
Berlin. Argentinischer Zauber waren angesagt im Gemeindesaal der Apostel-Paulus-Kirche (Hermsdorf). Noch dazu literarische Noten zu Albert Schweitzer. Kein Platz war mehr frei im Saal.
Von Frank Bürger
Dankeschön sagen war angesagt, beim argentinischen Abend im Gemeindesaal der Apostel-Paulus-Kirche in Reinickendorf. An erster Stelle an das Bezirksamt Reinickendorf für die finanzielle Förderung. Das Publikum zeigte sich dankbar für Musik und Literatur mit argentinischer Note.
Organisiert hatte die Veranstaltung Joanna Filus-Olenkiewicz.

Sie lebt seit 2010 in Berlin. Sie studierte an renommierten Musikakademien in Polen, Österreich, Deutschland und den USA und gewann zahlreiche internationale Preise in Solo- und Kammermusikwettbewerben, darunter auch mit Duo de Soleil.
Sie trat sowohl als Konzertmeisterin als auch im Tutti in namhaften Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Staatstheater Kassel und der Polnischen Nationalradiophilharmonie auf. Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie regelmäßig auf und nimmt weltweit an Aufnahmen teil.
Joanna ist auch eine engagierte Pädagogin, die Violine und Bratsche in Berlin und Japan unterrichtet. Sie arbeitet mit dem zeitgenössischen Komponisten Karol Borsuk zusammen und nimmt aktiv am Young Ludwig Musik Wettbewerb teil. Darüber hinaus arbeitet sie als Managerin, lädt zahlreiche Künstler zu ihren Musikprojekten im Rahmen von Filus Music Moments ein und engagiert sich als Sonderpädagogin, Coach und Mediatorin.

Asnat Ricardo und Frank Bernhauer sind ein Berliner Tango-Tanzpaar.
Asnat Ricardo war Schülerin und Assistentin des berühmten Rodolfo Dinzel in Buenos Aires und unterrichtet seit 18 Jahren in Berlin.
Frank Bern hat eine reiche 28-jährige Erfahrung im Tango und hat bei vielen verschiedenen argentischen Lehrern gelernt.
Seit 6 Jahren arbeiten sie zusammen, sie unterrichten und geben Auftritte, vor allem in Berlin und Brandenburg.

Erstmals wurde hier auch das Buch „Auf den geheimnisvollen Spuren von Albert Schweitzer präsentiert.
Impressionen






Die Reise der Deutsch-Polnischen Nachrichten auf den Spuren von Albert Schweitzer geht weiter
Buchpräsentation in Schwetzingen

Eine Musikalische Note mit Albert Schweitzer umrahmt die Veranstaltung:
Der achtjährige Musiker Anselm Inselmann ist ein großer Bewunderer von Albert Schweitzer. Er hat im Sommer Schweitzers Geburts- und Lebensorte im Elsass bereist und darf im November im Familienmusical „Mein Onkel Albert“ von Beate Rux-Voss und Daniel Acht in der Rolle des jungen Schweitzer singen, Orgel spielen und schauspielern. Auch die Jungpianisten Gioele Infurna und Arjun Mukkhopadhyay, ebenfalls mehrfache Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe aus der Klasse der Schwetzinger Konzertpianistin Tatjana Worm-Sawosskaja, werden mit Werken von Johann Sebastian Bach die Lesung und Buchvorstellung umrahmen. Denn es ist bekannt, dass Albert Schweitzer Bachs Musik verehrte, was auch in Frank Bürgers Buch „Auf den geheimnisvollen Spuren von Albert Schweitzer“ eine wichtige Rolle spielt.
Anselm Inselmann ist ein engagiertes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Ketsch.
Ein Grußwort kommt von Andreas Sturm, dem bildungs- und kulturpolitischen Sprecher der CDU.
Als besondere Kostbarkeit wird die neunminütige DEFA-Produktion „Besuch in Lambarene“ gezeigt. Das Drehbuch schrieb Robert Havemann, der im Film auftritt und 1964 von der SED ausgeschlossen wurde.
Als der Arzt und Menschenfreund Dr. Albert Schweitzer in den afrikanischen Urwald zog, kam er, die Wunden wieder heilen zu helfen, welche weiße Menschen verursacht hatten.
Aus dem gleichen Grunde nutzte Albert Schweitzer seine Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis in Oslo für einen mahnenden Appell zum Frieden der Menschheit und gegen die Atomenergie.
Prof. Dr. Havemann und Generalsekretär Gerald Götting besuchten den 85 jährigen Friedensfreund und überbrachten Geschenke der Regierung der DDR und des Deutschen Friedensrates. Mit den Besuchern wanderte Dr. Schweitzer durch die Station Lambarene und ließ es sich trotz seines fortgeschrittenen Alters nicht nehmen, die Gäste persönlich mit seinem Lebenswerk vertraut zu machen.
Der Beitrag auf der Website hier klicken
Die Kinder präsentieren sich auch mit ihren Einspielungen auf YouTube, die wir präsentieren werden.
Präsentation in der Weihnachtskirche
Passend dazu der Beitrag der Zeitung „die Kirche“. Wir sagen herzlich Dankeschön

Auch in der Spandauer Weihnachtskirche wird das Buch präsentiert, am 31. Oktober zum Reformationsgottesdienst. Im Zentrum steht hier der reformatorische Ansatz Martin Luthers. Die Weihnachtskirche spielt auch in dem Buch eine Rolle. Es geht ein herzlicher Dank an Kantor Jürgen Trinkewitz und an Kenneth Eze.



Der Reformationsgottesdienst ist in diesem Jahr verbunden mit Abendmahl und der Vorstellung des Buches „Auf den geheimnisvollen Spuren von Albert Schweitzer. An der Orgel nimmt Barbara Herrberg Platz. Im Zentrum stehen die Lieder Martin Luthers und der ethische Ansatz Schweitzers.
Über Albert Schweitzer ist bestimmt nicht alles gesagt. In diesem Buch geht es um persönliche Begegnungen mit dem Theologen, Musiker und Arzt Albert Schweitzer, vielschichtig, geheimnisvoll und grenzwertig. Albert Schweitzer hat viele Spuren in der Welt hinterlassen und so auch unserer Generation klar gemacht: Die Würde des Menschen ist das höchste Gebot. Das kommt in Wort, Musik und in vielen Begegnungen zum Ausdruck.
Das Buch „Auf den geheimnisvollen Spuren von Albert Schweitzers“ ist eine Spurensuche an unterschiedlichen Orten Europas. Sie machen sich auf die Fahrt nach Lambarene, Nigeria und Mosambik. Ausgangspunkte sind die persönliche Ordination des Autors an der Spandauer Nikolaikirche und eine Fahrt nach Basel und das Elsass, wo Albert Schweitzers Reise seinen Ausgangspunkt nahm. Wenig bekannt sind auch die Beziehungen von Schwetzinger Bürgern mit dem Mediziner, Musiker und Theologen. Auch die Bedeutung der Begegnung mit Schweitzers mit Albert Einstein findet seinen Platz und die Wirkung der Friedensbotschaft. Intensiv beschäftigte sich auch die Spandauer Weihnachtskirchengemeinde mit der Thematik. Auch die Liebe Schweitzers zu seinem Pelikan Parsifal und Richard Wagner rückt in den Fokus. Die Spuren führen nach Hamburg. Aus der Beschäftigung mit Schweitzer erwachsen ist ein patentierter Albert-Schweitzer-Tee. Die Spuren führen aus der Spandauer Weihnachtskirche heraus nach Sachsen-Anhalt und dann auch zu Theodor Fontane.
Bei der Lektüre ist viel Neues zu entdecken.
Weitere Präsentationen sind vorgesehen in Zerben, wo die Melisse zum Albert-Schweitzer-Tee angebaut wird. Zudem auch voraussichtlich am 5. Februar in Karlsruhe.
