Wir gehen zum Osterfest

CLEW BAY I – 60x80cm – 23.6×31.4in – Acrylic on deep canvas by Holger Baehr – 2017

Impuls aus Taizé

Du, Herr, hast mein Leben dem Tod entrissen. So gehe ich vor Gott meinen Weg im Licht der Lebenden.

Ps 56

Berlin.  Wir beginnen mit einer Andacht von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrates. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Dann kommt ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint oder direkt von der EKBO. Ein besonderer Impuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal in einem neuen Format, musikalisch umrahmt von Organistin Barbara Herrberg (Evangelische Weihnachtskirche Spandau), mit Fokus auf das Thema „Wir gehen zum Osterfest“, diese Woche wieder mit Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Evang. Annakirche in Aachen. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, ab und an eine Koproduktion von Ute Mertens (Evangelische Kirche Mitteldeutschland und Thorsten Fabrizi (Evangelische Kirche im Rheinland), eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert Ann-Helena Schlüter, ab und an auch ein Beitrag von Agita Rando. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung und Texte von Nadine Grimmig, eine Filmempfehlung kommt von Miss Sonnenschein oder Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß.  Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko SturmRegelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak.  Von Anfang an mit dabei Superintendentin Angela Zaedow
Mit dabei eine deutsch-polnische Note über Stephan Schiller.

Von Frank Bürger

Andacht Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Impuls Generalsuperintendent Kristóf Bálint

„Probiers mal mit Gemütlichkeit“ so das Thema der Predigt im Abschieds- und Entpflichtungsgottesdienst für Thomas Tutzschke, der 25 Jahre Superintendent im Havelland war (erst Nauen, dann Nauen-Rathenow, jetzt Havelland gemeinsam mit Dr. Bernhard Schmidt). Aus einem Sessel heraus gepredigt mit Tee und Auf und Nieder für die ganze Gemeinde mit Musik, Chor, Posaunen, Jugendband und Orgel mit Kantorin Anne König, die ganze Kirche war voll Gesang und Fröhlichkeit. Nun wird Thomas Tutzschke ab 01. Mai wieder einzig Pfarrer in der Kirchengemeinde Havelluch sein, wieder ganz im Pfarramt, das er bisher „mitversorgte“. Im Beisein der neuen Superintendentin (ab 01.05.) Dr. Sarah-Magdalena Kingreen, wurde Thomas Tutzschke von Generalsuperintendent Kristóf Bálint zum 30.04. entpflichtet. Im Anschluss ein famoses Abschlussfest im Gemeindezentrum, dem Sitz der Superintendentin des neuen Kirchenkreises Havelland. Auch hier fröhliche Stimmung, gute Worte und viele Geschenke zum Abschied aus der 1. Reihe, nicht aus dem Kirchenkreis. Vielen Dank Thomas für Dein Engagement in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Foto: privat

Aufführung des Neuen Passionsliedes mit der Kantorei Haselhorst: Karfreitag 2026, 10 Uhr

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Meditative Andacht in der Kladower Dorfkirche als Vorbereitung

Impuls von Superintendentin Angelika Zaedow

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Beitrag von Pfarrer Erko Sturm

Nachfolge und Leiden in der Theologie von Dietrich Bonhoeffer

Die Theologie Dietrich Bonhoeffers gehört zu den eindringlichsten Stimmen des 20. Jahrhunderts, insbesondere wenn es um die Verbindung von Nachfolge und Leiden geht. Anders als eine rein theoretische oder systematische Theologie entwickelt Bonhoeffer seine Gedanken aus der konkreten existenziellen Situation heraus – im Kontext von Kirchenkampf, Nationalsozialismus und persönlicher Gefangenschaft. Seine Überlegungen zur Nachfolge sind daher untrennbar mit der Realität des Leidens verbunden, das nicht als zufälliges Nebenprodukt, sondern als wesensmäßiger Bestandteil christlichen Lebens verstanden wird.

1. Nachfolge als konkrete Existenzform

Im Zentrum von Bonhoeffers Werk Nachfolge (1937) steht die Überzeugung, dass christlicher Glaube nicht primär eine innerliche Haltung oder ein dogmatisches Bekenntnis ist, sondern eine konkrete Lebensform. Nachfolge bedeutet für ihn, dem Ruf Christi real zu folgen – und zwar in radikaler Bindung an seine Person. Bonhoeffer wendet sich entschieden gegen eine „billige Gnade“, die Vergebung ohne Umkehr, Taufe ohne Gemeindezucht und Abendmahl ohne Bekenntnis kennt. Dem stellt er die „teure Gnade“ gegenüber: „Teuer ist die Gnade, weil sie zur Nachfolge ruft.“ Diese Nachfolge ist nicht abstrakt, sondern konkret: Der Mensch wird aus seinen Sicherheiten herausgerufen und in eine neue Existenz gestellt, die allein durch Christus bestimmt ist. Nachfolge ist somit immer auch ein Bruch mit bisherigen Lebensentwürfen und Sicherheiten.

2. Leiden als notwendige Dimension der Nachfolge

Für Bonhoeffer ist Leiden kein zufälliger Begleitumstand christlichen Lebens, sondern gehört strukturell zur Nachfolge. Der zentrale Satz aus Nachfolge lautet: „Wenn Christus einen Menschen ruft, dann heißt er ihn kommen und sterben.“ Dieser Satz ist nicht metaphorisch zu verstehen, sondern existenziell. Bonhoeffer knüpft hier an die neutestamentliche Tradition an, insbesondere an die Kreuzestheologie. Nachfolge bedeutet Teilnahme am Leiden Christi. Dieses Leiden kann verschiedene Formen annehmen: • Verzicht auf eigene Sicherheiten • Konflikt mit gesellschaftlichen Normen • Verfolgung und Ausgrenzung • im Extremfall: physischer Tod Leiden ist dabei nicht Selbstzweck, sondern Ausdruck der Bindung an Christus. Es ist die Konsequenz eines Lebens, das sich nicht mehr an den Maßstäben der Welt orientiert.

3. Christologie als Fundament: Teilnahme an Christus

Die enge Verbindung von Nachfolge und Leiden ist bei Bonhoeffer christologisch begründet. Christus ist nicht nur Vorbild, sondern der gegenwärtige Herr, der den Menschen in seine eigene Wirklichkeit hineinzieht. Nachfolge bedeutet daher „Teilnahme am Sein Jesu Christi“. Diese Teilnahme hat eine doppelte Struktur:

Stellvertretung (pro me): Christus leidet für den Menschen

Nachfolge (cum Christo): Der Mensch leidet mit Christus

Bonhoeffer vermeidet dabei jede Form eines rein imitatorischen Verständnisses. Es geht nicht darum, Christus äußerlich nachzuahmen, sondern in eine reale Beziehung einzutreten, die das gesamte Leben transformiert.

4. Die Gemeinschaft der Leidenden: Kirche als Leib Christi

Leiden ist bei Bonhoeffer nicht nur individuell zu verstehen, sondern immer auch gemeinschaftlich. Die Kirche ist „Kirche für andere“ – ein Gedanke, der sich besonders in seinen Gefängnisbriefen entfaltet. Die Gemeinde ist der Ort, an dem die Nachfolge konkret gelebt wird. Hier wird das Leiden geteilt, getragen und gedeutet. Die Kirche steht dabei selbst im Spannungsfeld von Welt und Christus: • Sie ist sichtbar in der Welt • und zugleich dem gekreuzigten Christus verpflichtet Gerade in Zeiten politischer Unterdrückung wird die Kirche zur leidenden Gemeinschaft. Bonhoeffers eigene Beteiligung am Widerstand gegen das NS-Regime zeigt, dass Nachfolge nicht unpolitisch sein kann. Leiden wird hier auch zur Folge ethischer Verantwortung.

5. Leiden und Verantwortung: Ethik im Grenzfall

In seinem späteren Werk Ethik verschiebt sich der Akzent: Während Nachfolge stark auf die radikale Bindung an Christus fokussiert ist, reflektiert Bonhoeffer nun stärker die komplexen ethischen Situationen der Welt. Leiden erscheint hier nicht nur als passives Ertragen, sondern auch als Folge verantwortlichen Handelns. Besonders deutlich wird dies in Bonhoeffers Beteiligung am Widerstand: • Schuld wird bewusst in Kauf genommen • Verantwortung wird über moralische Reinheit gestellt Hier zeigt sich eine Spannung: Nachfolge bedeutet nicht immer eindeutige moralische Entscheidungen, sondern kann in tragische Konflikte führen. Leiden ist dann auch Ausdruck dieser ethischen Ambivalenz.

6. Gefängnistheologie: Leiden in der „religionslosen Welt“

In seinen Briefen aus der Haft entwickelt Bonhoeffer seine Gedanken weiter. Die Welt wird zunehmend als „religionslos“ beschrieben – eine Welt, in der traditionelle religiöse Kategorien ihre Selbstverständlichkeit verloren haben. In diesem Kontext gewinnt das Leiden eine neue Bedeutung: • Gott ist nicht nur im Leiden gegenwärtig, sondern selbst leidend („der leidende Gott“) • Christsein bedeutet, „für andere da zu sein“ – auch ohne religiöse Sprache Leiden wird hier zur Form der Solidarität mit der Welt. Nachfolge bedeutet nicht Rückzug, sondern radikale Hinwendung zur Wirklichkeit – auch in ihrer Gottverlassenheit.

7. Schluss: Nachfolge als existenzielle Wahrheit

Bonhoeffers Verbindung von Nachfolge und Leiden ist keine theoretische Konstruktion, sondern gelebte Realität. Sein eigenes Leben – bis hin zur Hinrichtung im Konzentrationslager Flossenbürg 1945 – verleiht seiner Theologie eine existenzielle Authentizität. Zusammenfassend lässt sich sagen:

• Nachfolge ist konkrete Bindung an Christus
• Leiden ist notwendiger Bestandteil dieser Bindung
• Die Kirche ist Gemeinschaft der Nachfolgenden und Leidenden
• Verantwortung kann in tragisches Leiden führen
• Christsein bedeutet letztlich: Teilnahme am Leben und Leiden Christi für andere

Bonhoeffers Theologie fordert heraus, weil sie keine bequemen Antworten bietet. Sie ruft zu einer radikalen Form des Glaubens auf, die das gesamte Leben umfasst – einschließlich des Leidens. Gerade darin liegt ihre bleibende Aktualität.

Persönlicher Impuls

Aktuelle Deutsch-Polnische Note

Außenminister Polens und Deutschlands zu Besuch

Radosław Sikorski, Auswärtiges Amt, Konsulat Generalny Niemiec we Wrocławiu, Johann Wadephul

Empfehlung von Stephan Schiller, Deutsch-Polnische Nachrichten

Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

240 Kilometer Küstenlinie mit circa 2.400 Sonnenstunden im Jahr.

Unzählige Buchten laden zum Baden ein, manche reichen bis tief ins Innenland und erinnern an Fjorde. Es gibt kaum private oder gesperrte Küstenabschnitte, so dass sich selbst in kleinen oder mittelgroßen Städten immer wieder kleine Buchten oder felsige Strände zum Sprung ins kühle Nass anbieten.

Istrien gehört zu den schönsten Fleckchen an der Adria. Nicht nur für Sonnenanbeter.

Ob Kulturtrip, Familienurlaub oder Genusstour – die kroatische Halbinsel Istrien vereint den Charme des Südens mit herzlicher Gastfreundschaft. Zwischen venezianisch geprägten Küstenorten und verträumten Bergdörfern entdecken Besucher eine geschichtsträchtige Region voller Naturschönheiten und architektonischer Perlen. Die Altstädte von Rovinj und Poreč zählen zu den schönsten Kroatiens und das römische Amphitheater von Pula gilt als Wahrzeichen Istriens. Aktivurlauber wandern durch Weinberge oder erkunden den Landstrich auf malerischen Radwegen. Bade Fans freuen sich über Strandbuchten mit ausgezeichneter Wasserqualität. Feinschmecker schätzen istrische Spezialitäten wie Trüffel, Rotwein und Olivenöl.

Auf kleinem Raum lädt Istrien zu einer Reise durch eine der geschichtsträchtigsten und zugleich charmantesten Regionen Europas ein. Der Autor Markus Bingel zeigt gerne seine Lieblingsorte.

Der neue Reiseführer MeinTrip Istrien ist ab sofort in jedem Buchhandel, online und unserem Shop erhältlich.

https://www.reise-know-how.de/…/meintrip-istrien-68703

Alle Fotos aus dem Reiseführer MeinTrip Istrien.

Unterwegs mit Kerstin Pagel

Mittwoch ist eigentlich nur der kleine Bruder vom Freitag, der noch ein bisschen Übung braucht. Kaffee rein, Lächeln an – los geht es! Ich wünsche Euch von ganzem Herzen einen tollen Wochenteiler! Herzlichst, Kerstin

🥰

Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur

Wir werfen einen kulturellen Blick zum Nachbar in Österreich

Kulturelle Noten von Andreas Sturm

Wir schauen auf die Festspiele in Schwetzingen und Potsdam, es gibt interessante Verbindungen

SÜDWESTRUNDFUNK
Schwetzinger SWR Festspiele 2026 – vom 24.4. bis 23.5.2026
„Haltung“ ist das Motto der Schwetzinger SWR Festspiele 2026. Vom 24. April bis zum 23. Mai 2026 schlägt das Programm einen Bogen von Monteverdi bis heute, präsentiert in Opern und Konzerten hochkarätige Interpret:innen.
Alle Infos finden Sie unter: http://www.schwetzinger-swr-festspiele.de
Residenzkünstlerin Dorothee Oberlinger
© SWR/Johannes Ritter, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im Rahmen einer engen, unternehmensbezogenen Berichterstattung im SWR-Zusammenhang bei Nennung „Bild: SWR/Johannes Ritter“ (S2), SWR Presse/Bildkommunikation, Baden-Baden, Tel: 07221/929-24429, foto@swr.de

Musikbeitrag für Klassikfreunde

Mit Andrea Chudak unterwegs

Ist möglicherweise ein Schwarz-Weiß-Bild von eine oder mehrere Personen und Personen, die lächeln

Ich bin so voll von Ideen und Projekten, dass ich fast platze – ich schaffe es gar nicht, diese „hundertausend“ Gedanken alle umzusetzen… und vor allem, mit welcher Idee kann ich beginnen? Und dabei verbindet sich immer mehr: Musik mit Literatur mit Bewegung mit bildender Kunst mit …
Kreativität mit großartigen Mitstreitern aus allen künstlerischen Bereichen ausleben zu dürfen, ist ein ganz großes Geschenk!

Facebook, 31. März 2026

Wachet und Betet!

Urheber: MM

Wachet und betet …  Über den Link gibt es alles zu den  Glocken der Evang. Annakirche in Aachen.

Hier der Link dazu

#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.

Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.

Wachet und Betet – Historischer Impuls

„Theologische Arbeit beginnt nicht mit Exorzismus, sondern mit Unterscheidung.“

(Stephan Jütte)

Hier klicken

Facebook, Albrecht Grözinger, 31. März 2026

Das Youtube der Woche von Joanna Filus-Olenkiewicz

Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber

Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Nach der Schule hatte ich nicht wirklich eine Idee, was ich machen wollte. Deshalb ging ich ins Ausland und arbeitete davor und danach auf Wangerooge in einem Restaurant, da ich auf der Insel Familie habe. Etwas durch Zufall hat es mich dann von meiner Heimatstadt Oldenburg nach Karlsruhe und dann an die Pädagogische Hochschule verschlagen. Am Anfang fand ich die Stadt gar nicht so toll, für mich war es eher Liebe auf den zweiten Blick. Jetzt bin ich seit gut 10 Jahren hier. Vor 5 Jahren habe ich noch einmal versucht, wieder in den Norden zu ziehen, bin aber dann wieder nach ca. 7 Monaten zurück nach Karlsruhe gekommen. Hier mag ich, dass es nicht zu klein, aber auch nicht zu groß ist. Ich mag es, viele Leute zu kennen, wenn ich auf den Markt oder abends in eine Bar gehe, aber auch trotzdem immer wieder neue Leute kennenzulernen.« Mareike Oesterle

Foto: Frank Thissen

Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/

Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann

Buchempfehlung

Hier gibt es einen Neuanfang mit Nadine Grimmig, Archäologin, Kunsthistorikerin und vergl. Religionswissenschaftlerin.

Wolfgang Schröck-Schmidt bleibt uns freundschaftlich verbunden.

Im Rahmen des Wochenthemas „Zwischen Himmel und Erde“ – Historische Astronomie und Landvermessung in der Kurpfalz präsentiert Nadine Grimmig eine Buchrezension zu Kai Buddes Werk Instrumente & Archivalien der Mannheimer Sternwarte 1772-1880 – die astronomische Sammlung im Technoseum- Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, das im Jahr 2024 im Verlag Waldkirch erschienen ist.


Über das Buch

Das vorliegende Werk ist ein Ausstellungskatalog des TECHNOSEUMS – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. Kai Budde, der von 1986 bis 2013 als Konservator am Landesmuseum tätig war, hat das Buch in drei Teile gegliedert.
 Einleitung: In diesem Abschnitt werden der Archivbestand und die Inventare der Mannheimer Sternwarte vorgestellt. Zudem werden die dort tätigen Astronomen näher beschrieben.
 Katalog I: Dieser Teil präsentiert die astronomischen Instrumente der Sammlung. Zu den beschriebenen Geräten gehören Spiegelfernrohre, Durchgangsinstrumente,
Winkelmessgeräte, Wasserwaagen, Kompasse, Globen und Uhren. Darüber hinaus
werden auch Informationen zu den Instrumentenherstellern und Uhrmachern
gegeben.
 Katalog II: Hier werden Archivalien zur Mannheimer Sternwarte aus dem Zeitraum
von 1775 bis 1880 gesammelt und dokumentiert.


Historischer Rahmen


Die Geschichte des Buches spannt einen Bogen von der kurfürstlich-pfälzischen zur großherzoglich badischen Sternwarte. Besonders in der Einleitung werden die wichtigen Archivbestände und die wissenschaftlichen Inventare beleuchtet. Ebenso werden die Astronomen, die an der Mannheimer Sternwarte tätig waren, vorgestellt.

Die astronomischen Instrumente


Im ausführlichen ersten Katalogteil werden die unterschiedlichen astronomischen Instrumente detailliert beschrieben. Dazu zählen Spiegelfernrohre, Durchgangsinstrumente, Winkelmessgeräte sowie weitere Messgeräte wie Wasserwaagen und Kompasse. Auch Globen und Uhren finden Erwähnung, ebenso wie die Hersteller dieser Instrumente und die Uhrmacher, die für ihre Pflege und Funktion verantwortlich waren.

Der zweite Katalogteil zu den Archivalien umfasst astronomische Beobachtungen, Korrespondenzen, Bibliothekskataloge sowie die Veröffentlichungen der Großherzoglichen Sternwarte von Mannheim aus den Jahren 1811 bis 1879. Den Abschluss bilden Biografien der in den Korrespondenzen erwähnten Personen.

Das vorliegende Buch stellt eine äußerst ausführliche Quellenkunde dar, die einen umfassenden Einblick in die Welt der naturwissenschaftlichen Messgeräte bietet. Die zahlreichen Abbildungen machen das Werk besonders anschaulich und laden dazu ein, die präsentierten Instrumente näher zu betrachten.

Mit seinem reichhaltigen Bildmaterial und der detailreichen Beschreibung ist das Buch sowohl für Experten auf dem Gebiet der Wissenschafts- und Technikgeschichte als auch für interessierte Laien eine wahre Fundgrube. Es eröffnet dem Leser die Möglichkeit, die Vielfalt und Entwicklung naturwissenschaftlicher Geräte zu entdecken und zu verstehen, unabhängig vom individuellen Vorwissen.

Impuls von Abt Daniil Irbits

Am 30.03.1997 wurde meine Diakonaleweihe vom Erzbischof von Berlin und dem Deutschen Theophan im Dom der Stadt Berlin durchgeführt.

Facebook, 30. März 2026

Empfehlung für Kinder und Jugendliche

Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Mitten in der Nacht passiert Unglaubliches: Ein zitternder, bibbernder Oktopus flüchtet sich zu Pepe ins Zimmer! Der Oktopus kann zwar nicht sprechen, aber über Farben und Formen kommunizieren. Und Pepe findet schnell heraus, dass es sich bei seinem neuen Freund um den ranghöchsten Diplomaten der Welt-meere handelt: Er soll in Europa ein generelles Plastikverbot bewirken. Doch die Müllmafia ist ihm dicht auf den Tentakeln und will genau das um jeden Preis verhindern. Der Oktopus braucht Hilfe – Pepes Hilfe! Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Dass ihre Flucht sie durch die halbe Welt bis ans Südchinesische Meer führen wird, kann Pepe noch nicht ahnen … Ein fast nicht erfundener Umweltkrimi, ein rasanter Roadtrip von hier bis China und die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft.

Weitere Infos und Kauf

Film- oder Hörspieltipp für gemütliche Stunden

Eine Empfehlung von Miss Sonnenschein und Thomas Ohrner von Klassikradio

Jazziges – von Marco Reiß empfohlen

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