
Impuls aus Taizé:
Bei Tag schenke der Herr seine Huld; ich singe ihm nachts und flehe zum Gott meines Lebens.
Ps 42
Berlin. Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Am Anfang steht ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint. Ein Herbstimpuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Mal wieder von mir persönlich, mit Fokus das Thema „Kältestarre“, diese Woche von Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Kath. Franziskanerkirche Mariä Himmelfahrt in Graz. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert und Ann-Helena Schlüter. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt nun eine Buchempfehlung von Wolfgang Schröck-Schmidt aus Baden, eine Filmempfehlung kommt von Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko Sturm. Regelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak. Dazu immer Rückblick und Ausblick aus der Mitteldeutschen Kirche über Thorsten Fabrizi.
Von Frank Bürger

Neubesetzung der Generalsuperintendentur in Berlin
Die Wahl für das Amt der Generalsuperintendentin bzw. des Generalsuperintendenten im Sprengel Berlin der EKBO rückt näher! Die Wahlkommission hat Julia Helmke, Michael Raddatz und Cornelia Weber als Kandidatin vorgeschlagen.
Ihr könnt die drei in Vorstellungs-Gottesdiensten in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche persönlich kennenlernen:
2. März, 14:00 Uhr: Michael Raddatz
9. März, 14:30 Uhr: Dr. Cornelia Weber
16. März, 14:00 Uhr: Prof. Dr. Julia Helmke
Im Anschluss gibt es jeweils einen Vortrag und Raum für Fragen und Austausch.
Wahltag: Sonntag, 30. März 2025
Alle Infos in unserer Pressemitteilung: https://sohub.io/5a5p
Quelle: Facebookkanal Kristóf Bálint

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Foto: privat
SWR Kultur – Wort zum Tag vom 6. Februar 2025
06.02.2025
„Wonach ist dir?“ Diese Frage habe ich auf einem dieser kleinen Zettel entdeckt, die zurzeit überall kleben. Auf Laternenmasten. Oder an den grauen Stromverteilerkästen, die an der Straße stehen. Manchmal auch auf der Autoscheibe. Kein Hinweis, von wem die Zettel stammen. Manche lasse ich hängen. Aber diese Frage hat mich angesprochen. „Wonach ist dir?“ Sie hat mich die nächsten Tage nicht mehr losgelassen. Ja, wonach ist mir eigentlich?
Dabei hab‘ ich gar nicht an meine allgemeine Wunschliste gedacht. Denn da könnte ich mich wahrscheinlich mit vielen Menschen schnell einig werden: Einigermaßen gesund durchs Leben kommen. Bewahrung vor Katastrophen. Frieden – nicht nur bei uns. Ein anderer politischer Umgangston. Gerade jetzt im Wahlkampf. Mehr Miteinander als Gegeneinander. Es gibt noch einiges, was mir da spontan einfällt.
Aber wonach ist mir wirklich? Die Frage hat mich viel grundsätzlicher angesprochen. So als meinte sie: Worauf kommt es dir zentral an in deinem Leben? Was ist dein tragender Grund, wenn um dich herum alles ins Wanken gerät? Antworten gibt es derzeit viele. In Krisenzeiten – und die haben wir derzeit ja wahrhaftig – sind die Menschen ja noch mehr auf der Suche als sonst. Wie finde ich einen Sinn in meinem Leben? lautet dann die Überschrift. Oder: Glücklichsein – wie geht das? Unlängst habe ich sogar gelesen: Kehrt die Religion zurück? Ich bin mir sicher: Es ist gut, wenn solche Themen wieder gelesen und diskutiert werden. Aber eine wirklich hilfreiche Antwort muss jeder, jede für sich selbst finden.
Ich beantworte mir die Frage so: „Mir ist nach Menschen, denen ich eng verbunden bin. Menschen, die sich dafür interessieren, wie es mir wirklich geht. Mir ist aber auch danach, dass ich meinen Glauben an Gott als tragfähigen Grund erlebe. Dass ich in diesem Glauben Wurzeln schlagen kann. Immer wieder neu. Nach einer Quelle ist mir, zu der ich immer wieder zurückkehren kann, um meinen Durst nach Lebendigkeit zu stillen. Ein offenes Gespräch tut mir da manchmal gut. Oder einfach einmal nichts tun, um Atem zu holen. Mir ist nach Worten, gelesen oder gehört, die mich ins Herz treffen. Die meinen Blick weit machen. Und meine Zuversicht stärken. Ich wüsste zu gern, wer den Zettel geschrieben hat. Es könnte ein richtig gutes Gespräch mit der Person werden. Aber das könnte ich heute ja auch mit jemand anderem führen. Mal sehen, wer mir über den Weg läuft.
Quelle: https://schaechtele.net/
Andacht zum 4. Sonntag vor der Passionszeit
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Superintendentin Ute Mertens
Produktion: Thorsten Fabrizi
Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur
Eine Tour in die Welt der Kunst und Cineastik

Kulturelle Noten von Andreas Sturm

Musikbeitrag für Klassikfreunde
Mit Andrea Chudak unterwegs
Quelle: Facebookkanal Andrea Chudak
Wachet und Betet!

Wachet und betet … Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Kath. Franziskanerkirche Mariä Himmelfahrt in Graz.
#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.
Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.
Wachet und Betet – Historischer Impuls

Vor einiger Zeit hat Hans Joas einmal gesagt: Gegenwärtig werden die Karten neu gemischt, was die Religion betrifft. Er hat das in einem anderen Kontext gesagt – aber es trifft auch die Gegenwart. Ja – seltsame Koalitionen bahnen sich da an. Das sollten sich aber auch die Kolleg*innen merken, die auch immer wieder sagen, DIE Kirche segle im Fahrwasser Rot-Grün und habe Gott vergessen. Sie dürfen das schon sagen, aber sich vielleicht überlegen, welche Geister man da ruft bzw. in welche Geselligkeit man sich da begibt.
Dringend sehe ich weiter Klärungsbedarf hinsichtlich zweier Fragen (nach innen und nach aussen). 1. Was heisst es, dass die Kirchen von einer halb-staatlichen Organisation zu einer zivilgesellschaftlichen Assoziation geworden sind und nehmen sie diese Rolle ohne Vorbehalte an? 2. Was heisst es, als solche zivilgesellschaftliche Assoziation die Aufgabe der Erinnerung zu übernehmen an – und nun kommt mein absolutes Favorite-Zitat „an Gottes Reich, Gottes Gebot und Gerechtigkeit“?
Albrecht Grözinger, Basel (Facebookkanal)
Das YouTube der Woche von Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz
Impuls aus Spandau von Pfarrer Erko Sturm

Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber
Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Karlsruhe ist für mich wegen meiner Berufstätigkeit bedeutsam. So bilde ich schon seit vielen Jahren am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte (berufliche Schulen) junge Referendarinnen und Referendare aus. Im Kollegium und bei den jungen Lehrern erlebe ich extrem hohes Engagement und spüre die Liebe zum Beruf. Auch die Karlsruher Schulen beeinflussen durch viele wegweisende, innovativen Konzepte meine Arbeit. Der Umstand, dass die Stadt die Digitalisierung vorantreibt, begünstigt die Erprobung von Unterrichtskonzepten im Kontext der digitalen Transformation entscheidend.« Klaus Billmaier
Foto: Frank Thissen
Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/
Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann
Buchempfehlung
Die Deutsch-Polnischen Nachrichten haben einen neuen Partner, die Edition Schröck-Schmidt…hier gibt es weitere Empfehlungen

Valentina und Mahmoud, zwei Jugendliche einer Gesamtschule im Potsdamer Schlaatz, verlieben sich ineinander. Doch ihre Liebe steht auf dem Prüfstand, als die rivalisierenden Gangs des Viertels, angeführt von Mahmoud und Dion, Valentinas Bruder, in einen gefährlichen Konflikt geraten. Während die Spannungen zwischen den Gangs eskalieren, müssen Valentina und Mahmoud entscheiden, ob ihre Liebe stark genug ist, um die Hindernisse zu überwinden. Eine Geschichte von Liebe, Schmerz und Mut, für das zu kämpfen, was einem am wichtigsten ist. Ein spannender Roman von Jugendlichen für Jugendliche, der mit einer ungewöhnlichen Story Alltagsthemen der Schülerinnen und Schüler authentisch verhandelt.
Weitere Infos und Bestellung hier klicken
Impuls von Abt Daniil Irbits
Valerio Minato, ein italienischer Fotograf, versucht seit fünf Jahren, dieses Foto zu machen. Es war perfekte Planung und etwas Glück nötig. Glück – denn alle 5 Jahre hatte der Fotograf Pech mit dem Wetter.
Am 25.12.2023 ging endlich der Traum eines Fotografen in Erfüllung. Dieses Bild wurde im Piemont, Italien, aufgenommen, die Kathedrale im Vordergrund ist die Basilika von Superga, der Berg im Zentrum ist Monviso. Und natürlich steht der Mond im Hintergrund. Das Bild ist so toll geworden, dass die Nasa es in ihre Astronomy Bild des Tages-Kompilation aufgenommen hat.
Empfehlung für Kinder und Jugendliche
Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Ein besonderes Vorlesebuch für die ganze Familie ab 5 Jahren über das Weltall und die großen Kinderfragen
Dieses Buch ermuntert Kinder, nie aufzuhören, große Fragen zu stellen
»Papa, wie groß ist eigentlich der Himmel?«, ist eine von Janas großen Abendfragen. Angesichts des Sternenhimmels fühlt sie sich klein wie ein Kekskrümel. Zum Glück ist ihr Papa Astrophysiker und begegnet Janas Neugierde mit leicht verständlichen und zugleich faszinierenden Antworten. Gemeinsam machen sie eine Reise durch das Universum. Und Jana fragt immer weiter: Wie entsteht ein Stern? Was ist ein schwarzes Loch? Und was ist hinter unserer Milchstraße? Mit Janas Taschenlampe schicken die beiden Lichtbotschaften in den Himmel. Nach einem Herzschlag schon ist das Blinken auf dem Mond zu sehen! Ob die Oma ihres besten Freundes den Lichtgruß auch sehen kann?, fragt sich Jana am Tag nach deren Beerdigung. Vielleicht. Alles weiß Janas Papa eben auch nicht.
Astrophysiker Heino Falcke und seine Frau, Grundschulpädagogin Dagmar Falcke, nehmen uns mit auf eine Reise durch das Universum in die Weiten des Alls. Ganz gemütlich vom Kinderzimmer aus – didaktisch aufbereitet und dialogisch erzählt. Ein spannendes MINT-Vorlesesachbuch, das auch philosophische Fragen streift. Mit beeindruckenden und informativen Illustrationen von Gareth Ryans.
- Endlich ein Kinderbuch, dass die großen Kinderfragen zu Sonne, Mond und Sternen beantwortet
- Der Astrophysiker und die Pädagogin sorgen für fundierte Fakten und kindgerechte Texte
- Faszinierende, hochwertige Fotos im Buch und zusätzliches kostenloses Material via QR-Code
- Verblüffende Aha-Erlebnisse für die ganze Familie
Filmtipp / Hörspieltipp
Eine Empfehlung vom Team (Klassikradio)
Jazziges – von Marco Reiß empfohlen
Orgelnoten
Auf Youtube immer wieder sehens- und hörenswert ist natürlich der Kanal von Martin Jetschke (alias Lingualpfeife). Wir sagen Dankeschön Ulrich Hacke von der Stiftung Orgelklang.
