Auschwitz reicht bis heute

Berlin Das Pilecki-Institut schaut auf die okkupierten Todeslager in Polen, mit zwei Veranstaltungen.

Von Frank Bürger

„Am Sonntag, den 8. März um 15 Uhr erfolgt bei uns die Premiere der sogenannten „Ładoś-Listen“. Bei der „Ładoś-Liste” handelt es sich um das historisch erste Verzeichnis von Namen geretteter Juden, für die während des 2. Weltkrieges von polnischen Diplomaten in der Schweiz in Kooperation mit der polnischen Emigrationsregierung in London und jüdischen Organisationen falsche Pässe lateinamerikanischer Länder wie Paraguay, Haiti und Honduras ausgestellt wurden. Diese sogenannten Ładoś-Pässe schützten ihre Eigentümer vor der Deportation in die Todeslager in den vom Dritten Reich okkupierten Gebieten“, erklärt Patryk Szostak, Pressesprecher des Pilecki-Instituts Berlin.

Mit dabei sind zwei Wissenschaftler, die ihre angewandte Methodik und die Forschungsergebnisse besprechen werden sowie Uri Strauss, unser Ehrengast, der selber dank den Ładoś-Pässen überleben konnte und seine persönliche Rettungsgeschichte erzählen wird.

Am Sonnabend, den 7. März  hingegen gibt es von 19 bis 23 Uhr eine weitere Edition von UN/WANTED DREAMS. UN/WANTED DREAMS ist eine Installation, die den Träumen der ehemaligen KZ-Häftlinge aus Auschwitz gewidmet ist. Das Projekt basiert auf der Forschung von Prof. Kłodziński in den 1970er Jahren und Materialien aus den Archiven des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau.

Die Performance wird von Künstlern ausgeführt, die zu dem Projekt eingeladen wurden und die Träume auf Deutsch, Polnisch und Englisch vorlesen werden.

Ort: Pariser Platz 4a

 

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