
Impuls aus Taizé
Aus dem Buch der Psalmen: Ich erwäge das Werk deiner Hände, Herr. Ich breite die Hände aus und bete zu dir; meine Seele dürstet nach dir wie lechzendes Land.
Ps 143
Berlin. Wir beginnen mit einer Andacht von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrates. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Dann kommt ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint oder direkt von der EKBO. Ein besonderer Impuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal in einem neuen Format, musikalisch umrahmt von Organistin Barbara Herrberg (Evangelische Weihnachtskirche Spandau), mit Fokus auf das Thema „Immer wieder Mut zur Lücke“, diese Woche wieder mit Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Evang. Bartholomäuskirche (Dorfkirche Petschow) in Dummerstorf- Petschow. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, ab und an eine Koproduktion von Ute Mertens (Evangelische Kirche Mitteldeutschland und Thorsten Fabrizi (Evangelische Kirche im Rheinland), eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert Ann-Helena Schlüter, ab und an auch ein Beitrag von Agita Rando. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung und Texte von Nadine Grimmig, eine Filmempfehlung kommt von Miss Sonnenschein oder Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko Sturm. Regelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak. Von Anfang an mit dabei Superintendentin Angela Zaedow
Mit dabei eine deutsch-polnische Note über Stephan Schiller.
Von Frank Bürger
Andacht Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Impuls Generalsuperintendent Kristóf Bálint

Ostermontag in der vollbesetzten Friedenskirche Potsdam zum InnstadtGottesdienst mit Pfarrerin Metzner, Kantor Pasewald, Kirchwart Zedler und Lektorin Ploner. Kein leichter Predigttext, der aber Sinne und Verstand anspricht und auf den Weg sendet. Die Jünger damals und uns heute. Die Predigt findet sich hier: https://www.ekbo.de/…/2026-04-06_Predigt_zu_Lk_24_36-49…

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Foto: privat
Vortrag am 28. Juni 2000 in Berlin
anlässlich des Pfarrtags 2000
in der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg
„Priester – Heiler – Funktionäre –
Welche Zukunft hat der Pfarrberuf?“
Impuls von Superintendentin Angelika Zaedow

Beitrag von Pfarrer Erko Sturm

Der universelle Anspruch des Christentums und der Wahrheitsanspruch Jesu
Das Christentum gehört zu den sogenannten Weltreligionen, die nicht nur für eine bestimmte ethnische oder kulturelle Gruppe gelten wollen, sondern einen universellen Anspruch erheben. Dieser Anspruch ist eng verbunden mit dem Selbstverständnis der christlichen Botschaft und insbesondere mit der Person Jesu Christi. Im Folgenden soll untersucht werden, wie sich dieser universelle Anspruch äußert und welche Bedeutung der Wahrheitsanspruch Jesu dabei hat.
Der universelle Anspruch des Christentums
Von Beginn an versteht sich das Christentum nicht als eine lokal begrenzte Religion. Während viele antike Religionen an ein bestimmtes Volk oder Territorium gebunden waren, überschreitet das Christentum diese Grenzen bewusst. Die Botschaft richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialem Status. Bereits im Neuen Testament wird deutlich, dass die Verkündigung Jesu und seiner Jünger einen globalen Horizont hat. So fordert Jesus seine Anhänger auf, „alle Völker“ zu lehren. Dieser Missionsauftrag verdeutlicht den Anspruch, dass die christliche Botschaft nicht relativ oder situationsabhängig ist, sondern allgemeine Gültigkeit beansprucht. Dieser universelle Anspruch beinhaltet zwei zentrale Aspekte:
• Allgemeingültigkeit: Die Botschaft gilt jedem Menschen gleichermaßen.
• Transkulturalität: Sie ist nicht an eine bestimmte Kultur gebunden, sondern kann in verschiedenen kulturellen Kontexten gelebt und verstanden werden.
Damit erhebt das Christentum den Anspruch, eine letztgültige Antwort auf grundlegende Fragen des menschlichen Lebens zu geben: nach Sinn, Wahrheit, Erlösung und Gott.
Der Wahrheitsanspruch Jesu
Der universelle Anspruch des Christentums gründet wesentlich in der Person Jesu selbst. Im Johannesevangelium formuliert Jesus Christus einen besonders prägnanten Satz:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh 14,6)
Diese Aussage ist von großer theologischer Tragweite, da sie einen exklusiven Wahrheitsanspruch enthält. Wahrheit wird hier nicht nur als abstrakte Idee oder philosophisches Konzept verstanden, sondern als konkrete Person – Jesus selbst. Daraus ergeben sich zwei wesentliche Konsequenzen für das christliche Verständnis:
• Wahrheit als Person:
Wahrheit ist nicht nur eine Sammlung von Lehren oder moralischen Prinzipien, sondern verkörpert sich in Jesus. Wer Wahrheit sucht, begegnet nach christlichem Verständnis einer Person.
• Einzigartigkeit des Zugangs zu Gott:
Der Zugang zu Gott ist nicht beliebig oder durch verschiedene gleichwertige Wege erreichbar. Vielmehr wird er konkret an die Beziehung zu Jesus gebunden.
Spannung zwischen Universalität und Exklusivität
Auf den ersten Blick entsteht eine Spannung: Wie kann eine Religion gleichzeitig universell und exklusiv sein? Einerseits richtet sich die Botschaft an alle Menschen, andererseits scheint sie nur einen einzigen Weg zur Wahrheit anzuerkennen. Diese Spannung lässt sich so verstehen:
• Universalität im Angebot: Jeder Mensch ist eingeladen, die Botschaft anzunehmen.
• Exklusivität im Inhalt: Die Wahrheit selbst wird als eindeutig und nicht relativ beschrieben.
Das Christentum behauptet also nicht, dass nur bestimmte Menschen Zugang zur Wahrheit haben, sondern dass es nur eine letztgültige Wahrheit gibt – und diese ist in Jesus offenbart.
Bedeutung für Gegenwart und Dialog
In einer pluralistischen Welt, in der verschiedene Religionen und Weltanschauungen nebeneinander existieren, stellt der christliche Wahrheitsanspruch eine Herausforderung dar. Er kann als intolerant wahrgenommen werden, eröffnet aber zugleich die Möglichkeit zu einem ernsthaften Dialog über Wahrheit, Sinn und Glauben. Viele Theologen betonen heute, dass der universelle Anspruch des Christentums nicht zur Abwertung anderer führen darf, sondern als Einladung verstanden werden sollte. Der Anspruch bleibt bestehen, wird jedoch in einer Haltung von Respekt und Offenheit vermittelt.
Schluss
Der universelle Anspruch des Christentums und der Wahrheitsanspruch Jesu sind untrennbar miteinander verbunden. Während das Christentum alle Menschen anspricht und kulturelle Grenzen überschreitet, gründet dieser Anspruch in der Überzeugung, dass Wahrheit in der Person Jesu Christi endgültig offenbart ist. Diese Verbindung von Offenheit und Eindeutigkeit macht das Christentum zugleich anschlussfähig und herausfordernd – sowohl für Gläubige als auch für den interreligiösen Dialog.
Osterimpuls von Ute Mertens und Thorsten Fabrizi
Persönlicher Impuls
Dazu gehörend

Aktuelle Deutsch-Polnische Note

Der Außenminister Deutschland, Johann Wadephul ist gestern in Niederschlesien angekommen, wo er sich mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und dem Außenminister Radosław Sikorski traf. Der Anlass für einen Besuch war 35. Jahrestag der Unterzeichnung des
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Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Auf dem Programm standen eine gemeinsame Debatte mit jungen Menschen aus Polen und Deutschland, ein Interview mit dem Vorstand von Fundacja Krzyżowa dla Porozumienia Europejskiego / Stiftung Kreisau sowie Presseauftritte beider Minister.
Minister Wadephul betonte in seiner Rede: „Die größte Herausforderung für Frieden und Freiheit in Europa bleibt der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. “ Und wir sind uns einig: Die Bürger der Ukraine brauchen unsere Unterstützung mehr denn je. Sie haben gerade den härtesten Winter seit der vollständigen Invasion überlebt. Russland führt weiterhin täglich massive Raketenangriffe mit Drohnenschwärmen auf Städte in der ganzen Ukraine durch. Es besteht die Gefahr, dass eine Eskalation im Nahen Osten die internationale Unterstützung von der Ukraine ablenkt und Russland auf den Energiemärkten begünstigt.
Unsere gemeinsame Antwort ist klar: Wir machen keinen Schritt zurück.
Und hier in Krzyzowa ist besonders offensichtlich, dass die entscheidende Unterstützung der Ukraine in ihrem Freiheitskampf nicht nur sicherheitspolitisch eine Notwendigkeit ist, sondern gleichzeitig eine unvermeidliche Folge unserer Geschichte. ”
Zum Abschluss ihres Besuchs besuchten die Minister auch gemeinsam Kościół Pokoju w Świdnicy und lauschten einem kurzen Orgelkonzert.
In Niederschlesien gelegen Krzy historiaowa ist ein Ort, an dem Geschichte die Zukunft trifft. Hier gab es 1989 die symbolische Versöhnungsmesse im Kreuz 1989 unter Beteiligung von Tadeusz Mazowiecki und Helmut Kohl – einer der wichtigsten Momente in den polnisch-deutschen Beziehungen.
Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete hier der Kreuzkreis – eine Gruppe deutscher Intellektueller und Nationalsozialismusgegner konzentrierte sich um Helmuth James Graf von Moltke. Ihre Vision von einem auf Gesetz, Solidarität und moralischer Verantwortung basierenden Europa wurde zu einem wichtigen Bezugspunkt für den Nachkriegsdialog.
Heute setzt die Cross Foundation for European Understanding diese Mission fort, indem sie einen Raum für Dialog, Treffen und Bildung junger Menschen aus ganz Europa schafft. Es ist ein lebendes Symbol für Versöhnung, Zusammenarbeit und den Aufbau einer gemeinsamen Zukunft über Spaltungen.
Fotos: Auswärtiges Amt AA/photothek.de
Empfehlung von Stephan Schiller, Deutsch-Polnische Nachrichten
Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

Rheinromantik, Wein & Genussmomente ![]()
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Sonnenverwöhnte Weinberge, weite Flussschleifen und Burgen hoch über dem Rhein – Rheinhessen und der Rheingau vereinen zwei der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands zu einer einzigartigen Region, die immer eine Reise wert ist.
Egal, ob du auf dem Rheinsteig wanderst
, durch malerische Altstädte schlenderst oder bei einem renommierten Winzer die besten Weine probierst
– hier findet jeder sein Glück. Entdecke den geselligen Charme von Mainz, die elegante Kurstadt Wiesbaden oder die geschichtsträchtige Nibelungenstadt Worms.
Unser neuer Reiseführer „Rheinhessen, Rheingau“ von Autor Günter Schenk ist der ideale Begleiter, um diese einzigartige Weinregion selbstständig zu entdecken. ![]()
Der neue Reiseführer ist ab sofort in jeder Buchhandlung, online und direkt bei uns im Shop erhältlich. ![]()
Alle Fotos aus dem aktuellen Reiseführer „Rheinhessen, Rheingau“ von Günter Schenk.
Unterwegs mit Kerstin Pagel

Ihr Lieben, ![]()
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Möge das Osterlicht Euch Wärme und Zuversicht schenken. Ich wünsche Euch von Herzen Zeit für die Dinge, die Euch zum Lächeln bringen und Euer Herz berühren.
Das Osterfest ist für mich eine Zeit des Friedens und des Innehaltens. Lasst uns unsere Werte in dieser Zeit nicht vergessen! Ich wünsche ALLEN ein gesegnetes Osterfest voller Hoffnung! Herzlichst, Eure Kerstin ![]()
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Facebook, 5. April 2026
Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur
Wir schauen auf die Skulptur „Der Lehrende Christus“, die sich derzeit in der Dorfkirche Kladow befindet

Kulturelle Noten von Andreas Sturm

Wir schauen auf die Festspiele in Schwetzingen

Schwetzinger SWR Festspiele 2026 – vom 24.4. bis 23.5.2026
„Haltung“ ist das Motto der Schwetzinger SWR Festspiele 2026. Vom 24. April bis zum 23. Mai 2026 schlägt das Programm einen Bogen von Monteverdi bis heute, präsentiert in Opern und Konzerten hochkarätige Interpret:innen.
Alle Infos finden Sie unter: http://www.schwetzinger-swr-festspiele.de
© SWR/Vitaliy Bachaco, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im Rahmen einer engen, unternehmensbezogenen Berichterstattung im SWR-Zusammenhang bei Nennung „Bild: SWR/Vitaliy Bachaco“ (S2), SWR Presse/Bildkommunikation, Baden-Baden, Tel: 07221/929-24429, foto@swr.de

Bald ist es so weit, die Schwetzinger SWR-Festspiele beginnen, ein Highlight im Kulturkalender, hier begleitende Worte von Cornelia Bend, künstlerische Leiterin der Festspiele
Die Natur rund um das Schwetzinger Schloss hat unsere Fantasie auch für die Schwetzinger SWR Festspiele 2026 befeuert. Ein Baum ziert den Titel dieser Broschüre. Er steht für Stabilität und Halt, er verbindet Himmel und Erde, sein Wachstum und sein Wandel
spiegeln das menschliche Leben. Haltung ist das Motto des Festspielprogramms – und ein brennendes Thema unserer Zeit, in der Unsicherheiten zunehmen und Gegensätze immer lauter werden. Was gibt uns Halt, was verbindet uns über alle Meinungen hinweg? Haltung zeigt sich nicht nur in öffentlichen Statements. Sie ist das, was bleibt, wenn der Applaus verklungen ist: Überzeugung, Würde, Empathie. Auch Zuhören ist eine Haltung. Haltung gehört zum Wesen aller Kunst. Weil vor allem im Musiktheater Haltung sicht- und spürbar wird, stehen 2026 theatrale Werke im Zentrum – szenisch, konzertant oder in neuer Beleuchtung. Eröffnet wird die Saison mit der Uraufführung von Malina, einer Oper nach dem Roman Ingeborg Bachmanns, komponiert von Karola Obermüller und Peter Gilbert. Einen Kontrapunkt dazu setzt Monteverdis L’Orfeo mit dem Ensemble il Gusto Barocco unter Jörg Halubek. In beiden Werken geht es um Mut und Verlust, Wagnis und Hoffnung.
Für frische Blicke auf bekanntes Repertoire sorgen CarMEN und Die Fledermaus. In der Darbietung durch den Club Classique und die Queens of Mannheim fordert Bizets Opernhit Liebe für alle; die Titelpartie singt der Sopranist Maayan Licht, Schwetzinger Publikumsliebling von 2025. Und in der Fassung der Fledermaus, die der Schauspieler Boris Aljinovic und das clair-obscur saxophonquartett angefertigt haben, kommt Haltung leichtfüßig und befreiend daher. Den pointierten Schwung dieser Aufführung zeigt auch das European Union Baroque Orchestra, wenn es unter der Leitung von Christophe Rousset Rameaus Pygmalion aufführt.
Die Verbindung von Altem und Neuem, Reibung und Resonanz zieht sich auch durch die Programme der Residenzkünstler:innen Dorothee Oberlinger, Sophie Pacini und Jörg Halubek sowie des Residenzensembles Signum Quartett. Dorothee Oberlinger widmet sich gemeinsam mit ihrem Ensemble 1700, mit dem Countertenor Andreas Scholl und mit dem Lautenisten Edin Karamazov den antiken Sirenen, der Liebe und den vier – nein: fünf! – Jahreszeiten. Außerdem erarbeitet sie gemeinsam mit Musiker:innen vor Ort eine neue Fassung von Terry Rileys Kultstück In C. Die weltweit gefeierte Pianistin Sophie Pacini ist auch Musikvermittlerin und Radiomoderatorin. Außerdem musiziert sie für Frauen in Frauenhäusern. In Schwetzingen bringt sie Literatur ins Spiel und bereichert die Musiksprechstunde von SWR Kultur. Jörg Halubek feiert mit seinem Ensemble il Gusto Barocco in einer Festa Barocca die Vielfalt und die Extreme der Musik um 1600 und beleuchtet mit Eurydike die weibliche Seite des Orpheus-Mythos. Und das Signum Quartett ermuntert neben bekannten Werken von Janáček, Schubert und Haydn zur Neugier auf Unbekanntes.
Viele weitere exzellente Musiker:innen füllen vier Wochen lang die Bühnen des Festivals. Weil uns die Vertiefung von Verbindungen wichtig ist, haben wir 2026 mehrere Künstler:innen eingeladen, die uns schon 2025 begeistert haben: Maayan Licht, Valer Sabadus, Julian
Prégardien, SPARK und Thomas Dunford, der auch sein gefeiertes Ensemble Jupiter und die Ausnahmesängerin Lea Desandre mitbringt.
Haltung bedeutet für uns: Offenheit, Verantwortung, einen Standpunkt haben, den man durchlässig macht für andere. So begreifen wir auch 2026 die Schwetzinger SWR Festspiele wieder als einen Ort, an dem Musik verbindet – im Erleben, im Gespräch, im gemeinsamen Staunen. Kunst kann ein Halt sein, und diesen Halt sollten wir weitergeben.
Dazu ein Beitrag zum Projekt Weimarer Dreieck

Musikbeitrag für Klassikfreunde
Mit Andrea Chudak unterwegs

Ich möchte auf eine ganz besondere Lesung mit Musik hinweisen:
– 12.04.26 um 17 Uhr
„Hoppla – Das passiert uns bitte nur einmal!“
in der Ev. Kirche Johannisthal, Sterndamm 94, 12287 Berlin
Eintritt frei/ Spenden erbeten.
Gelesen werden Anekdoten aus meinem sehr heiteren Buch „Keine Sorge, wir machen das zum ersten Mal“ (erschienen im TeGe-Verlag) sowie lustige Begebenheiten des Saitenensembles Steglitz. Unter Leitung von Michael Kubik erklingen durch uns Arien, Lieder und Instrumentalmusik vom Barock bis hin zum Musical.
Unsere herzlichste Einladung!
Facebook, 5. April 2026
Wachet und Betet!

Wachet und betet … Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Evang. Bartholomäuskirche (Dorfkirche Petschow) in Dummerstorf- Petschow
#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.
Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.
Wachet und Betet – Historischer Impuls

Heute vor 100 Jahren – am 8. April 1926 – wurde Jürgen Moltmann in Hamburg geboren. Ich zählte nie zu seinem engeren Schülerkreis. Aber in seinen Lehrveranstaltungen, die ich in meinen ersten drei Semestern in Tübingen besucht habe, habe ich ungemein viel gelernt. Besonders hat er uns mit den grossen intellektuellen Debatten der Weimarer Republik vertraut gemacht. Davon zehre ich noch heute.
Namen wie Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Carl Schmitt (!), Helmut Plessner habe ich zum ersten Mal bei Jürgen Moltmann gehört.
Facebook, Albrecht Grözinger, 8. April 2026
YouTube der Woche von Joanna Filus-Olenkiewicz
Historische YouTube-Einspielung
Passend zum Artikel über den „Lehrenden Christus“ eine historische Aufnahme aus der Galerie Nierendorf
Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Bevor ich 1985 im damaligen Kulturreferat der Stadt zu arbeiten begann, hatte ich Karlsruhe nie zuvor gesehen. Aber es hat mir hier auf Anhieb gefallen, 34 Jahre meines Lebens bin ich geblieben. Beruflich eröffneten sich mir tolle Chancen, etwas zu bewegen und voranzubringen. Ich war dabei, als die Soziokultur sich ihren Platz erkämpfte oder das Projekt ZKM entwickelt und realisiert wurde. Und ich durfte Mitte der 90er Jahre das Internet bei der Stadt einführen und zu einem völlig neuen Kommunikationskanal und Arbeitsmittel ausbauen. Spannende Zeiten. Mittlerweile bin ich im Ruhestand und das Berufsleben weit hinter mir. Die Einladung zu „Menschen in Karlsruhe“ hat mich gefreut, denn ich schätze das Projekt und den Initiator sehr. Und der Fototermin bot auch eine willkommene Gelegenheit, wieder einmal im Rathaus vorbeizuschauen.« Peter Behringer
Foto: Frank Thissen
Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/
Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann
Buchempfehlung
Hier gibt es einen Neuanfang mit Nadine Grimmig, Archäologin, Kunsthistorikerin und vergl. Religionswissenschaftlerin.

Was wäre, wenn Natur & Technik sich gegen uns verbünden?
Tibor Rodes wissenschaftlich top recherchierter What-if-Thriller handelt von der Intelligenz der Pflanzen, selbstlernenden Algorithmen, einem zerstörerischen Ökosystem – und dem möglichen Ende der Menschheit.
Der Wald schlägt zurück – ein packender Ökothriller
Weltweit sorgen anonym verschickte Postsendungen für Aufruhr: Tausende Menschen erhalten scheinbar harmlose Päckchen mit Saatgut. Zwar warnen die Behörden davor, die Samen einzupflanzen, doch da ist es schon zu spät. Eine bislang unbekannte, invasive Pflanze breitet sich in rasantem Tempo aus – und bringt auf der ganzen Welt Krankheit und Tod. Denn sie selbst und ihre Pollen sind hochgradig gefährlich.
Der Botaniker Marcus Holland, der auf dem Gebiet der Pflanzen-Neurobiologie forscht, ist überzeugt, dass wir die pflanzliche Intelligenz bislang unterschätzen. Umso mehr fasziniert ihn der Eindringling und jagt ihm gleichzeitig Angst ein. Zusammen mit der Archäo-Biologin Waverly Park macht er sich auf die Suche nach dem Ursprung der Päckchen mit den angsteinflößenden Samen. Die Spur führt von Kanada über China zurück nach Deutschland, wo Marcus und Waverly eine schier unglaubliche Entdeckung machen.
Impuls von Abt Daniil Irbits

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Eine kleine spanische Stadt mit nur 40 Einwohnern bietet kostenlose Wohnung und Arbeit. Ziel der Initiative ist es, neue Nachbarn anzuziehen und eine Entvölkerung in der Region zu verhindern.
Die Fähigkeit, in einer entspannten Umgebung neu durchzufangen mit neuen Jobmöglichkeiten. Kannst du dir vorstellen, an so einem Ort zu leben? ![]()
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In dem kleinen bergigen spanischen Dorf Arenillas leben nur noch 40 Einwohner. Die örtlichen Behörden suchen jetzt neue Bewohner, die kostenlose Wohnung erhalten.
Kinder können in 20 Kilometer entfernten Berlanga de Duero kostenlos eine Schule besuchen. Besondere Aufmerksamkeit wird auf eine gute Internetverbindung gelegt, damit diejenigen, die von zu Hause aus arbeiten können, diese Möglichkeit haben können.
Besonders schön wäre es, wie bemerkt, wenn eine Familie, die ins Dorf zieht, eine Bar oder ein Gemeindezentrum übernehmen könnte. Das Gemeindezentrum dient als Treffpunkt für Nachbarn und wird auch für Feierlichkeiten und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich bei der Gemeinde Arenillas zu melden und einen ausführlichen Antrag
Arenillas Rathaus hat einen Vorschlag entwickelt, der freie Wohnraum für einen bestimmten Zeitraum mit Arbeit in der Gemeinde selbst kombiniert. Diese Jobs konzentrieren sich auf die Befriedigung lokaler Bedürfnisse, wie Infrastrukturwartung, Verwaltungsdienste und Anlagemanagement. Die Maßnahme zielt laut Rathausvertretern darauf ab, die Ankunft neuer Bewohner zu einer echten alltäglichen Aktivität zu machen, anstatt leerer Häuser im Zusammenhang mit Spekulationen.
Das Programm betont die Priorität für Bewohner, die bereit sind für eine langfristige Teilhabe am Dorfleben. Wohnsitzkandidaten müssen ihre Absicht unter Beweis stellen, zu bleiben und einen Beitrag zum Leben der Siedlung zu leisten. Die größtenteils restaurierten Häuser erhalten traditionelle Elemente – Steinmauern, Holzbalken und Terrassen, die im Winter den Geruch von Kohle und trockenem Gras zurückbringen. Die Vororte bieten ländliche Routen, kultivierte Felder und ein Zeitgefühl, das langsamer vergeht als in nahegelegenen Städten.
Die Initiative passt in die Politik der Provinz und der Autonomen Gemeinschaft ein. Syriens Diplomatie fördert Maßnahmen zur Bewältigung der demographischen Herausforderung, und laut kommunalen Quellen gibt es eine Koordination von Hilfe und Dienstleistungen, um die Wirkung des Programms zu maximieren. Eine solche interministerielle Zusammenarbeit ist der Schlüssel zur Unterstützung von Wohnungsinitiativen, die auch Investitionen in Gesundheit, Bildung und Verkehr erfordern.
Empfehlung für Kinder und Jugendliche
Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Sieben Tage vor seinem 14. Geburtstag wird Paul Müller von seinen Eltern verlassen. Die gehen mal eben auf Weltreise. Paul, ein zögerliches und übervorsichtiges Einzelkind, soll jetzt fix erwachsen werden und alleine zurechtkommen. Das findet er nicht so toll. Im Gegenteil, das haut ihn um. Aber das ist erst der Anfang. Mit einem Mal scheint Pauls behütetes Leben im verschlafenen Neustadt Kopf zu stehen. Kurz nacheinander platzen in seine Verwirrung: ein unerzogener Hund mit gefährlichem Appetit sowie seine Zwillingsschwester Paula, die auf der Flucht vor ihrem indischen Stiefadoptivvater ist. Und dann erzählt ihm die multipel allergische Tante Elke seine vertrackten Familiengeschichte. Paul würde sich jetzt gern seine geliebte Patchworkdecke über die Ohren ziehen, aber dafür ist es definitiv zu spät. Stattdessen beginnen Paul und Paula mitsamt dem Hund eine abenteuerliche Reise.
Film- oder Hörspieltipp für gemütliche Stunden
Eine Empfehlung von Miss Sonnenschein und Thomas Ohrner von Klassikradio
