auch die zisterziensische Ordnung der Zeit besitzt gegenwärtige Bedeutung. Die klösterliche Zeit wird nicht primär vom Terminkalender bestimmt. Das Stundengebet unterbricht den Tag. Der Mensch hält inne, unabhängig davon, ob seine Arbeit gerade abgeschlossen ist. Darin liegt eine theologische Provokation. Der moderne Mensch organisiert Zeit weitgehend nach Produktivität: Was kann in einer bestimmten Zeit geleistet werden? Klösterliche Spiritualität stellt eine andere Frage: Wem gehört meine Zeit? Das Gebet unterbricht die Logik permanenter Verfügbarkeit. Es erinnert daran, dass der Wert eines Menschen nicht von seiner Leistung abhängt. Vor Gott muss der Mensch nicht zunächst produktiv sein. Er darf gegenwärtig sein. Eine solche Theologie der Unterbrechung könnte zu den wichtigen geistlichen Impulsen monastischer Tradition für die Gegenwart gehören.

8. Gemeinschaft in einer individualisierten Gesellschaft

Ebenso aktuell ist das zisterziensische Verständnis von Gemeinschaft. Ein Kloster ist keine Gemeinschaft Gleichgesinnter, die sich aufgrund gegenseitiger Sympathie zusammenfindet. Menschen unterschiedlicher Herkunft und Persönlichkeit entscheiden sich dafür, dauerhaft miteinander zu leben. Das ist anspruchsvoll.Die Benediktsregel weiß deshalb erstaunlich viel über Konflikte, Macht, Rücksichtnahme, Schwäche, unterschiedliche Begabungen und gegenseitige Verantwortung. Gemeinschaft entsteht nicht dadurch, dass Unterschiede verschwinden. Sie entsteht dadurch, dass Menschen lernen, mit Unterschieden zu leben.

Auch darin liegt ein Impuls für Kirche und Gesellschaft. Eine zunehmend fragmentierte Öffentlichkeit neigt dazu, Gemeinschaften aus Menschen ähnlicher Überzeugungen zu bilden. Digitale Kommunikationsräume können diese Tendenz verstärken. Christliche Gemeinschaft beansprucht dagegen, dass Verschiedene miteinander verbunden bleiben können. Die caritas der Zisterzienser bezeichnet deshalb mehr als ein freundliches Gefühl. Liebe wird zu einer Struktur des Zusammenlebens.

9. Gastfreundschaft als geistliche Haltung

Zur benediktinischen Tradition gehört wesentlich die Gastfreundschaft. Der Gast wird nicht als Störung des eigenen Lebens betrachtet. In seiner Aufnahme kann Christus selbst begegnen. Auch gegenwärtige Zisterziensergemeinschaften nennen neben Stille, Einfachheit, Gebet und Arbeit ausdrücklich die Gastfreundschaft als Kennzeichen ihres Lebens. Gerade dieser Gedanke kann für heutige Gemeinden bedeutsam sein. Kirche wird häufig von denen her gedacht, die bereits dazugehören: Mitglieder, Mitarbeitende, regelmäßige Gottesdienstbesucherinnen und -besucher. Die monastische Tradition verändert die Perspektive. Sie fragt nach dem Menschen, der an die Tür kommt. Eine gastfreundliche Kirche fragt deshalb nicht zuerst: „Gehörst du zu uns?“ Sie fragt: „Was brauchst du, damit du hier sein kannst?“

10. Die Zisterzienser und die Bewahrung der Schöpfung

Die Wahl abgelegener Orte führte die Zisterzienser immer wieder in eine intensive Beziehung zur Landschaft. Wasserläufe wurden genutzt, Böden kultiviert, Wälder bewirtschaftet und Kulturlandschaften geprägt. Bis heute ist das materielle Erbe des Ordens deshalb nicht nur in Kirchen und Klöstern sichtbar, sondern auch in europäischen Landschaften und historischen Wirtschaftsformen. Aus heutiger Sicht darf diese Geschichte durchaus kritisch betrachtet werden; mittelalterliche Landnutzung war nicht automatisch nachhaltig. Dennoch besitzt das dahinterstehende geistliche Prinzip Potential. Die Welt ist Schöpfung..

Wer sie als Schöpfung wahrnimmt, begegnet ihr anders als jemand, der sie ausschließlich als Rohstoff betrachtet. Christliche Schöpfungsverantwortung beginnt deshalb nicht erst bei politischen Forderungen. Sie beginnt mit einer geistlichen Wahrnehmung: Die Welt gehört nicht uns. Der Mensch empfängt sie. Damit verbindet sich die Tugend des Maßhaltens. Nicht alles, was technisch möglich oder wirtschaftlich profitabel ist, muss deshalb getan werden. Verzicht kann Ausdruck von Freiheit sein.

11. Was die Zisterzienser der heutigen Kirche sagen könnten

Die gesellschaftlichen Voraussetzungen des 12. und des 21. Jahrhunderts unterscheiden sich fundamental. Eine einfache Übertragung mittelalterlicher Klostermodelle auf heutige Gemeinden wäre daher weder historisch noch theologisch überzeugend. Aber geistliche Tradition lebt nicht von Kopie, sondern von Übersetzung. Und gerade hier besitzen die Zisterzienser eine überraschende Aktualität. Ihre Entstehung erinnert zunächst daran, dass Erneuerung aus Konzentration entstehen kann. Kirche muss nicht alles anbieten, um Kirche zu sein. Zweitens erinnert ihre Spiritualität an den Wert der Stille. Eine Kirche, die ständig spricht, läuft Gefahr, das Hören zu verlernen.

Drittens verbindet das zisterziensische Leben Gebet und Arbeit. Spiritualität und Weltverantwortung werden nicht gegeneinander ausgespielt. Viertens erinnert die Carta Caritatis daran, dass kirchliche Organisation der Gemeinschaft dienen muss. Strukturen sind notwendig, aber sie sind nicht heilig. Ihr Maßstab besteht darin, ob sie Menschen helfen, gemeinsam ihren Auftrag wahrzunehmen. Fünftens verweist die Tradition auf die Bedeutung des Maßhaltens. Eine Kirche, die kleiner wird, muss dies nicht ausschließlich als Verlust verstehen. Weniger Ressourcen können auch die Frage provozieren, was tatsächlich notwendig ist. Und schließlich bewahrt die zisterziensische Tradition die Überzeugung, dass christliche Existenz aus der Suche nach Gott lebt.

12. Weniger – aber nicht weniger wesentlich

Vielleicht liegt gerade hierin die größte Aktualität des Zisterzienserordens. Die frühen Mönche von Cîteaux reagierten auf eine Krise ihrer monastischen Lebensform nicht dadurch, dass sie deren Angebot vergrößerten. Sie fragten nach ihrem Ursprung. Was wollten wir eigentlich? Ihre Antwort lautete letztlich: Gott suchen. Aus dieser Konzentration entstand paradoxerweise keine bedeutungslose Randgruppe. Innerhalb weniger Generationen entwickelte sich eine der prägendsten geistlichen Bewegungen Europas. Bereits im 12. Jahrhundert existierten Hunderte zisterziensische Klöster. Sie prägten Spiritualität, Theologie, Architektur, Landwirtschaft, Bildung und Kulturlandschaften. Die Geschichte von Cîteaux widerspricht damit einer Logik, nach der Bedeutung vor allem aus Größe, Sichtbarkeit und ständig wachsender Aktivität entsteht. Manchmal beginnt Erneuerung mit dem Weglassen.

Für eine Kirche der Gegenwart, die mit Mitgliederschwund, finanziellen Veränderungen, größeren Strukturen und der Frage nach ihrer gesellschaftlichen Relevanz ringt, könnte darin ein wichtiger Impuls liegen.

Nicht zuerst: Wie können wir alles erhalten, was wir haben?

Sondern: Was brauchen wir, damit Menschen auch heute Gott suchen, Gemeinschaft erfahren und aus dem Evangelium leben können? Die Zisterzienser geben darauf keine fertige Antwort. Ihre Geschichte stellt aber eine Frage, die seit 1098 nichts von ihrer theologischen Kraft verloren hat:

Was geschieht, wenn Kirche den Mut findet, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren?

Vielleicht beginnt genau dort Erneuerung.

Persönlicher Impuls

Aktuelle Deutsch-Polnische Note

Kein gewöhnlicher Tag für Löcknitz, Ramin und die DPG MV. 🇩🇪🇵🇱

Der gestrige Tag hat gezeigt: Die deutsch-polnische Grenzregion wird wahrgenommen – und sie verdient weiterhin Aufmerksamkeit.

Zu Gast waren Knut Abraham, Beauftragter der Bundesregierung für die deutsch-polnische grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Marzena Kępowicz, Konsulin der Republik Polen in Berlin, Irena Stróżyńska, Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Szczecin, der parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Heiko Miraß, Thomas Meyer vom Büro der Metropolregion Szczecin sowie Prof. Dr. Pierre F. Weber Französischer Honorarkonsul in Szczecin.

Aber noch wichtiger als die Namen: Es ging um die Menschen vor Ort.

Wir haben nicht über die Grenzregion gesprochen, sondern mit den Menschen, die sie jeden Tag gestalten – mit Aktiven, Engagierten, Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Kita, der Schulen, der Kirchen und ganz normalen Bürgerinnen und Bürgern.

Wir haben offen angesprochen, was funktioniert, wo es noch Hürden gibt und wo konkrete politische Unterstützung gebraucht wird: bei Bildung und Jugend, Mobilität, Daseinsvorsorge, Sicherheit und der weiteren deutsch-polnischen Zusammenarbeit.

Unser Anspruch bleibt klar: Nicht nur reden, sondern gemeinsam Lösungen auf den Weg bringen.

Der Dialog war ein Anfang – und genau diesen Dialog setzen wir fort. Für Löcknitz. Für Ramin. Für die gesamte deutsch-polnische Grenzregion. 🇩🇪🇵🇱🤝

Glauben ohne Grenzen Gutshaus Ramin | Dworek w Raminie Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern

Stephan Schiller, DPN, Facebook 6. September 2026

Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

Zwischen mittelalterliche Felsen, Nixen und einer modernen Skyline🇱🇺

Willkommen in Luxemburg!

Hoch über den Flüssen Alzette und Pétrusse thront die Oberstadt: Von der Corniche, die als „schönster Balkon Europas“ gilt, blickt man in tiefe, grüne Täler. 🌿 Direkt darunter beginnt das weit verzweigte Labyrinth der Bock- und Pétrusse-Kasematten – Felsengänge, die zum UNESCO-Welterbe zählen.

Per Lift oder Standseilbahn schwebt ihr hinab in die idyllischen Unterstädte Grund und Pfaffenthal, wo efeubewachsene Häuser sich im Wasser spiegeln. Ganz modern wird’s dagegen auf dem Kirchberg-Plateau: EU-Institutionen, die Philharmonie und das Kunstmuseum MUDAM zeigen Luxemburgs zeitgenössische Seite. 🏛️

Übrigens: Der Sage nach lebt in der Unterstadt die Nixe Melusina – die geheimnisvolle Gründungsfigur der Stadt. Haltet an der Alzette die Augen offen. 🧜‍♀️😉

Alle Stadtspaziergänge, Insidertipps und die kleine Sprachhilfe findet ihr in unserem CityTrip Luxemburg von Joscha Remus – inklusive herausnehmbarem Faltplan. 📚

Das Buch ist in jeder Buchhandlung, online und direkt bei uns im Shop erhältlich. 🛍️

#luxemburg#luxembourg#citytrip#städtereise#kasematten#reiseinspiration#reiseknowhow#reiseknowhowverlag

📷 Alle Fotos aus dem CityTrip Luxemburg von Joscha Remus.

Facebook, 8. September 2026

Impulse von Kerstin Pagel

Feierabend am Wannsee! 🍀🌹⚓

Die Hektik der Woche fällt mit jedem Schritt nun ab. Über dem Wasser liegt eine tiefe, wohltuende Ruhe. Es riecht nach purer Frische. Die Luft ist kühl, klar und wäscht die Gedanken des Alltags einfach weg. Kaum ein Mensch ist unterwegs, die Stille gehört mir fast ganz allein. Die Wolken verziehen sich langsam am Horizont und machen Platz für eine friedliche Abendstimmung. Inmitten dieser Kulisse breitet sich ein Gefühl von Vorfreude aus. Der Kopf ist frei, das Herz leicht.

Facebook, 21. August 2026

Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur

Die Lesereise geht weiter

Mit Andrea Chudak unterwegs

Am nächsten Sonntag wird es voll auf der Bühne in Eutin 🌞

250 Jahre Jagdschlösschen Eutin mit Musik von Telemann, Mozart, Weber bis hin zu Operette und Schlager der 30-er Jahre.

Üben, üben, üben

Facebook, 8. September 2026

Kulturelle und Soziale Noten von Andreas Sturm

🚨 Alarmierende PISA-Ergebnisse: So handelt Baden-Württemberg

📉 Die Ergebnisse zeigen deutlich: Wir müssen die Grundlagen stärken – und zwar von Anfang an.

🗣️#SprachFit: Bereits mit etwa viereinhalb Jahren wird die Sprachentwicklung überprüft. Bei intensivem Förderbedarf folgen verbindlich vier Stunden Sprachförderung pro Woche. SprachFit startete im Schuljahr 2024/25 und wird schrittweise ausgebaut.

📖➗ Lese- und Mathebänder: Regelmäßiges und verbindliches Üben stärkt die Basiskompetenzen in Deutsch und Mathematik.

🏫 Juniorklassen: Kinder, die noch Zeit und gezielte Förderung benötigen, werden ab dem Schuljahr 2026/27 auf einen erfolgreichen Start in der Grundschule vorbereitet.

🎯 Starke BASIS!: Wissenschaftsbasierte Materialien und Fortbildungen unterstützen Lehrkräfte dabei, die Basiskompetenzen gezielt zu fördern.

👉🏻 Unser Grundsatz: früh erkennen, verbindlich fördern und die Grundlagen stärken. Denn jedes Kind verdient die Chance auf bestmögliche Bildung.

🤝 Ich bin sehr froh, dass unser Kultusminister Andreas Jung die Förderung der Basiskompetenzen zu einem Schwerpunkt seiner Amtszeit macht. Dabei werde ich ihn voll und ganz unterstützen!

#PISA#Bildung#Bildungspolitik#Schule

CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg

CDU Baden-Württemberg

Bild: Sascha J. Hauk / Layout: Matthias Busse

Facebook, 8. September 2026

Kulturelle und soziale Note von Sebahat Atli

Sebahat Atli bei Metropol FM

Musikbeitrag für Klassikfreunde

Wachet und Betet!

Wachet und betet … Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Kath. Kirche St. Jakob in Aachen.

Hier der Link dazu

#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.

Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.

Wachet und Betet – Historischer Impuls

Hier meine Rezension zu dem von Thorsten Dietz und Maria Hinsenkamp herausgegebenen Buch über den Christlichen Nationalismus in den USA. Erschienen in der Septemberausgabe von Zeitzeichen (Entschuldigung an die Redaktion fürs Spoilern).

Facebook, Albrecht Grözinger, 8. September 2026

YouTube der Woche

Impuls aus Schwetzingen von Dekan Uwe Lüttinger

pausiert

Impuls aus Karlsruhe von Dekanstellvertreter Siegfried Weber

Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Da ich als Jugendlicher und junger Erwachsener oft umziehen musste, genieße ich es sehr seit 1995 in Karlsruhe meinen Lebensmittelpunkt gefunden zu haben. Hier durfte ich auch meine Frau kennen lernen und meine beiden Ausbildungen machen. Karlsruhe liegt zentral in Europa und ist verkehrstechnisch – auch international – gut angebunden, was ein großer Pluspunkt ist, wenn man wie wir gerne verreist. Im Alltag wissen wir unseren Garten, das vielfältige gesellschaftliche und kulturelle Leben, sowie die kurzen Wege in Karlsruhe sehr zu schätzen.« Oliver Baumann-Habermann

Foto: Frank Thissen

Quelle:    https://menschen-in-karlsruhe.eu/

Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann

Buchempfehlung

Hier gibt es einen Neuanfang mit Nadine Grimmig, Archäologin, Kunsthistorikerin und vergl. Religionswissenschaftlerin.

Der Clan – wer dazugehört, lebt gefährlich, wer ausbricht, riskiert alles.

In einem Vorort Stockholms regiert die Angst. Hier gibt es kein Gesetz, nur den Clan. Die Familie Mansour kontrolliert Straßen, Geschäfte und Bewohner. Doch zwei junge Menschen suchen in diesem Alltag voller Misstrauen ihren Weg zwischen Loyalität und Moral: Josef, Sohn einer alleinerziehenden Pflegerin, und Antonia, wohlhabend, behütet, scheinbar sicher. Auch Polizist Hjalmar beobachtet, wie seine Heimatstadt unaufhaltsam in die Gewalt des Clans gerät. Aber wie kämpft man gegen eine Macht, die jeden Widerstand im Keim erstickt?

»Einer der besten Thriller, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.« Camilla Läckberg

»Vom Meister einer neuen Krimigeneration.« David Lagercrantz

»Pascal Engman schreibt kraftvolle Zeitkrimis, die einen packen und nicht mehr loslassen. Absolute Leseempfehlung!« Arne Dahl

Weitere Infos und Kauf

Impuls von Abt Daniil Irbits

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!

Liebe Brüder und Schwestern, heute haben wir gemeinsam eines der tiefgründigsten, freudigsten und zugleich eindringlichsten Gleichnisse des Erlösers gehört – das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1–14).

Stellt euch dieses Bild vor: Ein großer König veranstaltet ein Fest für seinen Sohn. Das Hochzeitsmahl im biblischen Sinne ist nicht einfach nur ein Essen, sondern ein Sinnbild für das Himmelreich, ein Sinnbild für ewige Freude, die Fülle des Lebens und der Liebe, zu der der Herr jeden von uns ruft. Die Tische sind gedeckt, alles ist bereit. Der König schickt seine Diener aus, doch was bekommt er als Antwort?

Der eine ging auf sein Feld, der andere zum Handel. Wie sehr ähnelt das doch unserem heutigen Leben! Der Herr ruft uns jede Woche, jeden Sonntag zu seinem Festmahl – zur Göttlichen Liturgie, wo er sich uns selbst im Sakrament der Eucharistie darbringt. Aber was antworten wir Gott oft in unserem Herzen? „Herr, ich habe keine Zeit. Ich habe Arbeit, ich habe mein Ferienhaus, ich habe Renovierungsarbeiten, ich habe zu tun, ich bin müde.“ Wir tauschen die ewige Freude der Gemeinschaft mit dem Schöpfer gegen das Vergängliche, Irdische und Vorübergehende ein. Die Sorgen des Alltags – das Feld und der Handel – versperren uns den Blick auf den Himmel.

Doch Gottes Gnade kennt keine Grenzen. Als die ersten Eingeladenen ablehnten, sandte der König seine Diener an die Wegkreuzungen und befahl ihnen, alle zu rufen, die sie fänden – sowohl die Bösen als auch die Guten. Das sind wir, meine Lieben.

Wir, die wir aus der Eitelkeit dieser Welt in die Kirche gekommen sind, mit all unseren Schwächen, Sünden und Narben in der Seele. Der Herr hat nicht gefragt, wer wir gestern waren. Er hat einfach die Türen seines Hauses geöffnet und gesagt: „Kommt, alles ist bereit.“

Dieses Gleichnis hat jedoch einen zweiten, sehr strengen Teil. Der König kommt herein, um sich die Gäste anzusehen, und sieht einen Mann, der keine Festkleidung trägt.

Im Orient war es damals üblich, dass der Gastgeber den Gästen beim Eintreten selbst Festkleidung aushändigte. Der Mann, der in seiner schmutzigen Alltagskleidung dasaß, beging eine schreckliche Tat – er zeigte äußerste Missachtung gegenüber dem Hausherrn.

Der König fragt ihn freundlich: „Mein Freund! Wie kommst du hier herein, ohne Hochzeitskleid zu tragen?“ – und der Mann schweigt. Er hat nichts zu sagen, denn er hatte keine Entschuldigung. Er wollte auf dem Festmahl gut essen, war aber zu faul, einfach das anzuziehen, was man ihm am Eingang kostenlos angeboten hatte.

Was ist nun diese Hochzeitskleidung für uns Christen?

* Es ist die Kleidung der Reinheit, die wir im Sakrament der Taufe empfangen und die wir im Sakrament der Buße (Beichte) erneuern sollen.

* Es sind die Früchte unseres Glaubens: Liebe, Barmherzigkeit, Vergebung, gute Taten.

* Es ist eine innere Verwandlung.

Es reicht nicht aus, sich einfach nur als Christ zu bezeichnen. Es reicht nicht aus, einfach nur die Schwelle der Kirche zu überschreiten, im Gottesdienst zu stehen und zu glauben, wir seien bereits gerettet. Man darf nicht zu Gott kommen und dabei in den schmutzigen Gewändern seiner früheren Gewohnheiten verharren: Verurteilung, Neid, Bosheit, Stolz und Reuelosigkeit. Der Herr nimmt uns so an, wie wir sind, aber Er will nicht, dass wir so bleiben, wie wir waren. Er erwartet von uns, dass wir an unserer Seele arbeiten. Die Worte Christi, mit denen das Gleichnis endet: „Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt“ – das ist kein Urteil Gottes, sondern eine Feststellung unserer Entscheidung.

Doch zu den Auserwählten gehören diejenigen, die auf den Ruf Gottes mit Gegenseitigkeit geantwortet haben, die sich bemüht haben, ihr Herz zu reinigen und den „alten Menschen“ abzulegen.

Liebe Brüder und Schwestern! Lasst uns heute in unsere Seelen blicken. In welcher Kleidung stehen wir vor Gott? Haben die Sorgen des Alltags unser Gehör nicht übertönt, hören wir den Ruf Christi?

Lasst uns also den Herrn um Kraft und aufrichtige Reue bitten, damit das Gewand unserer Seele von Tränen gewaschen und durch Seine Gnade weiß wird und damit wir würdig werden, nicht nur berufen, sondern wahrhaftig auserwählt zu sein für Sein ewiges Hochzeitsmahl.

Abt Daniel Irbits

Übersetzung Deepl

Facebook, 7. September 2026

Empfehlung für Kinder und Jugendliche

Die Empfehlungen kommen von Redaktionsmitglied Juliane Heger

Der autobiographisch inspirierte Coming-of-Age Roman Bestseller des bekannten Stand-up Comedian und Podcaster Felix Lobrecht: mitreißend und zum Nachdenken anregend!

»Lobrecht schafft es, den Leser mit seinen schnellen Dialogen und der schnörkellosen Story an den Roman zu fesseln.« RBB Radio Fritz

Ein heißer Sommer. Vier Jungs in den Hochhausschluchten der Großstadt. Eine folgenschwere Entscheidung.

In seinem von der Kritik gefeierten Debütroman erzählt Felix Lobrecht in schnellen Dialogen voller Witz eine Geschichte mitten aus der sozialen Realität der Häuserblocks, wo Gewalt und Langeweile den Alltag prägen.

»Dieses Buch ist ein Knaller. Echt, wahrhaftig, authentisch. Eine Aufforderung, genauer hinzusehen – auch für alle, die in diesem Land politische Verantwortung tragen. « Bezirksbürgermeisterin Berlin-Neukölln

Ein Roman, »irgendwo zwischen Tschick und Victoria« (Jacqueline Thör, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

*** Für alle, die Coming-of-Age Romane lesen, die unter die Haut gehen. Dieses Buch ist ein Muss für Fans von Felix Lobrecht Fans. ***

Weitere Infos und Kauf

Film oder Hörspieltipp

Die Empfehlung kommt von Klara Jäger (Klassik Radio)

Jazziges – von Marco Reiß empfohlen

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