EJF-Europatag voller Erfolg

Europa wächst. Foto: EJF

Berlin. Immer wieder gern schauen die Deutsch-Polnischen Nachrichten auf das Geschehen beim Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk. Der 23. Europatag in Liepe war ein großer Erfolg.

Rund 750 Kinder aus Deutschland und Polen kamen am 28. Mai auf dem Landhof Liepe zusammen, um die europäische Verbundenheit zu feiern. Die Teilnehmenden stammten aus den Landkreisen Barnim und Uckermark sowie aus der polnischen Wojewodschaft Westpommern (Zachodniopomorskie). Vertreten waren unter anderem Partner:innen aus Britz, Oderberg, Schwedt, Eberswalde, Debno, Chojna, Pyrzyce und Banie.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die langjährigen grenzüberschreitenden Partnerschaften sowie die mehr als 25-jährige deutsch-polnische Arbeit des EJF (Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes). Kinder und Jugendliche aus Schulen und Kulturhäusern in Szczecin, Lichterfelde, Swobnica, Oderberg, Schwedt, Banie, Chojna, Debno, Pyrzyce, Police, Vierraden und Marianowo präsentierten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und gestalteten gemeinsam ein großes Kinderfest. Clowns, Hüpfburgen, Bastelstände und Workshops sorgten für Begeisterung.

Unter dem Motto „Reise durch Europa“ begrüßte Martin Isermeyer, Geschäftsbereichsleiter der Kinder- und Jugendhilfe des EJF, die Gäste. Zu den Ehrengästen gehörten unter anderem Wojciech Czepułkowski, Bürgermeister der Gemeinde Debno, Nicole Schwarz, Ortsbürgermeisterin von Liepe, Martin Hanf, Geschäftsführer der Kommunalgemeinschaft Pomerania, sowie Agnieszka Odachowska-Piosik, Vorstandsvorsitzende der Stiftung „Gemeinsam für die Entwicklung ländlicher Regionen“ aus Pyrzyce.

Im Anschluss an die Eröffnung fand eine Diskussionsrunde mit Vertreter:innen aus Politik und Gesellschaft statt. Unter dem Titel „Zwischen Nähe und Distanz – deutsch-polnische Zusammenarbeit in bewegten Zeiten“ wurde über Chancen und Herausforderungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gesprochen. Moderiert wurde die Runde von der EJF-Referatsleiterin für Bildung und Internationale Arbeit, Melanie Ebell. Zudem wurde die Studie „Deutsch-Polnischer Barometer 2025“ vorgestellt.

Im Austausch wurde deutlich, wie wichtig gemeinsame Projekte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa sind. Die Erfahrungen des EJF zeigen, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit gegenseitiges Verständnis stärkt und positive Impulse für Wirtschaft, Kultur und Soziales setzt. Besonders in der Oderregion wird sichtbar, wie sehr gemeinsame Projekte das tägliche Leben der Menschen bereichern.

Das Projekt wird von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert – im Rahmen des Fonds für kleine Projekte des Kooperationsprogramms Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen in der Euroregion Pomerania.

Quelle: EJF

Fotos: EJF

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