Auf dem Weg zum europäischen Garten

Der europäische Garten auf dem Gelände des Klosters Götschendorf entsteht: Barbara Herrberg, Frank Bürger, Abt Daniil, Renate Dominick und Uschi Höhne mit ökumenischer Begegnung.

Berlin. Kloster Götschendorf ist auf dem Weg zum „Europäischen Garten St. Georg Uckermark“. Das zeigte Abt Daniil den Besuchern der Evangelischen Weihnachtskirchengemeinde und der Siemensstadt.

Von Frank Bürger

Von der Evangelischen Weihnachtskirche Spandau bis zum Kloster Götschendorf in Milmersdorf ist es nicht weit. Mitglieder der Evangelischen Weihnachtskirche und der Siemensstadtgemeinde machten sich am 6. Juli auf den Weg. Erste Station war der „Grüne Baum“ in Ringenwalde. Dort gab es ein Stück Kuchen und Kaffee. Und es gab jede Menge Zeit sich über die Weihnachtskirche auszutauschen.

Einkehr in Ringenwalde

Es ging weiter nach Hohenwalde, dort entdeckte man Bezüge nach Potsdam und auch zum Albert-Schweitzer-Tee.

Angekommen im Kloster gab es wieder viele Überraschungen. Es verändert sich immer mehr zu einem wertvollen geistlichen und touristischen Zentrum. Der Garten verwandelt sich zum „Europäischen Garten St. Georg Uckermark“.

Heute beginnen auch die weiteren Arbeiten im Tempel. Hier die Vision von Abt Daniil

Es sind auch nur noch zehn Bücher von „Kloster Götschendorf“ in der Zweitauflage bei Michail an der Gulaschkanone zu haben. Und eine Besucherin wollte auch gleich ein Buch mit Signatur

Der Autor mit Bruder Michail und der Mutter von Daniil Irbits…Familie

Weitere Bildimpressionen von Kloster und Herrenhaus

Die Botschaft des Klosters begegnet den Besuchern schon am Eingang ersichtlich

Und schon geht der Blick voraus. Ein Dankeschön geht an die Tourismusinformation Genthin

Screenshot

Präsentation des Buches „Kloster Götschendorf“ in Jerichow

10. 07. 2024 um 16:00 Uhr

Auf Einladung des Förder- und Heimatvereins Stadt und Kloster Jerichow wird Frank Bürger, Pfarrer im Ehrenamt, Religionspädagoge, Publizist und Journalist, am 10. Juli um 16 Uhr im Bürgerhaus der Stadt Jerichow das Buch „Kloster Götschendorf“ präsentieren.

Der Weg nach Götschendorf ist kein weiter, die Herausforderungen andere. Das macht das Buch deutlich, denn es ist eine persönliche Zeitenreise von Frank Bürger, der ihn auch nach Jerichow und Götschendorf führte.

Zum Inhalt des Buches:

Es war das Lieblingsjagdschloss von Fürst Leopold IV., dem Vater von Dr. Armin Prinz zur Lippe. Heute hat auf dem Gelände das westlichste Kloster der russisch-orthodoxen Kirche seinen Sitz. Die Rede ist von Schloss Götschendorf in der Uckermark, das der letzte regierende Fürst Lippes 1910/11 erbauen ließ.

Heute sitzt Abt Daniil gerne in einem runden Pavillon aus Holz, in der er gerne Gäste einlädt.

Das Kloster Götschendorf ist das einzige Kloster der Berliner Diözese der russisch-orthodoxen Kirche. Der Russland-Journalist Norbert Kuchinke stieß auf seiner Suche nach einem Standort für ein von ihm geplantes russisch-orthodoxes Kloster in der Nähe Berlins auf das Gelände. Nach anfänglichem Zögern der einheimischen Verantwortlichen halfen schließlich Kontakte in die Potsdamer Staatskanzlei und die Fürsprache von Pfarrer Horst Kasner, Vater der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel, aus Templin bei der Verwirklichung des Projekts. Der Macher vor Ort ist Abt Daniil Irbits. Mit vielen Farbbildern beschreibt das Buch Vergangenheit und Gegenwart des Klosters sowie des Herrenhauses.

Das Gut mit Herrenhaus ist seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Familie von Arnim, 1910 wurde ein neues Gutshaus errichtet, 1942–1945 war es Jagd- und Gästehaus von Hermann Göring und bis 1975 Ferienhaus der Nationalen Volksarmee, danach des Rates des Kreises und des Ministeriums der Staatssicherheit. Seit 1990 stand es leer, 2007 wurde ein Kloster eingerichtet.

„Vor allem die Bezüge zum Leben und Wirken von mir sind interessant. Da wandern die Gedanken zum benachbarten Schloss Wartin, wo die einstige Bundesjustizministerin Hertha Däubler-Gmelin oft zu Gast war. Dazu reichen die Wurzeln der Familie von Buch (Wilmersdorf) nach Sachsen-Anhalt hinein. Da wandern die Blicke zu Angela Merkel, der ehemaligen Bundeskanzlerin und Matthias Platzeck, dem ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten. Ich habe persönlich die Eltern der einstigen Bundeskanzlerin getroffen“, so Bürger.

Da ist die Begegnung mit der Ukraine, mit Tänzerinnen.

Vor allem jetzt augenblicklich wichtig, in der die Augen alle nach Kiew und Moskau schauen: Es wird deutlich, der Abt distanziert sich von den Geschehnissen in der Ukraine und von Putin, hilft Ukrainern vor Ort.

Vor allem das reichliche Bildmaterial lässt einen in die Welt des Klosters, in seine Geschichte und Zukunft eintauchen.

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