
Impuls aus Taizé:
In der Wüste zog der Herr vor seinem Volk her, bei Tag in einer Wolkensäule, um ihnen den Weg zu zeigen, bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten. So konnten sie Tag und Nacht unterwegs sein.
Ex 13,17-22
Berlin. Gedanken kommen dieses Mal von mir persönlich im Hinblick auf das neue Wege 2024, von Siegfried Weber, stellv. Dekan in Karlsruhe. Alle vier Wochen gibt es nun wieder immer neu die Rubrik „Wachet und Betet“, und zwar von Mika Pagels. Es läuten die Glocken der Kirche zu Warder. Dazu kommen historische Impulse aus der Schweiz mit Albrecht Grözinger, emeritierter Professor für Praktische Theologie an der Universität Basel. Es gibt Tipps aus dem und für den Religionsunterricht, vor allem von Mitarbeiterin Angela Schweitzer, auch für die Familie, eine Einspielung dieses Mal wieder von Michael Reichert und Ann-Helena Schlüter. Es gibt Impulse für Kinder und Jugendliche von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger. Es gibt eine Buchempfehlung vom Klotz-Verlag, eine Filmempfehlung kommt von Klassikradio. Jazziges kommt über den Jazz-Star Till Brönner. Besonders sind die Orgelnoten der Stiftung Orgelklang. Nun auch die YouTube-Einspielung der Woche, empfohlen von unserer Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewicz. Dazu klassische Noten von Hans-Josef Overmann, Opern- und Konzertsänger, Fagottist, Komponist und Dirigent. In unregelmäßigen Abständen präsentiert Prof. Dr. Frank Thissen Momentaufnahmen.
Von Frank Bürger
Infos aus und für den Religionsunterricht (Kultur)

Hier ein Vorschlag zum Nachdenken von Redaktionskreismitglied Angela Schweitzer
Musikbeitrag für Klassikfreunde
Wachet und Betet!
Wachet und betet … Es läuten die Glocken der Kirche zu Warder
Wachet und Betet – Historischer Impuls

Ich möchte im ersten Monat des Neuen Jahres gerne starten mit einer kleinen Serie, der ich den Namen „Theologische Spitzensätze“ gebe. Es sind Sätze die mich persönlich inspiriert und mein theologisches Denken geformt haben. Über ein „Echo“ auf diese Sätze würde ich mich freuen.
Heute Folge 10
„Gott heißt |..] das Woher meines Umgetriebenseins. Mein Umgetriebensein aber ist bestimmt durch das ,Ich darf’ und ,Ich soll‘, bestimmt durch Geborgenheit und durch Pflicht. Geborgenheit und Pflicht aber kommt mir nicht zu aus dem Weltall, sondern vom Anderen her, vom Mitmenschen; auch das Wort der Verkündigung und die Tat der Liebe erreichen mich ja, erreichen sie mich wirklich, vom Mitmenschen her. Gott ist das Woher meines Geborgen- und meines Verpflichtetseins vom Mitmenschen her.“
Herbert Braun (1903-1991)
Albrecht Grözinger, Basel
Impuls aus Karlsruhe
Das YouTube der Woche
Eine Empfehlung von Mitarbeiterin Joanna Filus-Olenkiewcz
Zeitenreise mit Hans-Josef Overmann
Buchempfehlung
Jetzt schon vorbestellen – erscheint am 20.01.2024
Christoph Niemann – Kontrast
Autor: Friedrich W. Kasten
Herausgeber: Mannheimer Kunstverein e. V.
Als Illustrator beherrscht Christoph Niemann die bildnerische Macht der Linie wie kein Zweiter. Das einfache Geheimnis, so scheint es, ist es, das Thema auf das Wesentliche zu konzentrieren, bildnerisch wie inhaltlich auf Zwischentöne zu verzichten und die Bildaussage damit auf den Punkt zu bringen. Seine Botschaften sind auf einen Blick begreifbar, der oftmals humoristisch verpackte Aha-Effekt schafft Empathie für die Problematik des Dargestellten.
Das illustratorische Werk von Christoph Niemann ist, wenn auch ein wichtiger, dennoch nur ein Teil seines künstlerischen Schaffens. Sein grafischer Kosmos ist weitaus facettenreicher und folgt in Summe seiner Gestaltung Niemanns Auffassung von Flächigkeit und Umrissbetonung. Wenn auch vom technischen Ablauf und in der Anlage der Motive unterschiedlich, sind seine Linolschnitte und Siebdrucke eine konsequente Weiterführung seines grafischen Denkens in die Möglichkeit zur Auflage hin, zur Originalgrafik. Beim Stichwort „Linolschnitt“ fühlt sich sicherlich so mancher an womöglich schmerzhafte Erfahrungen in seiner Schulzeit erinnert. Das Hochdruckverfahren „Linoldruck“ scheint vom Grundsatz her einfach zu sein. Was im Material stehenbleibt, druckt, was weggeschnitten wird, bleibt ohne Farbe. Das zu druckende Motiv muss seitenverkehrt geschnitten werden, da es sich als Abdruck auf dem Papier umkehrt. So schlicht die Grundzüge sind, so kompliziert ist die Umsetzung eines Motivs. Für den Linolschnitt bedarf es eines besonderen grafischen Denkens, das Christoph Niemann beherrscht und bis an die Grenzen der Gestaltungsmöglichkeiten ausreizt. Mal mit schwarzer Linie auf weißem Grund, mal in der Umkehrung als Weißlinienschnitt im gleichen Motiv.
Es ist genau diese Dramaturgie des ineinander Spielens von Fläche und Linie, von Weiß und Schwarz, von reduzierten Formen und harten Kontrasten, die den Reiz eines gelungenen Linolschnitts ausmachen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Leerstellen auf dem Papier wieder selbst zu Form und Inhalt werden, obwohl sie aus einer Auslassung im Druckstock bestehen.
ISBN: 978-3-949763-71-7
Format: 21 x 24 cm
120 Seiten mit 95 großformatigen Abbildungen
Fester Einband mit Fadenheftung
Preis: 15,00 €
Empfehlung für Kinder und Jugendliche
Die Empfehlung kommt von Redaktionsmitarbeiterin Juliane Heger

Warum haben wir keinen König? Und wer hat eigentlich im Land das Sagen? Ist die Bundeskanzlerin die Bestimmerin? Und sind alle Deutschen deutsch? Kinder machen sich Gedanken über das Land, in dem sie leben. Vom großen Thema Gerechtigkeit bis hin zur Frage, wie man selbst in unserer Gesellschaft aktiv werden kann. Malte Arkona, der bekannte Moderator für Kinder- und Jugendquiz-Sendungen, fragt nach: Wie funktioniert eigentlich unser Zusammenleben? Er interviewt Politiker und fragt sie – aus Kindersicht – wie sie ihren Alltag erleben. Er erklärt, wie Wahlen funktionieren und wer uns eigentlich regiert. Und zeigt vor allem, dass auch Kinder schon am politischen Leben teilnehmen können.
Filmtipp / Hörspieltipp
Immer wieder empfohlen, vom Team Klassikradio
Jazziges
Till Brönner (Jazz-Trompeter)
Orgelnoten
Auf Youtube immer wieder sehens- und hörenswert ist natürlich der Kanal von Martin Jetschke (alias Lingualpfeife). Wir sagen Dankeschön Ulrich Hacke von der Stiftung Orgelklang.
