
Impuls aus Taizé
Jesus sagte: Wer um meinetwillen und um des Evangeliums willen alles verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben.
Mk 10,29-30
Berlin. Wir beginnen mit einer Andacht von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrates. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Dann kommt ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint oder direkt von der EKBO. Ein besonderer Impuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal in einem neuen Format, musikalisch umrahmt von Organistin Barbara Herrberg (Evangelische Weihnachtskirche Spandau), mit Fokus auf das Thema „Die Uhr tickt manchmal langsam“, diese Woche wieder mit Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Kath. Kirche St. Benno in Herzogenrath-Hofstadt. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, ab und an eine Koproduktion von Ute Mertens (Evangelische Kirche Mitteldeutschland und Thorsten Fabrizi (Evangelische Kirche im Rheinland), eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert Ann-Helena Schlüter, ab und an auch ein Beitrag von Agita Rando. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung und Texte von Nadine Grimmig, eine Filmempfehlung kommt von Miss Sonnenschein oder Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß.Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko Sturm. Regelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak. Von Anfang an mit dabei Superintendentin Angela Zaedow.
Mit dabei eine deutsch-polnische Note über Stephan Schiller. Dazu eine oekumenische Ergänzung: Regelmäßig zeigen wir einen Impuls von Uwe Lüttinger, Dekan der Römisch-Katholischen Kirchengemeinde Mittlere Kurpfalz. Und zum ersten Mal eine kulturelle Note von der SPD-Abgeordneten Sebahat Atli.
Von Frank Bürger
Andacht Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Impuls Generalsuperintendent Kristóf Bálint
pausiert
Impuls aus der EKBO
Ein besonderer Hinweis aus Potsdam

Facebook, EKBO, 28. Juli 2026
Impuls von Prof. Dr. Traugott Schächtele

Impuls am Beginn der Sitzung der Fachgruppe Chöre
9. Juli 2026
Termine
- 23.08.2026 10:30 Gottesdienst im Rahmen der Predigtreihe zu R.M. Rilke Stadtkirche Karlsruhe
- 13.09.2026 10:00 Gottesdienst Matthäuskirche Freiburg
Aktuelle Buchhinweise
Am 17. August 2026 erscheint beim Herder Verlag mein neues Buch Die neue Freiheit genießen und gestalten: Ein Reiseführer in den Ruhestand (20 Euro). Lesen und Verschenken lohnt sich!
Mein Buch geistesinzidenzen: sieben mal sieben unterbrechungen im lauf des Jahres ist beim Verlag Buchwerk am Kämpfelbach eben neu aufgelegt erschienen und wieder überall erhältlich! (19,90 Euro)
Im November erscheint beim Verlag Buchwerk am Kämpfelbach ein Band mit 32 Grafiken des Freiburger Künstlers Wolf Becke, jedem der Drucke stelle ich ein Gedicht zur Seite. Näheres bald!
Beitrag von Pfarrer Erko Sturm

Johann Spangenberg – Dichter geistlicher Lieder und Übersetzer mittelalterlicher Hymnen
Die Reformation war nicht allein ein theologischer und kirchenpolitischer Umbruch. Sie veränderte zugleich die Sprache des Glaubens. Neben Predigt, Bibelübersetzung und Katechismus gewann das geistliche Lied eine herausragende Bedeutung. Es wurde zum Ausdruck gelebter Frömmigkeit, zur Unterweisung der Gemeinden und zum verbindenden Element des evangelischen Gottesdienstes. Zu den bedeutenden Gestaltern dieser Entwicklung zählt Johann Spangenberg (1484–1550). Als Theologe, Reformator, Lieddichter und Kirchenmusiker prägte er die evangelische Gesangskultur nachhaltig. Weniger bekannt, aber von erheblicher kulturgeschichtlicher Bedeutung, ist sein Verdienst um die Übertragung lateinischer Hymnen des 12. und 13. Jahrhunderts in die deutsche Sprache. Dadurch bewahrte er kostbare Schätze der mittelalterlichen Liturgie und erschloss sie einer neuen, deutschsprachigen Gemeinde.
Johann Spangenberg als Lieddichter
Johann Spangenberg gehörte zu jener Generation von Reformatoren, die den Gemeindegesang als unverzichtbaren Bestandteil evangelischen Glaubens verstanden. In enger Verbindung mit Martin Luther teilte er die Überzeugung, dass Musik eine Gabe Gottes sei, die das Evangelium nicht nur verkünde, sondern tief im Herzen der Menschen verankere. Seine geistlichen Lieder zeichnen sich durch eine klare Sprache, biblische Fundierung und eine ausgeprägte seelsorgerliche Ausrichtung aus. Sie verbinden theologische Präzision mit dichterischer Ausdruckskraft und waren darauf angelegt, von der Gemeinde gesungen und verinnerlicht zu werden. Dabei verzichtete Spangenberg bewusst auf sprachliche Überhöhung. Seine Texte wollten nicht literarisch beeindrucken, sondern den Glauben verständlich machen. In einer Zeit, in der viele Menschen weder lesen noch Latein verstehen konnten, erhielten seine Lieder eine katechetische Funktion. Sie vermittelten zentrale Inhalte des christlichen Glaubens und stärkten zugleich das gemeinschaftliche Erleben des Gottesdienstes.
Die Übersetzung mittelalterlicher Hymnen
Besondere Aufmerksamkeit verdient Spangenbergs Tätigkeit als Übersetzer lateinischer Hymnen. Während die Reformatoren manche Formen mittelalterlicher Frömmigkeit kritisch beurteilten, lehnten sie das liturgische Erbe keineswegs grundsätzlich ab. Wo Texte dem biblischen Zeugnis entsprachen und Christus in den Mittelpunkt stellten, wurden sie übernommen und für den evangelischen Gottesdienst neu erschlossen. Spangenberg übertrug zahlreiche Hymnen des 12. und 13. Jahrhunderts ins Deutsche. Dabei handelte es sich nicht um wörtliche Übersetzungen, sondern um sprachlich und poetisch eigenständige Nachdichtungen. Sein Ziel bestand darin, den theologischen Gehalt, die poetische Schönheit und – soweit möglich – auch die Singbarkeit der Vorlagen zu bewahren. Dadurch gelang ihm eine bemerkenswerte Verbindung von Treue zum Original und sprachlicher Eigenständigkeit. Gerade diese Arbeitsweise macht seine Übersetzungen bis heute bemerkenswert. Sie übertragen nicht lediglich Wörter, sondern vermitteln den geistlichen Gehalt der mittelalterlichen Hymnen in einer Form, die der Frömmigkeit des 16. Jahrhunderts entsprach und zugleich den Zugang für breite Bevölkerungsschichten eröffnete.
Bewahrung und Erneuerung
Spangenbergs Übersetzungen zeigen exemplarisch, dass die Reformation keine radikale Abkehr von der gesamten kirchlichen Tradition bedeutete. Vielmehr verstand sie sich in vielen Bereichen als Erneuerung aus den Quellen des Glaubens. Wertvolle liturgische Texte wurden nicht verworfen, sondern geprüft, sprachlich überarbeitet und in den neuen evangelischen Kontext integriert. Dadurch wurde eine Brücke zwischen Mittelalter und Reformation geschlagen. Die jahrhundertelang gewachsene Hymnentradition blieb lebendig und erhielt zugleich eine neue Gestalt. Spangenberg trug wesentlich dazu bei, dass das geistliche Erbe der lateinischen Kirche nicht verloren ging, sondern in deutscher Sprache weiterwirkte.
Theologische und kulturelle Bedeutung
Die Bedeutung Johann Spangenbergs reicht deshalb weit über sein eigenes dichterisches Werk hinaus. Er war Vermittler zwischen zwei Epochen der Kirchengeschichte. Seine Übersetzungen machten die geistliche Poesie des Mittelalters einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und bereicherten dauerhaft das evangelische Kirchenlied. Darüber hinaus besitzen seine Arbeiten auch sprachgeschichtliche Bedeutung. Sie gehören zu den frühen Zeugnissen einer deutschen Kirchensprache, die theologische Tiefe mit sprachlicher Verständlichkeit verbindet. Viele der von ihm übertragenen Gedanken und Bilder fanden Eingang in spätere Gesangbücher und beeinflussten Generationen evangelischer Christen.
Schlussbetrachtung
Johann Spangenberg zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der evangelischen Liedgeschichte. Als Dichter verstand er es, den Glauben in poetischer und zugleich gemeindegerechter Sprache auszudrücken. Als Übersetzer bewahrte er das reiche Erbe mittelalterlicher Hymnen und führte es in die Welt der Reformation hinein. Seine Arbeit steht beispielhaft für ein reformatorisches Verständnis von Tradition: Nicht der Bruch mit der Vergangenheit, sondern ihre kritische Aneignung und christusbezogene Erneuerung bestimmten sein Wirken. Gerade hierin liegt seine bleibende Bedeutung. Spangenberg zeigte, dass die Kirche ihre Zukunft nicht durch das Vergessen ihrer Geschichte gewinnt, sondern durch die lebendige Weitergabe ihrer geistlichen Schätze. Seine Lieder und Übersetzungen sind deshalb nicht nur Zeugnisse reformatorischer Frömmigkeit, sondern zugleich Ausdruck einer Brücke zwischen mittelalterlicher Liturgie und evangelischem Gemeindegesang – ein Erbe, das bis in die Gegenwart nachwirkt.
Persönlicher Impuls
Aktuelle Deutsch-Polnische Note

Gdynia steht auf der UNESCO-Welterbeliste!
Eine großartige Nachricht für das europäische Kulturerbe: Das modernistische Zentrum der polnischen Stadt Gdynia wurde auf der 48. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees in Busan in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Damit erhält eine der außergewöhnlichsten städtebaulichen Leistungen des 20. Jahrhunderts die internationale Anerkennung, die ihr gebührt.Die Entscheidung zeigt zugleich, dass eine „nachholende“ Geschichtsschreibung Ostmitteleuropas sich nicht auf die „Bloodlands“-Kapitel der Region beschränken darf, sondern auch ihren bedeutenden Beitrag zur gesamteuropäischen Moderne würdigen muss.
Das Thema Gdynia begleitet das Pilecki-Institut deswegen schon seit vielen Jahren. Im Rahmen unseres Programms „Exercising Modernity“ haben wir gemeinsam mit jungen Künstlerinnen und Künstlern, Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie Intellektuellen die Stadt besucht, ihre Architektur erkundet und über ihre Bedeutung für die europäische Moderne diskutiert. Unsere Begegnungen vor Ort, Veranstaltungen und gemeinsamen Lektüren machten deutlich, dass Gdynia nicht nur ein herausragendes Beispiel moderner Architektur ist, sondern auch ein Ort, an dem Fragen nach Erinnerung, Urbanität und gesellschaftlichem Wandel besonders deutlich hervortreten.
Gdynia war Ausdruck der Modernisierungsambitionen der Zweiten Polnischen Republik. Aus einer kleinen Küstensiedlung und weitgehend unbebautem Land entstand innerhalb kürzester Zeit eine moderne europäische Hafenstadt. Sie verkörperte den Willen eines jungen Staates, sich wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell neu zu positionieren. Entsprechend rasant wuchs die Stadt: Bis 1939 war ihre Bevölkerung gegenüber 1920 massiv angewachsen.
Wie radikal dieser Wandel war, zeigen auch die Lebensgeschichten der Menschen, die mit Gdynia verbunden waren. Da ist zunächst der Ingenieur Tadeusz Wenda. Zu Beginn seiner Arbeit lebte er bis 1922 in einer alten kaschubischen Fischerhütte auf den Oksywskie Piaski, unweit der späteren Hafenbaustelle. Wenda hatte das Gelände zwischen Gdynia und Oksywie als günstigsten Standort für den neuen polnischen Hafen ausgewählt und wurde zu einem seiner wichtigsten Planer und Erbauer. Nur wenige Jahre später hieß es in einem Reiseführer von 1926, Polen erhalte durch Gdynia freien Zugang zur weiten Welt. Gdynia war Pragmatik und Symbolik zugleich: das polnische „Fenster zur Welt“.
Heute sind Wenda und Eugeniusz Kwiatkowski auf einer gemeinsamen Denkmalbank am Hafen verewigt. Kwiatkowski war einer der bedeutendsten Ökonomen und politischen Visionäre der Zweiten Polnischen Republik. Als Minister für Industrie und Handel sowie später als stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister trieb Kwiatkowski den Ausbau Gdynias maßgeblich voran. 1938 stellte er einen auf 15 Jahre angelegten Entwicklungsplan für Polen vor. Der Krieg verhinderte seine Umsetzung. Gdynia bleibt deshalb nicht nur Kwiatkowskis großes Verdienst, sondern auch eine Hypothese darüber, wie das Polen seiner Vorstellungen vielleicht hätte aussehen können. Wolfgang Templin beschreibt in seinem Buch über die Zweite Polnische Republik Kwiatkowskis Vorstellung von zwei gleichzeitig existierenden Wirklichkeiten: auf der einen Seite ein armes und zurückgebliebenes Polen, auf der anderen ein dynamisches, modernes Polen, das im Begriff war, den Abstand zum entwickelten Westen aufzuholen. Beide Wirklichkeiten widersprachen einander – und beide waren real. Gdynia war einer der sichtbarsten Manifestationen dieser zweiten Wirklichkeit.
Eine weitere Geschichte führt nicht zur Entstehung der Stadt, sondern hinaus in die Welt. Am 29. Juli 1939 bestieg Witold Gombrowicz im Hafen von Gdynia den Transatlantikliner „Chrobry“, der zu seiner Jungfernfahrt nach Südamerika aufbrach. Gombrowicz stammte zwar nicht aus Gdynia, doch die Stadt wurde zum Ausgangspunkt seines Exils. Nach dem deutschen Überfall auf Polen blieb er in Buenos Aires und kehrte nie wieder dauerhaft in sein Heimatland zurück. Seine Abreise erinnert daran, wie abrupt das Zukunftsversprechen der Zweiten Polnischen Republik im Jahr 1939 abgebrochen wurde. Doch die Szene erzählt noch mehr: In ihr scheinen sich die Offenheit und die Experimentierfreude Gdynias hinaus in die Welt fortzusetzen. Gdynia, diese Tochter der Moderne, verabschiedete einen Schriftsteller, der später zum postmodernen Vagabunden, literarischen Weltbürger und radikalen Kritiker erstarrter gesellschaftlicher Formen werden sollte.
Gdynia ist daher weit mehr als ein architektonisches Ensemble: Die Stadt verkörpert Aufbruch, Optimismus und den Modernisierungswillen der Zweiten Polnischen Republik. Ihre klare Formensprache, die funktionale Planung und die Verzahnung von Stadt, Hafen, Meer und Küstenlandschaft machen das Zentrum zu einem einzigartigen Zeugnis der europäischen Moderne. Die UNESCO würdigte insbesondere seine kohärente frühmodernistische Struktur sowie die hohe Integrität und Authentizität des erhaltenen Stadtbildes.
Der Aufstieg Gdynias war zugleich untrennbar mit dem schwierigen Verhältnis zum benachbarten Gdansk verbunden. An der polnischen Küste standen sich zwei unterschiedliche urbane Modelle gegenüber: eine über Jahrhunderte gewachsene Handelsmetropole, die Freie Stadt Danzig, deren Identität stark von ihrem historischen Stadtkern geprägt war, und eine neu geplante Hafenstadt, die ihre Legitimation aus Zukunft, Geschwindigkeit und Modernisierung bezog. In dieser Konstellation verdichteten sich einige der zentralen Fragen des 20. Jahrhunderts: Wie viel Gewicht sollte auf die Bewahrung des Bestehenden, wie viel auf Neubau gelegt werden? Wie viel Tradition benötigt eine moderne Gesellschaft? Kann eine Stadt zum Instrument gesellschaftlicher Erneuerung werden?
Mit der Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste wird deshalb nicht nur die architektonische Qualität des modernistischen Stadtzentrums gewürdigt. Die Entscheidung erkennt auch den außergewöhnlichen universellen Wert eines Ortes an, an dem Architektur, Politik und gesellschaftliche Hoffnung auf besondere Weise miteinander verbunden waren. Gdynia wurde auf Grundlage des UNESCO-Kriteriums IV aufgenommen – als herausragendes Beispiel für einen bedeutenden Abschnitt der Menschheitsgeschichte.
Die Aufnahme ist nicht nur eine Auszeichnung für Gdynia und ihre Bewohnerinnen und Bewohner. Sie ist zugleich eine Anerkennung des europäischen Modernismus als gemeinsames kulturelles Erbe und erinnert daran, wie Architektur zum Ausdruck historischer Visionen, politischer Ambitionen und gesellschaftlicher Veränderungen werden kann. Wir gratulieren der Stadt Gdynia sowie allen Menschen, die sich seit Jahrzehnten für den Erhalt und die Vermittlung dieses außergewöhnlichen Erbes einsetzen. Möge diese Entscheidung dazu beitragen, die Geschichte Gdynias und ihre Bedeutung für die europäische Architektur- und Kulturgeschichte noch sichtbarer zu machen.
Facebook, Pilecki-Institut, 27. Juli 2026
Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

Auf den Spuren der Pharaonen: Ägypten wartet auf euch! ![]()
![]()
In Ägypten erheben sich die monumentalen Pyramiden von Gizeh und die geheimnisvolle Sphinx aus dem Wüstensand, während in den Gassen von Kairo das moderne Leben pulsiert.
Entlang des Nils reihen sich die prächtigen Tempel von Luxor und Karnak an die verborgenen Gräber im Tal der Könige, und im neuen Grand Egyptian Museum wartet einer der spektakulärsten Museumsbauten der Welt auf euch.
Wer das Land lieber vom Wasser aus entdeckt, geht auf Nilkreuzfahrt oder segelt mit einer Feluke
, während Taucher und Schnorchler in den Korallenriffen des Roten Meeres ihr eigenes Unterwasserwunderland finden. ![]()
Unser neuer Reiseführer „Ägypten: Das Niltal von Kairo bis Abu Simbel, Suez-Kanal und Rotes Meer“ steckt voller Ägyptologie-Wissen und Insider-Tipps – geschrieben von Autorin und Ägyptologin Nadine Eßbach und Autor Matthias Fabian, der seit über zwei Jahrzehnten regelmäßig durch Kairo reist.![]()
![]()
Holt euch jetzt den aktuellen Reiseführer Ägypten und taucht ein in die faszinierende Welt des alten und neuen Ägyptens! ![]()
Der Reiseführer ist in jeder Buchhandlung, online und direkt bei uns im Shop erhältlich. ![]()
Facebook, 26. Juli 2026

Impulse von Kerstin Pagel

Wiener Impression
Facebook, 2. Mai 2026
Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur
Die Festspiele in Bayreuth sind in vollem Gange. Zum 150. Geburtstag eine besondere Note mit literarischem Akzent

Mit Andrea Chudak unterwegs

Heute ist die „To-Do-Liste“ sehr voll… u.a. geht’s voller Vorfreude intensiv an die Vorbereitungen für das Konzert am 30.08. in der hr- Konzertreihe auf Schloss Arolsen mit der grandiosen Anne-sophie Bertrand mit Musik von Weber/ Glinka/ Meyerbeer/ Hensel/ Viardot uvm.
Also merkt euch schon mal den Termin vor!
Facebook, 30. Juni 2026
Kulturelle Noten von Andreas Sturm


Zwischen Abschied und Neubeginn: Cornelius Meister besucht den Landtag
In wenigen Tagen verabschiedet sich Generalmusikdirektor Cornelius Meister nach acht prägenden Jahren von der Staatsoper Stuttgart. Mit herausragenden Wagner-Interpretationen und seinen beeindruckenden Mahler-Meister-Konzerten hat er das Musikleben in Baden-Württemberg nachhaltig bereichert.
Zum 1. September übernimmt er eine Professur an der Musikhochschule Mannheim. Kurz vor diesem neuen Kapitel durfte ich ihn gemeinsam mit Landtagspräsident Thomas Strobl im Landtag zu einem persönlichen Austausch begrüßen. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs standen die Herausforderungen für Kunst und Kultur sowie die wichtige Rolle, die Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den demokratischen Diskurs spielt.
Lieber Cornelius Meister, herzlichen Dank für Ihren großen Einsatz in #Stuttgart und für das inspirierende Gespräch. Für Ihren weiteren Weg in Mannheim und in den Konzertsälen der Welt? wünsche ich Ihnen viel Erfolg, Freude und alles Gute!
#CorneliusMeister#LandtagBW#kultur#oper
Kulturelle und soziale Note von Sebahat Atli

Spielemarathon im Büro von Sebahat Atli
Musikbeitrag für Klassikfreunde
Wachet und Betet!

Wachet und betet … Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Kath. Kirche St. Benno in Herzogenrath-Hofstadt.
#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.
Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.
Wachet und Betet – Historischer Impuls
Ralf Frisch hat in Zeit aus aktuellem Anlass einen Artikel zum C in der CDU geschrieben, in dem es im Wesentlichen um das christliche Menschenbild geht https://zeitzeichen.net/node/12676 . In vielem sind wir wohl einer Meinung, ich setze aber beim Thema „Identität“ einen anderen Akzent. Hier ein Text von mir dazu
YouTube der Woche von Joanna Filus-Olenkiewicz
pausiert
Impuls aus Schwetzingen von Dekan Uwe Lüttinger
Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber aus Karlsruhe
pausiert
Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»18 Jahre lang habe ich den kleinen Supermarkt in Dammerstock geführt. Das Verhältnis zu vielen treuen Kunden war sehr persönlich und manche Kinder habe ich groß werden sehen. Nun bin ich im Ruhestand und genieße, dass ich viel Zeit für meine Kinder und Enkel habe.« Heinrich Dobosch
Foto: Frank Thissen
Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/
Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann
Buchempfehlung
Hier gibt es einen Neuanfang mit Nadine Grimmig, Archäologin, Kunsthistorikerin und vergl. Religionswissenschaftlerin.
Heute mal von mir persönlich aus der Bestenliste der Woche

Die beiden frisch vermählten Tricia und Ethan sind auf dem Weg zur Besichtigung eines abgelegenen Anwesens, das bald ihr Zuhause sein könnte. Während Ethan voller Begeisterung ist, spürt Tricia, dass etwas nicht stimmt. Bis vor drei Jahren lebte hier noch die Psychiaterin Dr. Adrienne Hale. Ihr plötzliches Verschwinden damals ging durch die Presse. Weil ein Schneesturm die Straßen unbefahrbar macht, muss das junge Paar die Nacht im Haus verbringen. Dabei entdeckt Tricia ein verborgenes Zimmer voller Kassetten – Aufnahmen von Adriennes Patientensitzungen. Mit jeder Kassette, die sie sich anhört, wird ihr klarer, wie es zu Adriennes Verschwinden kam und dass sie selbst in tödlicher Gefahr schwebt. Denn manche Stimmen schweigen nie …
Impuls von Abt Daniil Irbits

In Bayern, ist jedes Haus und die Gemälde daran ein Kunstwerk.
Auf den Fassaden von bayerischen Häusern entfalten sich ganze historische Geschichten, die gewöhnliche Straßen in Freiluftmuseen verwandeln.
In Bayern werden die Traditionen der Hausmalerei als Lüftlmalerei bezeichnet. Dieser Stil entstand im 18. Jahrhundert und wird von den Einheimischen sorgfältig bewahrt.
Religiöse Szenen schützen den Kamin.
Alltägliche Szenen zeigen die Handwerkskunst der Hausbesitzer.
Optische Illusionen erzeugen das Effekt von dreidimensionalen Säulen und Rahmen.
Die hellsten Beispiele für solche Gemälde finden man in den alpenischen Städten:
Mittenwald
Oberammergau
Garmisch-Partenkirchen
Jede Wanderung durch diese Orte wird zu einer echten Suche nach versteckten Details auf den Fassaden.
Facebook, 28. Juli 2026
Empfehlung für Kinder und Jugendliche
Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Die Schurkenschnapp-AG auf Klassenfahrt
Miro, Pola und Linus sind die Schurkenschnapp-AG. Und endlich geht es nun auf Klassenfahrt. Mit Heimwehtrunk und einem Koffer voller Spezialausrüstung. Fehlt nur noch ein neuer Fall. Der kommt prompt: Im Casino gleich neben ihrer Unterkunft passieren seltsame Dinge. Ein Goldschlips hat eine Glückssträhne, eine Türsteherin macht dicht und im Keller verschwinden die Tageseinnahmen. Zum Glück sind Miro, Pola und Linus auf alles vorbereitet – und pokern hoch!
Zu diesem Buch finden Sie Quizfragen auf antolin.de
Film oder Hörspieltipp
Filmtipp von Miss Sunshine
