Brennender Dornbusch im Sommer

Holger Baehr: “RED” EXHIBITION – Colors of Humanity Gallery / 2026

Impuls aus Taizé

Zacharias, der Vater Johannes des Täufers, sagte voraus: Du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen, denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg bereiten.

Lk 1,67-79

Berlin.  Wir beginnen mit einer Andacht von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrates. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Dann kommt ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint oder direkt von der EKBO. Ein besonderer Impuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal in einem neuen Format, musikalisch umrahmt von Organistin Barbara Herrberg (Evangelische Weihnachtskirche Spandau), mit Fokus auf das Thema „Brennender Dornbusch im Sommer“, diese Woche wieder mit Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Kath. Filialkirche St. Marien in Düren. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, ab und an eine Koproduktion von Ute Mertens (Evangelische Kirche Mitteldeutschland und Thorsten Fabrizi (Evangelische Kirche im Rheinland), eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert Ann-Helena Schlüter, ab und an auch ein Beitrag von Agita Rando. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung und Texte von Nadine Grimmig, eine Filmempfehlung kommt von Miss Sonnenschein oder Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß.  Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko SturmRegelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak.  Von Anfang an mit dabei Superintendentin Angela Zaedow.
Mit dabei eine deutsch-polnische Note über Stephan SchillerDazu eine oekumenische Ergänzung: Regelmäßig zeigen wir einen Impuls von Uwe Lüttinger, Dekan der Römisch-Katholischen Kirchengemeinde Mittlere Kurpfalz.

Von Frank Bürger

Andacht Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Impuls Generalsuperintendent Kristóf Bálint

Besuch im Landesjugendcamp der #ejbo in Hirschluch am heutigen Samstag. Ein volles Programm für ca. 670 Jugendliche, von vielen Haupt- und Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt, gute Stimmung bei allerlei Angeboten, wie dem Jesangsbuchlieder-Singen (Lieder in Brandenburgisch bzw. Berlinerisch umdichten und singen), der Konfi-Oase mit Beteiligung am Charity-Lauf zugunsten eines Inklusionsprojektes in Lobetal (wo der GenSup morgen ist), dem Besuch der VCP-Jurte, dem Light-Up Tunnel, dem Bauwagen (u.a. betrieben vom KK Havelland), der Kleinkunstbühne, einem beeindruckenden Workshop zum Thema Inklusiv, dem Bibelschnack u.v.a.m. Ein echtes Highlight der Jugendarbeit und lauter freundliche, fröhliche, engagierte junge Menschen, voller Ideen und Gestaltungslust – wie schön, an diesem Tag dabei gewesen zu sein. Mit diesen jungen Menschen haben wir gute Weggefährten… Das Gruppenfoto zeigt den Generalsuperintendenten mit dem Vorstand der #ejbo vor dem Späti und nach dem Charity-Lauf zugunsten Lobetals, ansonsten ein paar Eindrücke vom fröhlichen Tag.

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele

Predigt über Micha 7,18-20, gehalten am Sonntag, 21. Juni 2026 (3. Sonntag nach Trinitatis) in der Heiliggeistkirche in Heidelberg

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Termine

Beitrag von Pfarrer Erko Sturm

Philipp Melanchthon und die Confessio Augustana von 1530

Zum Gedenktag der Augsburgischen Konfession am 25. Juni

Der 25. Juni erinnert an eines der bedeutendsten Ereignisse der Reformationsgeschichte: die Verlesung der Confessio Augustana vor Kaiser Karl V. auf dem Reichstag zu Augsburg im Jahr 1530. Die Confessio Augustana (CA) wurde zum grundlegenden Bekenntnis der lutherischen Kirchen und prägt bis heute das Selbstverständnis evangelischer Christen weltweit. Obwohl ihr Inhalt wesentlich von den reformatorischen Einsichten Martin Luthers bestimmt wurde, ist sie vor allem das Werk eines anderen Reformators: Philipp Melanchthon. Melanchthon war nicht nur der Verfasser der Confessio Augustana, sondern auch ihr theologischer Architekt, ihr sprachlicher Gestalter und ihr politischer Vermittler. Ohne ihn hätte das Augsburger Bekenntnis vermutlich weder seine Gestalt noch seine nachhaltige Wirkung erhalten.

Die historische Situation

Im Jahr 1530 stand die Reformation an einem entscheidenden Wendepunkt. Nach dem Wormser Reichstag von 1521 hatte sich die reformatorische Bewegung in vielen Territorien des Reiches etabliert. Gleichzeitig wuchs der Druck von Kaiser Karl V., der nach Jahren außenpolitischer Konflikte wieder stärker auf die religiöse Einheit des Reiches drängte. Für den Reichstag in Augsburg wurden die evangelischen Stände aufgefordert, ihre Lehre schriftlich darzulegen. Luther selbst konnte nicht teilnehmen, da die Reichsacht weiterhin über ihm lag. Er hielt sich während des Reichstages auf der Veste Coburg auf. Damit rückte Melanchthon in den Mittelpunkt des Geschehens.

Melanchthon als Theologe des Ausgleichs

Philipp Melanchthon (1497–1560) war von seiner Persönlichkeit her grundverschieden von Luther. Während Luther leidenschaftlich, polemisch und konfliktbereit auftreten konnte, war Melanchthon geprägt von humanistischer Bildung, wissenschaftlicher Genauigkeit und einem tiefen Wunsch nach kirchlicher Einheit. Seine Aufgabe in Augsburg bestand nicht darin, eine neue Kirche zu begründen. Vielmehr wollte er nachweisen, dass die evangelische Bewegung keine Sekte und keine revolutionäre Neuerung darstellte, sondern die Kirche zu ihren biblischen und altkirchlichen Grundlagen zurückführen wollte. Diese Absicht prägt die gesamte Confessio Augustana. Bereits in der Vorrede wird deutlich, dass die evangelischen Fürsten nicht als Rebellen auftreten wollen. Sie verstehen sich als treue Glieder des Reiches und der einen Kirche Christi. Die CA will daher nicht spalten, sondern versöhnen.

Der humanistische Einfluss

Melanchthon war einer der bedeutendsten Humanisten seiner Zeit. Als Professor für Griechisch in Wittenberg hatte er früh die Methoden des Renaissance-Humanismus aufgenommen: Rückkehr zu den Quellen, philologische Genauigkeit und klare Argumentation. Diese Prägung zeigt sich in der Sprache der Confessio Augustana. Im Unterschied zu vielen theologischen Streitschriften der Zeit zeichnet sich die CA durch bemerkenswerte Sachlichkeit aus. Die Artikel sind kurz, präzise und systematisch aufgebaut. Polemik wird weitgehend vermieden. Stattdessen bemüht sich Melanchthon darum, Gemeinsamkeiten hervorzuheben und Unterschiede möglichst klar, aber nicht verletzend zu benennen. Damit schuf er ein Dokument, das nicht nur theologisches Bekenntnis, sondern zugleich diplomatisches Meisterstück ist.

Die theologische Mitte: Rechtfertigung aus Glauben

Der entscheidende Beitrag Melanchthons liegt jedoch nicht in Stil oder Diplomatie, sondern in der theologischen Konzentration des Bekenntnisses. Im Zentrum der Confessio Augustana steht Artikel IV: „Ferner wird gelehrt, dass wir Vergebung der Sünden und Gerechtigkeit vor Gott nicht durch unser Verdienst, Werk und Genugtuung erlangen können, sondern dass wir Vergebung der Sünden bekommen und vor Gott gerecht werden aus Gnade um Christi willen durch den Glauben.“ Dieser Artikel wird häufig als das Herzstück der Confessio Augustana bezeichnet. Hier verdichtet Melanchthon die reformatorische Entdeckung Luthers: Der Mensch wird nicht durch eigene Leistungen vor Gott gerecht, sondern allein durch Gottes Gnade in Jesus Christus. Für Melanchthon war dies nicht nur ein Lehrsatz unter vielen. Die Rechtfertigung wurde zum hermeneutischen Schlüssel für das Verständnis der gesamten christlichen Lehre. Von ihr her werden Kirche, Sakramente, Amt und christliches Leben verstanden.

Die Struktur des Bekenntnisses

Die ersten 21 Artikel der CA stellen die evangelische Lehre dar. Bemerkenswert ist, dass Melanchthon zunächst zahlreiche Übereinstimmungen mit der alten Kirche hervorhebt:

• die Trinität,
• die Christologie,
• die Erbsündenlehre,
• die Taufe,
• das Predigtamt,
• das Abendmahl.

Erst danach werden reformatorische Akzente entfaltet.

Die Artikel 22 bis 28 behandeln Missstände in der Kirche, etwa:

• die Kelchentziehung der Laien,
• den Pflichtzölibat,
• die Privatmessen,
• das Verständnis geistlicher Gewalt.

Auch hier bemüht sich Melanchthon um einen gemäßigten Ton. Die Kritik erscheint nicht als revolutionärer Angriff, sondern als notwendige Reform.

Melanchthon zwischen Luther und Rom

Eine besondere Spannung ergibt sich aus Melanchthons Vermittlungsversuch zwischen den Positionen Luthers und der römischen Kirche. Luther selbst beobachtete die Entstehung des Bekenntnisses von Coburg aus mit großer Aufmerksamkeit. In Briefen äußerte er gelegentlich die Sorge, Melanchthon könne zu weitgehende Kompromisse eingehen. Tatsächlich war Melanchthon überzeugt, dass viele Konflikte durch Gespräche und sorgfältige theologische Klärungen überwunden werden könnten. Deshalb suchte er selbst nach der Verlesung der CA weiterhin nach Verständigungsmöglichkeiten. Diese Haltung brachte ihm später sowohl Bewunderung als auch Kritik ein. Manche sahen in ihm den großen Friedensstifter der Reformation; andere warfen ihm vor, die reformatorischen Anliegen zu stark abzuschwächen.

Die Confessio Augustana als ökumenisches Dokument

Gerade diese vermittelnde Grundhaltung macht die CA bis heute bemerkenswert. Obwohl sie aus einer Konfliktsituation entstanden ist, enthält sie einen starken ökumenischen Impuls. Melanchthon versteht die Kirche nicht als exklusive Gemeinschaft der Reinen, sondern als die Versammlung der Glaubenden, in der das Evangelium rein gepredigt und die Sakramente recht verwaltet werden. Artikel VII formuliert deshalb einen bis heute wegweisenden Gedanken: Die Einheit der Kirche beruht nicht auf vollständiger Gleichförmigkeit aller Traditionen und Bräuche, sondern auf der gemeinsamen Verkündigung des Evangeliums und der Feier der Sakramente. Dieser Gedanke besitzt bis heute hohe ökumenische Bedeutung.

Die spätere Entwicklung

Nach dem Reichstag blieb Melanchthon die prägende Gestalt der lutherischen Theologie. Er überarbeitete die Confessio Augustana mehrfach. Besonders die Ausgabe von 1540, die sogenannte Variata, zeigt seine fortdauernden Bemühungen um Verständigung mit anderen reformatorischen Strömungen. Dadurch entstanden später Konflikte innerhalb des Luthertums. Viele Lutheraner bestanden darauf, ausschließlich die unveränderte Fassung von 1530 (Confessio Augustana invariata) als verbindliches Bekenntnis anzuerkennen. Dennoch blieb Melanchthons Einfluss auf die protestantische Theologie immens. Seine Lehrbücher, seine Bibelauslegung und seine Bildungsreformen prägten Generationen von Pfarrern und Gelehrten.

Würdigung

Die Rolle Philipp Melanchthons bei der Entstehung der Confessio Augustana kann kaum überschätzt werden. Er war:

• ihr Hauptverfasser,
• ihr theologischer Systematiker,
• ihr sprachlicher Gestalter,
• ihr diplomatischer Vermittler,
• und ihr wichtigster Interpret.

Während Luther die reformatorische Bewegung geistlich entzündete, gab Melanchthon ihr eine theologisch geordnete und kirchlich anschlussfähige Gestalt. Die Confessio Augustana verdankt ihre bleibende Wirkung nicht zuletzt der Fähigkeit Melanchthons, Wahrheit und Verständigung miteinander zu verbinden. Sie ist deshalb mehr als ein historisches Dokument. Sie erinnert die Kirche bis heute daran, dass klare Glaubensüberzeugungen und der Wille zur Einheit keine Gegensätze sein müssen. Am Gedenktag der Augsburgischen Konfession wird deshalb nicht nur eines Bekenntnisses gedacht, sondern auch eines Theologen, dessen Lebenswerk in besonderer Weise dem Evangelium, der Bildung und dem Frieden der Kirche diente. Philipp Melanchthon bleibt der große Lehrer der Reformation – der Praeceptor Germaniae, der „Lehrer Deutschlands“, dessen Stimme im Augsburger Bekenntnis bis heute hörbar ist.

Persönlicher Impuls

Aktuelle Deutsch-Polnische Note

Fünf Tage voller Kreativität, Bewegung und neuer Begegnungen liegen hinter uns! Gemeinsam haben Jugendliche des Gymnasiums Evangelische Johanniter-Schulen Wriezen und des Zespół Szkół Salezjańskich Posen auf Schloss Trebnitz die Welt der Medien auf ganz unterschiedliche Weise erkundet.

Ob beim Fotografieren, Tanzen oder in der Akrobatik – mit viel Spaß, Teamgeist und Kreativität entstanden tolle Ideen und beeindruckende Ergebnisse, die bei der Abschlusspräsentation am 10. Juni begeistert präsentiert wurden.

Neben neuen Fähigkeiten wurden vor allem neue Freundschaften geknüpft und spannende Einblicke in die Kultur des Nachbarlandes gewonnen. Genau so lebt deutsch-polnischer Austausch: offen, kreativ und voller gemeinsamer Erlebnisse! 🇩🇪✨🇵🇱

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden, die engagierten Teams beider Schulen sowie an das Deutsch-Polnisches Jugendwerk Polsko-Niemiecka Współpraca Młodzieży und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Edition!

Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

Hej Kopenhagen! Entdecke die dänische Hauptstadt mit uns. 🇩🇰

Mit unserem CityTrip Kopenhagen im Gepäck verpasst du kein Highlight der dänischen Hauptstadt. Erlebe die perfekte Mischung aus Gemütlichkeit und urbanem Puls: Schlendere am malerischen Nyhavn entlang, besuche die Kleine Meerjungfrau 🧜🏼‍♀️ und lass dich von einzigartigen Museen und prunkvollen Schlössern verzaubern. 🏰 Kopenhagen lässt sich übrigens auch wunderbar mit dem Fahrrad erkunden – so bist du mittendrin im Geschehen! 🚴🏼‍♀️🤩

Für mehr Insider-Tipps und schöne Orte: Hol dir jetzt den Reiseführer in der Buchhandlung, online und direkt bei uns im Shop. 📚

Wart ihr schon mal in Kopenhagen? Was war dort euer persönliches Highlight? 🧐

#kopenhagen#dänemark#citytrip#reiseinspiration#reiseknowhow#reiseknowhowverlag

📷 Alle Fotos aus dem aktuellen Reiseführer „CityTrip Kopenhagen“ von Lars Dörenmeier.

Impulse von Kerstin Pagel

Die Zeit zwischen der Sommersonnenwende am 21. Juni 2026 und dem Johannistag am 24. Juni markiert eine der magischsten Phasen des mitteleuropäischen Jahreskreises. Auch wenn das Mittsommerfest zuerst an Skandinavien erinnert, besitzt Deutschland eine tief verwurzelte und jahrhundertealte Tradition. Leider kennt sie heute kaum noch jemand!

Der Hochsommer ist da! Es ist die perfekte Zeit, um innezuhalten und kreativ zu werden. Ein selbst gebastelter Sommernachtskranz, mit viel Herz, feiert diese Jahreszeit auf die schönste Art. Er ist ein Symbol für die Fülle der Natur und die Magie des Sommers. Das Binden meiner Kränze hat mich ein klein wenig entschleunigt und verbindet mich wieder mehr mit der Natur. Von Herz zu Herz, im Hier und Jetzt, ist dieses Ritual etwas ganz Besonderes. Probiert es einfach mal im nächsten Jahr aus?

In der Nacht vom 21. Juni erreichte die Sonne ihren höchsten Stand. Es war nun der längste Tag und die kürzeste Nacht in diesem Jahr. Dieses astronomische Ereignis markiert von Jahr zu Jahr den Wendepunkt des Sommers – ein Moment, den unsere Vorfahren mit Ehrfurcht, Festen und sehr tiefem Glauben an die Kräfte der Natur begleiteten!

Nur wenige Tage später, am 24. Juni, folgt mit dem Johannistag (dem Geburtstag Johannes des Täufers) das christliche Pendant, das die alten Bräuche, meiner Meinung nach, fließend in die christliche Tradition überführte. Der deutschsprachige Raum blickt normalerweise auf eine reiche und eigenständige Festkultur zurück. 🥰

Die Tage zwischen dem 21. und 24. Juni gelten im alten Volksglauben als Schwellenzeit, in der die Grenze zwischen der diesseitigen und der Anderswelt sehr dünn wird.

Ein zentrales heutiges Element des deutschen Brauchtums ist das Johannisfeuer (oder Sonnwendfeuer), das vor allem heute nur noch in Süddeutschland, den Alpenregionen und im Harz bis heute lebendig ist. Es symbolisiert die Kraft der Sonne! ☀️ „Gott ist gnädig!“ Traditionell wird dieser Tag mit Licht und Gottes Segen symbolisiert.

Diese alten und beeindruckenden Traditionen sollten wieder mehr, in unserem Deutschland, an Bedeutung gewinnen. Wer macht mit?🌹

„Wer Gott im Sommer sucht, wird ihn im Rauschen der Bäume, im Duft der

Wiesen und in der Wärme der Sonne finden!“

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen einen wunderschönen Sommer, mit unvergesslichen Momenten und einem Innehalten mit verwurzelten alten Traditionen!

Herzlichst, Kerstin 🍀🌹☀️🌷🦋🥰

Foto: K. B. Page-l

Facebook, 23. Juni 2026

Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur

Hier ein interessanter Blick in die Gedenkstätte Auschwitz

Mit Andrea Chudak unterwegs

Facebook, 24. Juni 2026

Kulturelle Noten von Andreas Sturm

Gute Lernbedingungen auch an heißen Tagen sichern

📈 Die Zahl der Hitzetage nimmt zu – und das spüren auch unsere Schulen. Deshalb begrüße ich ausdrücklich, dass Kultusminister Andreas Jung die bestehenden Regeln auf den Prüfstand stellen will.

📄 Entscheidend ist, was im Klassenzimmer passiert. Wenn hohe Temperaturen konzentriertes Lernen und Arbeiten erheblich erschweren, brauchen Schulleitungen klare, praxisnahe und verlässliche Leitlinien für ihre Entscheidungen.

👩🏼‍🏫 Dabei geht es um den Schutz unserer Schülerinnen und Schüler, aber ebenso um Lehrkräfte und alle Beschäftigten an den Schulen. Gute Bildung braucht gute Lern- und Arbeitsbedingungen.

🏗️ Für mich ist aber auch klar: Hitzefrei allein kann nicht die Antwort sein. Wir müssen unsere Schulen langfristig besser auf häufigere Hitzeperioden vorbereiten. Dazu gehören bauliche Maßnahmen wie Verschattungen, Sonnensegel, moderne Lüftungssysteme oder – wo sinnvoll – auch Klimaanlagen.

💰 Deshalb setze ich mich dafür ein, dass solche Maßnahmen künftig auch aus dem Klimaschutzfonds für Kommunen finanziert werden können. Unsere Städte und Gemeinden dürfen mit dieser Aufgabe nicht allein gelassen werden.

🙏 Vielen Dank an Kultusminister Andreas Jung, dass er dieses wichtige Thema frühzeitig auf die Agenda gesetzt hat. Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass gute Bildung auch an heißen Tagen gelingt. ☀️🏫

#Schule#Bildung#Bildungspolitik#andreassturmmdl#cdu

Facebook, 23. Juni 2026

Musikbeitrag für Klassikfreunde

Blick auf

Nöske Orgelbau Rotenburg Orgel ev. Kirche Knüllwald Rengshausen Hessen

Hier klicken

Wachet und Betet!

Wachet und betet …  Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Kath. Filialkirche St. Marien in Düren

Hier der Link dazu

#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.

Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.

Wachet und Betet – Historischer Impuls

Mein sommerlicher Begleit-Löwe, der sich beim täglichen Lesen und Schreiben an meine Seite gesellt, ist wieder da…

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Facebook, Albrecht Grözinger, 22. Juni 2026

YouTube der Woche von Joanna Filus-Olenkiewicz

Impuls aus Schwetzingen von Dekan Uwe Lüttinger

Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber aus Karlsruhe

Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Ich bin in Schleswig-Holstein aufgewachsen, habe an der PH Heidelberg studiert und bin durch meinen Mann nach Karlsruhe gekommen. Unsere Familie hat sich im Dammerstock immer wohl gefühlt. Es entwickelten sich Freundschaften, die bis heute bestehen und mir sehr viel bedeuten. Nach 10 Jahren im Schuldienst habe ich über einen langen Zeitraum Grundschulkindern in kleinen Gruppen Blockflötenunterricht gegeben. Die Musik war mir schon immer eine Freude und Hilfe fürs Leben. Seit meiner Jugend habe ich in verschiedenen Chören gesungen, spiele auch heute noch regelmäßig Klavier und Flöte und liebe die Oper. Seit über 30 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich in der ev. Friedensgemeinde und bekomme sehr viel von den Menschen zurück.« Gisela Endemann 

Foto: Frank Thissen

Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/

Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann

Buchempfehlung

Hier gibt es einen Neuanfang mit Nadine Grimmig, Archäologin, Kunsthistorikerin und vergl. Religionswissenschaftlerin.

Es ist Sommer in Norwegen. Eigentlich eine beschauliche, sonnengetränkte Zeit. Doch nun scheint etwas aus den Fugen geraten zu sein. Krabben spazieren an Land, Ratten tauchen an überraschenden Stellen auf, eine Katze kommt unter seltsamen Umständen ums Leben. Kurzum: Die Tiere verhalten sich wider ihre Natur. In seinem neuen Roman schildert Karl Ove Knausgård eine Welt, in der die Natur und die Menschen aus dem Gleichgewicht sind, obwohl das Buch eigentlich ganz realistisch vom Leben einiger Menschen, neun an der Zahl, während mehrerer Hochsommertage erzählt, und zwar in deren eigenen Worten. Da ist der Literaturprofessor Arne, der mit seiner Familie die Tage im Sommerhaus verbringt, an sich selbst zweifelt und mit seinem Nachbarn Egil über den Glauben an Gott diskutiert. Da ist die Pastorin Kathrine, die plötzlich merkt, dass sie ihre Ehe als Gefängnis empfindet. Da ist der Journalist Jostein, der auf einer exzessiven Trinktour von den mysteriösen Morden an Mitgliedern einer Death Metal Band hört, während seine Frau Turid in einer psychiatrischen Anstalt als Nachtwache arbeitet. Ihnen allen unerklärlich ist das Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel, den auch die Wissenschaft nicht wirklich erklären kann. Ist er der Vorbote von etwas Bösen oder im Gegenteil die Verheißung von etwas Gutem?

Weitere Infos und Kauf

Impuls von Abt Daniil Irbits

20.06.2026 *** People swim in the Spree Canal to protest against a 101-year-old ban on inner-city bathing in the canal, in Berlin, Germany, June 20, 2026. REUTERS/Christian Mang

In der Berliner Innenstadt fand ein Protestbaden in der Spree statt. Etwa 500 Menschen gingen ins Wasser, etwa genauso viele weitere nahmen an der Demonstration am Ufer teil. Sie forderten die Aufhebung des 101-jährigen Badeverbots in Spree, teilte ein Vertreter der Flussbad Berlin-Organisation rbb24 mit. Unter den Badegästen war auch ein Berliner Politiker – der Sozialdemokrat Steffen Krah.

Baden in der Spree im Stadtgebiet der Hauptstadt ist seit 1925 verboten. Grund für das Verbot war dann die Verschmutzung des Flusses und damit verbundene Gesundheitsrisiken. Der Berliner Senat (Regierung) sagt, dass das Schwimmen in der Mitte weiterhin verboten ist, es gibt keine Ausnahme, es gibt keinen Grund, das Verbot aufzuheben. Die Wasserqualität in einem Fluss kann sich z.B. nach einem Unwetter stark verschlechtern, sagt das Umweltmanagement des Senats.

In den letzten Jahren wird der Sommer in Berlin oft sehr heiß. Daher wird die Idee, im Fluss zu schwimmen und sich in der Innenstadt zu erfrischen, für viele immer attraktiver. Vor einem Jahr versammelte eine ähnliche Aktion zum Jahrestag des Verbots auch hunderte Teilnehmer.

Empfehlung für Kinder und Jugendliche

Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

»Clever, tiefgründig und witzig.« Marc-Uwe Kling – Das Romandebüt des Comic-Künstlers Flix ist ein irrer Ritt durch die Fantasie. Nominiert für den SERAPH 2026, Sonderkategorie Bestes Jugendbuch

Spektakulär, witzig und bildgewaltig – als hätte Flix es gezeichnet. Flix erzählt von den Abenteuern des 12 5/6 Jahre alten Mika, der in den scheinbar ödesten Sommerferien aller Zeiten über sich hinauswachsen muss. Dass er dafür mit dem Auto durch die dunkle Nacht rast, um seine Oma zu retten – Kleinigkeit. Und mit einem Luftschiff in die fremde Stadt fährt? Geschenkt! Aber warum geht dort plötzlich alles in Erfüllung, was er sich wünscht? Wieso erledigen Affen das, worauf er keine Lust hat? Und weshalb findet er sogar im Club der großen Geister mit Leichtigkeit Freunde? Irgendetwas stimmt nicht, und Mika dämmert es langsam: Dies ist keine gewöhnliche Reise, sondern eine Frage von Leben und Tod! Eine rasante Geschichte voller unerwarteter Wendungen, die zeigt, was für ein großes, wildes Abenteuer es ist, erwachsen zu werden.

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Film oder Hörspieltipp

Filmtipp von Miss Sunshine

Jazziges – von Marco Reiß empfohlen

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