Albert-Schweitzer-Freundeskreis geht weitere Schritte

B Albert Schweitzer Urwaldhospital (1)
Lambarene …. Archiv: Deutsch-Polnische Nachrichten

 

 

 

190723 Hugler
Albert-Schweitzer-Freundeskreis Potsdam in Weihnachtsstimmung in Teltow, Advent2018

 

Der Albert-Schweitzer-Freundeskreis setzt weiter Akzente. Zukünftig gibt es jeweils ab 19.00 Uhr am 4. des Monats von September an Treffen bei Klaus Hugler, Wattstraße 12, Potsdam. Und zwar nach jetziger Planung: Von 2019 bis April 2020 (Ausnahme: nicht im Oktober 2019).

Von Frank Bürger

Potsdam. Hier nun die Infos für Interessierte: Bis eine Woche vorher bitte TeilnehmerInnen anmelden für die Treffen bei Klaus Hugler unter  k.hugler@gmx.de

Gefahr für das Spital in Lambarene

Klaus Hugler weilte zuletzt auch in Weimar bei der Jahresversammlung des Albert-Schweitzer-Komitees. Hier referierten unter anderem Einhard Weber, Vorsitzender Deutscher Hilfsverein für das Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene, gemeinsam mit Vereinsmitglied Roland Wolf über die Gefährdung des Hospitals in Lambarene.

Im Krankenhaus von Lambaréné inmitten des tropischen Regenwalds von Gabun lebt bis heute die Erinnerung an den deutsch-französischen Arzt und Theologen Albert Schweitzer fort. Doch 100 Jahre nach seiner Ankunft in dem Dorf am Ufer des Ogoué-Flusses im Juli 1913 ist sein Krankenhaus vom Verfall bedroht.

Wie Wolf bei Vorträgen erwähnt, dass seit Mai seien alle Europäer aus der Stiftung ausgetreten, weil es so nicht weitergehen könne. Das Spital schiebe einen riesigen Schuldenberg vor sich her. 2017 hätten Schweizer und Deutsche Löhne der Gabuner bezahlt, das könne nicht die Lösung sein. Zudem gingen Spenden stetig zurück. Man müsse die Ethik Schweitzers in die Jugend bringen. Ohne die könne man das Spital schließen, denn dann wäre es wie jedes andere. Der Staat Gabun habe 2009 ein neues Krankenhaus auf der anderen Seite des Flusses gebaut. Bisher habe man es nicht geschafft, hier eine Kooperation zu starten. Der Staat müsse erklären, was er vorhabe und wo der Platz des Spitals sei. Man habe Gabun gesagt, dass die Europäer zur Unterstützung des Spitals stünden, aber nicht mehr alles mitmachten. Es müsse Verträge geben samt Abrechnung, so dass man mit Projekten vor die Spender treten könne

Der deutsche Hilfsverein Frankfurt zahle weiter den Großteil der Medikamente für bis zu 90 000 Euro pro Jahr, etwa 23 000 Euro für zwei Sozialfälle und weitere Krankheitskosten.

Das Geld liegt bis heute auf einem Treuhandkonto, weil es zweckgebunden der Sanierung des Kindergartens in Lambarene zugute kommen sollte. Zwischenzeitlich musste der aber geschlossen beziehungsweise an einen privaten Betreiber übergeben werden.

Hörspiel „Vom Sinn des Lebens“

Der Albert-Schweizer-Freundeskreis hat die Hoffnung auf das Hörspiel „Vom Sinn des Lebens“ zu stoßen . Im WDR-Archiv soll es einem Brand
zum Opfer gefallen sein. Es gibt einen Nachlass im Schweizer Raum, in dem man
es noch finden könnte (bzw. wohl eine fremdsprachige Version). Auch ein hehres Ziel, das sich der Freundeskreis setzt.

Der Weg zu Peter Rosegger

Klaus Hugler hat sich intensiv mit Peter Rosegger beschäftigt.  Er wurde über seine Erinnerungen an das Leben als Waldbauernbub in dem Dorf Alpl in der Steiermark weltberühmt.  In der Alpenrepublik zählt er jedoch zu den Säulenheiligen der heimischen Literatur – und auch in Potsdam gibt es immerhin eine Roseggerstraße; unweit der Zeppelinstraße. 2018 jährt sich der Tod des Dichters zum 100. Mal. Mit seinen Erzählungen über seine Kindheit als Waldbauernbub in dem Dorf Alpl in der Steiermarkwurde er berühmt. Doch der ehemalige Schneidergeselle war keiner, der das Landleben im Weichzeichner präsentierte. Er thematisierte die fortschreitende Industrialisierung, war in regem Austausch mit Sozialreformern.

Hugler traf sich im Rahmen der Buchpräsentation auch mit dem damals scheidenden Oberbürgermeister Potsdams Jann Jakobs.

Ab Herbst liest Hugler an verschiednen Stellen aus seinem Buch „Peter Rosegger – Glaube und Überzeugung“. Musikalisch umrahmt den Abend dann die Harfinistin  Jessyca Fleming.

Jessyca Flemming wurde in Berlin geboren und studierte Harfe in Weimar, Berlin und Rostock.  Mit knapp sechs Jahren begann sie ihre musikalische Ausbildung am Klavier, ehe sie mit dem siebten Lebensjahr Harfenunterricht erhielt.

Seitdem führten sie Konzerte als Solistin und im Duo bzw. Trio quer durch Deutschland, aber auch ins Ausland wie z.B. nach Prag oder Paris. Einen ersten Preis erhielt sie bereits mit elf Jahren beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, es folgten weitere Preise für Klavier bzw Harfe bei nationalen und internationalen Wettbewerben sowie Förderungen durch die Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now, die Neue  Liszt Stiftung Weimar, die Ernst-Freiberger-Stiftung und den Richard-Wagner-Verband Trier. Seit Ende 2014  hat Jessyca einen Gastspielvertrag mit dem Südthüringischen Staatstheater/Puppentheater Meiningen, wo sie für zwei Inszenierungen als Bühnenharfenistin und Spielerin beschäftigt ist: In „Der kleine Prinz“ (Saint-Exupéry) und „Die Gabe der Weisen“ (O. Henry). Seit der Spielzeit 2018/19 wirkt sie außerdem im Konzerthaus Berlin in der Kinderoper „Der Grüffelo“ mit.

Bei Interesse an einer  solchen Veranstaltung, bitte melden unter

k.hugler@gmx.de

190723 Rosegger

 

 

 

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