
Berlin. Die Deutsch-Polnischen Nachrichten haben viele Haltepunkte. Berlin, Potsdam, Schwetzingen, Zerben und Karlsruhe heißen die nächsten bekannten Stationen.
Von Frank Bürger
Direkt vor der Potsdamer Nikolaikirche auf dem Alten Markt erinnert ein Gedenkstein an die Opfer von Flucht und Vertreibung. Das Denkmal des Bundes der Vertriebenen (Landesverband Brandenburg) trägt ein Zitat von Albert Schweitzer, das den Schutz der Heimat und das Völkerrecht mahnt
„In schlimmster Weise vergeht man sich gegen das Recht, indem man Völkerschaften das Recht auf das Land, das sie bewohnen, in der Art nimmt, dass man sie zwingt, sich anderswo anzusiedeln.“
Dieser Gedenkstein wurde am 13. November 2003 genau an dem Ort eingeweiht, an dem im Frühjahr 1945 die ankommenden Flüchtlinge ihre Sammelstelle hatten.

Eine Fahrt nach Potsdam führte die Deutsch-Polnische Nachrichten auch hier in Potsdam auf die Spuren von Albert Schweitzer
Weiter befinden wir uns auf diesen geheimnisvollen Spuren.

So wird es am 20. August 2026 um 18 Uhr eine Buchpräsentation mit Gesprächsrunde im Bürgerbüro der SPD-Abgeordneten Sebahat Atli mit Gesprächsrunde geben
Gerade war dort mit Lothar Bindung ein Urgestein der SPD zu Gast. Auch mit ihm will ich über neue Buchprojekte ins Gespräch kommen.

Fest ist eine Vorstellung des Buches, das nochmals völlig überarbeitet wurde, am 19 Juli 2026 um 18 Uhr in der Gaststätte zum Hirsch in Schwetzingen. Hier kann sich auch zu den turbulenten politischen Ereignissen in Berlin ausgetauscht werden.

Hier wird es auch die letzten Exemplare des Buches geben.

Jetzt kann man am 18. Juli um 17 Uhr einen Rückblick auf die Erstpräsentation des Buches erleben.
Die erfolgreichen Preisträgerinnen und Preisträger im Alter von sechs bis sechzehn Jahren präsentieren dem Publikum ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm mit Klavierwerken von J. S. Bach, W. A. Mozart, F. Chopin, F. Liszt, R. Schumann, M. Moszkowski sowie eigene Kompositionen.
Das Schwetzinger Klavierstudio Worm-Sawosskaja ist eine bundesweit einzigartige private Einrichtung, die von der in Schwetzingen lebenden Konzertpianistin Tatjana Worm-Sawosskaja gegründet wurde und es sich zum Ziel gesetzt hat, musikbegeisterten Kindern bereits ab dem vierten Lebensjahr eine fundierte Klavierausbildung nach internationalen Standards zu ermöglichen. Seit der Gründung des Klavierstudios wurden die Schülerinnen und Schüler weltweit mehrere hundert Male als erfolgreiche Preisträgerinnen und Preisträger bei renommierten internationalen Klavierwettbewerben ausgezeichnet.
Viele Absolventinnen und Absolventen des Klavierstudios sind mittlerweile als Lehrbeauftragte an Musikhochschulen, Musikschulen und allgemeinbildenden Schulen tätig.
Eintritt: 20,00 € / 10,00 € (Schüler, Studierende, Schwerbehinderte)
Flüchtlinge und Inhaber des Kulturpasses: frei
Einlass: ab 16:30 Uhr
Kartenreservierung und Verkauf :
t.worm-sawosskaja@web.de oder telefonisch unter 0172 – 7507439

Die nächste Station wird dann am 11. September 2026 um 19 Uhr in Karlsruhe sein.
Das Rotes Haus Karlsruhe in Karlsruhe-Rüppurr veranstaltet regelmäßig kulturelle Events, darunter Vorträge und Lesungen auf den geheimnisvollen Spuren von Albert Schweitzer. Bei dem Gebäude in der Rastatter Straße 17 handelt es sich um die historische, ehemalige Meierei des Schlosses Rüppurr. Heute dient es als bekanntes Zentrum für Therapie, Begegnung und Kultur.

Im Gespräch ist man noch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Andreas Sturm, der ja im vergangenen Jahr in der Weihnachtskirche zu Gast war.

Nächster Station ist dann der Volkstrauertag am 15. November im historischen Schloss Zerben. Hier geht ein großes Dankeschön an den Musiker Marco Reiß, der gerade von Ministerpräsident mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Hier erklingt Franz Schuberts Winterreise. Das Finale fokussiert den Leierkastenmann.

Das Schloss Zerben in Sachsen-Anhalt ist untrennbar mit dem Meisterwerk der Weltliteratur verbunden: Es ist das Geburtshaus von Elisabeth Freiin von Plotho, die Theodor Fontane als reales Vorbild für seine Romanfigur Effi Briest diente. Im Roman wird die literarische Entsprechung des Schlosses als das idyllische Gut Hohen-Cremmen beschrieben.
In Zerben wird ja auch die Melisse zum Albert-Schweitzer-Tee auf dem Gelände von Landwirt und Kreistagsabgeordneten Daniel Ladwig angebaut.
Die Friedensbotschaft Schweitzers führt ja auch zum Kloster Götschendorf. Auch hier gibt es nur noch wenige Exemplare. Im Kloster selbst ist ja viel passiert. Abt Daniil Irbits gehört ja auch zu den Autoren der Deutsch-Polnischen Nachrichten. Am 26. August um 17 Uhr werden in der Pichelsdorfer Straße 79, 13595 Berlin, Buch und Entwicklungen lebendig

