
Berlin. Die christlichen Begegnungstage stehen in den Startblöcken. Die Deutsch-Polnischen Nachrichten richten ihren Fokus auf „Nachbarschaftsgeschichten“.
Von Frank Bürger
Vom 7. bis 9. Juni finden die Christlichen Begegnungstage in Frankfurt (Oder)/Słubice statt. Rund 150 Veranstaltungen sind vorbereitet. Tagestickets sind ab sofort in der CBT Geschäftsstelle Logenstraße 8 erhältlich.
Alle Tickets enthalten einen ÖPNV-Fahrausweis für das Gebiet des Kirchentages, die Verpflegung und Einlass für alle Veranstaltungen. Eine Tageskarte für eine Einzelperson kostet 19 Euro, für Familien 29 Euro.
Unterkünfte müssen bei Bedarf hingegen hinzugebucht werden. Zu den Konditionen finden Interessierte auf der CBT-Website alle wichtigen Infos und Buchungsmöglichkeiten. Unterbringungen sind noch in Privatquartieren und Gemeinschaftsunterkünften möglich. Alle reservierten Hotelzimmer sind bereits ausgebucht.
Die Karten können digital über christlichebegegnungstage.de/tickets erworben werden oder in der CBT Geschäftsstelle. Am Veranstaltungswochenende sind Tagestickets ebenfalls erhältlich – und zwar an den Infopunkten Kleist Forum, Bahnhof Frankfurt (Oder) sowie an der Deutsch-Polnischen Touristinfo. Programm bereits einsehbar.
Wer sich schon jetzt über die Veranstaltungen informieren möchte: Das deutsche und polnische Programmheft steht nun zur Verfügung. Es ist in der CBT Geschäftsstelle erhältlich. Drei weitere Sprachen teilnehmender Länder – ungarisch, slowakisch, tschechisch – werden hier demnächst ebenfalls ausliegen.
Im Fokus der CBT steht das Thema Krieg und Frieden in Europa. Vielfach wird das Thema behandelt. Unter anderem gibt es die Debatte „Frieden ja, aber wie?“ Zu den Herausforderungen, Wegen und Impulsen für eine nachhaltige Friedensgestaltung mit Bischof Sándor Zán Fábiánw, aus der Ukraine, Bischof Jerzy Samiec aus Polen und Bischof Dr. Christian Stäblein aus Berlin. Das geistlich-theologische Programm umfasst Open-Air-Gottesdienste, Bibelarbeiten, Workshops und ein vielfältiges Kulturprogramm an unterschiedlichen Veranstaltungsorten der Innenstädte.
Die Christlichen Begegnungstage finden seit 1991 statt. Sie wurden das erste Mal in Görlitz ausgerichtet.
Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zu dem mitteleuropäischen Kirchentag zusammen. Die CBT finden alle drei bis vier Jahre in einer anderen osteuropäischen Stadt statt. Inzwischen kommen mehr als 4.000 Christinnen und Christen zusammen. Die Losung der CBT 2024 in Frankfurt (Oder)/Słubice lautet „Nichts kann uns trennen.“

Besonderes Interesse werfen wir auf die Veranstaltung am 8. Juni um 14 Uhr im Collegium Polonicum mit dem Titel:
„Aber Gott gedachte es gut zu machen.“ (1.Mose 50,20)
Nachbarschaftsgeschichten aus Polen und Deutschland
„Unser Grenzland ist ein Kultur- und Glaubensraum, den wir gemeinsam gestalten wollen. Das Podiumsgespräch stellt Versöhnungsinitiativen historisch dar und berichtet von konkreten Initiativen und aktuellen Herausforderungen und Vorhaben für die Friedensarbeit in Mittel- und Osteuropa.“
Mit dabei
Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, Schwerin
Bischof Waldemar Pytel, Wrocław/Polen
Weihbischof Adrian Put, Zielona Góra/Polen
Generalsuperintendentin Theresa Rinecker, Görlitz
Dr. Robert Żurek, Stiftung Kreisau, Krzyżowa/Polen
Dr. Annemarie Franke, Leiterin des Kultursekretariats des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien, Krzyżowa/Polen und Görlitz
Pfarrer Dr. Piotr Gaś, Warszawa/Polen
Pfarrer i.R. Markus Meckel, ehemaliger Außenminister der DDR, Berlin
Musik: Berliner Staats- und Domchor, Leitung: Professor Kai-Uwe Jirka, Berlin
Moderation: Superintendent Frank Schürer-Behrmann und Adrianna Rosa-Zarzycka, Frankfurt (Oder)
Mit vorbereitet hat die Veranstaltung auf Nachfrage Dr. Justus Werdin, ehemaliger Referent für grenzüberschreitende Ökumene und Osteuropa der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im Berliner Missionswerk sowie Programmverantwortlicher im Oekumenischen Europa-Centrum Frankfurt (Oder).

Zudem ist Markus Meckel mit dabei, ein Förderer der Demokratie und Brückenbauer in den Osten.
Ganz aktuell sein Artikel beim Tagesspiegel bezüglich der Feierlichkeiten zum 75. Geburtstag des Grundgesetztes.
„Wer sich das Grundgesetz aus Anlass seines 75. Geburtstags einmal zur Hand nimmt und darin liest, stellt am Ende plötzlich fest, dass es nur vorläufig gilt: Der letzte Artikel 146 schreibt nämlich fest, dass es seine Gültigkeit an dem Tage verliert, „an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist“, beginnt der Tagesspiegel
Hier der ganze Artikel von Markus Meckel

Auch mit dabei Generalssuperintendentin Theresa Rinecker, die stolz sein kann auf dieses besondere Fest.

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