Wir sitzen alle in einem Boot

Holger Bähr 2026

Impuls aus Taizé

Jesus sagte über Johannes den Täufer: Er ist es, über den geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Boten, er wird vor dir hergehen und dir den Weg bereiten.

Mt 11,2-15

Berlin.  Wir beginnen mit einer Andacht von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrates. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Dann kommt ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint oder direkt von der EKBO. Ein besonderer Impuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal in einem neuen Format, musikalisch umrahmt von Organistin Barbara Herrberg (Evangelische Weihnachtskirche Spandau), mit Fokus auf das Thema „Wir sitzen alle in einem Boot“, diese Woche wieder mit Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Evang. Erlöserkirche in Wegberg-Dalheim-Rödgen. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, ab und an eine Koproduktion von Ute Mertens (Evangelische Kirche Mitteldeutschland und Thorsten Fabrizi (Evangelische Kirche im Rheinland), eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert Ann-Helena Schlüter, ab und an auch ein Beitrag von Agita Rando. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung und Texte von Nadine Grimmig, eine Filmempfehlung kommt von Miss Sonnenschein oder Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß.  Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko SturmRegelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak.  Von Anfang an mit dabei Superintendentin Angela Zaedow
Mit dabei eine deutsch-polnische Note über Stephan SchillerDazu eine oekumenische Ergänzung: Regelmäßig zeigen wir einen Impuls von Uwe Lüttinger, Dekan der Römisch-Katholischen Kirchengemeinde Mittlere Kurpfalz

Von Frank Bürger

Andacht Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Impuls Generalsuperintendent Kristóf Bálint

Grußwortstunde im Anschluss an den Gottesdienst zur Wiedereinweihung der St. Marien – Andreas – Kirche zu Rathenow. Kurze, knackige, würdigende, das Baugeschehen und die Geldakquise (7,5 Mill. Mittel von Bund und Land) erläuternde Worte, vom vielfach gewürdigten Vorsitzenden des Fördervereins Dr. Heinz-Walter Knackmuß durch den Nachmittag geführt.

Impuls aus der EKBO

Gewählt. Verbunden. Mit Klarheit in die Zukunft: Johannes Krug ist neuer Propst der EKBO.

Die Entscheidung ist gefallen: Superintendent Johannes Krug wurde zum Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) gewählt.

Bischof Christian Stäblein würdigt ihn als verbindende, theologisch klare und zugewandte Führungspersönlichkeit mit konkreten Ideen für die Zukunft der Kirche.

Auch Präses Harald Geywitz hebt seine strategische Erfahrung und seinen Blick für Entwicklung hervor.

Konsistorialpräsidentin Viola Vogel betont seine theologische Stärke, seine Sprachfähigkeit und die gemeinsamen Chancen, die vor der Kirche liegen.

Wir gratulieren herzlich zur Wahl und wünschen Gottes reichen Segen für dieses verantwortungsvolle Amt.

Unser Dank gilt auch Lars Charbonnier und Cornelia Kulawik für ihr Engagement.

Foto © Elia Kauffmann / Kauffmann Studios

Facebook, 25. April 2026

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Foto: privat

Predigtreihe über das „Glaubensbekenntnis“
– Predigt über den ersten Glaubensartikel –
gehalten am Sonntag, den 17. Juni 2001 in der Ludwigskirche in Freiburg

Hier klicken

Termine

Beitrag von Pfarrer Erko Sturm

Leben und Wirken der Märtyrerin Marion von Klot

1. Historischer Horizont: Glaube im Gewaltkontext

Das Leben Marion von Klots ist untrennbar mit den Umbrüchen im Baltikum nach dem Ersten Weltkrieg verbunden. Im Zuge der russischen Revolution und des folgenden Bürgerkriegs entstand im Gebiet des heutigen Lettland ein komplexer Machtkampf zwischen nationalen Kräften, deutschen Verbänden und bolschewistischen Truppen. Die Phase der bolschewistischen Herrschaft in Riga Anfang 1919 war von gezieltem Terror gegen vermeintliche Gegner geprägt. Besonders betroffen waren:


• Geistliche • Angehörige der deutsch-baltischen Minderheit
• kirchlich engagierte Laien

Historische Studien (u. a. aus der baltischen Kirchengeschichtsforschung und Veröffentlichungen der Deutsch-Baltischen Gesellschaft sowie der Baltischen Historischen Kommission) zeigen, dass die Gewalt nicht nur politisch motiviert war, sondern häufig auch religiös aufgeladen wurde.

2. Herkunft und religiöse Prägung

Marion von Klot wurde am 30. März 1897 in eine deutsch-baltische Familie hineingeboren. Diese Schicht war kulturell stark vom Luthertum geprägt – nicht nur als Konfession, sondern als Lebensform. Quellen aus der baltischen Erinnerungsliteratur (z. B. Tagebücher, Familienberichte, später publiziert in Sammelbänden zur baltischen Märtyrertradition) betonen:

• eine intensive religiöse Erziehung
• regelmäßige Bibellektüre
• enge Bindung an die Gemeinde

Ihre Frömmigkeit war dabei nicht außergewöhnlich im Sinne asketischer Sonderformen, sondern typisch für ein gebildetes, bürgerlich-lutherisches Milieu, das Glaube, Kultur und Verantwortung verband.

3. Musik als Medium des Glaubens

Ein zentraler Zugang zu Marion von Klot ist ihre musikalische Begabung. Sie wurde als Sängerin ausgebildet und bewegte sich im Umfeld der protestantischen Kirchenmusiktradition.

Das Lied „Weiß ich den Weg auch nicht, Du weißt ihn wohl“ von Hedwig von Redern nimmt dabei eine Schlüsselstellung ein.

Kirchenmusikalische und homiletische Studien (z. B. in Gesangbuchkommentaren und Andachtsliteratur des 20. Jahrhunderts) deuten dieses Lied als Ausdruck einer Theologie der Führung Gottes im Nichtwissen. Marion von Klot hat dieses Lied nicht nur gesungen, sondern: • existentiell angeeignet • anderen vermittelt • in Krisensituationen aktualisiert Damit wird Musik bei ihr zur verkörperten Theologie.

4. Diakonisches Ethos

Während des Ersten Weltkriegs arbeitete sie in Lazaretten. Quellen aus der Diakoniegeschichte und baltischen Zeitzeugenberichten zeigen, dass viele junge Frauen ihrer sozialen Schicht in der Pflege tätig waren – bei Marion von Klot wird dies jedoch besonders hervorgehoben. Ihr Einsatz wird beschrieben als:

• gewissenhaft
• zugewandt
• innerlich getragen

Hier zeigt sich ein klassisches Motiv evangelischer Ethik: Glaube konkretisiert sich in tätiger Nächstenliebe.

5. Entscheidung zum Bleiben

Ein entscheidender Moment ihres Lebens ist ihre bewusste Entscheidung, Riga nicht zu verlassen, obwohl Flucht möglich gewesen wäre. Diese Entscheidung wird in Quellen unterschiedlich interpretiert:

• familiäre Bindung (Sorge um Mutter und Großmutter)
• Verantwortungsgefühl
• geistliche Haltung des Ausharrens

In der Märtyrerforschung (vgl. Arbeiten zur evangelischen Märtyrertradition des 20. Jahrhunderts) gilt genau dieser Punkt als zentral: Martyrium beginnt oft nicht mit dem Tod, sondern mit der Entscheidung zu bleiben.

6. Gefängnis als geistlicher Raum

Die Berichte über ihre Gefangenschaft gehören zu den am besten bezeugten Teilen ihres Lebens. Sie stammen aus:

• Erinnerungen von Mitgefangenen
• späteren kirchlichen Dokumentationen
• Veröffentlichungen zur „Kirche unter dem Kreuz“ im Baltikum

Diese Quellen zeichnen ein erstaunlich konsistentes Bild: Marion von Klot

• las aus dem Neuen Testament
• betete mit anderen
• sang regelmäßig

Besonders hervorgehoben wird ihre Wirkung:

• Sie beruhigte Panik
• stärkte Hoffnung
• schuf Gemeinschaft

Kirchengeschichtlich lässt sich dies als Beispiel für eine ekklesiologische Minimalform deuten: Kirche entsteht dort, wo Wort, Gebet und Gemeinschaft im Glauben zusammenkommen – selbst im Gefängnis.

7. Tod und Deutung als Martyrium

Am 22. Mai 1919 wurde sie zusammen mit anderen Gefangenen von bolschewistischen Einheiten erschossen, kurz bevor Riga von antibolschewistischen Truppen eingenommen wurde. Die Einordnung als Märtyrerin erfolgt nicht allein aufgrund ihres Todes, sondern wegen:

• ihres Verhaltens im Gefängnis
• ihres öffentlichen Glaubenszeugnisses
• ihrer Wirkung auf andere

In der evangelischen Tradition ist der Märtyrerbegriff zurückhaltender als in der katholischen Kirche. Dennoch wurde Marion von Klot in den Evangelischen Namenkalender aufgenommen – ein deutliches Zeichen kirchlicher Anerkennung ihres Zeugnisses. Vergleichbar ist sie mit anderen Gestalten des 20. Jahrhunderts wie Dietrich Bonhoeffer, wenn auch in ganz anderem Kontext und ohne dessen theologische Reflexionstiefe.

8. Theologische Tiefendimension

Marion von Klots Bedeutung liegt weniger in äußeren Taten als in der inneren Gestalt ihres Glaubens. Zentrale Aspekte:

1. Vertrauen im Nichtwissen

Ihr Lied steht programmatisch für eine Spiritualität, die nicht auf Kontrolle, sondern auf Vertrauen setzt.

2. Gemeinschaft im Leiden

Sie lebt Kirche als geteilte Hoffnung in auswegloser Situation.

3. Zeugnis ohne Pathos

Ihre Wirkung entsteht nicht durch große Worte, sondern durch stille Präsenz.

4. Martyrium als Beziehungsgeschehen

Ihr Tod ist nicht isoliert, sondern eingebettet in Beziehung:

• zu Gott
• zu den Mitgefangenen

9. Schluss

Marion von Klot gehört zu den stillen Gestalten der Kirchengeschichte. Ihr Leben ist kurz, äußerlich unspektakulär – und gerade darin eindrücklich. Sie steht für ein Christentum,

• das im Alltag Gestalt gewinnt
• das im Leiden Bestand hat
• das andere trägt, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen

Ihre Geschichte zeigt: Glaubenszeugnis geschieht nicht erst im großen öffentlichen Raum, sondern oft im Verborgenen – und entfaltet gerade dort seine tiefste Wirkung.

Persönlicher Impuls

Aktuelle Deutsch-Polnische Note

Neuigkeiten aus der Euroregion 🇩🇪🇪🇺🇵🇱 Aktualności z euroregionu:

👉Spannender Austausch über unser „kleines Europa vor Ort“ / Ciekawa rozmowa o naszej „małej, lokalnej Europie” 🇪🇺👏

👉Am Samstag 25.04. besuchten Mitglieder der Europa-Union Berlin und der Europa-Union Brandenburg e.V.

die Doppelstadt Guben-Gubin, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Euroregion kennenzulernen.

Sehr gern empfingen wir unsere Gäste in der Geschäftsstelle, um ihnen die aktuellen Arbeitsfelder vorzustellen.

Unterstützt wurden wir dabei dankenswerterweise vom Koordinator des Gemeinsamen Polizeiteams Guben-Gubin,

Torsten Roch.

Auf einen gemeinsamen Stadtspaziergang folgte dann die symbolische Übergabe an Fred Mahro – Bürgermeister der Stadt Guben, der seinerseits die Kooperation zwischen beiden Stadtverwaltungen vertiefend beleuchtete.

Wir haben uns sehr über die spannenden Diskussionen gefreut und sofort gemerkt,

dass diese Gruppe „Feuer und Flamme für Europa“ ist. 😊🇪🇺🫶

Grüße aus Guben

vom Team der Euroregionsgeschäftsstelle

👉W sobotę 25 kwietnia członkowie Europa-Union Berlin oraz Europa-Union Brandenburg odwiedzili dwumiasto Guben-Gubin, aby poznać współpracę transgraniczną w euroregionie.

Z radością przyjęliśmy gości w naszej siedzibie, by przedstawić aktualne obszary naszej działalności.

Wsparł nas przy tym – za co serdecznie dziękujemy – koordynator Wspólnego Zespołu Policyjnego Guben-Gubin, Torsten Roch.

Po wspólnym spacerze po mieście nastąpiło symboliczne przekazaliśmy grupę burmistrzowi Fredowi Mahro, który z kolei przybliżył współpracę pomiędzy administracjami obu miast.

Bardzo ucieszyły nas inspirujące rozmowy i od razu było widać, że to grupa jest pełna pasji do Europy. 😊🇪🇺🫶

Pozdrowienia

od zespołu biura Euroregionu w Guben

#euroregion#euroregionsnb#gemeinsamstärker#RazemSilniejsi#Interreg#brandenburg#lubuskie#berlin#EuropaUnion

@Follower Europa-Union Deutschland e.V. Neißestadt Guben Miasto Gubin Powiat Krośnieński Landkreis Spree-Neiße

Facebook, Deutsch-Polnische Nachrichte, 27. April 2026

Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

Hättet ihr diese Drehorte in Tunesien wiedererkannt? 🍿

Tunesien hat nicht nur viel Unesco-Weltkulturerbe zu bieten, sondern auch ganz viele Filmdrehorte und literarische Orte. 🎥 Ratet doch einfach mal, welche Filme an den jeweiligen Orten gedreht wurden. Die Auflösung gibt’s unten. 👇🏼

🎬 Bild 2: Star Wars – Ong Jemal bei Tozeur / Nefta: In der Wüste rund um Tozeur sind zahlreiche Szenen der Star Wars Filme gedreht worden. Die Kulissen des Weltraumbahnhofs Mos Espa stehen heute noch, auch wenn sie gegen Sand und Verwitterung kämpfen.

🎬 Bild 3: Das Leben des Brian – Ribat Monastir. Viele Szenen des Klassikers wurden in der befestigten Klosteranlage gedreht. Etwa die berühmte Szene, in der Brian den Satz „Römer geht nach Hause“ an eine Wand schreiben muss.

🎬 Bild 4: Indiana Jones – Kairouan – Altstadt. Die Altstadt stellte das alte Kairo dar. Hier wurde unter anderem die berühmte Szene gedreht, in der Harrison Ford seinen Gegner erschießt: „Warum kämpfen, wenn man schießen kann“ ist so ein ikonischer Filmsatz.

🎬 Bild 5: Der Englische Patient – Midès. Unter anderem im imposanten Canyon von Midès wurde 1996 der Englische Patient mit den Oscar-Preisträgern Ralph Fiennes und Juliette Binoche gedreht.

🎬 Bild 6: Gladiator – Amphitheater El Jem. Gladiator wurde NICHT in El Jem gedreht, auch wenn viele Guides das immer wieder vor Ort behaupten. Die Kampfszenen im Kolosseum von Rom wurden in speziell entwickelten Kulissen auf Malta gedreht.

🎬 Bild 7: Star Wars – Ksar Hadada. Ein Ksar ist eine alte Speicherburg, die es im Süden Tunesiens rund um das Dahar-Gebirge gibt. Hier lagerten Beduinenstämme ihre Vorräte. In Star Wars – Die Dunkle Bedrohung ist ein Ksar Drehort für das Sklavenviertel, in dem der junge Anakin Skywalker, der spätere Darth Vader, lebt.

Habt ihr schon mal einen dieser Drehorte besucht?

Unser Reiseführer „Tunesien“ von Simon Kremer ist der ideale Begleiter, um das Land selbstständig zu entdecken.

Er ist in jeder Buchhandlung, online und direkt bei uns im Shop erhältlich. 🙂

#tunesien#drehorte#reiseknowhow#travel#urlaubsinspiration#starwars#indianajones

📸 Fotos: Simon Kremer fotoschreiber

Impulse von Kerstin Pagel

Berlin stimmungsvoll und im Vorbeifahren wieder neu für mich entdeckt: Eine abendliche Entdeckungstour mit der Bus-Linie 245! 🥰🍀⚓☀️🌹🌷💪🏻💫🇩🇪

Manchmal braucht es keine großen Pläne, um Berlin wieder neu zu entdecken – nur eine Fahrkarte, einen Buseinstieg und den richtigen Impuls. Ich saß einfach mal heute Abend im 245er- Bus Richtung Zoo.

Auch wenn die kühle Luft sich zum Abend wieder bemerkbar machte, der Frühling ist da und der Abendwind war am offenen Fenster, im Bus, zu spüren. Das erste zarte Grün begrüßt das Leben! Die Strecke über Alt-Moabit hat ihren ganz eigenen Reiz. Vorbei an alten Klinkerbauten, an Straßenbahnen, hohen Bäumen am Straßenrand, Geschäften – ein reges Treiben und irgendwie faszinierend.

Wie anders sich Berlin anfühlen kann, wenn man sich einfach nur mal Zeit nimmt, treiben lässt und beobachtet. Eine bemerkenswerte kleine Stadtrundfahrt ohne Stress! Am Zoo angekommen, fühlte sich die kleine Reise plötzlich wieder nach Alltag an. Dennoch habe ich kurz mal abgeschaltet.

Die 245er-Bus-Fahrt, eine Strecke irgendwie neu und bekannt zugleich – und trotzdem ein völlig anderes Gefühl, mal andere Wege zu fahren, um nach Hause zu kommen.

Ich wünsche Euch von Herzen einen ruhigen und erholsamen Abend! Bleibt bitte gesund! Herzlichst, Kerstin 💫🇩🇪💪🏻🌷🌹☀️⚓🍀🥰

Facebook, 23. April 2026

Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur

Kultureller Blick auf Mediziner

Hier wieder auf den Spuren des renommierten verstorbenen Künstlers Manfred Pietsch

Mit Andrea Chudak unterwegs

Lieber Michael … ich bin so unsagbar traurig, dass Du nicht mehr da bist!

Du hast mich musikalisch so viele Male getragen und begleitet – auch bei unserer großen Ave Maria-Aufnahme. Danke für all die vielen Ideen und für das Teilen unserer Musik: von Oper, Operette, Schlager, Oratorium oder Kirchenmusik… da war ja alles dabei. und Du hast es mit so viel Herz gespielt.

Als Du gestern diese Erde verlassen hast, war so ein schöner Tag und ich hatte die Vorstellung, dass Du über den herrlichen Sonnenuntergang am feuerroten Himmel in neue Gefilde gezogen bist und dir jetzt eine neue, ganz herrliche Himmelsgeige aussuchst. Mach’s gut, du Lieber!

(Fotos: Alex Adler)

Facebook, 28. April 2026

Kulturelle Noten von Andreas Sturm

#Europa beginnt nicht in Brüssel – sondern im Klassenzimmer.

Am EU-Schulprojekttag war ich an der Friedrich-von-Schiller-#Gemeinschaftsschule in #Reilingen im Austausch mit den Jahrgangsstufen 7, 9 und 10.

Wir haben darüber gesprochen, was Europa konkret für unseren Alltag bedeutet – und welche Rolle der Landtag dabei spielt.

Denn auch in Baden-Württemberg gestalten wir Europa aktiv mit: im Europaausschuss und durch enge wirtschaftliche, kulturelle und politische Verbindungen zu unseren Nachbarn.

Letzte Woche noch im Landtag, heute wieder in der Schule: Mein Praktikant Kerim war auch dabei – Politik findet eben nicht nur im Plenarsaal statt.

Danke für die spannenden Fragen und das große Interesse!

#andreassturmmdl#schule

Facebook, 28. April 2026

Musikbeitrag für Klassikfreunde

Wachet und Betet!

Urheber: Käthe und Bernd Limburg

Wachet und betet …  Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Evang. Erlöserkirche in Wegberg-Dalheim-Rödgen.

Hier der Link dazu

#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.

Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.

Wachet und Betet – Historischer Impuls

„Wenn wir aber mit festem Willen die Kräfte und Werte bejahen, die auf den Höhepunkten unseres inneren Lebens als unser höchstes Gut, ja als unser eigentliches Selbst aufstrahlen, wenn wir den Ernst und den Mut haben, sie als das Wirkliche gelten zu lassen und nach ihnen das Leben einzurichten, und wenn wir dann auf den Gang der Geschichte der Menschheit blicken, ihre aufwärts sich bewegende Entwicklung verfolgen und strebend und dienend die Gemeinschaft der Geister in ihr aufsuchen – so werden wir nicht in Überdruß und Kleinmut versinken, sondern wir werden Gottes gewiß werden, des Gottes, den Jesus Christus seinen Vater genannt hat, und der auch unser Vater ist.“ (Adolf von Harnack, Das Wesen des Christentums, Schlusssätze).

Das ist durchaus „Beruhigungstheologie“ – wenn auch auf höchstem Niveau. Ihr gilt mein Respekt und meine Kritik.

Albrecht Grözinger, Facebook, 26. April 2026

YouTube der Woche von Joanna Filus-Olenkiewicz

Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber aus Karlsruhe

Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Im Großen und Ganzen finde ich es ziemlich gut in der Stadtbibliothek Karlsruhe zu arbeiten. Als ich hier anfing, hatte ich nicht geplant, Jahrzehnte zu bleiben. Es war dann aber alles sehr interessant, zumal es die Zeiten der Veränderung und digitalen Transformation waren. Die Menschen in Karlsruhe kommen gern in die Stadtbibliothek und geben häufig positive Rückmeldungen. Einer hat uns mal geschrieben: „Hier finde ich alles Lebenswichtige“. Das freut meine Kolleginnen und Kollegen natürlich; sie setzen sich oft leidenschaftlich dafür ein, dass Menschen sich hier wohlfühlen und sie die Medien finden, die sie brauchen. Pro Tag kommen etwa zweitausend Personen zu uns, die zahlreichen digitalen Nutzer*innen nicht mitgerechnet. Für manche Leute sind wir zweite Heimat, für andere dritter Ort. Hier teilen sich viele Menschen Räume, Bücher, Wissensressourcen und oft denke ich, dass die Bibliotheken zu den Pionieren des Sharing gehören. Neben meiner beruflichen Seite gibt es auch die private in Karlsruhe. Mit meiner Familie habe ich mich vor vielen Jahren dafür entschieden, hier leben zu wollen. Hier und im Umland gibt es alles, was mir wichtig ist. Bis heute finde ich es wunderbar, dass ich das meiste mit dem Fahrrad machen kann. Das gefällt mir und gibt mir ein Gefühl von Freiheit.« Andrea Krieg

Foto: Frank Thissen

Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/

Impuls aus Schwetzingen von Dekan Uwe Luttinger

Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann

Buchempfehlung

Hier gibt es einen Neuanfang mit Nadine Grimmig, Archäologin, Kunsthistorikerin und vergl. Religionswissenschaftlerin.

In seinem Weltbestseller »Tod und Teufel« erzählt Frank Schätzing fesselnd von einer tödlichen Intrige im mittelalterlichen Köln. Vor dem Hintergrund gewaltiger politischer und gesellschaftlicher Umwälzungen entbrennt ein erbitterter Kampf um die Vormacht am Rhein – und ein Fuchs hat einen schlechten Tag …

1260: In Köln strebt die spektakulärste Kathedrale der Christenheit dem Himmel entgegen. Glanz und Bedeutung wachsen mit jedem Tag. Für Abenteurer und Pilger aus aller Welt wird die Stadt zur Verheißung – für Jacop den Fuchs, liebenswerter Herumtreiber und Dieb, wird sie zur Hölle. Ungewollt beobachtet er, wie ein riesiger Schatten den Dombaumeister in die Tiefe stößt. Er hat den Mord als Einziger gesehen. Aber der Schatten hat auch ihn gesehen. Wenig später ist jeder, dem Jacop davon erzählt, tot. Von Verschwörern und dem gespenstischen Mörder gejagt, findet er schließlich Unterschlupf beim versoffenen Kleriker Jaspar und seiner Nichte Richmodis. Sie beschließen, Jacop zu helfen – in einem Kampf David gegen Goliath! Doch Richmodis ist smart, Jaspar schlau, und der Fuchs trägt seinen Beinamen nicht von ungefähr …

Weitere Infos und Kauf

Impuls von Abt Daniil Irbits

Manchmal stoßen wir auf Böswillig, Missgunst oder aufrichtigen Hass – und unser erster Wunsch ist es, zu antworten. Aber die Kraft eines Menschen zeigt sich in einer anderen. Mit Liebe zu antworten bedeutet nicht, sich verletzt zu lassen. Das bedeutet, dass der Schmerz eines anderen nicht dein Herz zerstören lässt.

Die Heiligen Väter haben vor vielen Jahrhunderten darüber gesprochen und ihre Worte sind überraschend modern.

Ava Doropheus schrieb:

„Wenn dir jemand Böses antut, versuche mit Gutem zu antworten: Das ist der Weg zum inneren Frieden. „

Der alte Mann Paisiy Swjatogorets sprach:

„Wenn Dreck auf dich strömt, nimm ihn nicht auf und wirf ihn zurück. Sauber bleiben – dann passt der Schmutz nicht. „

Und Anthony der Große lehrte:

„Beantworte Hass mit Liebe und er wird verschwinden wie Dunkelheit vor dem Licht. „

Die moderne Psychologie sagt dasselbe, aber mit anderen Worten. Carl Jung wies darauf hin:

„Wobei wir uns widersetzen, wird stärker. ”

Wenn wir Böses mit Böses reagieren, vergrößern wir es in der Welt.

Und Victor Frankl erinnerte daran:

„Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum ist unsere Freiheit und unsere Kraft. „

Wir können eine Antwort wählen, die uns hebt, nicht zerstört.

Mit Liebe zu antworten ist keine Schwäche. Das ist Reife. Es ist die Fähigkeit, Schmerz, Angst oder Verwirrung hinter der Aggression eines anderen zu sehen. Das ist die Fähigkeit, den Kreislauf der Gewalt zumindest auf deiner Seite zu stoppen.

Liebe geht nicht um die Schwachen. Es geht um diejenigen, die sich nicht vom Böse vorschreiben lassen, was sie sein sollen.

Halte dein Herz offen, aber deine Grenzen sind stark. Und lass es ein bisschen mehr Licht geben wo noch Hass ist.

Facebook, 27. April 2026

Empfehlung für Kinder und Jugendliche

Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist – sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie besitzt die magische Gabe des Tötens. Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen. Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Begabung werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten – und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.

Weitere Infos und Kauf

Eine Empfehlung von Miss Sonnenschein

Jazziges – von Marco Reiß empfohlen

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