Mönchmühle weiter gefördert

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Außenansicht der Mönchmühle 2015. Foto: Kvikk

Sie ist eine Attraktion in Brandenburg und strahlt weit über die Grenzen hinaus, auch nach Polen, die älteste Wassermühle in Brandenburg.

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat dem Förderverein Historische Mönchmühle aus dem Mühlenbecker Land im Landkreis Oberhavel heute einen symbolischen Scheck in Höhe von fast 11.500 Euro übergeben. Das Geld kommt je zur Hälfte aus Lottomitteln der Staatskanzlei und des Wirtschaftsministeriums. Der Verein bringt damit die Sanierung des Außengeländes voran. Insbesondere geht es um die Hofeinfahrt samt Tor sowie den Zaun. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 17.000 Euro. Der Verein erbringt einen Teil in Eigenleistung und bekommt zudem Unterstützung von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse.

 

Woidke lobte das Engagement der Mitglieder des aus einer Bürgerinitiative hervorgegangenen Fördervereins: „Es beeindruckt mich sehr, wie viel sie schon erreicht haben. Nach jahrelangem Stillstand erzeugt die Mühle wieder Energie, und  bietet im Mühlensaal einen attraktiven Treffpunkt. Und nicht nur nebenbei ist die Mühle inzwischen zu einem Touristenmagnet im Mühlenbecker Land geworden. Das Land hat ein großes Interesse an Initiativen, bei denen Denkmale gesichert, der Tourismus angekurbelt und Kulturstandorte erhalten und entwickelt werden.“

Die Mönchmühle wurde um 1230 vermutlich von Zisterziensern errichtet und gilt als eine der ältesten Wassermühlen Brandenburgs. Sie wurde bis 1974 betrieben, danach war sie dem Verfall preisgegeben. 2004 gründeten Enthusiasten den Förderverein Mönchmühle und schoben die Sanierung an. Unter anderem mit Mitteln von der EU, aus dem Konjunkturpaket II des Bundes sowie Zuwendungen von Land und Gemeinde konnten inzwischen unter anderem das Hauptgebäude gerettet und ein neues Wasserrad eingebaut werden. Das Wasserrad produziert bereits seit 2012 umweltfreundlichen Strom, der ins öffentliche Netz gespeist wird. Im kommenden Jahr sollen auch Kontor und Mühlenwohnung saniert werden. Die Gemeinde will in der Mönchmühle einen Teil des Tourismusbüros unterbringen. Außerdem soll das Haus offen stehen für Vereine aus der Gegend.

Beitrag: Staatskanzlei Brandenburg / Frank Bürger

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