Die Schule ruft

CLEW BAY IV – 51x51cm – 20.1×20.1in – Acrylic on deep canvas by Holger Baehr – 2017

Impuls aus Taizé:

Paulus schreibt: Duldet keine Spannungen unter euch; seid ganz einer Gesinnung und einer Meinung.

1 Kor 1,10-13

Berlin.  Am Anfang steht ein Impuls vom Potsdamer Generalsuperintendenten Kristóf Bálint. Ein Sommerimpuls kommt von Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Gedanken kommen dieses Malwieder von mir persönlich, mit Fokus das Thema „Schule “, von Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Es gibt jede Woche neu die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar von Mika Pagels. Es läuten die Glocken der St. Vincentiuskirche zu Husby. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, manchmal von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert, von Agita Rando, Organistin an der Melanchthonkirche in Spandau, und Ann-Helena Schlüter. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt eine Buchempfehlung vom Klotz-Verlag, eine Filmempfehlung kommt von Klassikradio. Jazziges kommt über den Experten Marco Reiß. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. Jede Woche präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen aus Karlsruhe. Dazu kommen regelmäßig Momentaufnahmen von Pfarrer Erko SturmRegelmäßig gibt es jetzt Noten von der Sopranistin Andrea Chudak.

Von Frank Bürger

In einem würdigen und gelungenem Gottesdienst, wurde gestern der 60. Geburtstag von Generalsuperintendentin Theresa Rinecker in der Görlitzer St. Peter und Paul-Kirche gefeiert. Nach einer einfühlsamen und zugewandte Predigt von Bischof Christian Stäblein, sehr schöner „Sonnenorgel“-Musik und zugewandten Grußworten von Landrat Mayer, Bürgermeister Schick, OLK Klatte, kath. Bischof Ipolt und polnischen Bischof Pytel, feierten die Freunde, Familienmitglieder und Weggefährten im Anschluss fröhlich im Kirchenschiff. Herzliche Grüße zum Geburtstag für die weitere Zeit, mögen es noch viele Jahre sein.

Quelle: Facebookkanal Kristóf Bálint

Prälat i. R. Prof. Dr. Traugott Schächtele. Foto: privat

Ich liebe den Herbst! Er hat sonnige Tage. Aber die Wärme der Sonne ist wohltuend und erträglich. Die Blätter haben ihr Grün meist schon eingebüßt. Aber bunt sind sie ja noch viel schöner. Irgendwann wird die Kälte des Winters kommen. Aber bis dahin ist es zum Glück noch lang.

Seit meiner Kindheit hat es mit dem Herbst für mich etwas Besonderes auf sich.  Er ist nicht nur der Name einer Jahreszeit. Er ist auch mit einem Tätigkeitswort verbunden. Herbsten, das bedeutet, dass die Trauben in den Weinbergen geerntet werden. Im Moment wird wieder geherbstet! Niemand wintert oder sommert. Aber „herbsten“ – das hat sich als Tätigkeitswort durchgesetzt.

Herbstzeit ist Erntezeit. Der beginnende Herbst – er könnte auch für mich als Mensch, der keinen eigenen Weinberg besitzt, den Einstieg in eine neue Phase im Jahr bedeuten. Ich blicke zurück auf den Anfang des Jahres. Und ich schaue, wo sich vielleicht bald etwas ernten lässt, von dem, was ich gesät und bearbeitet habe. In einer Beziehung. Im Beruf. In einem Projekt, in dem ich mich ehrenamtlich engagiere. Manches ist schon zur Ernte reif. Anderes braucht noch etwas Zeit.

In der Bibel ist das Ernten ein ganz zentrales Thema. Von Oliven und Trauben wird erzählt, die zur Ernte anstehen. Von den reifen Ähren, die geschnitten werden müssen. Im Herbst kommts zum Schwur. Da zeigt sich, was die Menschen zuvor investiert haben. „Der Faule pflügt nicht mehr im Herbst. Er schaut nach der Ernte – und es ist nichts da!“ – so heißt es in einer Sammlung weisheitlicher Sprüche (Sprüche 20,4). Die Versäumnisse des Frühjahrs und des Sommers kommen im Herbst zum Tragen. Aber genauso der Lohn für unermüdlichen Einsatz der letzten Monate.

Ich spüre: Mehr als andere Zeiten wird der Herbst für mich auch zum Bild eines Menschenlebens. Vor allem, wenn’s darum geht zu prüfen, was bleibt. Leben zwischen den Zeiten. Zwischen Sommer und Winter. Zwischen Aufkeimen und Vergehen. Zeit, mit dem, was ich ernten kann, etwas anzufangen, entscheidende Zeit, die mir gewährt wird. Damit ich auch in meinem Leben „herbsten“ kann. Ich hoffe, da lässt sich dann auch einiges an guten Lebensfrüchten ernten. Der Herbstanfang erinnert mich daran.

Hier zur Website von Traugott Schächtele

Impulse aus und für den Religionsunterricht / Kultur

Hier noch nach einem Besuch in das historisch besetzte Zabakuck, zum Kennenlernen lohnt sich eine Fahrt zum Tierpark und zur Kirche

Musikbeitrag für Klassikfreunde

Wachet und Betet!

Wachet und betet …  Es läuten die Glocken der St. Vincentiuskirche zu Husby.

Hier der Link zur Kirche

Wachet und Betet – Historischer Impuls

Ich habe keine Berührungsängste mit ehrlichen und aufrichtigen Konservativen. Mein alt-europäisches Gemüt lässt mich da sehr gelassen. Mit Sorge sehe ich allerdings, dass gegenwärtig nicht wenige unter den Konservativen Morgenluft wittern, mit all dem Zeugs aufzuräumen, worunter man die letzten Jahrzehnte gelitten hat (wie die GRÜNEN, das Multikulti, die Wokeness). Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang an das Schicksal eines anderen Konservativen zu erinnern – an Kurt Ferdinand Friedrich Hermann von Schleicher. Die Revolution frisst nicht nur „links“ ihre Kinder…

Albrecht Grözinger, Basel (Facebookkanal)

Das YouTube der Woche von Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz

Impuls aus Karlsruhe von Pfarrer Siegfried Weber

Impuls aus Karlsruhe von Prof. Dr. Frank Thissen

»Ich bin ein Karlsruher Bub. Aufgewachsen im Idyll zwischen Weiherwald, Oberwald und Rüppurrer Bad verbrachte ich eine abenteuerreiche Kindheit zwischen Stadt und Ländlichkeit. Nach ausgedehnten Reisen, langen Jahren in fremder Ferne schätze ich heute besonders das Glück, dass Karlsruhe zumeist im Abseits großer Geschichte vor sich hin blüht. Statt Schwerindustrie und verseuchter Brachen überall herrliches Grün mit wunderbaren Radwegen. Doch ganz ohne einen Hauch Langeweile ist das Paradies nicht zu haben.« Jürgen Cammisar

Foto: Frank Thissen

Quelle: https://menschen-in-karlsruhe.eu/

Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann

Impuls von Pfarrer Erko Sturm (Melanchthongemeinde Spandau)

Buchempfehlung

Eine weitere Präsentation meines Buches „Kloster Götschendorf“ gibt es am 28. September um 16 Uhr auf Einladung des Diakonischen Werkes Karlsruhe in der Villa der verstorbenen Grand Dame der badischen Metropole in der Riefenstahlstraße: Melitta Büchner-Schöpf.

Erinnerungen…

Impressionen von Abt Daniil Irbits

Verlobt in irdischen Leidenschaften,

Ich weiß das von Dunkelheit zum Licht

Eines Tages wird der schwarze Engel herauskommen

und schreit, dass es keine Erlösung gibt.

Aber einfachherzig und ängstlich,

wunderbar, wie gute Nachrichten,

Folgendes ist ein weißer Engel

flüstert, dass es Hoffnung gibt.

Okujawa Bulat, 1989

Empfehlung für Kinder und Jugendliche

Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Hidde (oder »Spinnerling«, wie ihn alle nennen) ist ein Außenseiter. Er sammelt Insekten aller Art. Dass er dafür den Keller nutzen kann, hängt mit dem Geheimnis zusammen, das er mit seinem großen Bruder Jeppe teilt. Doch jetzt will Jeppe den Keller für seine Band haben. Der Konflikt eskaliert und erst im letzten Moment kommen die Brüder zur Besinnung.
Ein grandioser Roman über einen Bruderkonflikt, skurril, beklemmend, hoffnungsvoll.

Mit Andrea Chudak unterwegs

Das kleine Liedchen „Gottergebenheit“ ist eines der schönsten religiösen
Gesänge, die ich kenne. Und zugleich ist es überhaupt eines der
schönsten Lieder, die ich kenne.
Der Komponist Giacomo Meyerbeer, zu dem ich seit 2013 intensiv forsche,
hat es während eines mehrwöchigen Kur-Auffenthaltes 1841 in Alexisbad im
Harz geschrieben. Der Text stammt von Siegfried August Mahlmann – einem
damals nicht unbekannten Freimaurer:

Meine Seel’ ist stille,
Denn mein Vater lebt,
Dessen heil’ger Wille
Mein Verhängnis webt.
Soll ich Schmerz erleiden,
Soll mir Freude blühn:
Ruhig blickt in beiden
Mein Vertraun auf ihn!

Seine Gnade waltet,
Seine Liebe wacht,
Wie sich auch gestaltet,
Was mir Kummer macht.
Reift nicht in Gewittern
Und im Sturm die Saat?
Herz, Du darfst nicht zittern
Wenn sich Trübsaal naht.

Nicht die Luft der Erde
Schließt mein Dasein ein:
Ich bin sein und werde
Mit ihm seelig sein!
Himmelswolken ziehen
Still durch meine Nacht;
Dort empor zu blühen,
ist mir zugedacht.

Strahl der ew’gen Gnade
Glaubenszuversicht,
Heil’ge meine Pfade
Durch dein göttlich Licht.
Dass auf dunklen Wegen
Mich der Trost umschwebt,
Wie zu Heil und Segen
Mir der Schöpfer lebt.

Das Lied berührt mich unter anderem auch deshalb so tief, weil es ganz
in sich ruht. Der zutiefst religiöse Meyerbeer wollte niemanden bekehren
oder gar belehren – auch er ruhte in seinem Glauben.
Dieses Lied möchte nirgendwo hin, es ist bereits angekommen, ganz da.

Die beiden Aufnahmen sind:
– Andrea Chudak (Sopran)/ Andreas Schulz (Klavier) von der CD „Giacomo
Meyerbeer – Lieder“ (BELLA MUSICA)

– und in der Bearbeitung und unter der Leitung von Dario Salvi von der
CD „Meyerbeer: Sacred Works“ (NAXOS) mit Andrea Chudak (Sopran), Jacub
Sawicki (Klavier) und Neue Preußische Philharmonie

Filmtipp / Hörspieltipp

Eine Empfehlung vom Team Klassikradio

Jazziges – von Marco Reiß empfohlen

Orgelnoten

Auf Youtube immer wieder sehens- und hörenswert ist natürlich der Kanal von Martin Jetschke (alias Lingualpfeife). Wir sagen Dankeschön Ulrich Hacke von der Stiftung Orgelklang … heute topaktuell

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