Rosegger und die Dame mit der Harfe

190723 Rosegger

Potsdam Am Freitag, den 28. Februar um 19.30 Uhr im Antiquariat Morgenstern, Schützenstraße 54, 12165 Berlin, und am Sonntag, den 26. April um 17 Uhr in der Dorfkirche von Potsdam-Eiche gastieren die Harfinistin Jessyca Fleming und der Publizist Klaus Hugler. Es steht das Leben und Werk des österreichischen Poeten und Schriftstellers im Mittelpunkt.

Von Frank Bürger

Klaus Hugler hat sich intensiv mit Peter Rosegger beschäftigt.  Er wurde über seine Erinnerungen an das Leben als Waldbauernbub in dem Dorf Alpl in der Steiermark weltberühmt.  In der Alpenrepublik zählt er jedoch zu den Säulenheiligen der heimischen Literatur – und auch in Potsdam gibt es immerhin eine Roseggerstraße; unweit der Zeppelinstraße. 2018 jährte sich der Tod des Dichters zum 100. Mal. Mit seinen Erzählungen über seine Kindheit als Waldbauernbub in dem Dorf Alpl in der Steiermark wurde er berühmt. Doch der ehemalige Schneidergeselle war keiner, der das Landleben im Weichzeichner präsentierte. Er thematisierte die fortschreitende Industrialisierung, war in regem Austausch mit Sozialreformern.

Hugler traf sich im Rahmen der Buchpräsentation auch mit dem damals scheidenden Oberbürgermeister Potsdams Jann Jakobs.

Seit Herbst 2019 liest Hugler an verschiednen Stellen aus seinem Buch „Peter Rosegger – Glaube und Überzeugung“. Musikalisch umrahmt den Abend dann die Harfinistin  Jessyca Fleming. Es erklingen Werke von Alphonse Hasselmans, Hugo Wolf, Johann Sebastian Bach und anderen.

Jessyca Flemming wurde in Berlin geboren und studierte Harfe in Weimar, Berlin und Rostock.  Mit knapp sechs Jahren begann sie ihre musikalische Ausbildung am Klavier, ehe sie mit dem siebten Lebensjahr Harfenunterricht erhielt.

Seitdem führten sie Konzerte als Solistin und im Duo bzw. Trio quer durch Deutschland, aber auch ins Ausland wie z.B. nach Prag oder Paris. Einen ersten Preis erhielt sie bereits mit elf Jahren beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, es folgten weitere Preise für Klavier bzw Harfe bei nationalen und internationalen Wettbewerben sowie Förderungen durch die Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now, die Neue  Liszt Stiftung Weimar, die Ernst-Freiberger-Stiftung und den Richard-Wagner-Verband Trier. Seit Ende 2014  hat Jessyca einen Gastspielvertrag mit dem Südthüringischen Staatstheater/Puppentheater Meiningen, wo sie für zwei Inszenierungen als Bühnenharfenistin und Spielerin beschäftigt ist: In „Der kleine Prinz“ (Saint-Exupéry) und „Die Gabe der Weisen“ (O. Henry). Seit der Spielzeit 2018/19 wirkte sie außerdem im Konzerthaus Berlin in der Kinderoper „Der Grüffelo“ mit.

Bei Interesse an einer  solchen Veranstaltung, bitte melden unter

k.hugler@gmx.de

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