Schnuppern auf dem Weihnachtsmarkt in Manchester

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Von Frank Bürger

Heidelberg. Der Weg von Heidelberg über das Jerichower Land nach Manchester ist kein weiter. Jedenfalls nicht für Christoph Schneider. Im Landkreis lernte er nicht nur das historische Kloster Jerichow sowie das Schloss in Zerben, sondern auch einen Geschäftsmann kennen, mit internationaler Note.

Diese Internationale Note setzt er fort.  Zum Ende der Saison engagiert er sich auf dem Manchester Weihnachtsmarkt.   Vor Jahren wurde das Projekt ins Leben gerufen, voller Visionen und mit viel Energie. Peu a Peu baute man dort den allseits beliebten „Manchester  Christmas Market“ mit auf. „Dieser hat sich im Laufe der Zeit zu einem Publikumsmagnet entwickelt“, sagt Christoph Schneider. Der Unternehmer besitze dort an strategisch wichtigen Stellen des Weihnachtsmarktes Imbiss, Glühweinhäuser, Weihnachtspyramiden und vieles mehr. Er wurde in Manchester mit einem Award ausgezeichnet, da im Einzelhandel durch das Engagement die Umsätze im Umfeld um zirka 50 Prozent gestiegen sind.

 

Nun werden diese Synergien gebündelt. Christoph Schneider und der Geschäftsmann werfen gemeinsam 50 Jahre Erfahrungen auf dem Weihnachtsmarkt in die Waagschale. Und der Blick geht von Deutschland aus nicht nach Westen, sondern nach Osten. Sie planen, diese Erfahrungen in die Russische Föderation zu bringen.

Wie schon berichtet, sind viele Weichen für den ersten deutschen Weihnachtsmarkt in Russland gestellt. „Wir wollen dort einen echten deutschen Weihnachtsmarkt mit russischer Beteiligung präsentieren“, erklärt Christoph Schneider, der derzeit in Heidelberg auf dem Weihnachtsmarkt unterschiedliche Akzente setzt. Hier kamen auch einige russische Freunde an die Stände, um den besonderen Heidelberger Glühwein zu kosten, ein Vorgeschmack auf kommende Zeiten in Kaliningrad.

 

Der Blick geht jetzt schon voraus. Im Januar finden in Moskau Treffen mit hochrangigen Vertretern aus den Bereichen Wirtschaft und Politik statt, alles im Hinblick auf den Weihnachtsmarkt.

 

Denn Schneider kann vermelden, dass im Januar auch russisches Flair nach Deutschland kommt. Von Januar bis Dezember 2019 kommt das Festival der russischen Kultur „Russische Seasons“ nach Deutschland. Die Eröffnung findet am 7. Januar in der Berliner Philharmonie statt. Gespielt wird Tschaikowskis „Jolanthe“. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Intendanten des Marinski-Theaters Waleri Gergijew.

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