
Impuls aus Taizé:
Der Apostel Paulus schreibt: Gott hat mich schon im Mutterleib auserwählt und durch seine Gnade berufen. Er offenbarte mir seinen Sohn.
Gal 1,15-16
Berlin. Wir beginnen mit einer Andacht von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrates. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Dann kommt ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint oder direkt von der EKBO. Ein besonderer Impuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal in einem neuen Format, musikalisch umrahmt von Organistin Barbara Herrberg (Evangelische Weihnachtskirche Spandau), mit Fokus auf das Thema „Herbstliche Erwartung“, diese Woche wieder mit Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Kath. Pfarrkirche St. Josef in Krefeld. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, ab und an eine Koproduktion von Ute Mertens (Evangelische Kirche Mitteldeutschland und Thorsten Fabrizi (Evangelische Kirche im Rheinland), eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert Ann-Helena Schlüter, ab und an auch ein Beitrag von Agita Rando. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung und Texte von Nadine Grimmig, eine Filmempfehlung kommt von Miss Sonnenschein oder Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko Sturm. Regelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak. Von Anfang an mit dabei Superintendentin Angela Zaedow.
Mit dabei eine deutsch-polnische Note über Stephan Schiller. Dazu eine oekumenische Ergänzung: Regelmäßig zeigen wir einen Impuls von Uwe Lüttinger, Dekan der Römisch-Katholischen Kirchengemeinde Mittlere Kurpfalz. Und zum ersten Mal eine kulturelle Note von der SPD-Abgeordneten Sebahat Atli.
Von Frank Bürger
Impuls Heinrich Bedford-Strohm
Impuls Generalsuperintendent Kristóf Bálint

Über 150 Mitglieder der Ortsgemeinde und der Blaulichtfamilie waren heute in der kleinen Dorfkirche von Linum versammelt, über die unentwegt Kraniche trompetend flogen. Pfarrerin Denis Völlmer, Diakon Kevin Kama, Kantorin Anne König, Generalsuperintendent Kristóf Bálint und viele andere, gedachten der Verstorbenen aus der Blaulichtfamilie im zurückliegenden Jahr. Eine bewegende Erfahrung angesichts vieler entzündeter Kerzen, einer Ehrung von zwei Mitgliedern der Blaulichtfamilie und einer sehr aufmerksam verfolgten Predigt, die sich hier findet:https://www.ekbo.de/…/2026-11-01_Predigt_zu_II_Kor_1_3… (bei fb) bzw. in der BIO (Insta)
Facebook, 1. November 2026
Impuls von Prof. Dr. Traugott Schächtele

Predigt im Gottesdienst am Gedenktag der Reformation
gehalten am 31. Oktober 1999
in der Lutherkirche Freiburg
Termine
- 05.11.2026 19:30 Uhr Hebel-Revue – Texte und Musik Maria Magdalena Kirche
Blog
Aktuelle Buchhinweise
Am 17. August 2026 erschien beim Herder Verlag mein neues Buch Die neue Freiheit genießen und gestalten: Ein Reiseführer in den Ruhestand (20 Euro). Lesen und Verschenken lohnt sich! /leben/shop/p6/95995-die-neue-freiheit-geniessen-und-gestalten-gebundene-ausgabe/
Mein Buch geistesinzidenzen: sieben mal sieben unterbrechungen im lauf des Jahres ist beim Verlag Buchwerk am Kämpfelbach eben neu aufgelegt erschienen und wieder überall erhältlich! (19,90 Euro) /shop/geistesinzidenzen/
Im November erscheint beim Verlag Buchwerk am Kämpfelbach ein Band mit 32 Grafiken des Freiburger Künstlers Wolf Becke, jedem der Drucke stelle ich ein Gedicht zur Seite. Der Titel des Buches lautet: Flüchtige Zonen. Lyrik trifft Grafik – der Preis beträgt 19,80 Euro! /shop/fluechtige-zonen/
Impuls von Superintendentin Angelika Zädow

Beitrag von Pfarrer Erko Sturm

Glaube braucht keine Rechnung – Kirche schon
Kirchenbeitrag in Österreich und Kirchensteuer in Deutschland im Vergleich
Glaube lässt sich weder kaufen noch verkaufen. Doch eine Kirche, die Gottesdienste feiert, Menschen begleitet, Mitarbeitende beschäftigt und Gebäude unterhält, braucht verlässliche Einnahmen. Wie sie diese erhält, ist mehr als eine Verwaltungsfrage: Die Finanzierung berührt das Verhältnis von Kirche und Staat, die Verantwortung der Mitglieder und die soziale Gerechtigkeit. Österreich und Deutschland haben dafür unterschiedliche Wege entwickelt. Beide beruhen auf verbindlichen Beiträgen der Mitglieder; sie unterscheiden sich vor allem darin, wie die Zahlung berechnet und eingehoben wird. In Österreich organisiert die evangelische Kirche die Erhebung des Kirchenbeitrags selbst. Nach ihrer Kirchenbeitrags- und Finanzausgleichsordnung liegt diese Aufgabe grundsätzlich bei den Pfarr- und Teilgemeinden beziehungsweise den zuständigen kirchlichen Stellen. Es handelt sich um eine rechtlich verbindliche Verpflichtung. Offene Forderungen können vor Gericht geltend gemacht werden. Die Bezeichnung „Beitrag“ darf deshalb nicht mit einer freiwilligen Spende verwechselt werden. Für die Berechnung gilt grundsätzlich ein Satz von einem Prozent der kirchlich ermittelten Beitragsgrundlage. Davon werden jährlich 44 Euro als allgemeiner Absetzbetrag abgezogen. Hinzu kommen gegebenenfalls familienbezogene Abzüge. Die Pfarrgemeinde kann außerdem eine Gemeindeumlage von bis zu 25 Prozent des verbleibenden Beitrags erheben. Bei einer Beitragsgrundlage von 30.000 Euro ergeben sich ohne weitere Abzüge zunächst 256 Euro; mit einer angenommenen Gemeindeumlage von 20 Prozent sind es 307,20 Euro im Jahr. Es zahlen folglich weder alle denselben Betrag noch überall Mitglieder mit denselben Einkommensverhältnissen genau gleich viel. Die übliche Kurzbeschreibung, der Beitrag richte sich nach dem steuerpflichtigen Vorjahreseinkommen, bedarf allerdings einer Ergänzung: Die kirchliche Beitragsgrundlage kann auch bestimmte steuerfreie Einkünfte umfassen, darunter Arbeitslosengeld. Andere Leistungen, etwa Pflegegeld, bleiben ausgenommen. Keine Einkommensteuer zu zahlen bedeutet in Österreich daher nicht automatisch, keinen Kirchenbeitrag zu schulden. Härtefallregelungen müssen diesen Unterschied sozial abfedern.
In Deutschland wird die evangelische Kirchensteuer überwiegend als Zuschlag zur Einkommensteuer erhoben: in Bayern und Baden-Württemberg mit acht, in den übrigen Bundesländern mit neun Prozent. Entscheidend ist die Bezugsgröße. Neun Prozent Kirchensteuer bedeuten nicht neun Prozent des Einkommens. Beträgt die maßgebliche Einkommensteuer beispielsweise 5.000 Euro, ergeben sich bei neun Prozent 450 Euro Kirchensteuer. Der österreichische Ein-Prozent-Satz und der deutsche Neun-Prozent-Satz lassen sich deshalb nicht unmittelbar gegeneinanderstellen. Auch die Einkommensteuersysteme beider Länder unterscheiden sich. Die deutsche Anbindung an die Einkommensteuer übernimmt grundsätzlich deren soziale Staffelung. Wer keine Einkommensteuer schuldet, zahlt regelmäßig auch keine Kirchensteuer als Zuschlag dazu. Bei höherem Einkommen steigt die Belastung durch die Steuerprogression grundsätzlich stärker. Allerdings begrenzen regionale Kappungsregelungen diese Wirkung teilweise. Daneben bestehen je nach Landeskirche weitere Instrumente, etwa allgemeines Kirchgeld oder besonderes Kirchgeld in bestimmten glaubensverschiedenen Ehen. Auch das deutsche System ist somit vielfältiger als die bekannte Formel von acht oder neun Prozent. Der organisatorische Unterschied ist ebenso bedeutsam. In Deutschland übernehmen überwiegend die staatlichen Finanzbehörden die Verwaltung; bei Beschäftigten wird die Kirchensteuer regelmäßig mit der Lohnabrechnung einbehalten. Die Kirchen bezahlen den Staat für diese Dienstleistung. Das Geld stammt also von den steuerpflichtigen Kirchenmitgliedern. Der staatliche Einzug macht daraus keine Finanzierung aus allgemeinen Steuermitteln. Für dieses Verfahren sprechen seine Alltagstauglichkeit und seine Verlässlichkeit. Die Kirche kann auf eine vorhandene Steuerverwaltung zurückgreifen und muss die Einkommensverhältnisse ihrer Mitglieder nicht flächendeckend selbst erheben. Regelmäßige Einnahmen erleichtern die Planung von Personal und langfristigen Aufgaben. Diese Vorteile sind gerade dort gewichtig, wo kirchliche Arbeit dauerhaft verfügbar sein soll und nicht davon abhängen darf, ob sich für ein einzelnes Angebot genügend Spender finden. Die Kehrseite ist eine größere Distanz zwischen Zahlung und Gemeinde. Der Abzug auf der Gehaltsabrechnung erklärt noch nicht, was vor Ort daraus entsteht. Er kann als anonyme Belastung erscheinen, während die tatsächlichen Leistungen der Kirche wenig sichtbar bleiben. Die organisatorische Verbindung mit staatlichen Behörden ist zudem erklärungsbedürftig in einer Gesellschaft, deren Mitglieder unterschiedlichen Religionen oder keiner Religion angehören. Dass die Kirchen diese Dienstleistung bezahlen, beantwortet die Kostenfrage, aber noch nicht jede grundsätzliche Anfrage an das Modell. Das österreichische Verfahren eröffnet demgegenüber die Chance einer unmittelbareren Beziehung zwischen Mitglied und Kirche. Eine eigene Beitragsvorschreibung kann Anlass sein, über Aufgaben, Kosten und persönliche Belastungen zu sprechen. Die Gemeindeumlage macht einen Teil der örtlichen Verantwortung ausdrücklich sichtbar. Fehlende Einkommensnachweise können allerdings zu Schätzungen führen; eine schwierige finanzielle Lage muss gegebenenfalls eigens dargelegt werden.
Gerade diese Nähe kann belastend werden. Wenn dieselbe kirchliche Gemeinschaft seelsorglich begleitet und zugleich Geldforderungen erhebt, braucht es klare Zuständigkeiten und einen respektvollen Umgang. Eine Beitragsrechnung schafft für sich genommen noch keine stärkere Bindung. Sie kann ebenso Unverständnis oder Austrittsgedanken auslösen. Auch lässt sich aus dem Verzicht auf den staatlichen Einzug nicht ableiten, das Verfahren sei insgesamt billiger: Die Kirche muss Verwaltung, Beratung und gegebenenfalls Rechtsdurchsetzung selbst organisieren. Beide Modelle sollten außerdem nicht mit der gesamten Kirchenfinanzierung gleichgesetzt werden. Beiträge beziehungsweise Kirchensteuern stehen neben weiteren Einnahmen. In Deutschland sind insbesondere historische Staatsleistungen sowie öffentliche Zahlungen für soziale Einrichtungen gesondert zu betrachten. Die Finanzierung einer kirchlich getragenen Kindertagesstätte folgt einer anderen Begründung als die Kirchensteuer eines Mitglieds. Wer diese Geldströme vermischt, erschwert eine sachliche Bewertung. Aus evangelischer Sicht lässt sich daher kein System allein wegen seines Namens zum besseren erklären. Für Deutschland sprechen die eingespielte Erhebung und die Anbindung an den progressiven Steuertarif. Österreich macht die eigenständige Verantwortung der Kirche und die örtliche Beteiligung deutlicher sichtbar, verlangt aber mehr eigene Verwaltungsarbeit und besondere Aufmerksamkeit für Härtefälle. Ein Wechsel des Einzugsverfahrens löst weder Mitgliederschwund noch Vertrauensverlust. Entscheidend ist, ob Menschen die Finanzierung als gerecht, verständlich und dem kirchlichen Auftrag angemessen erleben. Dazu gehören nachvollziehbare Haushalte, wirksame Entlastungen und die erkennbare Bereitschaft, auch Strukturen und Ausgaben zu überprüfen. Kirche darf verbindlich um ihren finanziellen Unterhalt eintreten. Sie muss zugleich zeigen, dass der Wert eines Menschen und sein Platz in der Gemeinde niemals von seiner Zahlungsfähigkeit abhängen.
Persönlicher Impuls
Nächste Buchpräsentation mit Marco Reiß
Der Musiker Marco Reiß ist ein treuer Autor seit langer Zeit. Nun gibt in Zerben ein besonderes Konzert mit Buchpräsentation

Aktuelle Deutsch-Polnische Note

35 Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrags über gute Nachbarschaft zeigt das #BarometerDE_PL:
– Mehr als die Hälfte der Polen und Deutschen bewertet den aktuellen Stand der bilateralen Beziehungen als gut. Der Hauptgrund dafür sind gemeinsame wirtschaftliche Interessen. 55 % der Deutschen und 43 % der Polen sind der Meinung, dass beide Länder gleichermaßen von der wirtschaftlichen Zusammenarbeit profitieren.
– Die Hälfte der Befragten in beiden Ländern ist der Meinung, dass der Versöhnungsprozess noch andauert und noch viel zu tun bleibt. Gleichzeitig geben 44 % der Deutschen, aber nur 18 % der Polen an, dass das Leid und die Opfer, die die Polen erlitten haben, von den Deutschen ausreichend anerkannt werden.
– Polen und Deutsche haben unterschiedliche Auffassungen darüber, ob Deutschland Polen in der Europäischen Union als gleichberechtigten Partner behandelt. Nur 31 % der Polen sind der Meinung, dass Deutschland Polen immer oder oft als gleichberechtigten Partner behandelt. Diese Ansicht teilen 45 % der Deutschen.
– Uns verbindet die Haltung zu Sicherheitsfragen. 72 % der Polen und 62 % der Deutschen befürchten Bedrohungen durch Russland. Die Mehrheit der Befragten in beiden Ländern befürwortet eine Zusammenarbeit in jedem der fünf untersuchten Sicherheitsbereiche, von der Bekämpfung von Desinformation bis hin zur militärischen Zusammenarbeit.
Mehr im Forschungsbericht https://bit.ly/D-PBarometer2026
Instytut Spraw Publicznych Deutsches Polen-Institut e.V. Konrad Adenauer Stiftung in Polen Fundacja Współpracy Polsko-Niemieckiej Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Agnieszka Łada-Konefał Jacek Kucharczyk
Facebook, Stephan Schiller, DPN, 3. November 2026
Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

Jede Reise beginnt im Buchhandel ![]()
Das ist unser Motto, und deshalb liegt uns die #wub, die Woche unabhängiger Buchhandlungen, besonders am Herzen. Als unabhängiger Verlag arbeiten wir Hand in Hand mit unabhängigen Buchhandlungen, die mit Know-how, Neugier und echter Reiselust beraten. ![]()
Warum unabhängige Buchhandlungen so wichtig sind?
Hier arbeiten Menschen, die Bücher und Karten nicht einfach verkaufen, sondern mit Leidenschaft empfehlen. Sie hören zu, wohin es gehen soll, fragen nach, was ihr unterwegs erleben wollt, und finden das Buch, das genau dazu passt. Im Optimalfall kennen sie die Ziele und die Reiseführer aus eigener Erfahrung. Diese persönliche Beratung ist durch nichts zu ersetzen und macht die Vielfalt in der Buchbranche aus. ![]()
Wir wissen, wie viel Arbeit, Neugier und Buchliebe in jeder einzelnen unabhängigen Buchhandlung steckt. Dafür möchten wir uns von Herzen bedanken: bei allen Buchhändlerinnen und Buchhändlern, die Bücher, Literatur, Wissen und Teilhabe in die Welt tragen. ![]()
Ab dieser Woche bestellbar: Unser Plakat „Jede Reise beginnt im Buchhandel“ – für alle Buchhandlungen, die das genauso sehen wie wir, denn wo informiert man sich lieber als in der örtlichen Buchhandlung? ![]()
Und jetzt seid ihr dran: Welche Buchhandlung hat euch zuletzt die perfekte (Reise-)Lektüre empfohlen? Welche Buchhandlung ist eure erste Anlaufstelle für den nächsten Urlaubsroman? Erzählt es uns in den Kommentaren und markiert eure Lieblingsbuchhandlung ![]()
#wub#wub2026#unabhängigebuchhandlungen#buchhandel#supportyourlocalbookstore#unabhängigerverlag#reiseknowhow#reiseführer#jedereisebeginntimbuchhandel#lieblingsbuchhandlung
Facebook, 3. November 2026
Impulse von Kerstin Pagel
Ich schließe die Augen und atme tief ein. Der Geruch von feuchter Erde, frischem Gras und dem warmen, ehrlichen Duft von Fell erfüllt meine Seele. Es ist eine tiefe, fast magische Verbindung zwischen mir, der Erde und diesem majestätischen Geschöpf.
Ich fühle mich wie ein Pferdeflüsterer!
Es ist keine Sprache aus Worten, die wir sprechen, sondern eine Sprache des Herzens. Ein sanftes Schnauben, das Ohrenspiel – ich verstehe sie, und sie versteht mich. Wenn ich meine Hand auf das warme Fell lege, spüre ich den rhythmischen Herzschlag des Pferdes. Es ist, als würde dieser Schlag mit meinem eigenen und dem Pulsieren der Erde verschmelzen.
„Ein Herz, eine Erde, eine unzertrennliche Verbindung und einfach ein ehrliches Vertrauen!“ Dankbarkeit, denn ohne meinen Herzensmenschen wäre dieses wundervolle Erlebnis nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank auch an meinen Kumpel für das Hoferlebnis. ![]()
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Fotos: Archiv K. B. Pagel
Facebook, 2. November 2026
Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur
Topaktuell, wir schauen mit dem Museum Barberini nach Potsdam und die Welt

Mit Andrea Chudak unterwegs

Fr 20.11., 19.30 Uhr
„Charlottes Farben“ – eine musikalische Erzählung
Wo: MS Goldberg – Kulturschiff – Jüdisch, Anlegestelle Spandau (Dischinger Brücke/ Sedanstraße), 13581 Berlin
(ca 6 Min. Fußweg vom S/U-Bahnhof Spandau bzw. 2 Min. von der Bushaltestelle (134, 135, 137, 638, M32, M36, M37, M45, N34, X36, X37); Autozufahrt über Sedanstraße)
Die Berliner Jüdin Charlotte sitzt in einem kleinen Zimmer im französischen Exil und malt und malt und malt – ihre Erinnerungen, ihre Träume, ihre Hoffnungen… Isabel Nogueira Batistas Musiktheaterstück basiert auf dem autobiografischen Werk in 796 Gouachen »Leben? Oder Theater? Ein Singspiel«* von Charlotte Salomon(Berlin 1917 – Auschwitz 1943). Eine zauberhafte musikalisch-szenische Lesung mit @Ann-Kathrin Czymoch (Schauspiel), Andrea Chudak (Gesang), Constanza Ibarra Olalla (Klavier), Judith Kessler (Einführung).
*»Leben? Oder Theater?« aus der Sammlung des Jüdischen Historisches Museum Amsterdam (www.jck.nl) © Charlotte Salomon Foundation, Amsterdam.
Karten: https://www.eventim-light.com/…/e/6ace39c7a47cb7abb7b242ff
Kulturelle und Soziale Noten von Andreas Sturm

Impressionen aus Rom
Facebook, 30. Oktober 2026
Kulturelle und soziale Note von Sebahat Atli

Podiumsdiskussion im Rahmen der Freiluft-Ausstellung „Jenseits von temporär“ auf dem Oranienplatz

Facebook, 25. Oktober 2026
Musikbeitrag für Klassikfreunde
Wachet und Betet!

Wachet und betet … Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Kath. Pfarrkirche St. Josef in Krefeld.
#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.
Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.
Wachet und Betet – Historischer Impuls

Wahrscheinlich eines der letzten Cigarillo des Jahres, bevor der Cigarilloraucher in mir in den Winterausstand tritt. In geschlossenen Räumen rauche ich nicht.
Facebook, 3. November, 2026
Impuls aus Schwetzingen von Dekan Uwe Lüttinger
Pause
Impuls aus Karlsruhe von Dekanstellvertreter Siegfried Weber
Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Als ich vor fast 30 Jahren nach Karlsruhe gekommen bin, war es keine wirklich freiwillige Entscheidung. Nach Studium und Referendariat in Heidelberg war es meine erste Stelle als Lehrerin, die für den Ortswechsel verantwortlich war. Und doch habe ich erstaunlich schnell begonnen, mich hier heimisch zu fühlen. Dass ich bald gute Freunde gefunden habe – unter ihnen einen Exilmünsterländer, mit dem ich inzwischen verheiratet bin ☺ – hat sicher einen großen Teil dazu beigetragen. Gemeinsam haben wir die vielen l(i)ebenswerten Seiten von Karlsruhe und Umgebung entdeckt. Für mich als frankophilen Menschen ist es sehr schön, dass ich mit dem TGV fast so schnell in Paris sein kann wie mit dem Fahrrad im Elsass. Und als gläubige Christin freue ich mich, in Karlsruhe Teil einer großen, über die einzelnen Gemeinden und Denominationen hinausgehenden Gemeinde zu sein, deren Anliegen es ist, auf den unterschiedlichsten Wegen „der Stadt Bestes zu suchen“. Das und vieles andere mehr haben aus einer Stadt, die ursprünglich nur eine Zwischenstation sein sollte, mein Zuhause gemacht.« Anne Everz
Foto: Frank Thissen
Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/
Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann
Buchempfehlung
Hier gibt es einen Neuanfang mit Nadine Grimmig, Archäologin, Kunsthistorikerin und vergl. Religionswissenschaftlerin.

Wissenschaft trifft auf Mythos – und der Preis ist der Tod.
Ein schottischer Archäologe am Abgrund: Gillan McArdle hat seine Karriere durch einen fatalen Fehler ruiniert. Die Chance auf Rehabilitation bietet sich ausgerechnet auf der abgelegenen Hebrideninsel Harris. Dort soll er rätselhafte Knochen untersuchen – den angeblichen Schädel eines Einhorns. Was Gill zunächst als plumpe Fälschung abtut, entwickelt sich schnell zu einem mörderischen Rätsel. Auf nebligen Mooren flüstern sich Legenden von einem majestätischen, gehörnten Tier zu. Doch Gill begreift zu spät: Er wird manipuliert. Und wenn dieses Wesen wirklich existiert, dann ist es kein Märchen – sondern ein Raubtier.
Impuls von Abt Daniil Irbits

Vier Jahre später

Facebook, 2. November 2026
Empfehlung für Kinder und Jugendliche
Die Empfehlungen kommen von Redaktionsmitglied Juliane Heger

Drei Freunde, eine zerstörerische Abhängigkeit und eine folgenschwere Liebe
Moritz und Raffael waren schon als Dreijährige beste Freunde. Doch dann taucht eines Tages eine Neue in der Schule auf: Johanna. Vom ersten Augenblick an sind beide von ihr fasziniert. Eigentlich ist klar, wer die Zuneigung des Mädchens gewinnen wird. Schon immer war Raffael der Selbstbewusste, der mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz nur der Mitläufer. Doch Johanna spielt ihr eigenes Spiel – bis die Freundschaft der beiden Jungen zerbricht. Jetzt, 16 Jahre später, steht Raffael plötzlich vor Moritz‘ Tür. Und auf einmal scheint die Vergangenheit wieder da zu sein, die Erinnerung an ihre Jugend und an all das, was zwischen ihnen kaputtgegangen ist – und an Johanna, die immer noch zwischen ihnen steht.
