
Berlin. Es war ein besonderer Gottesdienst, der 12. Sonntag nach Trinitatis in der Evangelischen Weihnachtskirche. Eine Puppe aus Israel (Barbara Herrberg) trat in den Dialog mit Frank Bürger (Pfarrer im Ehrenamt) zum Thema „Heilung“. Rainer Herrberg, Pfarrer i. R., hielt das Ganze im Film fest.
Von Frank Bürger
Barbara Herrberg (Orgel und Puppe) und Frank Bürger, Pfarrer im Ehrenamt an der Weihnachtskirche haben lange überlegt. Sie liebt das Puppenspiel, sie liebt die Musik. Es kommt zur Begegnung eines Geistlichen aus der heutigen Zeit mit einer Puppe aus Israel. Grundlage des sich ergebenden spontanen Dialogs ist eine Heilungsgeschichte. Die Begegnung findet in der Wüste statt.
Hintergrund war die Erstbeschäftigung mit dem Text in der Heidelberger Heiliggeistkirche während seiner Ausbildung.

Hier die Infos zu Gottesdienst und Hintergrund
Die Heiliggeistkirche ist der Geburtsort des Heidelberger Katechismus. 1563 entstand dort der Katechismus durch Zacharias Ursinus, einem Schüler Melanchthons, im Auftrag des Kurfürsten Friedrich III. Zu der Zeit stieg Heidelberg zum mondänen Zentrum der calvinistischen Welt auf, zum Genf des Nordens.
Der Heidelberger Katechismus ist weltweit die wichtigste Bekenntnisschrift der reformierten Kirche. Er wurde in über 40 Sprachen übersetzt und auf der Synode von Dordrecht (1619) zum Bekenntnis aller Reformierten erklärt.
Auf die Frage: „Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?“, antwortet er: „Dass ich mit Leib und Seele im Leben und im Sterben nicht mir, sondern meinem getreuen Heiland Jesus Christus gehöre.“
Quelle: Heiliggeistkirche Heidelberg
Hier nun Ausschnitte des Dialogs
