
Impuls aus Taizé:
Niemand soll euch verurteilen wegen Speise und Trank oder wegen eines Festes, ob Neumond oder Sabbat. Das alles ist nur ein Schatten von dem, was kommen wird, die Wirklichkeit aber ist Christus.
Kol 2,16-23
Berlin. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Am Anfang steht ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint. Ein Herbstimpuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal wieder von mir persönlich, mit Fokus das Thema „Friedliche Töne im Frühling“, diese Woche von Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Kath. Pfarr- und Dekanatskirche St. Georg in Bergheim. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert und Ann-Helena Schlüter. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung von Wolfgang Schröck-Schmidt aus Baden, eine Filmempfehlung kommt von Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko Sturm. Regelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak. Dazu immer Rückblick und Ausblick aus der Mitteldeutschen Kirche über Thorsten Fabrizi.
Von Frank Bürger







Vorstellungsgottesdienst und Vortrag mit Frau Dr. Cornelia Weber aus Mannheim, der 1. Bewerberin um das Amt der Generalsuperintendentin in Berlin, am heutigen Sonntag Invocavit in der #KWG Berlin. Hiob, seine Frau und die drei Freunde werden mit der Rolle von Kirche in der Zukunft ins Gespräch gebracht.
Quelle: Facebookkanal Kristóf Bálint

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Foto: privat
Wort zum Tag in SWR 2 am 24. März 2023
24.03.2023
„Der direkteste Weg ist immer der Umweg!“ Diesen Satz von C.G. Jung habe ich vor kurzem auf einer Begleittafel neben einem begehbaren Labyrinth gelesen. Und ich konnte ihm gleich spontan zustimmen. Er trifft auch meine eigene Lebenserfahrung.
Da habe ich beim Wandern ein Hinweisschild übersehen. Und schon wird die Strecke doppelt so lang. Aber sie führt überraschend an einer wunderbaren Einkehrhütte vorbei. Was mit zusätzlichen Mühen begonnen hat, hat sich am Ende als ausgesprochener Glücksfall erwiesen. „Der direkteste Weg ist immer der Umweg!“ Auch im übertragenen Sinn halte ich diesen Satz für eine zutreffende Lebensweisheit. Da hat sich im Leben etwas einfach nicht ergeben wollen: Eine Stelle. Der Kontakt zu einem bestimmten Menschen. Ich musste mich dann für einen neuen Weg entscheiden. Aber am Ende hat sich genau dadurch die Tür geöffnet, die meinem Lebensweg die entscheidende Wendung ermöglicht hat.
Eine der für mich großartigsten Geschichten der Bibel ist auch eine Umweg-Geschichte. Sie erzählt von Mose. Der hat eine Zeitlang als Hirte gearbeitet. (2. Mose 3) Auf der Flucht. Um sein Leben zu retten. In der Eintönigkeit seines Hirtendaseins nimmt er eines Tages eine Erscheinung wahr. Einen Busch, der zu brennen scheint. Mose ist neugierig und sagt sich: „Ich will einen kleinen Umweg machen. Ich will schauen, was sich da abspielt.“ Und als er näherkommt, entdeckt er: Dieser brennende Busch ist keine Einbildung. Es ist der Ort einer alles verändernden Gottesbegegnung. Denn aus dem brennenden Busch heraus beruft Gott den Mose, die Verantwortung für seine Landsleute zu übernehmen. Er soll sie aus der Sklaverei in die Freiheit führen.
Ein kleiner Umweg für Mose. Und zugleich die entscheidende Wendung auf seinem Lebensweg. Es ist dieser kleine Umweg gewesen, der Mose am Ende direkt in die größte Herausforderung seines Lebens, in seine zentrale Lebensaufgabe führt.
Nein, Umwege suche ich mir nicht selber. Sie ergeben sich. Meist gegen meinen Willen. die Lebenskunst besteht darin, über den Umweg nicht zu jammern. Sondern ihn als Chance zu begreifen. Und Augen und Ohren offen zu halten. Ich kann sagen: Im Rückblick ist mein Leben nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Umwegen. Aber am Ende komme ich womöglich nur so direkt an das Ziel. Ich bin gespannt, welche Umwege noch auf mich warten.
Quelle: https://schaechtele.net/
Hier noch ein Gedicht von Traugott Schächtele
standort bestimmung
viel zu oft könnte ich ganz anders
wenn ich mir den mut nähme
zu widersprechen
viel zu oft
heule ich
mit den wölfen zahnlos
und doch
nicht wehrend dem fremden biss
viel zu oft schwanke ich wie ein rohr im wind
der wahrheit ausweichend anstatt
ihr
das erste wort zu geben und das letzte
zu lassen
viel zu oft kreise ich
um mich selber und gebe meine mitte der leere
preis
nichts kann
mich aufhalten wenn
mein standpunkt
in bewegung gerät
und mich verlockt
zum
aufbruch
Von Baden nach Spandau
Traugott Schächtele bildet nicht nur über die Deutsch-Polnischen Nachrichten ein Bindeglied zwischen Baden und Spandau.
So taucht er am Sonntag, 16. März in der Ludwigskirche Freiburg in die Welt Albert Schweitzers ein.
Hier Beispiel der Kooperation über die Weihnachtskirche Spandau
Detlev Hesse ist auch am Sonntag um 10 Uhr zum Gottesdienst in der Weihnachtskirche mit von der Partie, hier mit einer besonderen Premiere. Kenneth Eze, Manager im Olympiastadion, singt zum ersten Mal in unserer Gemeinde.

Andacht zum Sonntag Invokavit
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Superintendentin Ute Mertens
Produktion: Thorsten Fabrizi
Persönlicher Impuls der Woche
Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur
Die Friedensethik Schweitzers begleitet uns

Kulturelle Noten von Andreas Sturm


Zum 125. Todestag von Oscar Wilde arbeitet der Autor an einem neuen Buch mit Illustrationen eines Künstlers aus Schwetzingen-
Musikbeitrag für Klassikfreunde
Hier ein Artikel zum Instrumentenmuseum Glauchau
Mit Andrea Chudak unterwegs
Wachet und Betet!

Wachet und betet … Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Kath. Pfarr- und Dekanatskirche St. Georg in Bergheim.
#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.
Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.
Wachet und Betet – Historischer Impuls

Einige Facebook-Freundinnen und -Freunde haben nachgefragt, ob es denn nicht mal wieder eine FB-Ringvorlesung von mir gebe. Also ich wage es noch einmal. Dieses Mal ein „Kleines heiteres (und manchmal auch sehr ernstes) ABC einer Theologischen Ästhetik“.
Heute Y – wie Yale University und Yale Divinity School: Hier sind theologische und ästhetische Forschung seit Langem miteinander verknüpft.
Albrecht Grözinger, Basel (Facebookkanal)
Das YouTube der Woche von Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz
Impuls aus Spandau von Pfarrer Erko Sturm

Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber
Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Die japanischen Kampfkünste Aikido (Weg der Harmonie) und Iaido (Weg des japanischen Schwerts) haben mein Leben verändert. Seit der ersten Sekunde – das war im Jahr 1991 – faszinieren und begeistern mich die kunstvollen und anmutigen Bewegungen, deren Eleganz innere Ruhe und Harmonie verkörpern. Körper und Geist gleichzeitig vielfältig üben zu können, ist ein großes Glück für mich. Deshalb bin ich auch sehr an der Kultur interessiert, die solche Künste entwickelte. Anlässlich unserer 6. Dan Prüfung im Iaido brachte uns unser Aikido- und Iaidolehrer Bruno Schilling 2013 nach Japan. Die dort gesammelten Eindrücke, Erlebnisse, aber besonders die unvergesslichen Begegnungen, gewährten mir tiefe Einblicke in die japanische Kultur, die mich für immer prägten. Ein weiterer Japanbesuch 2018 sollte gleich zwei große Herausforderungen mit sich bringen: zum einen die Meisterung der Prüfung zum 6. Dan Renshi und zum anderen die Einladung der Universität Gifu, um den Austausch und die Kooperation mit der PH-Karlsruhe auszubauen und zu vertiefen. Wohin mich dieser Weg noch führt?« Ralph Hansmann
Foto: Frank Thissen
Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/
Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann
Buchempfehlung
Die Deutsch-Polnischen Nachrichten haben einen neuen Partner, die Edition Schröck-Schmidt…hier gibt es weitere Empfehlungen


Johanna Santorini lebt als wohlhabende Witwe in den achtziger Jahren des 18. Jahrhunderts in der Kurpfalz. Mit Ende dreißig möchte sie ihr Leben noch einmal verändern. Deshalb gründet sie den Mannheimer Intelligenz-Salon, wo sich berühmte Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft treffen und austauschen. Ihre Gästeliste ist von Anfang an erstaunlich, da man sich auch bei Hofe für ihre Ambitionen interessiert. Das macht es nicht einfacher für Johanna, aber umso interessanter für die Mannheimer Gesellschaft. Friedrich Schiller ist einer ihrer ersten Gäste, der gerade mit der Uraufführung von Die Räuber für Gesprächsstoff sorgt. Seine privaten Verwicklungen beschäftigen sie ebenso, wie ihr schwieriges Verhältnis zu Jean de la Frontière, ihrem französischen Geliebten. Johanna die durchaus als fortschrittlich und aufgeklärt gilt, wehrt sich gegen klassische Rollenmuster und durchbricht damit immer wieder Grenzen – mit erheblichen Folgen für ihr Privatleben. Am Ende ist es ein neuer Freund, mit dem sie eine merkwürdige Erbschaft entschlüsselt und ein Ernährungskonzept entwickelt, das bis heute in der Region Spuren hinterlassen hat. Schützenhilfe erhält sie dabei ausgerechnet von Kurfürstin Elisabeth Auguste, die allerdings nie uneigennützig handelt, wie Johanna aus eigener Erfahrung nur zu gut weiß…
Carola Kupfer
Jahrgang 1964, hat Kunstgeschichte, Archäologie und Sprachen studiert. Sie arbeitet seit mehr
als 20 Jahren als Autorin, Ghostwriter und Texterin. Unter ihrem Namen erschienen bereits
mehrere Ratgeber sowie drei historische Romane.
Wolfgang Schröck-Schmidt
Jahrgang 1960, hat als Kunsthistoriker (M.A.) zahlreiche Schriften zur Geschichte der Kurpfalz
publiziert. Seit 1991 ist er Mitarbeiter der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württembergs
am Schloss Schwetzingen.
ISBN: 978-3-945131-04-6
14,95 € beim Verlag oder
überall wo es Bücher gibt.
Impuls von Abt Daniil Irbits
Heute haben wir die rechte Wand auf das Salz der Kirche fertig bemalt
Facebook Daniil Irbits, 11.03.2025
Am 22. März ist eine Fahrt auf Initiative der Weihnachtskirche nach Götschendorf angedacht.
Empfehlung für Kinder und Jugendliche
Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Patchwork-Chaos-Familie ahoi! Schon seit Ewigkeiten freut Rita sich auf ihren zehnten Geburtstag. Sie wohnt mit ihrer Mutter Julia am Pichelsee im Berliner Klein-Venedig – dem perfekten Ort für ein tolles Fest, mit Segelregatta-Schatzsuche, einer mannshohen Marzipantorte und Besuch von Papa aus Spanien. Doch dann kommt alles anders: Mama hat einen neuen Freund, der mit seinen drei nervigen Söhnen gleich bei ihnen einzieht. Und einer hat auch noch am selben Tag Geburtstag wie sie! Für Rita ist klar: die müssen weg! Doch alles was sie versucht geht nach hinten los. Einziger Zufluchtsort ist das Restaurantschiff Alte Liebe – mit Kakao und Fischbrötchen. • Die erfolgreiche Drehbuchautorin Valentina Brüning startet jetzt auch im Kinderbuch durch • Die perfekte, super-lustige Sommerlektüre
Filmtipp / Hörspieltipp
Eine Empfehlung vom Team (Klassikradio)
Jazziges – von Marco Reiß empfohlen
Orgelnoten
Auf Youtube immer wieder sehens- und hörenswert ist natürlich der Kanal von Martin Jetschke (alias Lingualpfeife). Wir sagen Dankeschön Ulrich Hacke von der Stiftung Orgelklang.
