Buchzauber 2026

Buchpräsentation in Pyritz. Foto: privat

Berlin. Auch in diesem Jahr geht es bei den Deutsch-Polnischen Nachrichten um Bücher. Viele Fragen sind zu klären.

Von Frank Bürger

Im Oktober gab es im polnischen Pyritz ein Projekt und eine Buchpräsentation

Ziel des Projekts ist es, das gemeinsame deutsch-polnische Kulturerbe durch archäologische Untersuchungen auf dem Gelände der mittelalterlichen Burganlage in Pyritz zu erforschen – einem Ort mit bewegter, grenzüberschreitender Geschichte. Darüber hinaus fördert das Projekt die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit, den Austausch von Erfahrungen zwischen den Teilnehmenden beider Länder und das Bewusstsein für den Schutz des Kulturerbes in der Grenzregion.

Ermöglich hat das Buch und die Aktionen in Pyritz Agnieszka Odachowska-Piosik mit ihrer Stiftung „Fundacja Razem dla rozwoju obszarów wiejskich

Die Christianisierung Pommerns hängt historisch mit dem Namen Otto von Bamberg zusammen. Dieses Buch verfolgt die Spuren Ottos an verschiedenen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten, mit reichlich Bildmaterial. Dazu gehört auch ein Blick in die Zeit vor der Christianisierung, vor den ersten Taufen auf dem heute polnischen Gebiet. In Bamberg, in Speyer und an verschiedenen Stellen im heutigen Deutschland und Polen sind viele Spuren des Weges zu finden. Als roter Faden dient das Leben des Ottonen. Es wird herausgearbeitet, wie er zu dem Namen „Apostel der Pommern“ gekommen ist. Dazu gehört auch die Zerstörung slawischer Heiligtümer. Die Biografie des Ottonen zeigt deutlich, wie eng Politik und Christianisierung zusammenhängen. Es ist spannend und es gibt dabei bedeutsame Querverbindungen zu entdecken, bis zur Gegenwart. Ereignisse wie der sogenannte „Gang nach Canossa“, wie der Investiturstreit beeinflussten das Zeitgeschehen. Ein Besuch im Dom zu Speyer spielt ebenfalls eine Rolle wie der Blick nach Bamberg und die Tauffeier im polnischen Pyrzyce mit vielen Gästen aus Deutschland und Polen, aus der Politik und der Kirche. Es sind die Missionsreisen Ottos von Bamberg, die bis heute ihre Spuren hinterlassen haben. Interessant ist hier auch die Quellenlage. Klar ist: Es ist einiges geblieben aus dieser besonderen Missionierung und hilft auch bei der Frage: Quo Vadis Ecclesia. Und auch heute bildet die Linie Stettin-Berlin eine Achse, die das Gefüge Polen-Deutschland prägt.

So ist es auf dem Cover zu lesen. Für den Titel wurde ein Foto aus Bamberg gewählt. Quelle ist die Bürgerspitalstiftung in Bamberg. 

Für das Jahr 2026 ist eine polnische Übersetzung zu erwarten.

Hier ein Übersicht mit Bildmaterial. Dazu Musik der Pianistin Aleksandra Mikulska. Sie spielt eine Ballade des polnischen Komponisten Frédéric Chopin.

Weiterer Reise mit dem Schweitzer-Buch

Auch nach Ende des Jubiläumsjahres geht die Präsentation des Schweitzer Buches weiter.

In Rücksprache mit der Pianistin Tatjana Worm-Sawosskaja gibt es ein gemeinsames Essen mit den jungen Künstlern, die bei der Präsentation des Buches im Oktober im Hebelhaus teilgenommen haben. Dieses wird, wie besprochen, in Walldorf stattfinden, ein Ort mit Weltluft und Verbundenheit .

Hier der Link zur Klavierschule von Tatjana Worm-Sawosskaja

Hier der Link zur YouTube-Seite von Tatjana Worm-Sawosskaja

Quelle: Filmpark Babelsberg / PicsArt / Frank Bürger
Andreas Sturm (links) mit Frank Bürger in Hockenheim. Foto: Matthias Busse

Die nächste Station bei den Präsentationen ist das Diakonische Werk Karlsruhe, am 5. Februar 2025.

Derzeit sitzt Herausgeber Wolfgang Schröck-Schmidt an einer Überarbeitung des Buches.

Derzeit gibt es auch Bewegung bei den Büchern zum „Kloster Götschendorf“. Abt Daniil hat bereits nachgefragt. Derzeit gibt es Gespräche über die Rechte an dem Buch. Dazu gibt es in den nächsten Tagen Entschiedungen.

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