Gedanken in der Urlaubszeit

200626 Baehr
Sky on Fire / 200 x 200 cm / 78.7×78.7 Acrylic on deep canvas by Holger Baehr

 

Auf ein Wort: Auszug von dieser mutmachenden Website 

 

Großer Gott, es gibt aktuell viel Grund zu Zweifeln und zu Klagen. Gerade weil es mir aktuell so unglaublich schwerfällt, möchte ich der Dankbarkeit einen kurzen Moment widmen. Danke, für alle Menschen, die gesund sind und für alle, die genesen. Gott, ich danke Dir in dieser Zeit für alle Ärzte und Pfleger und ihre wichtige Arbeit. Ärzte und Pfleger, die aktuell insbesondere in Italien an ihre physischen und psychischen Grenzen gehen, um die Zahl der Todesopfer zu reduzieren. Danke, dass Du sie stark machst und ihnen Ausdauer schenkst. Ich danke Dir für alle Menschen, die trotz Angst und Ausgangssperren nicht in Egoismus verfallen und den Blick für ihre Mitmenschen nicht verlieren. Für alle Menschen, die verbotene körperliche Nähe durch Gesten der Nächstenliebe ersetzen. Ich danke Dir, dass es mir Hoffnung macht, wenn ich von Ministranten und Konfirmanden lese, die für alte und kranke Menschen einkaufen gehen oder wenn ich von Gesängen und Applaus auf Balkonen höre. Das sind für mich Momente der Solidarität und Nächstenliebe. Es würde mich noch dankbarer machen, wenn die aktuellen schrecklichen Bilder und einschränkenden Erfahrungen zu nachhaltigen Veränderungen im Denken der Menschen führen würden. Ja Gott, ich will Dir schon heute danken, wenn wir diese Zeit überstanden haben und unsere Mitmenschen, die Natur, unsere Sorglosigkeit, unser von Dir geschenktes Reichtum, unsere Freiheit und unsere Gesundheit wieder gebührend wertschätzen. Herr, ich bitte Dich, hilf uns allen durch diese schwere Zeit. Amen.

Adrian Miesel

Berlin Heute gibt es eine Andacht von Viktor Weber, Tipps aus dem Religionsunterricht, es improvisiert Aleksandra Mikulska, Vorsitzende der Chopingesellschaft Deutschlands, es läuten die Glocken der katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum in Berlin-Charlottenburg, eine Musikempfehlung über YouTube für Jugendliche kommt  über Florian Schmidt von Klassikradio, es gibt eine Buchempfehlung, einen Filmtipp und Impulse aus dem Johannesstift. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang. Eine Premiere: Jazziges!!!

Von Frank Bürger

 

Familientipps

2020_Mozartfest-Plakat

„Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter!“ schrieb Shakespeare einst. Würde er 2020 leben, hätte er vermutlich geschrieben: „Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, fangt endlich wieder an zu spielen!“ Viel zu lang blieben dieses Jahr die Konzertsäle still, doch nun werden sie in Schwetzingen wieder zum Klingen gebracht. In diesem Sinne eröffnet das Schwetzinger Mozartfest hier Ende September die diesjährige Festival-Saison – besser spät, als nie – und setzt damit ein Zeichen für die Kunst, das analoge, gemeinsame Musik-Erleben und vor allem für die Künstler!

Auch wenn das Festival in Bezug auf die Zahl der Veranstaltungen und vor allem auch die Platzkapazitäten etwas reduziert werden muss, so hat es doch qualitativ nichts einzubüßen. Altbekannte Garanten der Kammermusik-Szene und aufkommende Jungstars aus ganz Europa werden das Schloss mit Musik erfüllen. Zur derzeit terminierten Eröffnung am 26. September bringen die vier Damen des Quatuor Akilone mit Streichquartetten von Mozart, Ravel und Beethoven geballte französische Frauenpower auf die Bühne des Jagdsaals. Ihre Landsmänner vom Trio Wanderer kombinieren am 3. Festival-Wochenende Mozart und Beethoven mit Schumann und dokumentieren damit die Entwicklung des Klaviertrios innerhalb von sechzig Jahren in Bezug auf die Autonomie der einzelnen Instrumente. Tastengenuss im Doppelpack verkörpern die georgischen Zwillinge Ani und Nia Sulkhanishvili. Sie spielen seit ihrem 13. Lebensjahr vierhändig Klavier und dies so perfekt aufeinander abgestimmt, dass ihr Spiel aus einem Körper und Geist zu fließen scheint. Ein besonderes Highlight stellt wie jedes Jahr unsere Uraufführung dar. Der Komponist Oliver Schneller hat im Auftrag der Mozartgesellschaft das Werk Hadron für Streichquartett und Bassett-Klarinette geschrieben. Ein Schwerpunkt seiner kompositorischen Arbeit liegt in der Schaffung neuer Konstellationen von Instrumenten, live-Elektronik und architektonischem Raum. Man darf gespannt sein, wie das Eliot Quartett und Nikolaus Friedrich sein Werk im Jagdsaal des Schlosses interpretieren werden. Doch zuvor wird noch Anton Steck die Schlosskapelle mit der Musik der beiden Genies Beethoven und Mozart erfüllen. Begleitet wird er dabei von Christina Kobb am Hammerklavier. Und last, but not least fliegt aus Italien der international gefeierte Pianist Roberto Prosseda ein und wird mit vier Klaviersonaten Mozart pur und solo am Flügel zelebrieren. Und wenn Corona es zulässt, werden die Heidelberger Philharmoniker mit den Stipendiaten der Jürgen Ponto-Stiftung und das Südwestdeutsche Kammerorchester auch noch das Rokokotheater mit Musik erfüllen. Hoffen wir auf eine Welle von nichts als Musik!

Der Vorverkauf für die Kammerkonzerte des Schwetzinger Mozartfestes 2020 läuft. Die Veranstaltungen im Rokokotheater werden coronabedingt zu einem späteren Zeitpunkt in den Vorverkauf gehen.

Weitere Informationen und Tickets unter www.mozartgesellschaft-schwetzingen.de, sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Musikbeitrag für Klassikfreunde

Heute spielt für uns die bekannte Pianistin Aleksandra Mikulska, Vorsitzende der deutschen Chopin-Gesellschaft.

Wachet und betet

 

Hier zum Innehalten und Gebet … es läuten die Glocken der katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum in Berlin-Charlottenburg

Hier der Link zur Gedenkkirche

Buchempfehlung

Wir beschäftigen uns mit empfohlener Literatur. Wir schauen auch nach den Empfehlungen der Buchhandlung des Johannesstifts, die ein Onlineportal anbietet.

Heute eine Buchempfehlung von Dr. Thorsten Klein, Ausbildungsleiter & Dozent für Dogmatik, Religionspädagogik und Bibelkunde.

Das Buch wurde im Rahmen einer Abendandacht im Evangelischen Johannesstift vorgestellt

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Einer der großen Geigenbauer der Gegenwart erzählt von den Geheimnissen seines Berufes. Alle Phasen des Geigenbaus, vom Auffinden des geeigneten Holzes bis hin zur Wölbung und Lackierung des Instruments, werden ihm zum Gleichnis für persönliche Entwicklung, für unsere Berufung und unseren Platz im Leben. Wir werden zu einem klingenden Instrument, wenn sich in uns das Unsagbare, das Unerhörte des Lebens ausspricht. Die Botschaft dieses einzigartigen Buches spiegelt sich in den sensiblen Fotos von Donata Wenders, der international bekannten Fotografin aus Berlin.Die Originalausgabe zeichnet sich zudem durch ihre hochwertige Ausstattung aus: gebunden mit edlem Schutzumschlag und gedruckt auf feinem Papier, auf dem die Fotos von Donata Wenders hervorragend zur Geltung kommen, durchgehend zweifarbig gestaltet – ein ganz besonderes Geschenk auch für alle Liebhaber schöner Bücher. In jedem Menschen klingt ein Geheimnis „Geigenbau“ als Gleichnis für unser Leben „Wertvoll“ ausgestattet mit großartigen Fotos von Donata Wenders

Weitere Infos und Kaufmöglichkeit

Empfehlung für Jugendliche und Kinder

Die Musikempfehlung über YouTube für Jugendliche kommt von Florian Schmidt, Klassikradio

Der Filmtipp

Eine Empfehlung der Filmredaktion

Impulse aus dem Johannesstift Berlin

 

 

 

Orgelnoten

Auf Youtube immer wieder sehens- und hörenswert ist natürlich der Kanal von Martin Jetschke (alias Lingualpfeife). Zuerst ein paar Noten aus Taizé, passend in diese Zeit.  Wir sagen Dankeschön Ulrich Hacke von der Stiftung Orgelklang.

 

Jazziges

Die erste Empfehlung kommt aus dem „Jazznet Spandau“ über Andreas Discher

 

 

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