PCK-Beschäftigte mit mehr Sicherheit

Foto: PCK Schwedt

Brandenburg / Berlin. Der Blick der Deutsch-Polnischen Nachrichten auf Pommern landet auch auf der Raffinerie Schwedt. Hier gibt es frohe Botschaften.

Von Frank Bürger

Eine tolle Nachricht für die Schwedter Region: Die im Zukunftspaket für die PCK Schwedt vorgesehenen Regelungen zur Beschäftigungssicherung werden um sechs Monate bis Ende Juni 2025 verlängert. Dies teilte der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Michael Kellner gestern schriftlich der Landesregierung mit. Dazu erklärt Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke:

„Das ist eine gute Nachricht zum Jahreswechsel: Es ist sehr erfreulich, dass die Bundesregierung auf unsere Forderungen reagiert hat und die Beschäftigungsgarantie verlängert. Das gibt den Beschäftigten im PCK mehr Sicherheit.“

Daniel Keller, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, betont: „Vor zwei Wochen habe ich gute Gespräche bei der PCK in Schwedt geführt. Dabei habe ich mit dem Betriebsrat sowie der Geschäftsführung vereinbart, dass wir eine Sitzung der Task Force bereits Anfang des neuen Jahres einberufen wollen, um sowohl die Gesellschaftersituation als auch die Realisierungszeiträume der vom Bund zugesagten Projekte zu besprechen. Wir können hier nicht auf die Bildung einer neuen Bundesregierung warten. Die Verlängerung der Beschäftigungsgarantie ist ein positives Signal.“

Quelle: Staatskanzlei Brandenburg

Dabei gibt es bei der Pipeline kleine Stolpersteine, wie der Tagesspiegel vermeldet.

Ein Strang der „Druschba“-Pipeline zur Großraffinerie PCK Schwedt hat in Polen einen kleinen Schaden, der die Ölzufuhr nach Deutschland aber offenbar nicht gefährdet. „Wir gehen davon aus, dass es keine Auswirkungen für die Rohöl-Lieferungen hat“, sagte ein Sprecher des Mehrheitseigners Rosneft. Es sei nur ein Strang betroffen – durch Polen laufen zwei Röhren der „Druschba“ (Freundschaft) parallel. Auch eine PCK-Sprecherin sagte, man erwarte keine Beeinträchtigung des Betriebsablaufs.

„Die „Druschba“ führt mit vielen Verzweigungen über Tausende Kilometer von Russland nach Deutschland und in andere europäische Länder. Deutschland verzichtet seit Anfang 2023 wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine auf russische Ölimporte. Die Pipeline wird dennoch für Lieferungen zum PCK in Schwedt genutzt: Darüber kommt unter anderem kasachisches Öl sowie Tankeröl aus dem Hafen Danzig, meldet die DPA

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