Maiblüten

ABENDROT II – 60x60cm – 23.6×23.6in – Acrylic on deep canvas by Holger Baehr – 2018

Impuls aus Taizé:

In diesen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott.

Lk 6,12-19

Berlin.  Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Am Anfang steht ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint. Ein Herbstimpuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Malwieder von mir persönlich, mit Fokus das Thema „Maiblüten“, diese Woche von Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Mayrhofen. Mit dem Reise Know-How Verlag aus Bielefeld geben wir Impulse für Touren in alle Welt. Ergänzend dazu Impulse von Kerstin Pagel. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert und Ann-Helena Schlüter. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung von Wolfgang Schröck-Schmidt aus Baden, eine Filmempfehlung kommt von Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko SturmRegelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak. Dazu immer Rückblick und Ausblick aus der Mitteldeutschen Kirche über Thorsten Fabrizi.

Von Frank Bürger

Entdeckungen am Wegesrand. Brandenburger Frauenbücher sind in einer kleinen, aber feinen Ausstellung in der Domstiftsbibliothek unter fachkundiger Führung von Herrn Adam zu besehen. Viele Informationen und Hinweise auf starke Frauen der letzten 500 Jahre. Unbedingt sehenswert, zumal morgen die neue Maria-Ausstellung eröffnet wird und gleich mitbestaunt werden kann.

Quelle: Facebookkanal Kristóf Bálint

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Foto: privat

Ostern – ein Fest mit Power

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Andacht zu Sonntag Quasimodogeniti

Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

Superintendentin Ute Mertens

Produktion: Thorsten Fabrizi

Persönlicher Impuls der Woche

Reisetipps mit Reise Know-How Verlag

Bangkok, die Megacity mit einer Prise Chaos

Blinkende Wolkenkratzer und ehrwürdige Gebetsschreine, luxuriöse Shoppingpaläste und quirlige Märkte, preiswerte Essenstände und Sterne Restaurants, hochmoderne Züge und Flussboote, weltstädtischer Trubel und Parkoasen.

Die Mischung aus fernöstlichem Charme und modernster Infrastruktur macht Bangkok zu einem der beliebtesten Reiseziele in Asien.

Bangkok zeigt sich als Metropole zwischen Kommerz und Spiritualität mit weihrauchumwehten Gebetsschreinen und modernen Wolkenkratzern, mit filigran geschmückten Tempeln im historischen Zentrum Rattanakosin und berüchtigten Amüsiervierteln wie Patpong. Das kulinarische Angebot reicht vom Straßenstand bis zum Luxusrestaurant, enge Straßenmärkte und gigantische Shoppingcenter laden zu ausgiebigen Einkaufstouren ein. Bootstouren auf den die Stadt durchfließenden Klongs geben den Blick auf Bangkoks Hinterhöfe frei und das von einer Flussschleife umgebene Viertel Bang Krachao bietet eine überraschende Kombination aus Natur und dörflicher Atmosphäre.

Dieser aktuelle Reiseführer CityTrip Bangkok ist der ideale Begleiter, um alle Seiten der thailändischen Hauptstadt selbstständig zu entdecken. Überall im Buchhandel und bei uns im Shop erhältlich.

https://www.reise-know-how.de/…/citytrip-bangkok-68223

Alle Fotos aus dem CityTrip Bangkok

Unterwegs mit Kerstin Pagel

Ist Magdeburg eine Reise wert?

Ich behaupte, ja! ⚓🥰🍀

Ein Besuch in Magdeburg ist mehr als lohnenswert, auch nach einer Fortbildung. 😊 40 interessante Stadtteile schafft keiner an einem Tag! Zeit, um viel zu erleben und zu entdecken braucht man dann schon.

Vom historischem Stadkern zum Alten Markt, dem Rathaus, Hasselbachplatz, Domfelsen, Fürstenwall, der Otto-von Guericke-Universität, dem Magdeburger Dom, der Johanniskirche, St. Petri den vielen anderen Kirchen, natürlich auch der Elbe, der grünen Lunge der Stadt – lädt jeder einzelne Ort zum Verweilen, Nachdenken, Erkunden, und Sinnieren ein.

Eine sehr reiche Geschichte liegt Magdeburg zu Grunde und erwartet EUCH. 🥰🥰🥰

Bedeutend war Magdeburg bereits schon im Mittelalter und damals wie auch heute ist diese Stadt ein Ort der Vielfalt.

Der Magdeburger Dom ist besonders hervorzuheben. Mein Liebingsdom, er ist das herausragendste Wahrzeichen der Landeshauptstadt Magdeburg, in Sachsen-Anhalt und ein sehr bedeutendes Erbe, ein lebendiges Symbol der alten und neuen Zeit. Als erste gotische Kathedrale auf deutschem Boden gebaut, zählt der Magdeburger Dom zu den wichtigsten Meisterwerken mittelalterlicher Architektur.

Schon Kaiser Otto I. (Kaiser Otto der Große) liebte Magdeburg und gründete im Jahr 968 das Erzbistum Magdeburg. Magdeburg ist auch wie keine zweite Stadt mit dem Leben und Nachleben von Otto I. verbunden. Im Dom ist die Grabstaette von Kaiser Otto dem Großen und seiner Frau Editha zu sehen. Mit einer majestätischen Präsenz, die mich immer wieder fasziniert und den hochragenden Türmen des Doms, zieht die tausendjährige Geschichte der Kathedrale Besucher aus aller Welt an. Der Dom heißt mit offiziellen Namen – „Dom zu Magdeburg St. Mauritius und Katharina“. Wenn ich in Magdeburg bin begrüße ich immer „meinen“ Magdeburger Dom und dann geht es zu „meiner“ Elbe, und der prägnante Domfelsen wartet dann auch schon auf mich. Diese unvergesslichen Symbole sind ein Inbegriff von Heimat. Viel gibt es allemal zu entdecken und auch der Fürstenwall ist ein Zeugnis der Vergangenheit. Der Ursprung reicht zurück bis in das 15. Jhd.. Auf den Spuren der Vergangenheit – eine Reise die sich übrigens öfters lohnt, geht es Schritt für Schritt zur Wiege Deutschlands. Vieles lässt sich zu Fuß erkunden. Nach einem Besuch, ist nichts mehr wie es war. Die Vergangenheit wird lebendiger denn je und die Gegenwart sowie die Zukunft können in liebevoller Verbundenheit gesehen werden.

Magdeburg – überraschend anders, eine Liebe die für immer bleibt! 🥰⚓🍀

Herzlichst, Kerstin 🥰⚓🍀

Weitere Informationen, hier: www.ottopix.de

Text/Fotos: K. B. Page-l

Favebookkanal Kerstin Pagel

Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur

Albert Schweitzer gehört auch in den Religionsunterricht

Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs

Kulturelle Noten von Andreas Sturm

Am 25. Mai kommt Autor Andreas Sturm in die Weihnachtskirche…nun geht die Vorbereitungen in die heiße Tassen. Das Thema beschäftigt immer mehr das Thema

Musikbeitrag für Klassikfreunde

Mit Andrea Chudak unterwegs

Ein ganz besonderes Programm – an einem ganz besonderen Ort.

Ioannidis Symeon am Klavier und ich (am Sopran 😉 ) mit ganz frühen Liedern (u.a. die „Ofrah-Lieder“) von Kurt Weill und der Mauthausen-Kantate von Mikis Theodorakis am 3. Mai um 19:30 Uhr auf der Bühne der MS Goldberg – Kulturschiff – Jüdisch.

Wir laden ganz herzlich dazu ein!

(Karten (10/20€) bei Ticketmaster oder auch direkt an der Abendkasse!)

Wachet und Betet!

Urheber: Michael R.

Wachet und betet …  Über den Link gibt es alles zu den  Glocken der Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Mayrhofen

Hier der Link dazu

#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.

Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.

Wachet und Betet – Historischer Impuls

Dialektik der Macht: Nachdem nun Donald Trump sein „Abkommen“ erhalten hat, wird es für den Aggressor Putin enger werden. Trump wird sich seine „kolonialen Zugriffsrechte“ von Putin nicht mehr nehmen lassen.

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/wiederaufbaufonds-ukraine-usa-100.html?fbclid=IwY2xjawKADltleHRuA2FlbQIxMQABHnLyvW8k6HgHYiniiYHic1mYZinIxMpayxuvrCYf8XZcUdVua2xhU3hU8_JB_aem_eWFprq9fc4B_crtAjDAYGA

Quelle: Tagesschau

Albrecht Grözinger, Basel (Facebookkanal)

Das YouTube der Woche von Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz

Impuls aus Spandau von Pfarrer Erko Sturm

Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber

Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Seit Ende 2017 lebe ich die meiste Zeit in Karlsruhe und fühle mich hier sehr wohl. Als Westfale aus dem mittlerweile grünen Ruhrgebiet hat mich mein Weg über Zwischenstationen im Westen, Norden und Osten in den Süden geführt. Karlsruhe war für mich vorher nur eine Stadt des Rechts. Mittlerweile schätze ich sehr das Leben in einer Universitätsstadt mit einer Vielzahl an kulturellen Möglichkeiten, guten Verkehrsanbindungen und mit der Nähe zur Natur – für einen passionierten Motorradfahrer die richtige Kombination. In der Stadt mit ihren unterschiedliche Ecken und Facetten kann immer etwas Neues entdecken.« Meike Bottlender

Foto: Frank Thissen

Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/

Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann

Buchempfehlung

Die Deutsch-Polnischen Nachrichten haben einen neuen Partner, die Edition Schröck-Schmidt…hier gibt es weitere Empfehlungen

DAS GEHEIMNIS DER KRYPTA
Eine Abenteuergeschichte im mittelalterlichen Ladenburg

Die Krypta der St. Galluskirche in Ladenburg bewahrt ein jahrhundertealtes Geheimnis. Doch davon ahnen Miri, Conny und Alex noch nichts, als sie während der Stadtführung ihrer Schulklasse zurückbleiben, um noch schnell ein Selfie zu schießen. Ungewollt lösen sie etwas aus, das sie ohnmächtig werden lässt. Als sie wieder aufwachen, hat sich nicht nur die Krypta verändert. Für die drei beginnt ein aufregendes Abenteuer, das sie nur mit der Hilfe von neuen Freunden aus einer fernen Zeit bestehen können. Werden sie es schaffen, wieder in ihre Welt zurückzukehren?

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Während drei Schulkinder im gegenwärtigen Ladenburg verschwinden und unter großem Aufwand gesucht werden, erleben diese Kinder im mittelalterlichen Ladenburg herausfordernde Situationen, in denen sie mit einer ganz anderen Welt konfrontiert werden. Nicht nur Gebäude, Straßen und Plätze haben sich verändert, sondern auch das Aussehen und die Einstellungen der Menschen.

ISBN: 978-3-945131-19-05
11,95 € beim Verlag oder überall, wo es Bücher gibt.
Das Buch entstand in einer Kooperation mit dem Carl-Benz-Gymnasium in Ladenburg und
http://www.Buch-macht-Schule.de unter Anleitung der Autorin Carola Kupfer.

Impuls von Abt Daniil Irbits

Mit Gottes Hilfe arbeiten wir weiter am Tempel. Wir danken euch allen Freunden, lieben Brüdern und Schwestern für eure gebetene, moralische und finanzielle Unterstützung und Hilfe für unsere gemeinsame gute Arbeit.

CHRISTUS IST AUFERSTANDEN

Facebookkanal Daniil Irbits

Empfehlung für Kinder und Jugendliche

Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Wenn ein Vogel und eine Vogelscheuche Freund*innen werden…

Wo eine Mama ist, da ist ein Zuhause. Und Mathilde weiß, ihre Mama – das Mädchen, das sie zum Leben erweckt hat – lebt an dem Ort, an dem die Sonne untergeht. So macht sich die Vogelscheuche abenteuerlustig auf den Weg, gemeinsam mit Mats Piep. Mats ist ein Schwatz (halb Schwalbe, halb Spatz) und hat wegen seiner Flugangst den Vogelzug gen Süden verpasst. Auf ihrer Reise erleben die beiden viele bunte Abenteuer an fantastischen Orten, und bald werden der Vogel und die Vogelscheuche die allerbesten Freunde. Sie retten einander ein ums andere Mal, verlieren und finden einander wieder, aber egal, was passiert, sie geben niemals auf. Doch werden sie in diesem ersten Teil der Geschichte finden, wonach sie suchen?

Mats und Mathilde 1. Eine große Freundschaft: Eine Vorlesegeschichte mit Klassiker-Potenzial!

Weitere Infos und Kauf

Impressionen von Peter Moschall aus dem Filmbereich

Filmisches Denkmal für ein Spremberger Original

Peter Moschall bringt Gässners Traditions-Weinhandel auf die Leinwand

Seit 123 Jahren gibt es die Weinstuben Gässner in Sprembergs Innenstadt. Sind jetzt die Stunden dieser Institution gezählt?  Das Traditionslokal ist ein kostbarer Ort für diskutierwillige und gesprächsbereite Zeitgenossen, ein historisches, urgemütliches Kleinod kultureller, politischer, wirtschaft- und wissenschaftlicher Begegnungen.     

Das schoss dem Wahl-Magdeburger Peter Moschall durch den Kopf, als er am 6. Dezember 2023 auf Kurzbesuch in Spremberg war und bei Gässners schnell einen „Lauermann“ holen wollte. „Ich stand in dem renommierten Fachgeschäft wie schon viele ungezählte Male und erlebte, wie das Ehepaar Gässner seine Kundschaft beriet. Diese besondere Gesprächs- und Verkaufskultur hat mich sofort wieder fasziniert“, erzählt der frühere ZDF-Kameramann. „Da hörte ich auch entsetzt, dass die Weinhandlung mangels Nachfolger in diesem Jahr schließen wird. Und endlich formulierte ich meine Frage, die mir schon lange auf der Seele brannte: Ob ich einen Film über Jürgen Gässner drehen dürfe. Er sagte sofort zu.“

Jürgen Gässner ist nicht der erste Spremberger, den der Kameramann und Produzent mit einem Film würdigt. Über den langjährigen Bürgermeister Egon Wochatz entstand die Dokumentation „Mensch Egon“ und Texte von Erwin Strittmatter hat er mit „Mücke am Blatt“ verfilmt. Damit drückt Peter Moschall seine Verbundenheit zur Heimat aus, denn er ist gebürtiger Spremberger. „Schon als Kind war ich regelmäßig bei „Gässner“, um das begehrte Landskron Hell für meinen Vater zu holen. Das bekam man dort, weil Jürgen Gässner gemeinsam mit dem Chef der Landskron Brauerei studiert hatte und beide sich gut kannten. Mein Bruder und ich hatten eine Vollmacht von unserem Vater, dass wir Bier kaufen dürfen. Manchmal gingen wir zum Hintereingang am Kirchplatz“, erinnert sich der Filmemacher. „An das  Klingelschild kamen wir nur mithilfe einer Räuberleiter.“ Im Inneren bestaunten sie die besondere Ausstrahlung, die gemütliche Altertümlichkeit, die Bilder, die Holzverkleidung, die Schnitzereien. „Ich habe mir Geschichten ausgedacht, die dort spielen könnten. Das Weinlokal hat mich dazu inspiriert, etwas mit Fotografie und Film machen zu wollen.“

So wie Peter Moschall, verbinden viele Spremberger persönliche Erinnerungen mit „Gässners“. „Die Vorstellung, dass der Laden für immer schließt, ist schwer zu ertragen – nicht nur wegen des begehrten „Lauermann“-Kräuterlikörs, den es nur hier gibt.“ Nach dem Einverständnis der Eheleute Gässner ließ Peter Moschall keine Zeit verstreichen und setzte sich an das Manuskript für den knapp 30-minütigen Film. Gemeinsam mit dem Journalisten Hellmuth Henneberg suchte er nach weiteren Verbündeten und Unterstützern für dieses Projekt, denn finanziert wird der Film bislang auf eigene Kosten. Michael Apel, Geschäftsführer des SKK GmbH, sagte sofort zu, den Film im Spreekino zu präsentieren. Noch in diesem Jahr, wenn alles nach Plan läuft. Der letzte Drehtag war am 4. Juni. Dazu hatte Peter Moschall die Spremberger Honoratioren in historischen Kostümen in die Weinstuben eingeladen und so versucht, das Flair der Gründungszeit dieses Lokals nachzuempfinden.

Schon länger war klar, dass sich Ursula und Jürgen Gässner aus dem Geschäft zurückziehen wollen. Der Tod seiner Frau im Mai dieses Jahres war für die Familie ein schwerer Schlag. Im Film ist das Ehepaar noch gemeinsam zu sehen. Im August feiert Jürgen Gässner seinen 85. Geburtstag. Zwar gab es inzwischen Kaufinteressenten für die bekannte Adresse, „aber für Gässners war es wichtig, das Flair der Weinstuben zu erhalten. Deshalb kamen potenzielle Nachfolger, die erst einmal das Interieur herausreißen und modern gestalten wollten, nicht in Frage“, weiß Peter Moschall. „Die große Hoffnung ist, dass auch durch den Film jemand gefunden wird, dem es wichtig ist, diese Institution als das kommunikative Zentrum zu erhalten, das es schon immer war. Dieses Weinlokal ist das Gewissen der Stadt. Hier haben seit den Kaiserzeiten Leute bei Wein und Bier gesessen, miteinander diskutiert und stadtpolitische Entscheidungen getroffen.“ Gässner hat die 123 Jahre alte Tradition als Nachfolger seines Großvaters Berthold verkörpert, so der Filmemacher. Es sei ein offenes Haus, in dem immer ein friedlicher Austausch möglich war. Es hat zwei Weltkriege, die DDR, die Wendezeit und bisher 33 Jahre in der BRD überdauert. „Auch Jürgen Gässner ist mit vielen Dingen nicht einverstanden, aber den Eheleuten war wichtig, alle anzunehmen und dafür zu sorgen, dass sie miteinander im Gespräch bleiben. Das ist für mich auch das Geheimnis des Lokals: Das Reden über politische Ansichten und Parteigrenzen hinweg, zu allen Zeiten, in jedem der politischen Systeme.“

Autorin: Daniela Kühn

Filmtipp / Hörspieltipp

Eine Empfehlung von Sabrina Gander (Klassikradio)

Jazziges – von Marco Reiß empfohlen

Orgelnoten

Auf Youtube immer wieder sehens- und hörenswert ist natürlich der Kanal von Martin Jetschke (alias Lingualpfeife). Wir sagen Dankeschön Ulrich Hacke von der Stiftung Orgelklang.

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