
Berlin. Überall ist das Schweitzer-Jubiläum zu spüren, aktuelle Noten aus Zerben, Berlin und Schwetzingen.
Von Frank Bürger
Der Kulturzauber gehört nicht nur nach Berlin, sondern auch in die badische Perle Schwetzingen und das historische Zerben. Einer derjenigen, der die sich anbahnende Präsentation meines Buches zum Jubiläum möglich gemacht hat, ist der Autor und Landtagsabgeordnete Andreas Sturm. Gerade besuchte er die traditionsreichen weltberühmten Festspiele in Schwetzingen und das mit überregionaler Prominenz.


Schon erwarten wir ihn zu einer Podiumsdiskussion in Berlin. Er sitzt dann gemeinsam mit Spandaus Bürgermeister Frank Bewig an einem Tisch



Mit dabei auch Kenneth Eze vom Management des Olympiastadions, der sich für den europäischen Gedanken einsetzt.
Aber auch hier darf die Schweitzer-Note nicht fehlen.
LeckerLeaBerlin präsentiert dann eine mit Zitronengeschmack, mit dem Cover des neuen Buches und der Aufschrift „Albert Schweitzer 2025“
Sie ist orientiert am Tee. Die Melisse dazu wird am historischen Schloss Zerben angebaut. Wir sagen Landwirt und Kreistagsabgeordnetem Daniel Ladwig Dankeschön
Am 20. Mai 2018 entdeckten wir einst das sich im Dornröschenschlaf befindliche Märchenschloss

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Doch besondere Bedeutung hat auch das Hebelhaus in Schwetzingen. Einst machte der inzwischen verstorbene Dekan Werner Schellenberg eine Aufnahme des Gemäldes von Heinz Friedrich für die Zeitschrift „Frohe Botschaft.

Auch das Haus der Eltern im Hirschacker ziert ein Gemälde des Kunstmalers.

Warum nur: Unser Verwandter Heinz Dotzler, der einst Schwetzingen in Richtung Vereinigte Staaten verließ und hier gelegentlich auch für den Rundfunk tätig war, kooperierte sowohl künstlerisch als auch musikalisch mit Heinz Friedrich. Darüber berichtet Heinz Bürger, der das Haus im Hirschacker verwaltet.

Das Foto, das Werner Schellenberg machte, bezog sich auf das Wirken des Heimatdichters Johann-Peter Hebel. Das Grab Hebels befindet sich vor dem Hebelhaus.

C. J. A. Agricola: Doppelbildnis Johann Peter Hebel mit Elisabeth Baustlicher, 1814 (Historisches Museum Basel)
1819 wurde Hebel der erste Prälat der lutherischen Landeskirche in Baden und dadurch Mitglied der ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung.
Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele war ebenfalls Prälat der badischen Landeskirche und residierte in Schwetzingen.
Im Mai 2022 war er zu einer besonderen Ordination in der Spandauer Nikolaikirche

Prälat Traugott Schächtele (Landeskirche Baden) und der ordinierte Pfarrer Frank Bürger in der Nikolaikirche

Das Cover zum Buch, das gerade Wolfgang Schröck für die Veröffentlichung vorbereitet, ziert auch die Schwetzinger Moschee. Dotzlers Gemälde von der Moschee befindet sich in den Bürgerstuben in der Schwetzinger Lindenstraße. Wie Andreas Sturm gehört Wolfgang Schröck-Schmidt zu den regelmäßigen Autoren der Deutsch-Polnischen Nachrichten.
Am 29. Oktober soll um 17 Uhr das Buch im Hebelhaus der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Wenige Meter vom Hebelgrab entfernt befinden sich das Schwetzinger Privatgymnasium und die Stadtbibliothek. Hier befindet sich auch ein Buch zum Kloster Götschendorf, eines der letzten. Herausgeber ist das Klotz-Verlagshaus, dessen Zukunft derzeit nach unserer Recherche ungewiss ist.

Augenblicklich entsteht gerade ein Lied zu Albert Schweitzer, in Kooperation mit der Musikerin Joanna Filus-Olenkiewicz und dem ehemaligen Kantor des Evangelischen Johannesstifts Jürgen Lindner.
Hier der Text:
Titel: „Albert Schweitzer, großer Mann“
Strophe 1:
Tief im Urwald leben diese,
Leben in besond’rer Krise.
Hoffen auf die Hilfe dort –
Krankheit geht nun langsam fort.
Refrain:
Albert Schweitzer, großer Mann,
dem man wirklich trauen kann.
Albert Schweitzer, großer Mann,
dem man wirklich trauen kann.
Strophe 2:
Da ist ein Doktor aus Europa,
reist durch Länder – nah und ferner.
Heilt mit Herz – und spielt Klavier,
das gefällt auch mir und dir.
Refrain:
Albert Schweitzer, großer Mann,
dem man wirklich trauen kann.
Albert Schweitzer, großer Mann,
dem man wirklich trauen kann.
Strophe 3:
Auf die Zukunft schaut er weise,
denkt auf seine eig’ne Weise.
Sein Name klingt im ganzen Land –
er ist uns wohlbekannt.
Refrain:
Albert Schweitzer, großer Mann,
dem man wirklich trauen kann.
Albert Schweitzer, großer Mann,
dem man wirklich trauen kann.
Noch steht in den Sternen, wo das Lied erklingen wird.
Herzlichen Dank Jürgen Lindner, der auch den Jubiläumsgottesdienst in der Weihnachtskirche musikalische umrahmte
Herzlichen Dank auch Rainer Herrberg für die Produktion
Zu Gast war auch Bäckermeister Plentz aus Schwante, der Friedensbrot mitbrachte und am 8. Mai vor dem Brandenburger Tor mit einem Friedenstreck zu erwarten ist.

Der Friedensteck vor dem Brandenburger Tor an einem historischen Datum. Foto: Friedensglocken e. V.
