Es glaubt der Mensch, solang er lebt

MP 80-194- Kriechende zum Licht- 33x43,5
Manfred Pietsch: Kriechende zum Licht / Rechte: Jürgen Schneider

 

Die Beschäftigung mit moralischen Grundfragen der Menschheit ist seit jeher Bestandteil und Schaffensmoment im Werke Bildender Künstler. Der Ost-Berliner Maler Manfred Pietsch schuf im Laufe seines Lebens eine umfangreiche Werkgruppe in der er sich mit Fragen von ARM / REICH, MORAL/ UNMORAL, GLAUBE/ RELIGION etc. beschäftigte. Ausgehend vom Alten und Neuen Testament interessierten ihn besonders dessen Figuren und Geschichten.

Zum Bild: Kriechende zum Licht
„Endlich aber seid allesamt gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, freundlich.“  1Petrus 3:8

Quelle: Jürgen Schneider

Auf ein Wort: Auszug von dieser mutmachenden Website 

Wer nie sein Brot mit Tränen aß,
Wer nie die kummervollen Nächte
Auf seinem Bette weinend saß,
Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte.

J.W. Goethe

Berlin Heute gibt es eine Andacht von Viktor Weber,  Familientipps, Leon Tscholl improvisiert über einen Choral, es läuten die Glocken der katholischen Klosterkirche Vom Guten Hirten in Berlin-Marienfelde, eine Musikempfehlung über YouTube für Jugendliche kommt von Jürgen Lindner, dem Stiftskantor des Evangelischen Johannesstifts in Berlin,  und  es gibt eine Buchempfehlung und einen Filmtipp

Von Frank Bürger

 

 

Familientipps

Steine können zum Zeichen der Hoffnung werden – und Menschen zusammenbringen, analog wie auch digital, auch in Zeiten körperlicher Distanz.

Suchen Sie sich einen oder viele Steine, bemalen Sie sie mit einem Motiv, das für sie die österliche Botschaft symbolisiert: Etwas, das stärker als der Tod ist!
Die Steine werden anschließend „frei gelassen“ – beim Spaziergang (nach allen Regeln, die derzeit gelten) draußen ausgelegt, damit jemand anders sie findet und sich daran freut.
Fotos von freigelassenen oder gefundenen Steinen gerne in sozialen Medien teilen mit #stärkeralsdertod oder mailen an ostern@berlin.de  – unsere Adresse für diese Aktion.

Die Verbindung zu den Steinen ist ganz direkt gegeben: Als die Jüngerinnen am Morgen des ersten Tages der Woche zum Grab Jesu eilen, um seinen Leichnam zu salben, ist der Stein weggerollt – und das Grab leer. Der weggerollte Stein wird zum Symbol der Botschaft, dass Gott – die Liebe – stärker ist als der Tod. Aus einem Zeichen der Ohnmacht wird ein Zeichen der Hoffnung.

Musikbeitrag für Klassikfreunde

Leon Tscholl improvisiert über den Choral „Kommt herbei“ (EG 617)

 

Wachet und betet

Hier zum Innehalten und Gebet … Es läuten die Glocken der katholischen Klosterkirche Vom Guten Hirten in Berlin-Marienfelde.

Hier Infos zur Katholischen Kirchengemeinde Vom Guten Hirten

Quelle: Michael Schüssler
https://m.youtube.com/channel/UCC0VTpq-eHLZ9sEg38DLrTQ

Buchempfehlung

Ferdinand_von_Schirach_2009
Paulus Ponizak / Wikipedia

Wir beschäftigen uns mit den Erfolgsbüchern des Schriftstellers Ferdinand von Schirach.  Wir schauen auch nach den Empfehlungen der Buchhandlung des Johannesstifts, die ein Onlineportal anbietet.

Diese hier kommen von Mitgliedern der Kantorei des Evangelischen Johannesstifs Berlin.

Tabu

Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht, sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht, dem Künstler zu helfen – und damit sich selbst.

Hier weitere Infos und Kaufmöglichkeit

 

Empfehlung für Jugendliche

Die Empfehlung kommt dieses Mal von Jürgen Lindner, Kantor des Evangelischen Johannesstifts

Filmtipp

Täglich gibt es von nun an einen künstlerisch wertvollen Filmtipp.

 

 

 

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