
Impuls aus Taizé
Ich will jubeln über den Herrn, und mich freuen über Gott meinen Retter.
Hab 3,18-19
Berlin. Wir beginnen mit einer Andacht von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrates. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Dann kommt ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint oder direkt von der EKBO. Ein besonderer Impuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal in einem neuen Format, musikalisch umrahmt von Organistin Barbara Herrberg (Evangelische Weihnachtskirche Spandau), mit Fokus auf das Thema „Wir gehen hinauf nach Golgatha“, diese Woche wieder mit Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Ehem. Kirche St. Ägidius in Übach-Palenberg. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, ab und an eine Koproduktion von Ute Mertens (Evangelische Kirche Mitteldeutschland und Thorsten Fabrizi (Evangelische Kirche im Rheinland), eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert Ann-Helena Schlüter, ab und an auch ein Beitrag von Agita Rando. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung von Wolfgang Schröck-Schmidt aus Baden, eine Filmempfehlung kommt von Miss Sonnenschein oder Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko Sturm. Regelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak. Von Anfang an mit dabei Superintendentin Angela Zaedow
Mit dabei eine deutsch-polnische Note über Stephan Schiller.
Von Frank Bürger
Andacht Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Impuls Generalsuperintendent Kristóf Bálint

Heute, nach dem Gottesdienst zur Predigtreihe mit Christian Lehnert in St. Nikolai Potsdam, die Neueröffnung der Bibliothek der verbrannten Bücher am Potsdamer Bassinplatz mit Lesung aus einem der am 22. Mai 1933 verbrannten Bücher. Jeden 22. des Monats (Wochenende 11 Uhr, Wochentag 18 Uhr) wird dort eine Gedenkveranstaltung abgehalten: gegen das Vergessen. Eine wichtige und notwendige Erinnerungskultur. Mehr dazu unter https://gedenkort-verbrannte-buecher.de/
Facebook 22. März 2026

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Foto: privat
Neues Passionslied (Improvisation von Michael Reichert)
Hier nun die Melodie dazu von Musikdirektor Detlev Helmer

Hier der Impuls dazu von Sonntag Judika
Beitrag von Pfarrer Erko Sturm

Katharina von Siena ( 25. März 1347 in Siena; † 29. April 1380 in Rom)* Mystikerin, Reformerin der Kirche und Schutzpatronin Europas
Historischer und kirchlicher Kontext
Das Leben Katharinas fällt in eine der tiefsten Krisenzeiten der lateinischen Kirche: das sogenannte Avignonesische Papsttum und das sich anschließende Abendländische Schisma erschütterten die Autorität des Papsttums. Gleichzeitig litt Europa unter den Folgen der Schwarzer Tod sowie sozialen und politischen Umbrüchen. In dieser Situation trat Katharina – eine Frau ohne formale Bildung, aber mit außergewöhnlicher religiöser Autorität – als geistliche Beraterin, Mahnerin und Vermittlerin auf. Ihr Wirken ist daher nicht isoliert mystisch, sondern zutiefst politischekklesial.
Leben und geistliche Berufung
Katharina wurde als Tochter eines Färbers geboren und trat früh in den Kreis der sogenannten „Mantellatinnen“ ein, einer Laienbewegung des Dominikanerorden. Ihre Spiritualität war geprägt von intensiven Visionen, Askese und einer radikalen Christusnachfolge. Zentral ist ihre Erfahrung der „mystischen Vermählung“ mit Christus, ein Motiv, das sich in der mittelalterlichen Frauenmystik häufig findet, jedoch bei ihr eine besondere existentielle und kirchliche Dimension erhält: Ihre Vereinigung mit Christus ist nie privatistisch, sondern immer auf die Erneuerung der Kirche und die Rettung der Seelen gerichtet.
Theologische Grundlinien
Katharinas Hauptwerk, das „Dialogo della Divina Provvidenza“ (Dialog über die göttliche Vorsehung), gehört zu den bedeutendsten Texten der christlichen Mystik. Es ist kein systematisches Lehrbuch, sondern eine dialogische Offenbarungsschrift, in der Gott selbst als Sprecher auftritt.
1. Christozentrik und Inkarnation
Im Zentrum ihrer Theologie steht Christus als „Brücke“ zwischen Gott und Mensch. Dieses Bild entfaltet eine soteriologische Tiefendimension: Christus ist nicht nur Mittler, sondern der existenzielle Weg, auf dem der Mensch zur Wahrheit gelangt.
2. Anthropologie und Freiheit
Der Mensch ist nach Katharina auf Liebe hin geschaffen. Freiheit bedeutet für sie nicht Autonomie, sondern die Fähigkeit, sich in der Wahrheit an Gott zu binden. Sünde ist daher primär eine Verfehlung der Liebe.
3. Erkenntnislehre („Selbsterkenntnis“)
Ein Schlüsselbegriff ist die doppelte Erkenntnis:
• Erkenntnis Gottes
• Erkenntnis des eigenen Selbst
Nur in dieser wechselseitigen Bewegung wird wahre Demut möglich. Diese Einsicht steht in enger Verbindung zur augustinischen Tradition, insbesondere zu Augustinus von Hippo. 4. Ekklesiologie Trotz scharfer Kritik an kirchlichen Missständen bleibt Katharina radikal kirchentreu. Die Kirche ist für sie „der mystische Leib Christi“, dessen sichtbares Haupt der Papst ist. Ihre Briefe zeigen eine bemerkenswerte Spannung: prophetische Kritik und zugleich unbedingte Loyalität.
Politisch-kirchliches Engagement
Katharina griff aktiv in die Kirchenpolitik ein. Ihre wohl bedeutendste historische Rolle besteht in ihrem Einfluss auf Papst Gregor XI., den sie eindringlich zur Rückkehr von Avignon nach Rom aufforderte. Diese Rückkehr (1377) gilt als Wendepunkt der Kirchengeschichte. Darüber hinaus vermittelte sie in politischen Konflikten zwischen italienischen Stadtstaaten und dem Papsttum. Ihre Autorität beruhte nicht auf Amt, sondern auf Charisma – ein bemerkenswerter Sonderfall in der mittelalterlichen Gesellschaft.
Mystik und Körperlichkeit
Ein oft diskutierter Aspekt ist ihre extreme Askese, einschließlich langer Fastenzeiten und körperlicher Leiden. Moderne Forschung interpretiert dies differenziert:
• nicht als bloße Weltverneinung,
• sondern als Ausdruck einer inkarnatorischen Spiritualität, in der der Körper selbst Ort der Gottesbegegnung wird.
Ihre Stigmatisation – das unsichtbare Empfangen der Wundmale Christi – unterstreicht diese Verbindung von Mystik und Leiblichkeit.
Rezeption und kirchliche Anerkennung
Katharina wurde 1461 heiliggesprochen und 1970 von Papst Paul VI. zur Kirchenlehrerin erhoben – als eine der ersten Frauen überhaupt. Ihre Bedeutung reicht weit über die Spiritualitätsgeschichte hinaus:
• Sie gilt als Stimme kirchlicher Reform • als Beispiel weiblicher Autorität im Mittelalter
• und als Brückenfigur zwischen Mystik und Politik
Schutzpatronin Italiens und Europas
Gemeinsam mit Franz von Assisi ist sie Schutzpatronin Italiens. 1999 wurde sie von Papst Johannes Paul II. zur Mitpatronin Europas erhoben. Diese Ehrung würdigt nicht nur ihre spirituelle Tiefe, sondern auch ihre Fähigkeit, in einer Zeit der Spaltung für Einheit, Wahrheit und moralische Erneuerung einzutreten – Anliegen, die bis heute europäische Relevanz besitzen.
Schlussbetrachtung
Katharina von Siena steht exemplarisch für eine Theologie, die nicht im akademischen Diskurs entsteht, sondern im existenziellen Vollzug. Ihre Autorität speist sich aus einer Einheit von Leben, Denken und Glauben. In ihr verbinden sich:
• Mystik und Politik
• persönliche Frömmigkeit und kirchliche Verantwortung
• weibliche Erfahrung und universale Theologie
Gerade in einer Zeit kirchlicher und gesellschaftlicher Krisen bleibt ihr Zeugnis aktuell: als Mahnung zur Reform aus dem Geist der Wahrheit und als Beispiel einer Spiritualität, die nicht Weltflucht, sondern engagierte Weltverantwortung bedeutet.
Persönlicher Impuls
Aktuelle Deutsch-Polnische Note

Heute ist der Nationale Gedenktag für alle Polinnen und Polen, die unter der deutschen Besatzung Juden retteten.
Der 24. März wurde bewusst als Datum gewählt: Er erinnert an das Schicksal der Familie Ulma. Józef, Wiktoria und ihre sieben Kinder opferten ihr Leben, um zwei jüdische Familien zu retten. Am 24. März 1944, also heute vor 82 Jahren, wurden sie nach einer Denunziation von deutschen Soldaten gemeinsam mit den von ihnen versteckten Juden ermordet. Nicht einmal die jüngsten Kinder wurden verschont.
Der heutige Tag würdigt all jene Polen, die in Yad Vashem die größte Gruppe der „Gerechten unter den Völkern“ stellen. Sie retteten Juden, obwohl im von NS-Deutschland besetzten Polen selbst kleinste Hilfsgesten, selbst ein Stück Brot, mit dem Tod bestraft wurden. Daran erinnert Timothy Snyder in seinem Buch „Black Earth: The Holocaust as History and Warning“, in dem er west- und osteuropäische Besatzungserfahrungen anhand dreier Schicksale veranschaulicht: Victor Klemperer, Anne Frank und Emanuel Ringelblum. Klemperer überlebte im Deutschen Reich; Anne Frank wurde ermordet; Im besetzten Polen dagegen endete Hilfe häufig tödlich für alle Beteiligten, Retter wie Gerettete, wie im Fall Ringelblums.
Es gab auch zahlreiche weitere Polen, die Juden halfen, deren Geschichten jedoch erst kürzlich entdeckt wurden oder bis heute unbekannt geblieben sind. Seit 2019 erinnert das Projekt „Beim Namen gerufen“, das auf wissenschaftlicher Forschung und Archivrecherchen des Pilecki-Instituts basiert, an sie.
Gedenktage sind außergewöhnlichen Individuen und Taten gewidmet. Sie inspirieren und regen zum Nachdenken an, gerade weil sie nicht alltäglich sind. Gleichzeitig bieten sie einen handlungsethischen Orientierungsrahmen und spiegeln wider, was in einer Gesellschaft als „gut“, also als nachahmenswert und moralisch vorbildlich, sowie im Gegensatz dazu als „böse“ und verurteilenswert gilt. Sie sind jedoch stets Momentaufnahmen und symbolische Vereinfachungen, führen entsprechend zu teils kontroversen Diskussionen unter Historikerinnen und Historikern.
Über die vorherrschenden Einstellungen und Verhaltensweisen der polnischen Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg wird seit Jahrzehnten heftig gestritten: darüber, wie viele Menschen Juden retteten, wie verbreitet verwerfliche Verhaltensweisen waren und wie viele schlicht um das eigene Überleben kämpften. In diesem Zusammenhang kann das Konzept der „politischen Verantwortung“ von Karl Jaspers hilfreich sein. Anders als moralische oder strafrechtliche Schuld bezieht es sich weniger auf individuelles Fehlverhalten als auf die Verantwortung politischer Strukturen und staatlichen Handelns. Dadurch eröffnet es einen Vergleichsmaßstab, der über Einzelfälle hinausgeht und ganze Gesellschaften miteinander vergleichbar macht.
Gerade vor diesem Hintergrund wird die außergewöhnliche Rolle des polnischen Untergrundstaats besonders deutlich.
Hilfe für Juden leisteten sowohl Einzelpersonen als auch eigens dafür geschaffene Institutionen – wie etwa die sogenannte Żegota, der Rat zur Unterstützung der Juden. Sie war die einzige staatliche Organisation in Europa, die sich systematisch für die Rettung von Juden vor dem Holocaust einsetzte. Sie handelte im Auftrag der polnischen Exilregierung – als deren Delegation für das besetzte Polen und als geheime Exekutive gegen die deutsche Besatzungsmacht.
In ihren Reihen wirkte auch die legendäre Irena Sendler, Leiterin des Kinderreferats der Żegota, der die Rettung von bis zu 2.500 jüdischen Kindern aus dem Warschauer Ghetto zugeschrieben wird – eine Zahl, die lange als gesichert galt, heute jedoch differenzierter betrachtet wird.
Die Hilfe der Żegota richtete sich in erster Linie an untergetauchte Juden auf der sogenannten „arischen Seite“, aber auch an Juden in Ghettos und Lagern. Die Untergetauchten erhielten Lebensmittel, finanzielle Unterstützung und gefälschte Papiere, die ihnen das Überleben außerhalb der Ghettos ermöglichten. Andere wurden bei der Wohnungssuche unterstützt, viele Kinder fanden Schutz in Pflegeeinrichtungen oder polnischen Familien.
Wichtig zu erwähnen ist auch die sogenannte Ładoś-Gruppe: Eine Gruppe polnischer Diplomaten unter der Leitung von Alexander Ładoś stellte in Zusammenarbeit mit jüdischen Aktivisten gefälschte Reisepässe lateinamerikanischer Länder aus, um das Leben von Juden zu retten.
Anlässlich des heutigen Gedenktags möchten wir Sie auf mehrere Veranstaltungen auf unserem YouTube-Kanal hinweisen: Vor zwei Jahren sprachen wir mit Daniel Finkelstein, dessen Mutter nur dank eines solchen Ładoś-Passes überleben konnte – ein Thema, über das er ein sehr lesenswertes Buch geschrieben hat. Bereits zuvor stellte Roger Moorhouse, Autor eines ebenfalls hochgelobten Buches zu diesem Thema, in einem Vortrag die Ładoś-Gruppe vor und ordnete deren Wirken historisch ein. An der Entstehung seines Buches war auch das Pilecki-Institut beteiligt.
Facebook, 24.03.2026
Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

Coming Soon.
Kinder lieben es, Neues zu entdecken – und Reisen bietet die perfekte Gelegenheit
Ob Kurztrip oder Fernreise mit Langstreckenflug: Mit Baby, Kleinkind oder Teenager erfordert Urlaub mehr Planung, wird aber unvergesslich. Autorin Stephanie Sautter, die seit Jahren mit ihren Töchtern die Welt bereist, zeigt, wie Familienreisen mit der richtigen Vorbereitung entspannt und sicher gelingen. Neben praxisnahen Tipps zur Planung, Vorbereitung und Organisation teilen zwölf bekannte Bloggerfamilien persönliche Erfahrungen ihrer inspirierenden Abenteuerreisen von Skandinavien bis Japan. Ein Kinderreisemediziner gibt wertvolle Hinweise zu Impfungen, Reiseapotheke und Gesundheit, und praxisnahe Exkurse helfen bei wichtigen Reiseentscheidungen – für die perfekte Reise mit Kind!
Ein Buch für Eltern mit Fernweh, die wissen wollen, wie Reisen mit Kindern wirklich gelingt – mit Herz, Erfahrung und vielen praxisnahen und persönlichen Tipps für gemeinsame Abenteuer weltweit.
Fernreisen mit Kindern ist ab Freitag, den 20. März 2026 im Buchhandel und Online Shops erhältlich.
https://www.reise-know-how.de/…/fernreisen-mit-kindern…
Facebook, 16.03.2026
Unterwegs mit Kerstin Pagel

Quelle: Blog Gorch Fock
Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur
Blick auf eine historisch bedeutsame Ausstellungserweiterung auf der Spandauer Zitadelle

Kulturelle Noten von Andreas Sturm

Schwetzinger Festspiele haben auch Angebote für Jüngere

Schwetzinger SWR Festspiele 2026 – vom 24.4. bis 23.5.2026
„Haltung“ ist das Motto der Schwetzinger SWR Festspiele 2026. Vom 24. April bis zum 23. Mai 2026 schlägt das Programm einen Bogen von Monteverdi bis heute, präsentiert in Opern und Konzerten hochkarätige Interpret:innen.
Alle Infos finden Sie unter: http://www.schwetzinger-swr-festspiele.de
© SWR/Vitaliy Bachaco, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im Rahmen einer engen, unternehmensbezogenen Berichterstattung im SWR-Zusammenhang bei Nennung „Bild: SWR/Vitaliy Bachaco“ (S2), SWR Presse/Bildkommunikation, Baden-Baden, Tel: 07221/929-24429, foto@swr.de
Musikbeitrag für Klassikfreunde
Mit Andrea Chudak unterwegs

Ich bin aufgeregt, denn am nächsten Samstag, den 28.03. wartet ein ganz besonderes Konzert auf uns:
„Mich hat der Frühling wachgeküsst“
28.03.26 – 19 Uhr
Bürgerhaus Wünsdorf, 15806 Wünsdorf (Zossen)
Es singen und spielen Andrea Chudak & das Calliope-Duo (Violine + Klavier) im Rahmen unserer Reihe Classic Royal
Der Ort ist für uns ganz neu – ich habe erfahren, dass solche Konzerte dort noch nie stattgefunden haben. Es war schwer mit Werbung auf unser Konzert aufmerksam zu machen, deshalb hoffe ich, dass wir auf diesem Weg hier noch einmal viele Menschen erreichen.
Unser Programm ist mit Melodien aus Operetten und Titeln der 20-/30-er Jahre frühlingshaft und unterhaltsam und die Musik wird durch fröhliche Moderationen begleitet.
An der Bar bekommen Sie zudem Getränke und kleine Snacks.
Wir öffnen unsere Türen um 18 Uhr, dann gibt es auch Tickets an der Abendkasse.
Und es gibt vorab auch Tickets hier: https://www.eventim-light.com/…/e/69771e74bbe75732c869a764
Wir freuen uns sehr auf Sie!
Facebook, 24.3.2026
Wachet und Betet!

Wachet und betet … Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Ehem. Kirche St. Ägidius in Übach-Palenberg.
#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.
Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.
Wachet und Betet – Historischer Impuls


Die Quintessenz der Theologie Karl Barths in schönster Sprache lutherischer Theologie.
Ich wünsche Allen einen wunderschönen Sonntag.
‚Da ich noch nicht geboren war
Da bist du mir geboren
Und hast dich mir zu eigen gar
Eh ich dich kannt‘, erkoren
Eh ich durch deine Hand gemacht
Da hast du schon bei dir bedacht
Wie du mein wolltest werden“
(Paul Gerhardt)
Facebook, Albrecht Grözinger, 22.03.2026
Das Youtube der Woche von Joanna Filus-Olenkiewicz
Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber
Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Ich hab das Glück, zwei spannende Berufe gleichzeitig ausüben zu können. Lehrer zu sein ist unglaublich abwechslungsreich, weil es immer wieder darauf ankommt, sich auf neue Lerngruppen, Bedingungen und Themen einzustellen. Als Berater am Stadtmedienzentrum komme ich rum, sehe viele Karlsruher Schulen von innen und begegne interessanten Menschen. Da ich fast nur in Karlsruhe als Berater unterwegs bin, habe ich das Glück, beinahe alle Termine mit dem Fahrrad erreichen zu können. Mit meiner Frau und unseren beiden Kindern lebe ich gerne in Neureut. Gleichzeitig nah an der Stadt und doch draußen im Grünen.« Torsten Traub
Foto: Frank Thissen
Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/
Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann
Buchempfehlung
Hier gibt es Neuüberlegungen

Schlafen. Träumen. Sterben.
Stell dir vor, deine Träume wären nach dem Aufwachen nicht verschwunden, sondern aufgezeichnet worden. Du könntest sie dir jederzeit ansehen. Doch dann wäre dein nächster Schlaf dein letzter …
Thriller-König Sebastian Fitzek und Horror-Queen Annika Strauss: Das neue Bestseller-Duo!
»Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, um Himmels willen wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater tot. Bestialisch ermordet. Das ist Alysees letzte und einzige Erinnerung an ihn. Ihre Mutter, die ebenfalls vor Jahren starb, hat sie nie kennengelernt. Als Vollwaise wächst Alysee mit ihrem besten Freund Nico bei einer Pflegefamilie auf; die Angst vor dem Einschlafen verlässt sie nie.
Jahre später erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat, was das Geheimnis seines Todes lüften könnte. Sie tritt das Erbe an und lernt schnell, dass das grauenhafte Sterben erst seinen Anfang genommen hat …
Impuls von Abt Daniil Irbits

Das Bild der Jungfrau, bekannt als die „Nieverblindende Farbe“ (manchmal auch „Duftende Blume“ genannt), gehört zur griechischen Ikonographieschule.
Forscher glauben, dass die erste solche Ikone in Aphon entstanden ist.
An den Hängen des Heiligen Berges wuchsen Unsterbliche im Überfluss – Blumen symbolisieren Reinheit der Seele, Unschuld und Vergebung. Sie dienten auch als Prototyp für die sozialen Blumen, die neben heiligen Gesichtern aufgenommen wurden.
Später begannen die Meister von Konstantinopel, solche Werke zu schreiben. Von Zargrad kamen diese Reliquien nach Griechenland, besonders in Thessaloniki beliebt.
Empfehlung für Kinder und Jugendliche
Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Getrennte Zwillingskinder auf gefährlichen Reisen durch Schnee und Eis – ein Fantasy-Abenteuerroman ab 11 Jahren von beeindruckender literarischer Qualität
Die Zwillinge Elin und Kjell leben in Jorland, einem Land der Vulkane und Geysire, in dem die Winter lang und hart sind. Es herrscht Krieg, und in ihrem Dorf wohnen nur noch Kinder und Alte. Auch Kjell wird mit anderen Jungen zum Arbeiten fortgeschickt. Doch dabei öffnet sich eine Felsspalte – und ein namenloser Schrecken erwacht.
Im Glauben, dass ihr Bruder das Unglück nicht überlebt hat, muss Elin mit den übrigen Dorfbewohnern fliehen. Auf dem bedrohlichen Weg durch Schnee und Eis wird sie ungewollt zur Anführerin. Aber nicht nur von außen, auch aus den eigenen Reihen droht Gefahr …
Atmosphärisch, feinsinnig, spannend – dieser Text geht unter die Haut
Film- oder Hörspieltipp für gemütliche Stunden
Eine Empfehlung von Miss Sonnenschein
