Odem der Welt

PASSING STORM – 51x51cm – 20.1×20.1in – Acrylic on deep canvas by Holger Baehr – 2017

Impuls aus Taizé:

In Christus allein wohnt wirklich die ganze Fülle Gottes. Durch ihn seid auch ihr davon erfüllt.

Kol 2,6-10

Berlin.  Mit dem Politiker und Autoren Andreas Sturm aus Baden haben wir einen neuen Partner gewonnen. Am Anfang steht ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint. Ein Herbstimpuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Malwieder von mir persönlich, mit Fokus das Thema „Stürmische Zeiten“, diese Woche von Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar über die Aktion „#createsoundscape“. Zu hören sind die Glocken der Kath. Filialkirche St. Georg in Bischofshofen. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert, von Agita Rando, Organistin an der Melanchthonkirche in Spandau, und Ann-Helena Schlüter. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt eine Buchempfehlung vom Klotz-Verlag, eine Filmempfehlung kommt von Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko SturmRegelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak. Dazu immer Rückblick und Ausblick aus der Mitteldeutschen Kirche über Thorsten Fabrizi.

Von Frank Bürger

Neujahrsgottesdienst der Innenstadtkirchen Potsdams (Erlöser, Frieden, Garnison, Nikolai) zu Epiphanias. Gelungenes Miteinander der vier Gemeinden, vollbesetzte Nagelkreuzapelle in der Garnisonkirche – es mussten sogar noch Stühle herbeigeschafft werden. Stimmiger Auftakt am Kalenderjahresbeginn mit Brot, Rollmops, Wasser und Sekt, guten Gesprächen im Anschluss an Stehtischen im Foyer. Gerne so weiter, im Wechsel und zunehmender Gemeinschaft in der Innenstadt.

Quelle: Facebookkanal Kristóf Bálint

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Foto: privat

Wort zum Tag (SWR 2)

Beim Blick vom Balkon in meinem Tiroler Urlaubsdomizil lassen sich mehrere Kapellen ausmachen. Wenn man spazieren geht, gibt es kaum eine Wegkreuzung ohne ein Kruzifix. Aus Stein das eine. Kunstvoll geschnitzt die weitaus größere Zahl.

Meist findet sich auch ein Hinweis auf deren Entstehungsgeschichte. Die Pest, die das Dorf heimgesucht hat. Ein überstandener Krieg. Aber auch der Neuaufbau des Hofes nach einer Brandkatastrophe. Eine überstandene Krankheit. Die Hochzeit. Immer sind es einschneidende Ereignisse, auf die Menschen mit diesen bis heute sichtbaren Zeichen ihres Gottvertrauens reagiert haben.

Meist liegen diese Ereignisse schon Jahrhunderte oder immerhin doch einige Jahrzehnte zurück. Eine Kapelle mit der Bitte um den Erhalt dieses Planeten angesichts  der Klima-Krise habe ich bisher aber noch nicht gefunden. Auch kein Kruzifix als  Dank für die Bewahrung in drei Jahren, in denen das Corona-Virus gewütet hat.

Aber gefragt habe ich mich: Wie bewahren wir eigentlich die Erinnerung an einschneidende Herausforderungen unserer Lebensgeschichte? Die Bedeutung von Glauben und Religion hat sich längst gewandelt. Auch die Bereitschaft des Menschen, das Wirken Gottes im eigenen Leben überhaupt wahrzunehmen. Wir wissen heute mehr als unsere Vorfahren, wie groß unsere eigene Verantwortung ist, wenn’s um all die Bewältigung der großen und bedrängenden Probleme geht, die uns derzeit in Atem halten. Aber Gott aus diesen Zusammenhängen  ganz außen vor zu lassen, das möchte ich  auch nicht.

In einem Psalm heißt es: „Gott selbst hat ein Gedächtnis seiner Wunder gestiftet.“ (Psalm 11,4). Gott hält also selber selbst die Erinnerung an sein Handeln wach. Aber ich bin sicher: Mein eigenes Erinnern hat Teil an diesem erinnernden Handeln/Erinnerungskultur?  Gottes. Auch wenn ich keine Kapelle und kein Kruzifix stifte. Aber wie denn dann? Ein persönliches Erinnerungstagebuch könnte ich führen. Meine Sorgen oder meinen Dank in einem der Fürbittbücher festhalten, die in vielen Kirchen ausliegen. Und so diese Kirche zu meiner eigenen Bitt- und Dankeskapelle machen. Wenn ich keine Kapelle mit Steinen baue, kann ich‘s zumindest mit Worten tun. Und anderen davon erzählen, dass ich Gründe genug habe, Gott etwas zuzutrauen, gerade in krisenhaften Zeiten. Und Anlass zum Danken noch obendrein.

Andacht zum 2. Sonntag nach dem Christfest und Epiphanias

Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

Superintendentin Ute Mertens

Produktion: Thorsten Fabrizi

Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur

Dieses Jahr auf den Spuren Albert Schweitzers…herzliche Einladung 19. Januar, 10 Uhr, Evangelische Weihnachtskirche Spandau.

Kulturelle Noten von Andreas Sturm

Hier lädt Andreas Sturm mit Jeff Klotz zu einer besonderen Reise ein, auf den Spuren Shakespeares.

Musikbeitrag für Klassikfreunde

Mit Andrea Chudak unterwegs

Das war ein sehr fröhliches Konzert heute auf der ausverkauften Burg Storkow mit „ANDREA CHUDAK & DIE MOBILE KURKAPELLE“ . Das Musizieren hat so viel Spaß gemacht! Super Stimmung, viel gute Laune und Bravo-Rufe… Herrlich!

Und ein Hinweis

Mal wieder eine Meyerbeer-Aufführungsankündigung … und das auch noch ganz heiter mit vielen seiner Anekdoten! Das wird ein fröhliches Erlebnis… Kommt zahlreich: 28.02. um 19 Uhr Villa Morgenroth, Wildenowstr. 38, Berlin

Eintritt frei

Wachet und Betet!

Urheber: Josef Kral

Wachet und betet …  Über den Link gibt es alles zu den Glocken der Kath. Filialkirche St. Georg in Bischofshofen.

Hier der Link dazu

#createsoundscape ist Teil der Kampagne „Hörst du nicht die Glocken?“.

Diese informiert über den Sinn und Zweck des Läutens überhaupt, über seine Geschichte und darüber, wie das Läuten heute wieder als Zeichen von Frieden, Freiheit und persönlicher Spiritualität verstanden werden kann.

Wachet und Betet – Historischer Impuls

Wenn ich die gegenwärtig neu aufflammende Diskussion um doppelte Staatsbürgerschaft sehe, dann kommt mir kleinem Deutsch-Schweizerischem Doppelbürger das wunderschöne Gedicht meines – frank und frei zugestanden – weitaus grösseren Vorgängers in den Sinn. Bei mir ist es zwar das schweizer „heitre Tageslicht“ und meine Mutter ist auch schon gestorben – aber sonst stimmt’s…

Albrecht Grözinger, Basel (Facebookkanal)

Das YouTube der Woche von Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz

Impuls aus Spandau von Pfarrer Erko Sturm

Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber

Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Wissen Sie, was ein „gR“ ist? Nein? Ich sag es Ihnen: Ein glücklicher Rentner! Und ich habe das Glück, einer zu sein! In der Bahnhofmission (BM), wo ich seit fast vier Jahren regelmäßig ehrenamtlich arbeite, sehe ich oft genau das Gegenteil, nämlich Menschen, die das Glück verlassen hat. Es ist nicht immer jeder „seines Glückes Schmied“ – oh nein! Krankheit, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Verlust des sozialen Zusammenhalts – oft verbunden mit dem Griff zur Droge, die alles vergessen machen soll und doch so gut wie immer in einem noch „böseren Erwachen“ endet – sind einige der Schicksalsschläge, die diese Menschen in`s Unglück stürzen. Da wird die BM zum Zufluchtspunkt, zur sozialen Auffangmöglichkeit, zum „Anker in „rauer See“. Jede und jeder kann kommen und nach Hilfe und Zuwendung fragen. Man kann viel Gutes tun und bekommt viel Dank zurück – was macht einem mehr glücklich als das dankbare Lächeln eines hoffnungslosen Menschen, der Licht am Tunnelende sieht?! Ja, ich bin wirklich ein „gR“!« Joachim Fassnacht

Foto: Frank Thissen

Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/

Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann

Buchempfehlung

Derzeit sind es drei Buchprojekte, die wir unterstützen

Screenshot

Lassen Sie sich überraschen, wir danken Jeff Klotz, Daniil Irbits, Agnieszka Odachowska-Piosik, Wolfgang Schröck-Schmidt

Impuls von Abt Daniil Irbits

Jeden Tag strömen etwa 30.000 Besucher in den Louvre, um mich zu sehen. Das sind fast 10 Millionen Menschen pro Jahr! Sie warten in langen Schlange, begierig darauf, ein Foto oder Selfie zu machen, und ihre Erwartungen sind trüb. Immerhin bin ich das bekannteste Gemälde der Welt!

Aber wenn sie mich endlich sehen – so klein, umgeben von einem Meer von Bewunderern – gehen sie oft enttäuscht. Ich verstehe sie armes kleines Ding. Sie kennen meine Geschichte einfach nicht.

Erstmal bin ich kein Gemälde, aber das Panel ist eine Pappelplatte mit nur 77 mal 53 cm. Vielleicht hast du etwas Großartigeres erwartet? Mein „Vater“, Leonardo da Vinci, begann 1503 in Florenz für mich zu schreiben, und verwendete eine Tafel aus einem anderen Stück, das er weggeworfen hatte.

Ich porträtiere Lisa Gerardini, Ehefrau von Francesco del Giocondo, deshalb nennt man mich Gioconda. Monna, kurz für Madonna, bedeutet My Lady.

Mein Lächeln? Es geht nicht um Glück, sondern um Feingefühl. Und wahrscheinlich hat Leonardo mich trotz der Volksglaube nie verkauft – er hat mich angebetetet und hat mich überall hin getragen.

Laut Vazari bin ich eine „unperfekte“ Arbeit, die ständig retuschiert, aber nie wirklich fertiggestellt wird.

Ich war in seinem Schlafzimmer, als Leonardo 1519 in Amboise, Frankreich starb. Ich wurde nicht von den Franzosen gestohlen, sondern legal von König Francis I, einem meiner größten Fans, gekauft.

Also Italiener, hört bitte auf zu sagen „bring die Mona Lisa zurück! “ » Mein Haus ist hier in Paris.

Über die Jahre wurde ich gestohlen, verwöhnt und Farbe gegossen. Marcel Duchesses gab mir einen Schnurrbart, Andy Warhol hat mich wunderschön gemacht, Botero hat mich mollig gemalt, Banksy hat mich in einen Revolutionär verwandelt. Ich bin ein Ikone geworden, echter Superstar.

Aber meine Geheimnisse sind es? Es gibt so viele von denen. Mein rätselhaftes Lächeln fasziniert jeden. Manche sagen, Leonardo habe Musiker und Witzbold angeheuert, um mich zu unterhalten, während er Andere, wie Dan Brown, behaupten, dass ich die weibliche Version von Leonardo selbst bin. Freud dachte, ich erinnere ihn an seine Mutter Leonardo.

Aber um ehrlich zu sein, es sind alles nur dumme Geschichten. Ich lasse dich entscheiden, sei nur nicht enttäuscht wenn du mich triffst. Am Ende bin ich mehr als ein Gemälde. Ich bin eine Legende.

Der Autor ist unbekannt

Empfehlung für Kinder und Jugendliche

Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Wanda ist die „Neue“ an der Schule und Wanda will nur Eines: in die Villa im Stadtpark einbrechen und einen ganz bestimmten und bewachten Gegenstand stehlen. Der Plan steht, nur das richtige Team muss noch zusammengestellt werden. Wanda findet an ihrer Schule ein paar Profis, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und genau deshalb perfekt zusammenpassen. Doch die wahren Qualitäten dieses Teams zeigen sich erst, als schiefgeht was nur schiefgehen kann …

Erfolgsautorin Lena Hach erzählt eine urkomische und rasante Krimi-Komödie. Mit Sketchnotes genial bebildert.

Weitere Infos und Kauf

Filmtipp / Hörspieltipp

Eine Empfehlung vom Team Klassikradio

Jazziges – von Marco Reiß empfohlen

Orgelnoten

Auf Youtube immer wieder sehens- und hörenswert ist natürlich der Kanal von Martin Jetschke (alias Lingualpfeife). Wir sagen Dankeschön Ulrich Hacke von der Stiftung Orgelklang.

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