
Impuls aus Taizé
Jesus sagte: Der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich liebt und weil ihr glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin. Nun verlasse ich die Welt und gehe zum Vater.
Joh 16,23-33
Berlin. Wir beginnen mit einer Andacht von Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrates. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Dann kommt ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint oder direkt von der EKBO. Ein besonderer Impuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal in einem neuen Format, musikalisch umrahmt von Organistin Barbara Herrberg (Evangelische Weihnachtskirche Spandau), mit Fokus auf das Thema „Missverständnisse in der Sonne“, diese Woche wieder mit Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Kath. Stiftspfarrkirche St. Petrus in Seekirchen. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, ab und an eine Koproduktion von Ute Mertens (Evangelische Kirche Mitteldeutschland und Thorsten Fabrizi (Evangelische Kirche im Rheinland), eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert Ann-Helena Schlüter, ab und an auch ein Beitrag von Agita Rando. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung von Wolfgang Schröck-Schmidt aus Baden, eine Filmempfehlung kommt von Miss Sonnenschein oder Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko Sturm. Regelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak. Von Anfang an mit dabei Superintendentin Angela Zaedow
Mit dabei eine deutsch-polnische Note über das Pilecki-Institut
Von Frank Bürger
Andacht Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Impuls Generalsuperintendent Kristóf Bálint

Gottesdienst zur konstituierenden Kreissynode des neuen Kirchenkreises Havelland in Rathenow in dem Haus mit dem eigentümlichen Namen (siehe Predigt). Den Gottesdienst hielten Pfarrer Maximilian Rechholz und Generalsuperintendent Kristóf Bálint, begleitet von der unvergleichlichen Kantorin Anne König. Die Predigt findet sich hier: https://www.ekbo.de/…/2026-02-28_Predigt_zu_Act_16_6-10…

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Foto: privat
Geistlicher Impuls am Beginn der Sitzung des Vorstands der Landesbibelgesellschaft Baden am 28. März 2022
Impuls von Superintendentin Angelika Zaedow

Beitrag von Pfarrer Erko Sturm

Elsa Brändström – Glaubenszeugin der Menschlichkeit
Elsa Brändström (*26. März 1888 in Sankt Petersburg; † 4. März 1948 in Cambridge, Massachusetts) war eine der herausragendsten humanitären Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihr Leben zeigt eindrucksvoll, wie christlicher Glaube, persönlicher Mut und praktische Nächstenliebe ineinandergreifen können. Berühmt wurde sie als „Engel von Sibirien“, weil sie während und nach dem Ersten Weltkrieg tausenden deutschen und österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen in Russland half und ihnen unter unmenschlichen Bedingungen Hoffnung und Würde bewahrte. Ihr Wirken ging jedoch weit über diese Zeit hinaus: Sie engagierte sich lebenslang für soziale Gerechtigkeit, Versöhnung und nachhaltige Hilfe für Bedürftige.
Frühes Leben: Fundament für Engagement
Elsa wurde in eine schwedische Diplomatenfamilie hineingeboren. Ihr Vater, Edvard Brändström, war Militärattaché und später schwedischer Gesandter in Russland. Dadurch wuchs sie in einem internationalen, gebildeten Umfeld auf, das von Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl geprägt war. Ihre Kindheit verbrachte sie überwiegend in Sankt Petersburg, wo sie eine ausgezeichnete Ausbildung erhielt und mehrere Sprachen lernte. Schon früh zeigte Elsa eine ungewöhnliche Sensibilität für das Leid anderer. Zeitzeugen berichten, dass sie sich bereits als junges Mädchen für soziale Fragen interessierte und ein starkes Gerechtigkeitsempfinden entwickelte. Ihr christlicher Glaube war dabei kein bloßes Bekenntnis, sondern eine handlungsleitende Kraft. Sie verstand Nächstenliebe als konkrete Aufgabe im Alltag. Diese innere Haltung wurde zum moralischen Fundament ihres späteren Wirkens.
Der Erste Weltkrieg: Hilfe unter extremen Bedingungen
Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 veränderte sich Elsas Leben grundlegend. Sie meldete sich freiwillig als Krankenschwester beim Schwedischen Roten Kreuz in Russland. Bald wurde sie auf die katastrophale Situation der deutschen und österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen aufmerksam, die in sibirische Lager deportiert worden waren. Die Zustände dort waren erschütternd:
• extreme Kälte bis weit unter −40 °C
• chronischer Hunger und Mangelernährung
• fehlende medizinische Versorgung
• Seuchen wie Typhus und Cholera
• völlige Isolation von der Außenwelt
Viele Gefangene starben nicht an Kriegsverletzungen, sondern an Vernachlässigung und Entkräftung.
Mutige Lagerreisen
Elsa Brändström entschied sich, nicht nur aus der Ferne zu helfen. Immer wieder reiste sie persönlich in entlegene sibirische Lager — oft unter Lebensgefahr und schwierigen politischen Bedingungen. Sie verhandelte mit russischen Behörden, inspizierte die Lager und organisierte konkrete Hilfe vor Ort.
Ihr Einsatz war außergewöhnlich, weil:
• sie als Frau in militärisch geprägten Strukturen arbeitete,
• sie tausende Kilometer durch Kriegsgebiet reiste,
• sie sich beharrlich gegen bürokratische Widerstände durchsetzte.
Die Gefangenen erlebten sie nicht nur als Organisatorin, sondern als menschliche Begleiterin. Sie sprach mit ihnen, hörte zu, schrieb Briefe für sie und vermittelte Hoffnung. Gerade diese persönliche Nähe begründete ihren legendären Ruf.
Dokumentation und internationale Hilfe
Elsa beließ es nicht bei spontaner Hilfe. Sie dokumentierte systematisch die Lebensbedingungen der Gefangenen und informierte internationale Organisationen. Dadurch gelang es ihr:
• zusätzliche Hilfslieferungen zu mobilisieren
• medizinische Versorgung zu verbessern
• politischen Druck zur humaneren Behandlung aufzubauen
Ihre Berichte erschütterten die Öffentlichkeit in Europa. Durch Vortragsreisen nach dem Krieg machte sie das Schicksal der Kriegsgefangenen weithin bekannt. Der Beiname „Engel von Sibirien“ entstand aus der tiefen Dankbarkeit der Gefangenen selbst.
Humanitäre Aufbauarbeit nach dem Krieg
Nach Ende des Krieges 1918 hätte Elsa sich zurückziehen können. Stattdessen weitete sie ihre Arbeit aus und entwickelte langfristige Hilfsprojekte. Ihr Ansatz war bemerkenswert modern: Sie wollte nicht nur akute Not lindern, sondern Menschen dauerhaft befähigen, ihr Leben wieder selbstständig zu gestalten.
Rehabilitationszentren für Heimkehrer In Deutschland gründete sie Einrichtungen für ehemalige Kriegsgefangene. Dort erhielten die Männer:
• medizinische Behandlung
• psychologische Betreuung
• berufliche Umschulung
• Hilfe bei der Wiedereingliederung
Viele Heimkehrer litten unter schweren Traumata und körperlichen Schäden. Brändströms Zentren gehörten zu den ersten systematischen Rehabilitationsprojekten dieser Art in Europa.
Kinder- und Jugendhilfe
Besonders am Herzen lagen ihr Kinder, deren Familien durch den Krieg zerstört worden waren. Sie gründete Kinderheime und Erholungsstätten, in denen junge Menschen: • stabile Lebensbedingungen fanden • schulische Förderung erhielten • gesundheitlich aufgepäppelt wurden • neue Zukunftsperspektiven entwickelten Ihr Ansatz war ganzheitlich: körperliche, seelische und soziale Unterstützung gehörten zusammen.
Sanatorium in Lychen
Ein herausragendes Projekt war das Arbeits- und Erholungssanatorium in Lychen (Uckermark). Dort verband sie:
• medizinische Genesung
• berufliche Qualifizierung
• soziale Reintegration
Dieses Konzept war seiner Zeit voraus und gilt heute als frühes Beispiel moderner Rehabilitationsarbeit.
Glaubenszeugin: Innere Motivation ihres Handelns
Elsa Brändström wird zu Recht als Glaubenszeugin bezeichnet. Ihr Handeln entsprang keiner politischen Ideologie und keinem Wunsch nach Ruhm. Vielmehr war es tief in ihrem christlichen Menschenbild verwurzelt. Zentrale Elemente ihrer Haltung waren:
• Unbedingte Menschenwürde: Jeder Mensch verdient Hilfe — unabhängig von Nationalität oder Status.
• Praktische Nächstenliebe: Glaube zeigt sich im Tun, nicht nur im Reden.
• Verantwortung statt Gleichgültigkeit: Leid verpflichtet zum Handeln.
• Versöhnung über Grenzen hinweg: Gerade nach dem Krieg setzte sie auf Verständigung.
Zeitgenossen beschrieben sie als zugleich entschlossen und bescheiden. Sie suchte nie persönliche Anerkennung, sondern konzentrierte sich konsequent auf die Bedürfnisse der Hilfsbedürftigen.
Emigration in die USA
In den frühen 1930er-Jahren verschärfte sich die politische Lage in Deutschland durch den Nationalsozialismus. Elsa Brändström emigrierte schließlich in die Vereinigten Staaten. Dort begann ein neuer Abschnitt ihres Wirkens. In den USA:
• unterstützte sie europäische Flüchtlinge,
• engagierte sie sich besonders für Frauen und Kinder,
• arbeitete sie beratend für Hilfsorganisationen,
• hielt sie weiterhin Vorträge über humanitäre Verantwortung.
Auch fern von Europa blieb sie ihrer Lebensaufgabe treu. Sie nutzte ihr internationales Netzwerk, um Hilfe zu koordinieren und Aufmerksamkeit für humanitäre Krisen zu schaffen.
Persönlichkeit und Wirkung
Was Elsa Brändström besonders auszeichnete, war die Verbindung von Idealismus und organisatorischem Talent. Sie war nicht nur mitfühlend, sondern auch außerordentlich effizient. Typische Merkmale ihres Wirkens:
• große persönliche Risikobereitschaft
• hohe organisatorische Kompetenz
• interkulturelle Sensibilität
• tiefe religiöse Motivation
• pragmatische Problemlösung
Viele ehemalige Kriegsgefangene berichteten später, dass ihre Begegnung mit Elsa ihnen den Lebenswillen zurückgegeben habe.
Tod und bleibendes Vermächtnis
Elsa Brändström starb am 4. März 1948 in Cambridge, Massachusetts, an Knochenkrebs. Sie wurde nur 59 Jahre alt. Dennoch ist ihr Einfluss bis heute spürbar. Ihr Vermächtnis umfasst:
• zahlreiche soziale Einrichtungen
• Rehabilitationsmodelle für Kriegsopfer
• internationale humanitäre Netzwerke
• ein starkes moralisches Vorbild
In vielen Städten tragen Straßen, Schulen und soziale Einrichtungen ihren Namen. Historiker sehen in ihr eine der bedeutendsten humanitären Frauenfiguren des 20. Jahrhunderts.
Fazit
Elsa Brändström verkörperte in außergewöhnlicher Weise die Einheit von Glauben und Verantwortung. Sie blieb nicht bei guten Absichten stehen, sondern handelte konsequent — unter extremen Bedingungen, über nationale Grenzen hinweg und über Jahrzehnte hinweg.
Als „Engel von Sibirien“ rettete sie Leben, doch ihr eigentliches Vermächtnis ist größer: Sie zeigte, dass gelebte Nächstenliebe gesellschaftliche Realität verändern kann. Ihr Leben ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie moralische Überzeugung, Mut und praktische Tatkraft zusammenwirken können.
Damit bleibt Elsa Brändström bis heute eine inspirierende Glaubenszeugin der Menschlichkeit und ein Vorbild für humanitäres Engagement in einer konfliktreichen Welt.
Persönlicher Impuls


Aktuelle Deutsch-Polnische Note


Die Weltwirtschaft ist von Unsicherheiten geprägt, traditionelle Handelsbeziehungen sind erschüttert, die Suche nach neuen Partner genießt Priorität. Was liegt da näher, als dass Nachbarn stärker zusammenwachsen. Die Konferenz „Doing Business in Germany“ des Business in Małopolska Centre bot interessierten polnischen Unternehmen einen Einblick in die Möglichkeiten, die die Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland bietet, gerade jetzt, wo sich in Deutschland ein Aufschwung andeutet und sich Investitionschancen ergeben.
Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

Kiel Ahoi! Die Fördestadt entdecken![]()
Wind, Wellen und eine frische Meeresbrise: In Kiel, der Perle an der Förde, ist das Meer immer nur einen Sprung entfernt. Die maritime Atmosphäre prägt die Stadt und ihre Bewohner und verzaubert jeden Besucher, egal ob beim Schiffe-Beobachten am Schwedenkai oder beim Bummel durch die Holstenstraße.
Entlang der Förde locken tolle Ausflugsziele wie das Marine-Ehrenmal in Laboe oder der Falckensteiner Strand
. Ein leckeres Fischbrötchen in Strande darf natürlich nicht fehlen!![]()
Wusstest du, dass die KSV Holstein Bundesligageschichte schreibt
und was es mit den berühmten Kieler Sprotten auf sich hat?
All das und noch mehr verraten wir dir in unserem aktuelle Reiseführer CityTrip Kiel von Hans-Jürgen Fründt. Das Buch ist der ideale Begleiter, um alle Seiten der Fördestadt selbstständig zu entdecken![]()
Alle Fotos aus dem aktuellen Reiseführer CityTrip Kiel von Hans-Jürgen Fründt.
Unterwegs mit Kerstin Pagel
Kerstin Pagel liebt die Gorch Fock, wir stöbern im Blog, hier nun das Gorch-Fock-Lied
Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur
Hier ein bildungspolitischer Blick nach Potsdam

Kulturelle Noten von Andreas Sturm

Anmerkung: In Baden-Württemberg läuft derzeit die letzte Woche des Wahlkampfes für den Landtag. Da bleibt für Andreas Sturm derzeit wenig Raum für kulturelle Themen
Musikbeitrag für Klassikfreunde
Mit Andrea Chudak unterwegs

Mit diesem wunderbar-verrückten Ensemble darf ich am nächsten Wochenende unser Programm „Wir küssen Ihre Hand, Madame“ auf die Bühnen bringen.
– 07.03. um 17 Uhr St. Thomaskirche in Lübeck
– 08.03. um 17 Uhr Schloss Hagen in Probsteierhagen
Mit ANDREA CHUDAK & DIE SALONETTEN
(Foto: @liptow1001)
#music#concert#live#ensemble#classicalmusic#soprano#operette#Unterhaltung#leichtemuse#purefreude#johannstrauss#franzlehár#gesang#ilovemusic
Facebook, 2. März 2026
Wachet und Betet!

Wachet und betet … Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Kath. Stiftspfarrkirche St. Petrus in Seekirchen.
#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.
Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.
Wachet und Betet – Historischer Impuls

Hans Joachim Iwand – vor über 70 Jahren:
„Wahrscheinlich stehen wir erst am Anfang einer sehr weit um sich greifenden Wandlung innerhalb der sogenannten christlichen Welt. Wohin wir blicken, da lösen sich die vorhandenen Bildungen auf und verwandeln sich in neue Formationen. Die Grenzen der Kirchen und ihrer herkömmlichen Bekenntnisse werden flüssig, Konversionen verraten das Ungenüge der Menschen mit ihrer herkömmlichen kirchlichen Erziehung. Gott zerbricht das Gehäuse, in dem wir leben, um uns wieder unter seinem freien Himmel zu haben, wo er allein unser Gott und wir allein sein Volk sind. Die Theologie wird die Aufgabe haben, auf der Zinne des Tempels, also da, wo man weit ins Land schauen kann, Ausschau zu halten und wach zu sein für diesen Ruf Gottes…“
(H.J. Iwand, Um den rechten Glauben. Gesammelte Aufsätze, München 1959, S.212.)
Facebook, 3. März 2026
Das YouTube der Woche von Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz

Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber
Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Neben meiner Beratertätigkeit an Schulen, die ich in ihren Entwicklungs- und Veränderungsprozessen begleitet habe, war und ist die Beschäftigung mit Totholz, das ich zu neuem Leben erwecke, eine zutiefst befriedigende Beschäftigung. In den Wäldern um Karlsruhe und im Urlaub finde ich Holz, das schon einem Zersetzungsprozess ausgesetzt war. Mit verschiedensten Werkzeugen lege ich frei, was die Natur schon vorgearbeitet hat und bin neugierig, was daraus werden wird, wenn alles Morsche, Faule und Verwurmte entfernt ist. Diese Stücke reizen und fordern mich zur Weiterbearbeitung und Gestaltung heraus. Mit Öl und Wachs veredelt, wird aus jedem Stück ein Unikat, das seinen eigenen Charakter hat. Bisweilen entpuppen sich manche Fundstücke auch als Enttäuschungen, aber genau das gehört auch zum lebendigen Dasein.« Fred Hertweck
Foto: Frank Thissen
Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/
Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann
Buchempfehlung
Die Deutsch-Polnischen Nachrichten haben einen neuen Partner, die Edition Schröck-Schmidt…hier gibt es weitere Impulse

Die nächste Buchpräsentation kommt näher, 11. März, 17 Uhr, Literaturkreis der Evangelischen Gemeinde Wilhelmstadt

Impuls von Abt Daniil Irbits

Wenige bekannte Ikonen.
Panagia Gorgona (Meerjungfrau) ist ein einzigartiges Bild von Unserer Lieben Frau mit einem Fischschwanz, das in einer kleinen Kapelle im Dorf Skala-Sykamia auf der Insel Lesbos, Griechenland, angebetetet wird. Die von einem Volksmeister geschriebene Ikone vereint den orthodoxen Glauben mit lokalen Legenden und rettet nach Tradition Seeleute. Berühmt dank dem Roman Stratis Mirivilis.
Hauptfakten:
Bild: Die Jungfrau ist im Bild einer Meerjungfrau (Meerjungfrau) dargestellt, manchmal mit einem Dreizack in der Hand, mit einem Nimbus und in charakteristischer Kleidung.
Ort: Sycamia Rock (Sycamineas Rock), nordöstlich der Insel Lesbos. Die Kapelle befindet sich auf einem Felsen am Meer.
Ursprung: Die Ikone ist inspiriert von Volkssprüchen und wird in Stratis Mirivilis‘ Roman „Die Jungfrau Meerjungfrau“ (1949 beschrieben. ).
Symbolismus: Die Ikone symbolisiert den Schutz von Fischern und Seeleuten vor dem Sturm und verbindet den christlichen Glauben mit den alten maritimen Traditionen der Region.
Popularität: Es ist ein Pilgerobjekt und ein beliebtes Souvenir in Lesbos.
Das Bild von Panagia Gorgona (Meerjungfrau) ist nicht kanonisch, sondern ein einzigartiges Beispiel für religiöse Volkskunst und Folklore
Empfehlung für Kinder und Jugendliche
Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Weihnachten steht vor der Tür! Das könnte so schön sein, wenn die Erfinderbrüder Kasimir und Kurt nicht im Akkord Geschenke für alle Verwandten basteln müssten. Dabei wollen die beiden viel lieber den Ohne-Schnee-Schlitten ausprobieren und ihren Wunschzettel optimieren. Zum Glück haben die Brüder eine geniale Lösung parat: Still und heimlich erfinden sie eine riesige Ratzfatz-Geschenke-Maschine. Damit ist die Bastelaktion bestimmt im Handumdrehen erledigt! Und Kasimir und Kurt haben wieder Zeit für ihre eigene Wunschliste …
Film- oder Hörspieltipp für gemütliche Stunden
Eine Empfehlung von Miss Sonnenschein, passend zur aktuellen Situation
